Show cover of HELP FM - Der Selbsthilfe-Podcast

HELP FM - Der Selbsthilfe-Podcast

Mit "HELP FM" startete das Potsdamer Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationszentrum (kurz SEKIZ) e.V. am 10. Januar 2013 ein bundesweites Pilotprojekt: Eine Radioplattform, die ausschließlich dem Selbsthilfegedanken verpflichtet ist. Damit wurde ein Forum geschaffen, auf dem sich Betroffene und Interessierte zielgerichtet informieren können. 7 Jahre lang ging die Selbsthilfe-Sendung HELP FM bei Radio BHeins on air... Oft gibt es aber mehr zu sagen, als in einer kurzen Radiosendung passt und somit produziert nun HELP FM, seit dem 09.01.20, Selbsthilfe-Podcasts. • Intensive Gespräche und spannende Reportagen warten auf die Zuhörenden. Zu den Programmschwerpunkten zählen alle Themen rund um die Selbsthilfe, Aufklärung über verschiedene Erkrankungen sowie Talks mit Experten. Zugleich wird wirkungsvoll über Hilfs- und Therapieangebote berichtet. Die Podcasts erscheinen donnerstags im Zwei-Wochen-Rhythmus. • Kontakt: ehrenamt@sekiz.de | 0331 62 00 281 • PODCAST ABRUFBAR AUF: - https://www.helpfm.de - YouTube - SEKIZ TV: https://youtu.be/5Of91BDdOCw - Spotify - Deezer - Google Podcasts - Amazon Music/Audible - Apple Podcasts • www.helpfm.de www.sekiz.de

Titel

In dieser Folge ist der Journalist und Autor Daniel Haas zu Gast und spricht offen über ein Thema, das viele Menschen betrifft und doch oft im Verborgenen bleibt: Einsamkeit. Basierend auf seinem Buch erzählt er schonungslos ehrlich, wie familiäre Prägungen seinen Weg in die Isolation beeinflussten, warum die rastlose Suche nach Glück ihn von Job zu Job trieb und wie auch Drogenmissbrauch Teil seines Lebens wurde. Daniel Haas berichtet von tiefen Krisen, aber vor allem von seinem Weg hinaus aus der Einsamkeit. Er zeigt, wie Selbsthilfe, innere Veränderung und echte Selbstreflexion ihm geholfen haben, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Eine inspirierende Folge über Schmerz, Hoffnung und die kraftvolle Erkenntnis, dass wahre Veränderung nicht im Außen beginnt – sondern in uns selbst.

30.04.26 • 30:41

Am 21. April wird in Deutschland erstmals der Tag der Amputierten begangen – ein wichtiger Anlass, um Sichtbarkeit zu schaffen, aufzuklären und Betroffenen eine Stimme zu geben. In dieser Folge sprechen wir mit Sylvia Wehde, der Vorsitzenden der Selbsthilfegruppe Amputierten-Treffpunkt Berlin-Brandenburg. Gemeinsam werfen wir einen differenzierten Blick auf die Lebensrealität von Menschen mit Amputation: Welche Herausforderungen prägen den Alltag? Wo bestehen strukturelle Hürden im Gesundheitssystem und in der Gesellschaft? Und welche Rolle spielt Selbsthilfe für Austausch, Stabilität und neue Perspektiven? Ein besonderer Fokus liegt auf den Aktivitäten rund um den 21. April in Berlin. Wir sprechen darüber, warum dieser Tag ins Leben gerufen wurde, welche Ziele damit verbunden sind und wie Betroffene, Angehörige und Interessierte daran teilhaben können. Eine Folge über Sichtbarkeit, Zusammenhalt und die Bedeutung von Gemeinschaft – informativ, persönlich und relevant.

16.04.26 • 41:48

In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um das „Fest der Pflege“ und den Pflegepreis am 9. Mai 2026 in Potsdam – ein Event, das Engagement, Innovation und Menschlichkeit in der Pflege würdigt. Zu Gast ist Nadine-Claire Geldener, Organisatorin der Veranstaltung und Koordinatorin des Netzwerks „Älter werden in Potsdam“. Sie gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen der Planung, spricht über die Bedeutung von Wertschätzung in der Pflege und erzählt, welche inspirierenden Projekte und Menschen in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam beleuchten wir, warum solche Veranstaltungen wichtiger denn je sind, wie sie zur Stärkung der Pflege beitragen und welche Visionen es für die Zukunft in Potsdam gibt. Eine Folge für alle, die sich für Pflege, gesellschaftlichen Zusammenhalt und lokale Initiativen begeistern – informativ, persönlich und inspirierend.

