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angehören Podcast

In diesem Podcast stehen wir Angehörige im Mittelpunkt: Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung. Wie ist unser Alltag als Angehörige? Was bewegt uns? Wo finden wir Unterstützung? Was können wir für uns selbst tun? Es geht um unterschiedliche Rollen und Vorstellungen in der Familie, um Beziehungen und den gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen. Die Psyche gehört dazu – zu uns, zum Leben. Und psychische Belastungen auch.

Titel

Wie ist es, mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufzuwachsen? Und was brauchen Kinder, die in solchen Familien groß werden?  In dieser Folge sprechen wir über erwachsene Kinder psychisch erkrankter Eltern – eine Perspektive, die im Hilfesystem lange wenig Beachtung gefunden hat. Viele Betroffene übernehmen früh Verantwortung, versuchen den Familienalltag zu stabilisieren und tragen Erfahrungen mit sich, über die oft lange nicht gesprochen wurde.  Zu Gast ist Rita Wüst, Angehörige, Vorstandsmitglied der ApK München und engagiert im WISE-Projekt des Vereins Seelenerbe. Gemeinsam sprechen wir darüber:  wie es ist, als Kind mit einem psychisch erkrankten Elternteil aufzuwachsen  warum die Perspektive von Kindern lange kaum sichtbar war  welche Rolle Selbsthilfe für erwachsene Kinder spielen kann  warum Abgrenzung für Angehörige manchmal wichtig ist  wie Erfahrungswissen Betroffener ins Hilfesystem eingebracht werden kann  wie das WISE-Projekt Menschen qualifiziert, ihre Erfahrungen weiterzugeben  und warum es so wichtig ist, über psychische Erkrankungen in Familien zu sprechen  Außerdem geht es um eine zentrale Frage:  Was können Fachkräfte, Schulen und soziale Einrichtungen von den Erfahrungen erwachsener Kinder lernen?  Das WISE-Projekt bringt dieses Erfahrungswissen in Vorträgen, Workshops und Fortbildungen in das psychosoziale Hilfesystem ein – mit dem Ziel, Kinder aus belasteten Familien besser zu unterstützen.      Anlaufstellen & Hinweise  Seelenerbe e. V. – Verein erwachsener Kinder psychisch erkrankter Eltern - https://www.seelenerbe.de/  WISE-Projekt – Erfahrungswissen für Fachkräfte und Einrichtungen - https://www.seelenerbe.de/projekt-wise/  ApK München – Selbsthilfe und Unterstützung für Angehörige psychisch erkrankter Menschen - https://apk-muenchen.de/  Weitere Informationen:  https://www.angehoeren-podcast.de     Über den Podcast  angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt.  angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. 

31.03.26 • 48:18

Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ein deutlich höheres Risiko, ihre Wohnung zu verlieren. Für viele Angehörige ist die Angst vor Wohnungsverlust eine große Belastung – besonders wenn unklar ist, welche Hilfen es gibt und was im Ernstfall zu tun ist. In dieser Folge sprechen wir über Wohnungslosigkeit und über Menschen, deren Wohnung akut gefährdet ist. Wir schauen darauf, welche Ursachen dahinterstehen können, welche Unterstützungsangebote es gibt – und warum frühzeitige Hilfe so wichtig ist. Zu Gast ist Jörn Scheuermann, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Wohnungsnotfallhilfe München und Oberbayern und Koordinator der Wohnungslosenhilfe Südbayern im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Anlaufstellen & Hinweise Bundeswohnungslosenstatistik für Südbayern 2025 https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?infocentertax=zahlen Studie: „Bedarfe wohnungsloser Frauen mit schweren chronischen psychischen Erkrankungen in München – (k)ein pandemisches Problem“ https://www.researchgate.net/publication/382182158_Bedarfe_wohnungsloser_Frauen_mit_schweren_chronischen_psychischen_Erkrankungen_in_Munchen_-_kein_pandemishes_Problem Paritätischer Armutsbericht 2025 https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/paritaetischer-armutsbericht-2025/ Broschüre „Wohnung behalten“ – Leitfaden bei drohender Wohnungslosigkeit https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?infocentertax=akuthilfe-in-bayern-nuernberg-und-muenchen Sozialbürgerhäuser München – Fachstellen FAST zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit https://stadt.muenchen.de/service/info/hilfe-bei-drohendem-wohnungsverlust-wohnungssicherung/1074126/n0/ Amt für Wohnen und Migration – Landeshauptstadt München https://stadt.muenchen.de/infos/wohnungsamt.html Übersicht der Hilfeangebote in Bayern https://wohnungslosenhilfe-bayern.de/?page_id=19 Clearingstelle für Gesundheit bei fehlender Krankenversicherung (Condrobs) https://www.condrobs.de/einrichtungen/clearingstelle/ Arztpraxis für wohnungslose Menschen – Haus an der Pilgersheimer Straße (München) https://kmfv.de/einrichtung/haus-an-der-pilgersheimer-strasse/ Selbstvertretung wohnungsloser Menschen e. V. https://wohnungslosentreffen.org/

16.03.26 • 72:05

Jung sein bedeutet Aufbruch, Entscheidungen treffen, den eigenen Weg finden. Doch was ist, wenn gleichzeitig eine psychische Erkrankung in der Familie das Leben mitprägt? In dieser Folge sprechen wir über junge Angehörige – eine Gruppe, die oft übersehen wird und doch besonders gefordert ist. Zwischen Studium, Berufsstart, Auslandsplänen oder eigener Familienplanung tragen viele junge Menschen zusätzlich Verantwortung für einen psychisch erkrankten Angehörigen. Zu Gast ist Sabrina Weidenbacher von der APK Bayern, die das Projekt „Junge Angehörige“ mit aufbaut. Wir sprechen darüber: warum junge Angehörige besondere Herausforderungen haben weshalb Angehörige in der Mental-Health-Debatte oft unsichtbar bleiben wie sich Selbsthilfe für junge Menschen verändert welche Rolle Online-Gruppen spielen warum Community wichtiger ist als der klassische Stuhlkreis wie Scham überwunden werden kann und welche Angebote in Bayern gerade entstehen Außerdem geht es um ganz konkrete Fragen: Wo finde ich Unterstützung? Muss ich sofort in eine Selbsthilfegruppe? Und was ist ein erster, niederschwelliger Schritt? Die nächste Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige der APK Bayern findet am 08. April 2026 statt.   Anlaufstellen & Hinweise APK Bayern: https://www.lapk-bayern.de/ Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige Präsenz in Social Media - Instagram (@jungeangehoerige) Beratung per E-Mail oder Telefon (ja@lapk-bayern.de)   Über den Podcast angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.

