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Bewegt euch!

Anja Rose und Manuela Weichenrieder treffen Expert*innen zum Thema Mobilitätswandel. Welche Rolle spielt der ÖPNV für unsere mobile Zukunft? Wie gestalten wir Wohnquartiere, um nachhaltig mobil zu sein? Aus welchen Energiequellen speisen sich unsere Verkehrsmittel? Und wie überhaupt werden wir zukünftig unterwegs sein? Begleite die beiden auf ihren Reisen, forsche nach möglichen Antworten, entdecke Ideen und lass dich inspirieren. Mobilität ist in Bewegung – wir bewegen uns mit. Auf geht’s!

Titel

#15: Soziale Teilhabe braucht Bewegung
Mit dem ICE reisen wir von Bremen nach Hamburg. Die erforderliche Fahrkarte haben wir am Bahnhof gekauft, City-Ticket inklusive, damit wir mit der S-Bahn gleich weiterfahren können. Für uns eine Selbstverständlichkeit – für andere eine finanzielle Unmöglichkeit. Denn der Kauf eines Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr kostet Geld, das an anderer Stelle zum Leben fehlt. Was bedeutet das konkret für Menschen, die über wenig Geld verfügen? Welche Folgen hat die soziale Ausgrenzung? Im Rahmen des Forschungsprojektes »MobileInclusion« untersucht Christoph Aberle von der TU Hamburg das Mobilitätsverhalten einkommensarmer Menschen unter dem Gesichtspunkt der Möglichkeit gesellschaftlicher Teilhabe. Neben räumlichen Mustern und stadtplanerischen Aspekten interessieren ihn vor allem die Geschichten der Betroffenen. Wie nehmen sie soziale Exklusion wahr? Fühlen sich mobilitätsarme Menschen in ihrem Alltag benachteiligt? Im Osdorfer Born treffen wir eine Teilnehmerin der Studie und erfahren, warum »Rauskommen« gesundheitliche Notwendigkeit und das Eröffnen von Möglichkeitsräumen so wichtig ist. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes »MobileInclusion«, Hintergründe und vertiefende Information gibt es unter https://mobileinclusion.projects.tu-berlin.de/mi/en/sowie https://www2.tuhh.de/stadtarmmobil/
79:00 02.05.22
#14: Alle in Bewegung
Die Ausstellung »Der mobile Mensch« ist kein klassisches Museumsereignis. Mit ihrem Projekt gehen die Ausstellungsmachenden ganz und gar neue – und preisgekrönte – Wege. Denn statt Anschauen und Lesen, geht es hier um aktives Tun und dialogischen Austausch. Die Gruppe für Gestaltung | GfG hat zusammen mit Wissenschaftler:innen des DLR | Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt eine Aktionsplattform entwickelt, auf deren Basis eine konstruktive Beteiligung der Besucher:innen am Transformationsprozess möglich wird. So wird die Ausstellung zum lernenden System – und der Museumsbesuch zu einem Dialogformat, aus dem für Ausstellungsmacher, Wissenschaft und Laien gleichermaßen ein Erkenntnisgewinn entsteht. Wie das Abfragen von Mobilitätsbedürfnissen zum Vergnügen wird, wie sich individuelle Erkenntnisse und empirische Erhebungen miteinander verknüpfen lassen und welche Rolle Selbstreflexion und Verantwortungsübernahme spielen, darüber unterhalten wir uns mit Katrin Johnsen (Projektleitung GfG), Hanke Homburg (Geschäftsführung GfG) und Bernhard Fehr (ehemals DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik). Und wer nicht nur lauschen, sondern anschauen möchte, findet unter dermobilemensch.de Bilder und Bewegtes rund um die Ausstellung.
63:51 15.02.22
#13: Reisemitbringsel
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute direkt vor der Haustür zu finden ist. Denken wir und lassen uns auf unserer kleinen Reise von Zufällen leiten. »Wirf eine Münze und gehe in die Richtung, die sie dir weist.« Kopf heißt links. Wir stiefeln los. Im Hintergrund rauscht der Verkehr und wir denken nach vorn. Wie wohl klingt die Stadt in Zukunft? Werden die Elektromotoren surren, die LKW von Wasserstoff betrieben und der ÖPNV zur bequemen Selbstverständlichkeit? Auf der Suchen nach Antworten bewegten wir uns in den vergangenen Monaten an Tangentialen durchs Wohngebüsch, bestaunten Ozeanriesen, juchzten vor vergnüglichem Geschwindigkeitsrausch, blickten in Zukünftiges, gingen zu Fuß, fuhren Bahn, Bus und Rad. Die Taschen voller Entdeckungen und Erkenntnisse halten wir inne. Und wohin jetzt? Schließe die Augen. Atme tief. Und wirf eine Münze.