02.04.26 • 25:46

In dieser bewegenden Folge sprechen wir mit unseren Experten Petra Diederichs und Torsten Nassall über das vielschichtige Thema Traumabewältigung. Traumata können auf ganz unterschiedliche Weise entstehen und sich ebenso unterschiedlich zeigen. Man unterscheidet unter anderem zwischen akuten Traumata, die durch ein einzelnes belastendes Ereignis ausgelöst werden (z. B. Unfälle oder Verluste), und komplexen Traumata, die durch wiederholte oder langanhaltende Erfahrungen entstehen – etwa in der Kindheit oder durch emotionale Vernachlässigung. Auch entwicklungstraumatische Erfahrungen prägen oft unbewusst unser Verhalten, unsere Beziehungen und unser Selbstbild. Gemeinsam beleuchten wir, wie sich Trauma im Alltag zeigt, warum viele Reaktionen tief im Nervensystem verankert sind und welche Wege es gibt, um Heilung und innere Stabilität zu fördern. Dabei verbinden wir achtsame Perspektiven mit tiefem Verständnis für Bewusstseinsprozesse und persönliche Entwicklung. Eine Folge für alle, die verstehen möchten, wie Trauma wirkt – und wie Heilung möglich ist.

19.03.26 • 32:42

In dieser Folge stellen wir euch unsere drei neuen Experten vor, die uns in diesem Jahr mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und ihren Perspektiven begleiten werden. 🔺 Manu Lemke spricht über das Thema Ernährung und darüber, wie bewusste Ernährung unsere Gesundheit, Energie und Lebensqualität nachhaltig beeinflussen kann. 🔺 Torsten Nassall widmet sich dem Bewusstseinswandel – insbesondere im Zusammenhang mit Suchterkrankungen, innerer Transformation und persönlicher Entwicklung. 🔺 Petra Diederichs zeigt, wie Achtsamkeit unser Leben verändern kann – vom achtsamen Atmen bis hin zu einem bewussteren Umgang mit uns selbst und unserem Alltag. Gemeinsam bilden sie unser Experten-Dreieck und werden in den kommenden Folgen ihre Themen vertiefen, Erfahrungen teilen und praktische Impulse geben. Eine Folge zum Kennenlernen – und der Auftakt für viele inspirierende Gespräche rund um Gesundheit, Bewusstsein und persönliche Entwicklung.

05.03.26 • 58:27

In dieser Folge sprechen wir mit dem Männercoach Torsten Nassall über ein Thema, das viele betrifft – und über das dennoch kaum gesprochen wird: unterdrückte Sexualität bei Männern, besonders wenn sich die Beziehung nach Schwangerschaft und Geburt eines Kindes neuen Herausforderungen stellen muss . Was passiert, wenn sich Nähe, Intimität und Rollenbilder plötzlich verändern? Wenn Männer zwischen Vaterrolle, Partnerschaft und eigenen Bedürfnissen stehen – und dabei mit Gefühlen wie Unsicherheit, Zurückweisung, Scham oder Überforderung konfrontiert sind? Torsten Nassall beschreibt offen, warum manche Männer in dieser Phase in Ausweichstrategien flüchten – etwa in Pornografie, Drogenkonsum oder Affären – und weshalb das oft weniger mit fehlender Liebe als mit ungelösten inneren Konflikten zu tun hat. Seine zentrale Botschaft: Gefühle dürfen da sein. Auch Angst, Frust, sexuelle Sehnsucht oder Überforderung. Entscheidend ist, sie zuzulassen, ohne sie zu bewerten – und vor allem, in der Partnerschaft einen ehrlichen Dialog zu führen. Eine Folge über Männlichkeit, Verletzlichkeit, Kommunikation und die Chance auf echte Verbindung.

12.02.26 • 33:29

In dieser Folge von HELP FM sprechen wir mit Viktoria und Aksana aus der Selbsthilfegruppe Die Sputniks aus Potsdam. Beide sind Mütter chronisch kranker bzw. behinderter Kinder – und beide wissen aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd, kräftezehrend und zugleich prägend dieser Alltag sein kann. Im Gespräch stellen Viktoria und Aksana die Arbeit der Sputniks vor und erzählen, warum Selbsthilfe für sie so wichtig geworden ist. Es geht um Hürden und Schwierigkeiten, um fehlende Unterstützung und hohe Erwartungen – aber auch um Gemeinschaft, gegenseitiges Verständnis und kleine wie große Erfolgserlebnisse. Eine ehrliche, berührende Folge über Elternschaft unter besonderen Bedingungen, über das Gefühl, nicht allein zu sein, und darüber, wie Selbsthilfe Halt geben und neue Perspektiven eröffnen kann. 🎧 Eine Einladung zum Zuhören, Mitfühlen und Weiterdenken.