03.03.26 • 25:35

In dieser Folge haben wir zwei Gäste: Andrea Hollenbach ist Sozialpädagogin und arbeitet in der Suchtberatungsstelle der Landeshauptstadt München. Dr. Fides Heimkes ist als Psychologische Psychotherapeutin im Sozialpsychiatrischen Dienst München Mitte tätig. Beide Beratungsstellen befinden sich im selben Haus zentral in München.   Die Kombination aus beiden Bereichen ist unser Thema: sogenannte „Doppeldiagnosen“. Diese sind häufig – es gibt also viele Menschen, die eine psychischen Erkrankung und eine Suchterkrankung haben. Und gleichzeitig fallen genau sie häufig „durchs Raster“, wenn es um Behandlung und Unterstützung geht. Heute sprechen wir darüber, wie die professionelle Unterstützung von Menschen mit Doppeldiagnose aussehen kann. Und auch, was für Angehörige dabei wichtig ist.    Beratungsstellen und - angebote Suchtberatungsstelle der Stadt München https://stadt.muenchen.de/service/info/sg-suchtberatung/10181447/   Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi) in München   https://stadt.muenchen.de/service/info/beratung-von-menschen-mit-psychischen-problemen/1072069/n0/ Condrobs https://www.condrobs.de/ Tal 19, Suchtberatung, u. A. mit Programm zu kontrolliertem Trinken https://www.tal19.de/ Blaues Kreuz, Hilfe für Suchtkranke und Angehörige https://www.blaues-kreuz-muenchen.de/ Deutsches Rotes Kreuz, Suchtberatung https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/gesundheit-und-praevention/suchtberatung/ Krisendienste Bayern https://www.krisendienste.bayern/ DigiSucht => Digitale Suchtberatung für Betroffene und Angehörige, kostenlos und anonym https://www.suchtberatung.digital/ Krisenpass, z.B. von MüPE https://muepe.org/index.php/service   Ambulanzen und Kliniken: Caritas Suchtambulanz für Erwachsene https://www.caritas-suchtambulanz-erwachsene-muenchen.de/de Psychiatrische Kliniken in Oberbayern „Kbo – Kliniken Bezirk Oberbayern“ https://kbo.de/   Presse: Artikel „Eine Stadt unter Drogen“ in der SZ vom 23.7.2025, (hinter Bezahlschranke) https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/muenchen/muenchen-drogen-sucht-kokain-polizei-e282005/?reduced=true

17.02.26 • 77:59

In dieser Folge haben wir Véronique zu Gast. Sie ist EX-IN Genesungsbegleiterin und bringt ihre eigenen Erfahrungen mit psychischen Krisen in die professionelle Begleitung anderer Menschen ein. Gemeinsam sprechen wir darüber, was Genesung (Recovery) bedeuten kann, wie Begleitung auf Augenhöhe aussieht und welche Rolle Erfahrungsexpertise im psychosozialen System spielt. Véronique erzählt von ihrem eigenen Weg durch psychische Krisen, von prägenden Erfahrungen in der Psychiatrie vor und nach der Psychiatriereform sowie davon, was ihr damals geholfen – und was ihr gefehlt – hat. Ein wichtiger Wendepunkt war für sie der Austausch mit anderen Betroffenen und Angehörigen im trialogischen Kontext. Wir sprechen über die Arbeit als EX-IN Genesungsbegleiterin beim Sozialpsychiatrischen Dienst (SPDI), über Beratungsgespräche ohne Diagnosefokus und darüber, wie Hoffnung, Stabilität und Selbstwirksamkeit entstehen können – auch dann, wenn Krisen Teil des Lebens bleiben. Ein besonderer Schwerpunkt der Folge liegt auf der Perspektive von Angehörigen: Wie können sie unterstützen, ohne sich selbst zu verlieren? Warum sind Abgrenzung, klare Ich-Botschaften und das Abgeben von Verantwortung an Dritte so wichtig? Außerdem geht es um Selbstfürsorge, Frühwarnsignale, gesellschaftliche Stigmatisierung psychischer Erkrankungen und die Frage, was sich strukturell verändern müsste, damit Menschen in seelischen Krisen besser aufgefangen werden. Trigger-Warnung: In dieser Folge sprechen wir auch über Suizidalität, suizidale Gedanken und Krisenerfahrungen. Wenn dieses Thema für Euch sehr belastend ist, hört die Folge bitte nicht allein an. Unterstützungsangebote findet Ihr unten.   Weitere Tipps und Links: Krisendienste Bayern 0800 / 655 3000 https://www.krisendienste.bayern/ TelefonSeelsorge (kostenfrei & anonym): Evangelische Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 111 Katholische Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 222 EX-IN Bayern e.V.: https://ex-in-by.de/ Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS): https://www.suizidprophylaxe.de/   Über den Podcast angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München e.V. und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Weitere Informationen und Ressourcen findet Ihr unter: https://www.angehoeren-podcast.de   Kontakt: Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Feedback per E-Mail an redaktion@angehoeren-podcast.de Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer Produktion und Musik: Joscha Arnold Dieser Podcast wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbände in Bayern.

03.02.26 • 48:48

In dieser Folge haben wir Anian Geyer zu Gast. Er arbeitet bei „DIE ARCHE – Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V.“ in München. Wir sprechen über Suizidgedanken und der Umgang mit Suizidalität. Wir möchten mit dieser Folge Suizidalität ein Stück aus der Tabu-Zone holen, Wissen und Ressourcen vermitteln und Euch ermutigen, darüber zu sprechen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Trigger-Warnung: wir sprechen über Suizidalität, Suizidgedanken und Selbsttötung. Wenn für Euch dieses Thema sehr belastend ist, dann hört Euch die Folge bitte nicht allein an! Hilfen und Anlaufstellen findet Ihr in dieser Beschreibung.  Weitere Tipps und Hilfen: Wichtig: Bei akuter Suizidgefahr: Polizei 110 bzw.  nach Suizidversuch Rettungsdienst/Notarzt 112 Kostenfreie Nummer im Notfall, rund um die Uhr: Krisendienste Bayern 0800 / 655 3000 https://www.krisendienste.bayern/ Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) https://www.suizidprophylaxe.de/ Statistik zu Suiziden in Deutschland: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/suizide.html  Beratungsstellen und - angebote "DIE ARCHE Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V." https://die-arche.de/ „AGUS – Selbsthilfe Angehörige um Suizid“ https://www.agus-selbsthilfe.de/ „Mitten im Leben e.V.“ Hilfe für Hinterbliebene nach Suizid https://www.mittenimleben.eu/ „Verein für verwaiste Eltern und trauernde Geschwister“ (bei Suizid von Kindern) https://www.ve-muenchen.de/ Angehörige von suizidalen Männern https://hilfe-fuer-angehoerige.de Evangelische Telefonseelsorge 0800 / 111 0 111 Katholische Telefonseelsorge 0800 / 111 0 222  Buchtipps: „Über Suizidalität sprechen - Erfahrungen aus der Angehörigenberatung“, Herausgeber: ARCHE e.V., im Psychiatrie-Verlag (dieses Buch ist für Mitglieder in der ApK Bibliothek kostenfrei zum Ausleihen vorhanden)  Speziell für Kinder AETAS-Kinderstiftung München https://www.aetas-kinderstiftung.de/ Lacrima der Johanniter https://www.johanniter.de/dienste-leistungen/kinder-und-jugendhilfe/lacrima/ Nicolaidis YoungWings-Stiftung https://www.nicolaidis-youngwings.de/ Bücher: „Molly und das große Nichts“ von Anna Sophia Backhaus und Rosa Linke; Kids in Balance „Gelbe Blumen für Papa“ von Chris Paul und Suse Schweizer; Kids in Balance