54:54 14.12.21
#12: Grüne Schubkraft
In diesem unserem Universum ist Wasserstoff das am häufigsten vorkommende chemische Element. Bei uns auf der Erde allerdings findet es sich ziemlich selten und noch seltener allein. Bis jetzt! Denn wohin man liest und schaut, ist es in aller Munde. Als schnöde Speicherform schon lange genutzt, avanciert der Wasserstoff zum Hoffnungsträger. Nicht zuletzt für emissionsarme Mobilität.  Eine technische Vision mit hoher Zukunftsrelevanz. So visionär ist die Technologie jedoch bei weitem nicht mehr. Immer mehr Forschungsprojekte untersuchen Einsatzmöglichkeiten des grünen Energieträgers. Wie sich Schwerlastverkehre klimaverträglicher gestalten lassen, warum der Einsatz von wasserstoffbetriebenen LKW eine Frage der Psychologie ist und warum ein Bremerhavener Spediteur das Ganze erst so richtig ins Rollen gebracht hat, darüber sprechen wir mit Dr. Nils Meyer-Larsen vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik | ISL, mit Unternehmensberater Bruno Lukas von Green Logistics Enabler und Ulf Brüssel, Geschäftsführer des Speditions- und Logistikunternehmens Bruessel & Maass Logistik GmbH.
83:32 10.11.21
#11: Ideen am Zug
Wer pendelt, verbringt viel Zeit mit Rumsitzen und Warten. Im Schnitt nimmt der Weg zur Arbeit rund neunzig Minuten pro Tag in Anspruch. Das macht 7,5 Stunden in der Woche – Lebenszeit, die sich sinnvoll gestalten ließe. Aber wie? In ihrem Projekt »Ideenzug« will die Deutsche Bahn Züge neu denken und Antworten auf diese Frage entwickeln. Ein paar davon lassen sich bereits »in echt« ausprobieren. In Oberursel bei Frankfurt lassen wir uns von Philipp Kühn, Leiter Marketingstrategie und -kommunikation und Michael Mester, Projektmanager Strategisches Management (DB Regio AG) die bisherigen Ergebnisse im realen Raum zeigen. Und das sind eine ganze Menge! Die erdachten Angebote reichen von Power-Napping-Liegen über Business-Kabinen bis hin zum – na klar – Fitness-Abteil. Aber das ist nicht alles. Neben der Suche nach dem perfekten Sitz wird über Licht und Stoffbezüge nachgedacht. Und müssen Raumnutzung und Platzverteilung eigentlich statisch sein? Oder lassen sich Waggons modular flexibel gestalten? Zusammen mit Tüftlern aus den unterschiedlichsten Bereichen wird an Lösungen gefeilt. Immer wieder werden Prototypen getestet, überarbeitet, Ideen verworfen und neue Ansätze verfolgt. Heraus kommen Innovationen, die schon jetzt die Züge verändern. Ein iterativer Prozess mit holistischem Ansatz. Oder anders gesagt: Ideen in Bewegung. P.S.: Weil Prozesse dieser Art spannend und umfangreich sind, ist auch unser Gespräch ein langes. Für die Wahl zwischen Bummelzug- und ICE-Geschwindigkeit hier die »Haltestellen« unserer Ideenzugfahrt für gezieltes Aussteigen und Reinhören: 0:00 Hallo am Frankfurt Hauptbahnhof 10:50 S-5 nach Oberursel 27:10 Wir pirschen uns ran 34:25 Da sind wir 37:32 Modell in Echtgröße 39:02 Fitnessraum 44:45 Fahrradmitnahme 47:01 Geselliger Lehnbereich und induktives Laden 53:40 Kulturtechnik des Kofferverstauens 56:10 Snacks and Drinks and Infotainment 1:00:35 Neue Sitze 1:03:06 Familienbereich 1:10:18 Ab nach oben 1:12:54 Kaffeekomfort 1:18:16 Arbeitsräume 1:22:13 Wellnessbereich: Massagesalon, Panoramascheibe, Flexsitz und Schlafkabine 1:29:56 Schüler*innenexpress 1:32:44 Nachhaltiger Leichtbau 1:34:46 Gaming Area 1:39:11 IdeenZug City 1:47:42 Holistischer Mehrwert