20.01.26 • 55:20

Dominique de Marné – Autorin, Gründerin der Mental Health Crowd und eine der sichtbarsten Stimmen für mentale Gesundheit in Deutschland. Dominique erzählt von ihren Erfahrungen mit Borderline, Depression und Sucht, von ihrem Weg in die Öffentlichkeit und davon, wie sie heute gut auf sich achtet, während sie sich politisch und gesellschaftlich für mentale Gesundheit einsetzt.   In dieser Folge Du erfährst unter anderem: wie Dominique schon als Kind gespürt hat, „irgendwas ist anders“ – und warum sie den Begriff normal kritisch sieht wie aus ersten Gesprächen im Freundeskreis Schulprojekte, Vorträge, Bücher und die Gründung der Mental Health Crowd wurden warum ihre Anfangszeit auf Social Media sie teilweise überfordert hat – und wie sie heute mit Nachrichten zu schweren Schicksalen umgeht wie sie sich abgrenzt, ohne Menschen abzuweisen, die Hilfe suchen (inkl. ihrer Standardantworten und Verweisstellen) weshalb Offenheit über psychische Erkrankungen oft dort aufhört, wo Themen wie Suizid, Abhängigkeit oder Psychosen anfangen warum es Erfahrungsexpert*innen braucht – und wieso nicht jede Person mit Krisenerfahrung in die Öffentlichkeit gehen sollte welche Routinen Dominique im Alltag stabilisieren (Morgenroutine, Sport, Meditation, Journaling, Handy-Regeln) und woran sie merkt, dass ihr Akku leer wird wie man seriöse Mental-Health-Inhalte in Social Media von problematischen Angeboten unterscheiden kann welche Botschaft sie Menschen mit auf den Weg gibt, denen es gerade „richtig, richtig schlecht“ geht was sie der Bundesregierung zum Thema mentale Gesundheit sagen würde, hätte sie eine Stunde lang deren volle Aufmerksamkeit   Links: https://www.mentalhealthcrowd.de/ https://angehoerige-oberbayern.de/   Das neue Buch von Dominique: https://www.mentalhealthcrowd.de/mental-health-guide-buch/   Weitere Informationen und Ressourcen für Angehörige findest du auf unserer Website: www.angehören-podcast.de Fragen, Anregungen oder Feedback gern per E-Mail an: redaktion@angehören-podcast.de   Über den Podcast angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer Abonniere und bewerte uns Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung!

20.01.26 • 58:03

Dominique de Marné – Autorin, Gründerin der Mental Health Crowd und eine der sichtbarsten Stimmen für mentale Gesundheit in Deutschland. Dominique erzählt von ihren Erfahrungen mit Borderline, Depression und Sucht, von ihrem Weg in die Öffentlichkeit und davon, wie sie heute gut auf sich achtet, während sie sich politisch und gesellschaftlich für mentale Gesundheit einsetzt.   In dieser Folge Du erfährst unter anderem: wie Dominique schon als Kind gespürt hat, „irgendwas ist anders“ – und warum sie den Begriff normal kritisch sieht wie aus ersten Gesprächen im Freundeskreis Schulprojekte, Vorträge, Bücher und die Gründung der Mental Health Crowd wurden warum ihre Anfangszeit auf Social Media sie teilweise überfordert hat – und wie sie heute mit Nachrichten zu schweren Schicksalen umgeht wie sie sich abgrenzt, ohne Menschen abzuweisen, die Hilfe suchen (inkl. ihrer Standardantworten und Verweisstellen) weshalb Offenheit über psychische Erkrankungen oft dort aufhört, wo Themen wie Suizid, Abhängigkeit oder Psychosen anfangen warum es Erfahrungsexpert*innen braucht – und wieso nicht jede Person mit Krisenerfahrung in die Öffentlichkeit gehen sollte welche Routinen Dominique im Alltag stabilisieren (Morgenroutine, Sport, Meditation, Journaling, Handy-Regeln) und woran sie merkt, dass ihr Akku leer wird wie man seriöse Mental-Health-Inhalte in Social Media von problematischen Angeboten unterscheiden kann welche Botschaft sie Menschen mit auf den Weg gibt, denen es gerade „richtig, richtig schlecht“ geht was sie der Bundesregierung zum Thema mentale Gesundheit sagen würde, hätte sie eine Stunde lang deren volle Aufmerksamkeit   Links: https://www.mentalhealthcrowd.de/ https://angehoerige-oberbayern.de/   Das neue Buch von Dominique: https://www.mentalhealthcrowd.de/mental-health-guide-buch/   Weitere Informationen und Ressourcen für Angehörige findest du auf unserer Website: www.angehören-podcast.de Fragen, Anregungen oder Feedback gern per E-Mail an: redaktion@angehören-podcast.de   Über den Podcast angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer Abonniere und bewerte uns Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung!

09.01.26 • 58:03

Dominique de Marné – Autorin, Gründerin der Mental Health Crowd und eine der sichtbarsten Stimmen für mentale Gesundheit in Deutschland. Dominique erzählt von ihren Erfahrungen mit Borderline, Depression und Sucht, von ihrem Weg in die Öffentlichkeit und davon, wie sie heute gut auf sich achtet, während sie sich politisch und gesellschaftlich für mentale Gesundheit einsetzt.   In dieser Folge Du erfährst unter anderem: wie Dominique schon als Kind gespürt hat, „irgendwas ist anders“ – und warum sie den Begriff normal kritisch sieht wie aus ersten Gesprächen im Freundeskreis Schulprojekte, Vorträge, Bücher und die Gründung der Mental Health Crowd wurden warum ihre Anfangszeit auf Social Media sie teilweise überfordert hat – und wie sie heute mit Nachrichten zu schweren Schicksalen umgeht wie sie sich abgrenzt, ohne Menschen abzuweisen, die Hilfe suchen (inkl. ihrer Standardantworten und Verweisstellen) weshalb Offenheit über psychische Erkrankungen oft dort aufhört, wo Themen wie Suizid, Abhängigkeit oder Psychosen anfangen warum es Erfahrungsexpert*innen braucht – und wieso nicht jede Person mit Krisenerfahrung in die Öffentlichkeit gehen sollte welche Routinen Dominique im Alltag stabilisieren (Morgenroutine, Sport, Meditation, Journaling, Handy-Regeln) und woran sie merkt, dass ihr Akku leer wird wie man seriöse Mental-Health-Inhalte in Social Media von problematischen Angeboten unterscheiden kann welche Botschaft sie Menschen mit auf den Weg gibt, denen es gerade „richtig, richtig schlecht“ geht was sie der Bundesregierung zum Thema mentale Gesundheit sagen würde, hätte sie eine Stunde lang deren volle Aufmerksamkeit   Links: https://www.mentalhealthcrowd.de/ https://angehoerige-oberbayern.de/   Das neue Buch von Dominique: https://www.mentalhealthcrowd.de/mental-health-guide-buch/   Weitere Informationen und Ressourcen für Angehörige findest du auf unserer Website: www.angehören-podcast.de Fragen, Anregungen oder Feedback gern per E-Mail an: redaktion@angehören-podcast.de   Über den Podcast angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer Abonniere und bewerte uns Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung!