111:51 18.10.21
#10: Inklusive Mobilität
Füße zum Gehen, Augen zum Sehen, Ohren zum Hören – getragen und geleitet von unseren Sinnen bewegen wir uns durch die Welt. Jedenfalls die meisten von uns. Was bedeutet: nicht alle von uns. Die UN-Behindertenrechtskonvention allerdings schreibt fest, dass jede und jeder das Recht auf Teilhabe hat. Auch und insbesondere das Recht auf persönliche, also selbstbestimmte und unabhängige Mobilität. Wie lässt sich inklusive Mobilität erreichen? Wieso ist Diversität ein großer Schatz? Und wer überhaupt bestimmt die »Norm«? Mit dem Unternehmenssprecher der BSAG Jens-Christian Meyer schauen wir nach, welche Vorkehrungen das Mitfahren für Menschen mit unterschiedlichsten Anforderungen ermöglichen sollen und warum zum Erreichen eines barrierearmen ÖPNV ein offener und wertschätzender Austausch unerlässlich ist. Wir sprechen mit Dr. Melanie Knaup von der Justus-Liebig-Universität Gießen über intellektuelle Teilhabe und warum »Barrierefreiheit« ein zu großes Ziel ist. Und wir erleben mit den Tänzer:innen der mixed abled Tanzcompagnie tanzbar e.V. Jenny Ecke, Günther Grollitsch und Daniel Riedel, dass Mobilität mehr ist als die funktionale Überwindung einer Strecke zwischen A und B. Für jede und jeden von uns.      
76:08 26.09.21
#9: Kolossale Pötte
Hoch im Norden, zwischen weitem Grün, am Ufer der Ems, da werden Urlaubsträume gebaut. Und die sind kolossal groß. Alles ist hier irgendwie größer als anderswo. Die Halle riesig hoch, der Kran imposant und die Schiffe gigantisch. Wir sind zu Besuch in der Papenburger Meyer Werft – fühlen uns winzig klein und kommen aus dem Staunen kaum heraus. Allerdings sind wir nicht hier, um Seemannsgarn zu spinnen, sondern wollen wissen: Wie reist es sich zukünftig auf Wasserwegen? Was kommt nach der Übergangstechnologie »NLG«? Wie sieht es aus mit der Energieeffizienz? Welchen Beitrag leisten die Unterwasseranstriche zur Hydrodynamik? Und wie kann die Kreuzfahrtschifffahrt ökologischer werden? Mit Peter Hackmann sprechen wir über betrieblichen Umweltschutz, Nachhaltigkeit an Bord und Umweltschutz auf den Ozeanen. Denn die Kolosse der Meere haben in vielerlei Hinsicht einen großen Effekt.
78:04 08.08.21
#8: Sharing is Caring
Warum ein Auto besitzen, wenn man aus einer ganzen Flotte bei Bedarf wählen kann? Bei »cambio« stehen den Mitgliedern rund 400 Fahrzeuge zur Verfügung – und für nicht ein einziges davon muss ich mich als Nutzer*in um Reifenwechsel, Umweltplakette oder Ersatzteile kümmern. Das spart nicht nur Geld, Zeit und Nerven, sondern auch Stadtraum. Denn ein geteiltes Auto ersetzt dreizehn private Fahrzeuge. Teilen und Tauschen – die Idee der Sharing Economy hat viele Vorteile. Auch für Unternehmen. Welche und wie sich damit auch noch die CO2-Bilanz optimieren lässt, darüber informiert die Klimaschutzagentur »energiekonsens«. Weniger Haben ergibt also mehr Lebensqualität. Im Gespräch mit Jennifer Kindel, Catharina Oppitz und Stella Reulecke durchqueren wir Tunnel und Schluchten, suchen die Alpen und träumen von blechbefreiten Stadtlandschaften. Am Ende haben wir dann sogar Kaffee, Kekse und Kirschen geteilt.
66:42 18.07.21
#7a: Female Mobility
Frauen und Mobilität – gibt es denn da Unterschiede zum männlichen Verständnis vom Unterwegssein? Ja, tatsächlich. Denn die Planung unserer Städte und Verkehrsnetze basiert seit Jahrzehnten auf männlichen Wegebedürfnissen: Am Morgen rein ins Auto, hin zum Arbeitsplatz und am Abend zurück. Die täglichen Herausforderungen jedoch, auch heute noch zumeist weiblicher Mobilität, sehen anders aus: Zu Fuß zur Schule, zur Arbeit mit der Bahn, zwischendurch den Einkauf mit dem Rad erledigen, Kinder ins Auto für den Weg zum Sportplatz – Intermodalität als Konzept zur Organisation des Alltäglichen. Mit Katja Diehl, Vertreterin von »womeninmobiliy« und »#SheDrivesMobility«-Podcasterin spazieren wir durch Eimsbüttel, sprechen über Wohnmobile, die andere Gehwegseite und treffen den Vertreter der Initiative »Superbüttel«. Denn mittlerweile geht es allen Menschen gleich: Sie hoffen auf weniger Autos und mehr Lebensraum – Human Mobility.
58:25 27.06.21
#7b: Female Mobility
Apropos Human Mobility: Das 1886 produzierte Fahrrad »Rover III« gilt als Prototyp des modernen Fahrrades. Es hatte kein Querstange und sieht dem heutigen »Hollandrad« zum Verwechseln ähnlich. Wer also hat sich eigentlich die Bezeichnung »Damenrad« ausgedacht? Auf der Suche nach einer einleuchtenden Erklärung unternehmen wir drei Damen noch einen kurzen Abstecher in den nächsten Fahrradladen.
37:26 27.06.21
#6: Drei in Schnega
Zwischen Berlin und Bremen, mitten im herrlichen Wendland liegt die kleine Gemeinde Schnega. Hier treffen wir uns am Bahnhof mit Dr. Stefan Carsten, Zukunftsforscher und Stadtgeograf. Auf unserem Rundgang durch das 1.300-Seelen-Dorf plaudern wir über löchrige Busfahrpläne, jugendliches Landerleben, den Privatraum Auto und die Bedeutung von Tankstellen als soziale Treffpunkte. Wir lauschen dem Plätschern des Mühlenbachs, staunen über riesige Traktoren und freuen uns über Fachwerkarchitektur. Beim Picknick am Schnegaer Teich blinzeln wir in die Sonne und hängen unseren Gedanken hinterher. Wie wird sie aussehen – die zukünftige Mobilität auf dem Land?
74:31 07.06.21
#5: Denkengehen mit Angelika Schlansky
Auf Schusters Rappen, dem ältesten und ursprünglichsten Verkehrsmittel, durchstreifen wir das Viertel. Gemeinsam mit der Stadtplanerin und bremischen Vertreterin des Fuß e.V. Angelika Schlansky spazieren wir im Gänsemarsch auf Bürgersteigen, huschen durch versteckte Schleichwege, finden zum Verweilen einladende Sitzgelegenheiten, vermerken Änderungsbedarfe und entdecken Gelungenes. Beim Gehen nämlich ist Zeit und Ruhe zum Umschauen, Sprechen und Austauschen. Oder wie Thomas Bernhard schrieb: »Wenn wir gehen, und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann kommt auch unser Denken in Bewegung.« Sagen wir doch!
78:10 16.05.21
#4: Auto Corso – per Rad
Röhrende Motoren, quietschende Reifen oder doch eher lautloses Dahingleiten – wie klingt denn nun die Freiheit auf vier Reifen? Das Automobil, der Deutschen liebstes Kind verändert sich grundlegend. Und wir uns mit ihm. Weg vom Verbrennungsmotor hin zur Elektromobilität, privater Wallbox und dem Traum vom autonomen Fahren. Mit Michael Frieß, Leiter des Mercedes-Benz Werks Bremen, bewegen wir uns durch die Multimodalität im öffentlichen Raum. Wir sprechen über den Zauber der zweiten Hochzeit, die Tücken des technischen Wandels und ergeben uns genussvoll dem emotionalen Sog der Beschleunigung. 
63:40 19.04.21
#3b: Auf Fernversorgungsrouten quer durch die Stadt
MHKW, MKK, BHKW – ja wo bleiben denn da die Vokale? Wir steigen wieder ins E-Auto und machen uns zusammen mit Dr. Torsten Köhne (Vorstandsvorsitzender swb AG) auf die Suche nach dem »E« wie Elektrizität oder auch Emotion. Denn das Versorgen und Beliefern der Menschen mit Energie und Wärme ist mehr als das Betreiben von Kraftwerken. Welche Bedeutung Leidenschaft und Menschlichkeit für die Zukunft hat und warum Marcus Bol nicht so richtig ruhig schlafen kann, wenn es ordentlich kalt ist, erfahren wir am Fuße des preisgekrönten »HyRek«.