17.12.25 • 58:03

In dieser Folge sprechen wir mit Peter Bechmann über das Stigma, das psychische Erkrankungen immer noch haben. Und über den Umgang mit Stigmatisierung, für erkrankte Menschen und auch für Angehörige. Peter engagiert sich bei BASTA, das als Bündnis für psychisch erkrankte Menschen deutschlandweit Anti-Stigma-Arbeit im Bereich Psychiatrie betreibt. Und er lebt mit einer psychischen Erkrankung und geht heute offen damit um. Initiativen und Selbsthilfe: BASTA - das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen e.V. https://www.bastagegenstigma.de/ Selbsthilfegruppen für Angehörige in Oberbayern https://angehoerige-oberbayern.de/ Selbsthilfegruppen für Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung in München https://www.muepe.org/ Psychose-Seminar in München https://psychose-seminar-muenchen.de/ Podcasts: Podcast „Psyche im Quadrat“; ein trialogisches Projekt des Bezirks Oberbayern gemeinsam mit der OI – Angehörige in Oberbayern und der OSPE – Psychiatrieerfahrene in Oberbayern; Peter und Lisa sprechen in der 1. Folge zu „Ersterkrankungen“: https://www.bezirk-oberbayern.de/Gesundheit/Psychische-und-psychosomatische-Erkrankungen/Podcast-Psyche-im-Quadrat/ Podcast „angehören“ zu „Coming Out – Soll ich mich als Angehörige outen?“, Folge 2 https://angehoeren-podcast.de/podcast/ Buchtipps: „Die Welt im Rücken“ von Thomas Melle "Die Scham vor dem Wahnsinn" von Thomas Bock; über die Geschichte der Psychiatrie und die Bekämpfung von Stigma

25.11.25 • 78:15

Über die Folge In dieser Folge sprechen wir mit Angelika Herrmann, Angehörige eines Betroffenen, Vorstandsmitglied der ApK München und ehemalige langjährige Vertreterin im Maßregelvollzugsbeirat. Angelika teilt wertvolle Einblicke in die forensische Psychiatrie, den Maßregelvollzug und die damit verbundenen Herausforderungen für Angehörige. Sie erklärt den Ablauf des Maßregelvollzugs, die Rolle der Angehörigen und die Bedeutung von Transparenz sowie therapeutischer Unterstützung.   Themen dieser Folge Was bedeutet Maßregelvollzug und wie kommen Angehörige damit in Berührung? Der Weg vom "Straftäter" zum "Patienten" und die Rolle der Justiz Herausforderungen bei Besuchen in forensischen Kliniken Die fehlende Einbindung von Angehörigen in den Therapieverlauf Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen in der Gesellschaft Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige von forensisch untergebrachten Menschen Ein Appell an die Kliniken: mehr Transparenz und Kommunikation   Ressourcen und Links aus der Folge Angehörigengruppen für forensische Psychiatrie: https://www.lapk-bayern.de/beratung-hilfe/forensikberatung/ Informationsbroschüren der Kliniken: Diese finden sich auf den Webseiten der jeweiligen Maßregelvollzugskliniken Amt für Maßregelvollzug in Bayern: https://www.zbfs.bayern.de/weitere_aufgaben/massregelvollzug/   Über den Podcast „angeHÖREN“ ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter.   Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer   Abonniere und bewerte uns Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung!   Kontakt Für Fragen und Feedback: redaktion@angehoeren-podcast.de Weitere Informationen und Ressourcen: www.angehoeren-podcast.de

11.02.25 • 70:23

In dieser Folge hat Lisa zwei Gäste eingeladen, die uns eine besondere Studie vorstellen: das partizipative Forschungsprojekt „Sichtbar“ und den daraus entstandenen „Bericht zur Lebenslage von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in München“. Unsere Gäste sind: Sven Siebert vom „SIM Institut für Sozialplanung und Quartiersentwicklung“ und Dr. Karolina De Valerio, Expertin aus Erfahrung,  Co-Forscherin in diesem Studienprojekt und Referentin beim Münchner Bündnis gegen Depression e.V.. Wir sprechen nach einem Einblick in die Hintergründe des Projekts und die Besonderheiten der partizipativen Forschung vor allem über die Barrieren, mit denen psychisch erkrankte Menschen in ihrem Alltag konfrontiert werden und über Handlungsempfehlungen und erste Projekte, die bereits in Arbeit sind. Karolina und Sven schildern dabei offen und persönlich, wie die Schicksale schwer erkrankter Menschen "hinter den Daten" sie berührt haben. Highlights dieser Folge: Wie leben Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in München? Welche sozialen und strukturellen Barrieren erleben sie im Alltag? Was können wir als Gesellschaft und als Stadt tun, um die Situation zu verbessern? Und woran wird schon gearbeitet? Wie engagiert sich die Landeshauptstadt München für Menschen mit Behinderungen und psychischen Beeinträchtigungen? Links zum Weiterlesen: Studie "Sichtbar", Kurzbericht und Langversion zum Download in den Gesundheitsberichten der LH München unter: https://stadt.muenchen.de/infos/gesundheitsberichte.html Landeshauptstadt München, Gesundheitsberichterstattung (GBE): https://stadt.muenchen.de/infos/gesundheitsberichterstattung.html "München wird inklusiv", Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonventionen https://www.muenchen-wird-inklusiv.de/ EX-IN-Genesungsbegleitung, Experten durch Erfahrung in der Psychiatrie: https://ex-in-by.de/ Münchner Bündnis gegen Depression https://www.muenchen-depression.de/ SIM Institut für Sozialplanung und Quartiersentwicklung http://www.sim-sozialplanung.de/ Wegweiser "Gesund in München" https://www.gesund-in-muenchen.de/, Bereich "Seelische Gesundheit" befindet sich im Aufbau Über den Podcast: angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer Abonniere und bewerte uns: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung! Kontakt: Für Fragen, Anregungen oder Feedback: redaktion@angehoeren-podcast.de

28.01.25 • 86:45

Über die Folge: In dieser Folge sprechen wir mit Anna Zorawski, Einrichtungsleiterin, und Chris Penner, Teamleiter der therapeutischen Jugendwohngruppe des ReAL Verbunds Bad Tölz. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, die Lücken im System zwischen Jugend- und Erwachsenenhilfe zu schließen. Sie teilen spannende Einblicke in ihre Arbeit, die Herausforderungen in der Betreuung von Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen und warum das Konzept ihrer Wohngruppe so einzigartig ist. Wir sprechen darüber: Wie die therapeutische Jugendwohngruppe arbeitet und was sie besonders macht. Die Bedeutung einer traumasensiblen Haltung in der Begleitung von Jugendlichen. Die Herausforderungen im Übergang von der Jugend- in die Erwachsenenhilfe. Warum es mehr innovative Pilotprojekte wie die THWG braucht. Tipps für Eltern und Angehörige, die sich Unterstützung wünschen. Freut euch auf ein inspirierendes Gespräch über innovative Konzepte, mutige Veränderungen und die Wichtigkeit von Stabilität für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen.   Über den Podcast: angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Produktion und Musik: Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer Abonniere und bewerte uns: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung! Weiterführende Links und Ressourcen: Informationen zum ReAL Verbund Bad Tölz: https://www.real-verbund.de/leistungen/rehabilitation/therapeutische-jugendwohngruppe Mehr zu angeHÖREN: https://angehoeren-podcast.de/podcast/

14.01.25 • 80:33

Beschreibung: In dieser Folge von angehören haben wir Corinna zu Gast. Sie ist mit der psychischen Erkrankung ihres Bruders aufgewachsen und hat von Kindesbeinen an gelernt, darüber zu schweigen. Erst viel später hat sie erfahren, dass auch ihr Vater an Depressionen erkrankt war. Mutig und offen erzählt sie ihre Geschichte: wie die Erkrankung in der Familie ihre Kindheit geprägt hat und was ihr im Umgang mit dieser Situation letztendlich geholfen hat, ihren eigenen Weg zu gehen. Heute führt sie die Gespräche, die ihr gut tun: in einer Selbsthilfegruppe, mit Freund*innen und mit ihrer Familie. Sie möchte damit auch anderen Menschen Mut machen, darüber zu reden und das Stigma zu brechen. Eine Selbsthilfegruppe für Angehörige kann dafür ein guter Anfang sein! Triggerwarnung: In dieser Episode kommen im Rahmen der Lebensgeschichte Suizidversuche vor. Falls du von diesem Thema betroffen bist oder dich unwohl fühlst, empfehlen wir dir, die Folge nicht oder nicht alleine anzuhören. Der Krisendienst Oberbayern ist unter der Nummer 0800 / 655 3000 rund um die Uhr für Unterstützung erreichbar. Tipps und Links zum Nachlesen: Buchtipp von Corinna: "Auf die Seele schauen" von Hunter Beaumont, Fachbuch zu spiritueller Psychotherapie Selbsthilfe für Angehörige in München: https://www.apk-muenchen.de/ Selbsthilfe für Angehörige in Oberbayern: https://angehoerige-oberbayern.de/ Digitaler Wegweiser für Hilfsangebote in Oberbayern: https://angehoerige-oberbayern.de/hilfsangebote/ Krisendienst Psychiatrie Oberbayern: https://www.krisendienste.bayern/oberbayern/ Angehörige in den Sozialen Medien: https://www.instagram.com/angehoerige_in_oberbayern/ https://www.facebook.com/angehoerige.in.oberbayern Über den Podcast: angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer Abonniere und bewerte uns: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung! Kontakt: Für Fragen, Anregungen oder Feedback: redaktion@angehoeren-podcast.de

31.12.24 • 48:25

In dieser Episode von Angehören sprechen wir mit Wedigo von Wedel, dem Geschäftsführer des H-Teams e.V., über ein Thema, das oft im Verborgenen bleibt: das Messie-Syndrom. Als Experte auf diesem Gebiet teilt Wedigo seine tiefen Einblicke in die Arbeit mit Menschen, die vom Messie-Syndrom betroffen sind, und spricht darüber, wie Angehörige, Freunde und professionelle Helfer diesen Menschen zur Seite stehen können. Wir diskutieren die Ursachen des Messie-Syndroms, die Verbindung zwischen innerem Chaos und äußerem Durcheinander, und wie man betroffenen Menschen helfen kann, ohne übergriffig zu werden. Besonders spannend: Was bedeutet es wirklich, wenn jemand seine Wohnung zusammelt? Und wie können wir als Gesellschaft diese Stigmatisierung überwinden? Links zur Episode: - Website des h-Teams e.V.: h-team-ev.de - Informationen zum Messie-Hilfetelefon: https://www.h-team-ev.de/wie-helfen-wir/beratungen/bayerische-messie-hotline-messie-hilfe-am-telefon/ - Spenden für das Messie-Hilfetelefon: https://h-team-ev.de/spenden/ Über den Podcast: Angehören ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. Der Podcast wird von der ApK München und der oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter produziert. Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer Abonniere und bewerte uns: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung!

17.12.24 • 69:23

In dieser Folge von angehören: Wir sprechen mit Birgit Gorgas, psychologische Psychotherapeutin und Leiterin der Abteilung "Angebote für sucht- und seelisch erkrankte Menschen" im Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München. Themen: - Psychosoziale Angebote in München: Sozialpsychiatrische Dienste, Suchtberatung und mehr - Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen - Herausforderungen wie steigende Mieten und ihre Auswirkungen auf vulnerable Gruppen - Entstigmatisierung und Inklusion psychisch erkrankter Menschen Birgit Gorgas gibt spannende Einblicke in die Arbeit des Gesundheitsreferats und zeigt, wie München die Versorgung psychisch erkrankter Menschen verbessert. Über den Podcast: angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen, produziert von der ApK München und der Oberbayerischen Initiative. Produktion & Redaktion: Joscha Arnold, Lisa Breinlinger, Michika Neugebauer Abonniere uns: Gefällt dir der Podcast? Abonniere uns und hinterlasse eine Bewertung! --- Links zur Folge: Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München - https://stadt.muenchen.de/rathaus/verwaltung/gesundheitsreferat.html Suchtberatung - https://stadt.muenchen.de/service/info/sg-suchtberatung/10181447/ Wegweiser „Gesund in München“ https://www.gesund-in-muenchen.de/ (Bereich für seelische Gesundheit im Aufbau) Sozialpsychiatrische Dienste in München - https://stadt.muenchen.de/service/info/beratung-von-menschen-mit-psychischen-problemen/1072069/n0/ – Empfehlung: Folge 21 Psychosoziale Arbeitsgemeinschaften München - https://www.gesundheitsbeirat-muenchen.de/?page_id=235 Studie Sichtbar - https://stadt.muenchen.de/infos/gesundheitsberichte.html – Empfehlung: Neue Staffel Selbsthilfe & Anti-Stigma: MüPE Münchner Psychiatrie-Erfahrene - https://muepe.org/ Unabhängige Beschwerdestelle Psychiatrie München - https://ubpm.info/ MASH Münchner Angst-Selbsthilfe - https://www.angstselbsthilfe-muenchen.de/ Münchner Bündnis gegen Depression - https://www.muenchen-depression.de/ – Empfehlung: Folge 25 Irrsinnig Menschlich e.V. - https://www.irrsinnig-menschlich.de/ – Projekt: „Verrückt= Na und!“ Kontakt: Für Fragen, Anregungen oder Feedback: redaktion@angehoeren-podcast.de

03.12.24 • 54:34

In dieser besonders sensiblen Folge von angeHÖREN sprechen wir mit Andrea (Name geändert), die ihren Ex-Partner und Vater ihrer Kinder durch Suizid verloren hat. Andrea teilt ihre Geschichte mit uns – von den Herausforderungen einer Beziehung mit einem psychisch erkrankten Partner bis hin zu ihrer Erfahrung mit häuslicher Gewalt und der Tragödie des Suizids. Sie erzählt uns, wie sie sich und ihre Kinder aus dieser Situation befreit und ein neues Leben aufgebaut hat. Diese Folge zeigt die dunkelsten Seiten des Lebens und gleichzeitig die unglaubliche Kraft, die in jedem Menschen steckt, der sich den größten Herausforderungen stellt.   Triggerwarnung: Diese Episode behandelt Themen wie Suizid, häusliche Gewalt und den Verlust eines geliebten Menschen. Falls du von diesen Themen betroffen bist oder dich unwohl fühlst, empfehlen wir dir, die Folge nicht oder nicht alleine anzuhören. Der Krisendienst Oberbayern ist unter der Nummer 0800 / 655 3000 für Unterstützung erreichbar.   Kontakt: Fragen und Feedback gerne an redaktion@angehoeren-podcast.de.   Tipps und Links zum Nachlesen: Krisendienst Oberbayern: Unterstützung in seelischen Krisen, erreichbar unter 0800 / 655 3000. AGUS e.V. (Angehörige um Suizid): Selbsthilfe für Menschen, die durch Suizid einen geliebten Menschen verloren haben. Weitere Infos unter www.agus-selbsthilfe.de. Telefonseelsorge: Kostenlose und anonyme Beratung rund um die Uhr. Kontakt über www.telefonseelsorge.de oder telefonisch unter 0800 111 0 111. Angehörige in Oberbayern: Digitaler Wegweiser und Hilfsangebote für Angehörige in Oberbayern unter www.angehoerige-oberbayern.de Weitere Informationen unter angehoeren-podcast.de.   Werbung Krisendienst Der Krisendienst Oberbayern ist aktuell auf der Suche nach Werbeflächen, um auf das Hilfsangebot in seelischen Krisen hinzuweisen und dadurch Suizide verhindern. Jetzt die Frage an die Community: Du hast eine freie Hauswand, einen Bauzaun oder andere Möglichkeiten, Banner aufzuhängen und möchtest aktiv die Suizidprävention unterstützen? Dann melde dich bei uns und wir vermitteln den Kontakt. Unsere Email Adresse lautet: info@krisendienst-psychiatrie.de angeben.    Produktion: Angehören ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Redaktion: Lisa Breinlinger, Michika Neugebauer Musik und Schnitt: Joscha Arnold