53:01 08.03.21
#3a: Auf Fernversorgungsrouten quer durch die Stadt
Elektromobilität, vernetzter Verkehr, steigender Energiebedarf – wie sieht es denn mit der Versorgungssicherheit zukünftig aus? Hybridregelkraftwerk, grüner Wasserstoff, Fernwärme, kommt denn der Strom nicht mehr aus der Steckdose? Dr. Torsten Köhne, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers swb aus Bremen, weiß, was es braucht, um auch in Zukunft dem Anspruch an eine zuverlässige Energieversorgung gerecht zu werden. Wandel gehört dabei zum Geschäft. Wie man ein fünfzigjähriges Müllheizkraftwerk auf dem neuesten Stand der Technik hält und welche Innovationen den Kohleausstieg möglich machen, darüber sprechen wir auf unserer Fahrt zu Marcus Bol, Leiter des Heizkraftwerks Hastedt. Dem haben wir nämlich ein Mettbrötchen für die Mittagspause versprochen.
65:18 08.03.21
#2b: Frühstück für Frau Hubben mit Hajo Müller
ÖPNV, Digitalisierung, individuelles Unterwegssein. Noch immer im Gespräch mit Hajo Müller (Vorstandssprecher der BSAG) steigen wir am Verkehrsknotenpunkt Am Brill in Bremen aus der Bahn. Es gibt ja so vieles noch zu bereden! Verkehrsplan für die Innenstadt, Vernetzung der Akteure … In der Obernstraße, Bremens Fußgängerzone, geht’s zu Fuß mit der gut gefüllten Brötchentüte weiter zu Frau Hubben (Leiterin BSAG-Kundenzentrum). So mittendrin in der City verwickeln wir uns in Randgespräche und spannende Gedankenpfade. Hoffentlich ist bei Frau Hubben der Kaffee noch nicht kalt!  
73:17 11.02.21
#2a: Frühstück für Frau Hubben mit Hajo Müller
Soll die Reduktion des Co2-Ausstoßes im Bereich der Mobilität gelingen, ist eine Einschränkung der motorisierten Individualverkehre unabdingbar. Praktisch bedeutet das für uns alle: mehr Rad fahren, öfter mal zu Fuß gehen und nicht zuletzt Bus und Bahn nutzen. Was den ÖPNV in Bremen gerade so bewegt, schauen wir uns doch mal genauer an.  Mit Hajo Müller (Vorstandssprecher der BSAG) reisen wir, Anja Rose und Manuela Weichenrieder, mit Bus und Bahn vom BSAG-Zentrum am Bremer Flughafen in die Innenstadt. Unser heutiges Ziel: Frühstück für Frau Hubben, Fachbereichsleiterin des Kundenzentrums der BSAG, unter anderem an der Domsheide. Mit Brötchen im Gepäck machen wir uns auf den Weg. Zuvor aber schauen wir noch kurz bei der Fahrzeugreinigung rein und bestaunen das neue Nordlicht.   
56:53 11.02.21
#1: Mit Herrn Stubbe auf peripheren Tangenzialen durch die Vahr
Die Vahr ist einigen sicherlich aus der Literatur bekannt. Legendär: Neue Vahr Süd von Sven Regener. Um der kriegsbedingten Wohnungsknappheit in Bremen entgegenzutreten, wurde die Neue Vahr in den 1950er- und 1960er-Jahren maßgeblich durch die GEWOBA (GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen) gebaut. Ein junger Stadtteil also, eine sogenannte Großwohnsiedlung in Zeilenbauweise mit viel Grün und Wasser, den Fleeten. Mit Herrn Stubbe, dem Vorstandsvorsitzenden der GEWOBA, machen wir, Anja Rose und Manuela Weichenrieder, uns auf den Weg und schlagen uns am Fleet entlang durchs Wohn-Verkehrs-Gebüsch.
76:17 11.02.21
#0: Episode 0
Wie bewegen wir uns heute und wie wollen wir in Zukunft unterwegs sein? Diesen Fragen geht der frisch gestartete Podcast „Bewegt euch! Der Stadtgespräch-Podcast zum Thema Mobilität in Bewegung“ auf den Grund.
08:22 11.02.21