20.11.24 • 88:49

In dieser Episode von Angehören sprechen wir mit Tina Meffert, der Gründerin der Initiative Mutmachleute, die sich der Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen widmet. Tina teilt ihre eigene Geschichte als Betroffene und erzählt, wie die Mutmachleute durch inspirierende Geschichten von Betroffenen und Angehörigen dazu beitragen, psychische Erkrankungen ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Gemeinsam mit Michika Neugebauer spricht Tina über den Weg zur Gründung des Mutmachleute e.V., die Herausforderungen, mit denen Betroffene und Angehörige konfrontiert sind, und die Bedeutung von Antistigmaarbeit. Sie gibt außerdem spannende Einblicke in die Arbeitsweise der Mutmachleute, deren Projekte, wie die deutschlandweite Ausstellung „Ein Wir ist stärker als ein Ich“, und ihre Zukunftsvisionen.   Themen dieser Episode: - Tinas persönliche Geschichte und der Weg zur Gründung der Mutmachleute - Die Mission der Mutmachleute: Mut machen und Stigmata abbauen - Warum es so wichtig ist, über psychische Gesundheit genauso offen zu sprechen wie über körperliche Erkrankungen - Die Rolle von Angehörigen und Ex-In Genesungsbegleiter*innen in der psychischen Gesundheitsversorgung - Wie die Mutmachleute durch eine positive Bildsprache und authentische Geschichten Mut machen - Herausforderungen der Vereinsarbeit und wie du die Mutmachleute unterstützen kannst   Links zur Episode: - Website der Mutmachleute: mutmachleute.de - Erfahrungsberichte und Blogbeiträge der Mutmachleute: https://mutmachleute.de/thema/angehoerige/ - Informationen zur Ausstellung „Ein Wir ist stärker als ein Ich“: https://mutmachleute.de/die-wanderausstellung/   So kannst du die Mutmachleute unterstützen: - Werde Mitglied oder spende: mutmachleute.de/unterstützen - Schreibe deine Geschichte und werde Teil der Mutmachleute: mutmachleute.de/mitmachen   Über den Podcast: angeHÖREN ist ein Podcast für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In jeder Folge werden Erfahrungen geteilt, Ratschläge gegeben und Einblicke in den Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt. angeHÖREN ist eine Gemeinschaftsproduktion der ApK München und der Oberbayerischen Initiative für Angehörige psychisch Erkrankter. Produktion und Musik: Joscha Arnold Redaktion: Lisa Breinlinger und Michika Neugebauer   Abonniere und bewerte uns: Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere unseren Podcast und hinterlasse uns eine Bewertung auf deiner bevorzugten Plattform. Wir freuen uns über dein Feedback und deine Unterstützung!

05.11.24 • 52:43

In diesem Podcast stehen wir Angehörige im Mittelpunkt: Angehörige von Menschen mit einer psychischen Erkrankung.    Wie ist unser Alltag als Angehörige? Was bewegt uns? Wo finden wir Unterstützung? Was können wir für uns selbst tun?    Es geht um unterschiedliche Rollen und Vorstellungen in der Familie, um Beziehungen und den gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen.    Die Psyche gehört dazu – zu uns, zum Leben. Und psychische Belastungen auch.

11.03.24 • 01:36

Was macht eigentlich die OI? Diese Frage hören Michika und ihre Kollegin Svenja öfter. Genau deswegen möchten wir Klarheit schaffen. In dieser letzten Folge der 4. Staffel stellt Michika Neugebauer die Oberbayerische Initiative für Angehörige psychisch erkrankter Menschen vor. Wir erfahren, für wen die OI da ist, ihre Ziele und das Angebot für Angehörige. Dabei beleuchten wir regionale Unterschiede und die Zusammenarbeit mit dem Hilfesystem. Michika teilt auch Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit der OI. Vielen Dank für euer Interesse an unserem Podcast! Diese letzte Folge hofft, dass ihr Anregungen mitnehmt. Wir planen weitere Folgen für 2024 und freuen uns auf eure Begleitung. Bis bald und alles Gute! Tipps und Links zum Nachlesen: Webseite: https://angehoerige-oberbayern.de/ Digitaler Wegweiser für Hilfsangebote in Oberbayern: https://angehoerige-oberbayern.de/hilfsangebote/ Soziale Medien: https://www.instagram.com/angehoerige_in_oberbayern/ https://www.facebook.com/angehoerige.in.oberbayern

23.01.24 • 59:11

In dieser Episode spreche ich mit Herrn Merz von der Schuldnerberatung H-TEAM. Wir werfen einen Blick auf seine berufliche Laufbahn, bevor wir uns dem Thema Schulden zuwenden. Herr Merz teilt Zahlen zur Verschuldungssituation in Deutschland und erklärt die Arbeit der Schuldnerberatung. Wir erfahren, für wen die Beratung gedacht ist, wie der typische Ablauf aussieht und welche Rolle psychische Erkrankungen dabei spielen. Außerdem diskutieren wir die Hintergründe von Schulden, Prävention und erhalten Einblicke in den Umgang mit Angehörigen. Taucht mit uns ein in dieses informative Gespräch über Schulden und die Unterstützung durch die Schuldnerberatung. Tipps und Links zum Nachlesen: H-TEAM e.V. – Schuldner- und Insolvenzberatung  https://www.h-team-ev.de/wie-helfen-wir/beratungen/schuldner-und-insolvenzberatung/

09.01.24 • 70:32

Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Angehörige beschäftigt: wir fühlen uns manchmal ziemlich fremdbestimmt. Zwischen Verpflichtungen in der Arbeit, für die Familie, Verantwortung und Erwartungen, … bleibt wenig Zeit für uns. Wir wollen herausfinden, wie wir unser Leben (wieder) selbstbestimmter führen können. Wie schaffen wir es, uns weniger vereinnahmen zu lassen und wieder Freiraum zu finden für eigene Wünsche und Pläne? Auch oder gerade mit einer psychischen Erkrankung in der Familie. Dafür ist Dr. Tatjana Reichhart zu Gast. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie, Coachin und Expertin für Resilienz, Selbstfürsorge und Selbstbestimmtes Leben. Auf ihrer Webseite steht „Ich unterstütze Menschen dabei, ein gutes Leben zu führen.“ Genau darüber sprechen wir in dieser Folge. Tipps und Links zum Nachlesen: Buch „Selbstbestimmt - Wie wir mit Erwartungen umgehen und ein authentisches Leben führen“ von Dr. med. Tatjana Reichhart und Claudia Pusch https://www.penguin.de/Paperback/Selbstbestimmt/Tatjana-Reichhart/Koesel/e600980.rhd Podcast zu „Selbstfürsorge für Angehörige“ mit Tatjana Reichhart: Angehören-Podcast Staffel 2, Folge 16 https://angehoeren-podcast.de/podcast/ Buch „Das Prinzip Selbstfürsorge“ von Dr. med. Tatjana Reichhart https://www.penguin.de/Buch/Das-Prinzip-Selbstfuersorge/Tatjana-Reichhart/Koesel/e547379.rhd Kostenfreie Arbeitsblätter und Fragebögen zu Selbstfürsorge und Selbstbestimmung von Tatjana Reichhart und Claudia Pusch: https://www.kitchen2soul.com/akademie/buecher

26.12.23 • 65:29

Was ist der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern? In welchen Situationen kann ich anrufen? Wie wird mir dort geholfen? Diese und weitere Fragen beantwortet uns in dieser Folge Birgit Linsel, Gebietskoordinatorin für den Krisendienst Psychiatrie Oberbayern in der Region München. Die „Krisendienste Bayern“ sind ein psychosoziales Beratungs- und Hilfeangebot in Bayern. Dazu gehört auch der „Krisendienst Psychiatrie Oberbayern“. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 655 3000 erhalten Menschen in seelischen Krisen, Mitbetroffene und Angehörige qualifizierte Beratung und Unterstützung. Der Anruf ist kostenfrei und rund um die Uhr möglich. Jede*r darf anrufen, der sich „in der Krise fühlt“! Wichtig dabei ist: Angehörige von psychisch erkrankten Menschen können für sich SELBST anrufen, wenn sie sich mit der Situation überfordert fühlen und sich professionelle Tipps und Hilfestellung wünschen. Tipps und Links zum Nachlesen: Krisendienst Bayern https://www.krisendienste.bayern/ Krisendienst Psychiatrie Oberbayern Krisendienst Oberbayern - Krisendienste Bayern Bayernweite kostenlose Rufnummer:  0800 / 655 3000, täglich rund um die Uhr erreichbar Die Anrufe werden automatisch an die Leitstelle des Krisendienstes Psychiatrie in der jeweiligen Region in Bayern weitergeleitet. Die Sendung „Psychologin bei der Krisenintervention“ begleitet Charlotte, Psychologin beim Krisendienst Psychiatrie Oberbayern/München, durch einen Arbeitstag (ARD alpha vom 25.10.2023; Dauer: 16 Minuten) ARD alpha Uni: Psychologin bei der Krisenintervention | ARD Mediathek Hilfen für Angehörige in Oberbayern https://angehoerige-oberbayern.de/hilfsangebote/ (nach Region) StäB – Stationsäquivalente Behandlung für Patient*innen in München kbo-Stationsäquivalente Behandlung (StäB) | München (kbo-iak.de). StäB ist eine intensiv aufsuchende akutpsychiatrische Behandlung, an 7 Tagen die Woche durch ein multiprofessionelles Team, also eine Behandlung in gleicher Intensität und mit den gleichen Mitteln wie in der Klinik – nur dass sie Zuhause stattfindet. Atriumhaus – kbo-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haar kbo-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Haar | Atriumhaus (kbo-iak.de)

12.12.23 • 78:31

In dieser Folge lernen wir Sophie kennen. Viele Jahre ging es für sie und ihre Familie auf und ab: psychotische Episode, Klinikaufenthalt, Besserung, erneute Krise. Sie berichtet offen von ihren Erlebnissen, auch mit Drogengebrauch und Zwangseinweisung (= Klinikaufenthalt gegen den Willen der erkrankten Person, insbesondere bei Selbst- oder Fremdgefährdung). Heute geht es ihr gut. Sie lebt dennoch mit der Angst im Hinterkopf, dass die Erkrankung wieder kommen könnte. Sie freut sich auf ihre Zukunft und beginnt bald ein Studium. Sie erzählt uns von ihrem „Weg aus der Krise“, was ihr guttut und wie sie und ihre Familie gelernt haben, mit ihrer Erkrankung umzugehen. Tipps und Links zum Nachlesen: Soteria-Einheiten der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Ringstraße 14, 85540 Haar Anmeldung und weitere Informationen: Tel.: 089/4562-3814 oder 089/4562-3788 und unter https://kbo-iak.de/standorte/kbo-isar-amper-klinikum-haar/kbo-klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie/soteria Meditations-App „7 Mind“ https://www.7mind.de/ Yin Yoga ist: langsamer Yoga-Stil, in dem die Posen mehrere Minuten lang gehalten werden

28.11.23 • 61:47

Heute haben wir Dr. Julia Popp, Oberärztin in der Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in München Berg am Laim, zu Gast. In diesem spannenden Gespräch geben wir nicht nur einen Einblick in die Grundlagen einer Tagesklinik, sondern gehen auch tiefer. Wir sprechen darüber, wie sich Patienten auf ihren Aufenthalt vorbereiten können, welche Rolle Angehörige dabei spielen und welche psychischen Erkrankungen am besten in einer Tagesklinik behandelt werden können. Dr. Popp teilt ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag und berichtet von besonders bewegenden Momenten, die zeigen, wie eine Tagesklinik das Leben von Patienten positiv beeinflussen kann. Wir werfen außerdem einen Blick in die Zukunft und erfahren, wie sich die Arbeit in Tageskliniken im Laufe der Jahre verändert hat und welche Entwicklungen Dr. Popp besonders beeindruckt haben. Tipps und Links zum Nachlesen: Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in München Berg am Laim https://kbo-iak.de/standorte/kbo-tagesklinik-und-institutsambulanz-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie-muenchen-berg-am-laim Wie bekomme ich einen Termin bei einem Psychotherapeuten? Das Portal der kvb (Kassenärztliche Vereinigung Bayern) bietet eine Vermittlung an: https://www.kvb.de/patienten/psychotherapeutische-versorgung

14.11.23 • 54:27

Zwangsstörungen zählen zu den vierthäufigsten psychischen Erkrankungen bei Erwachsenen (vgl. Statista, 2020). Der Umgang mit einer Zwangsstörung kann für Angehörige sehr belastend sein, insbesondere wenn man sich in einer Partnerschaft mit einer betroffenen Person befindet. In dieser Episode haben wir Dagmar zu Gast. Über mehrere Jahre hinweg war sie in einer Beziehung mit einem Mann, der von einer Zwangsstörung betroffen war. Dagmar teilt offen und ehrlich ihre Erfahrungen über den Verlauf dieser Beziehung und die Erkrankung ihres Partners. Ihr persönlicher Umgang mit dieser herausfordernden Situation, die Unterstützung, die ihr geholfen hat, und ihre Empfehlungen für andere Angehörige besprechen wir in dieser Folge. Tipps und Links zum Nachlesen: Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ) München: https://www.spzmuc.de/startseite Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V. https://www.zwaenge.de/ Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Zwangserkrankung (ApK München e.V.) https://www.apk-muenchen.de/selbsthilfegruppen/gruppen/zwangserkrankung.html

31.10.23 • 37:09

Das Clubhaus Schwalbennest in München ist seit 1986 eine „niedrigschwellige tagesstrukturierende Einrichtung“ für erwachsene Menschen mit psychischer Erkrankung. Was das bedeutet, welche Angebote das Clubhaus Schwalbennest hat und wie psychisch erkrankte Menschen dort in die verschiedenen Aktivitäten und Entscheidungen eingebunden werden erzählt in dieser Folge Vera Hahn, Leiterin des Clubhaus Schwalbennest in München. Außerdem berichtet Vera von ihrem sozialpolitischen Engagement für das Sichtbar-Machen und die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen. Sie gestaltet mit dem Bündnis „ZehnZehn“ unter Anderem vielfältige Aktionen zum Welttag der seelischen Gesundheit, der jedes Jahr am 10. Oktober stattfindet. Tipps und Links zum Nachlesen: Clubhaus Schwalbennest in München: https://www.spzmuc.de/clubhaeuser/clubhaus-schwalbennest Clubhaus München Giesing: https://www.spzmuc.de/clubhaeuser/clubhaus-muenchen-giesing Tagesstätte Clubhaus Weilheim: https://www.herzogsaegmuehle.de/ort-der-hilfe/menschen-mit-seelischer-erkrankung-und-menschen-mit-suchterkrankung/regionale-beratungsangebote/clubhaus-oase-weilheim Paritätischer Wohlfahrtsverband in Bayern: https://www.paritaet-bayern.de/startseite Sozialpsychiatrisches Zentrum (SPZ) München: https://www.spzmuc.de/startseite Internationaler Clubhaus-Dachverband https://clubhouse-intl.org/ Initiative „ZehnZehn“ zum Welttag der Seelischen Gesundheit jedes Jahr am 10. Oktober: https://10-okt.de/ Die „Münchner Woche für seelische Gesundheit“: https://www.woche-seelische-gesundheit.de/ findet vom 5.-13.10.2023 mit einem bunten Programm statt unter dem Motto „Alles digital?!“ Die ApK München e.V. und die Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Erkrankter (OI) sind bei folgenden Veranstaltungen und Aktivitäten mit dabei: https://www.apk-muenchen.de/aktuelles/82-veranstaltungen/391-dabei-sein-muenchner-woche-fuer-seelische-gesundheit.html

10.10.23 • 50:52

Das Münchner Bündnis gegen Depression hat sich zu einer unverzichtbaren Institution in der psychosozialen Landschaft Münchens entwickelt. Insbesondere durch sein zehntägiges Veranstaltungsformat, die "Münchener Woche für Seelische Gesundheit (WSG)", zählt das Bündnis zu den bedeutendsten Akteuren auf diesem Gebiet. In dieser Folge widmen wir uns nicht nur der Woche der Seelischen Gesundheit, sondern auch dem Münchner Bündnis gegen Depression selbst. Welche Ziele verfolgt die Organisation? Auf welche Weise plant sie, diese zu erreichen? Und an wen richtet sich das Münchner Bündnis gegen Depression? Diese und viele weitere Fragen beantwortet uns Ute Thomas, die Geschäftsführerin des Münchner Bündnisses gegen Depression, in einem ausführlichen Interview. Tipps und Links zum Nachlesen: Münchner Bündnis gegen Depression: https://www.muenchen-depression.de/ Ihr findet das Münchner Bündnis gegen Depression auch in den sozialen Medien: https://www.facebook.com/muenchnerbuendnisgegendepression https://www.instagram.com/aktion_depression/ https://www.youtube.com/channel/UCQSyBOU2Ae3vFDcF1Jjrf7g https://open.spotify.com/show/7ay5t3vJkH9rnMi3wYWvtB?si=04afc690ed1f4625&nd=1 Die „Münchner Woche für seelische Gesundheit“: https://www.woche-seelische-gesundheit.de/ findet vom 5.-13.10.2023 mit einem bunten Programm statt unter dem Motto „Alles digital?!“ Die ApK München e.V. und die Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Erkrankter (OI) sind bei folgenden Veranstaltungen und Aktivitäten mit dabei: https://www.apk-muenchen.de/aktuelles/82-veranstaltungen/391-dabei-sein-muenchner-woche-fuer-seelische-gesundheit.html

03.10.23 • 40:31

Es ist bekannt, dass Sport die Mentale Gesundheit fördert und stärkt. Bouldern und Klettern bietet hier einen besonderen Mehrwert vor allem was die Sichtbarkeit der eigenen Selbstwirksamkeit betrifft. Larissa hat gemeinsam mit Sabrina das Angebot Klettern und Therapie konzipiert. Sie bieten eine innovative Therapieform mit Elementen aus der Achtsamkeitslehre kombiniert mit Boulder- und Klettertraining an. Ihre Überzeugung, dass Bouldern und Klettern ein wirkungsvoller Therapieansatz bei Depressionen, Angststörungen, Burn-Out und einigen anderen psychischen Erkrankungen ist, bewegte sie dazu eine Kassenzulassung zu beantragen. Das alles und noch mehr erzählt uns Larissa in dieser Folge. https://www.kletternundtherapie.de/ Zum Nachlesen, die Studie zur Wirksamkeit von Bouldern und Klettern bei psychischen Erkrankungen (in Englisch): https://bmcpsychiatry.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12888-015-0585-8

30.08.22 • 38:21

Laut aktuellen Zahlen wachsen in Deutschland ungefähr drei bis vier Millionen Kinder und Jugendliche mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil auf. Dieses Thema beschäftigt auch uns Angehörige immer wieder: psychisch erkrankte Menschen als Eltern und ihre Erziehungsfähigkeit bzw. Erziehungskompetenz. In dieser Folge haben wir dazu Dr. Anita Plattner zu Gast. Sie ist Diplompsychologin und arbeitet als Sachverständige am Familiengericht. Dort berät sie betroffene Familien und erstellt psychologische Gutachten zur Erziehungsfähigkeit von psychisch erkrankten Eltern. Wir sprechen also über psychisch erkrankte Menschen in der Rolle als Eltern. Wo Risikofaktoren bestehen und wie deren Erziehungskompetenz gestärkt werden kann.  Zum Nachlesen: Hessisches Ärzteblatt, Ausgabe 11/2021: Kinder psychisch kranker Eltern - Ausbau der Versorgung einer oft vergessenen Risikogruppe https://www.laekh.de/heftarchiv/ausgabe/artikel/2021/11-2021-november-2021/kinder-psychisch-kranker-eltern „Erziehungsfähigkeit psychisch kranker Eltern richtig einschätzen und fördern“; Hrsg. Anita Plattner, Ernst Reinhardt Verlag 2017 (ISBN 978-3-497-02713-2) „Ressourcen fördern: Mentalisierungsbasierte Interventionen bei Kindern psychisch kranker Eltern und ihren Familien“ von Albert Lenz (ISBN: 3801730069) „Einmischen, es geht nicht anders!“, Kritisch-gemeindepsychologische Perspektiven, Heiner Keupp (ISBN: 3871591610) Beratungsstellen und Projekte zur Unterstützung von Familien mit erkrankten Eltern: Erziehungsberatungsstellen in Bayern https://www.stmas.bayern.de/erziehungsberatung/stellen/ Beratungsprogramm „Kinder kranker Eltern“ der AOK Bayern und der KVB https://www.kvb.de/abrechnung/verguetungsvertraege/kinder-kranker-eltern/  Patenschaften für Kinder psychisch erkrankter Eltern https://www.skf-muenchen.de/unser-angebot/patenschaften/patenschaften-fuer-kinder-psychisch-erkrankter-eltern.html Frühe Hilfen in München (Unterstützungsangebote und Entlastung für werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern bis zum dritten Lebensjahr): https://stadt.muenchen.de/infos/muenchner-modell-fruehen-hilfen.html SwiM - Sicher wachsen in München (aufsuchende sozialpädagogische Begleitung von belasteten Familien): https://www.condrobs.de/einrichtungen/swim/

16.08.22 • 52:22

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