29.01.26 • 16:08

In dieser Folge von HELP FM sprechen wir mit dem psychologischenen Psychotherapeuten Stefan Ide über einen erweiterten Blick auf Depressionen. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, warum Depression nicht nur als psychische, sondern auch als körperliche Erkrankung verstanden werden sollte – und welche Rolle der Körper im Heilungsprozess spielen kann. Stefan Ide berichtet aus seiner langjährigen Praxis und schildert, wie körperorientierte Ansätze dabei helfen können, depressive Symptome besser zu verstehen und nachhaltig zu lindern. Dabei geht es um das Zusammenspiel von Psyche und Körper, um Wahrnehmung, Bewegung und darum, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Authentisch, möglichst ohne künstliche Stimmungsaufheller. Eine Folge für alle, die neue Perspektiven auf Depression kennenlernen möchten – offen, verständlich und praxisnah.

15.01.26 • 39:01

In der letzten Folge des Jahres melden wir uns von der Weihnachtsfeier der Selbsthilfekontaktstelle SEKIZ Potsdam. In festlicher Atmosphäre sprechen wir mit den Verantwortlichen der Kontaktstelle sowie mit Vertreterinnen und Vertretern der Selbsthilfegruppen. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die aktuellen Herausforderungen der Selbsthilfe, sprechen über das Engagement der Gruppen und machen deutlich, wie unverzichtbar die Arbeit der SEKIZ für Betroffene und Ehrenamtliche ist. Die Kontaktstelle bietet Orientierung, Vernetzung und Unterstützung – und ist damit eine tragende Säule für Selbsthilfe in der Region. Eine besondere Folge zum Jahresausklang, die zeigt, wie wichtig Austausch, Gemeinschaft und verlässliche Anlaufstellen sind. 👉 Hinweis: Diese Podcast-Folge gibt es auch als Video auf YouTube! Moderation: Oliver Geldener

18.12.25 • 22:30

In dieser Advents-Spezialfolge von HELP FM melden wir uns direkt vom Adventsmarkt der Guttempler in Berlin. Wir sprechen mit der Landesvorsitzenden Silvia Ratzek sowie mit Betroffenen aus der Suchtselbsthilfe, die offen über ihre Erfahrungen berichten. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die vielfältigen Angebote der Guttempler, die Menschen dabei unterstützen, nach einer Therapie dauerhaft drogenfrei zu leben. Wir zeigen, welche zentrale Rolle die Selbsthilfe in der Stabilisierung und Rückkehr in ein suchtfreies Leben spielt – und warum Gemeinschaft, Austausch und gegenseitige Unterstützung dafür so wichtig sind. 👉 Hinweis: Diese Podcast-Folge gibt es auch als Video auf YouTube!

03.12.25 • 43:29

In dieser Folge sprechen wir mit der Darmexpertin Manu Lemke über ein Thema, das uns alle betrifft: Wie beeinflusst unsere Ernährung nicht nur unseren Körper, sondern auch unsere Darmgesundheit und unser psychisches Wohlbefinden? Wir beleuchten, warum der Darm oft als „zweites Gehirn“ bezeichnet wird, wie Lebensmittel unsere Stimmung und Energie beeinflussen – und wie eine bewusste, ausgewogene Ernährung zu mehr innerer Balance beitragen kann. Manu Lemke hat die Videoreihe „Kochen für die Seele“ moderiert – eine Initiative im Rahmen der Aktionswoche zur Seelischen Gesundheit im SEKIZ Potsdam für mehr Bewusstsein, Wohlbefinden und Freude am Genuss. Themen dieser Folge u.a.: - Warum der Darm so wichtig für unsere seelische Gesundheit ist - Wie Ernährung unser Wohlbefinden beeinflusst - Praktische Tipps für eine darmfreundliche, ausgewogene Ernährung - Was Achtsamkeit beim Essen bewirken kann

30.10.25 • 24:13

„Ich dachte, ich sterbe – dabei war es nur Angst.“ Lexi Largo hat jahrelang unter Panikattacken gelitten. Heute lebt er frei – ohne Medikamente, ohne Klinik. In unserer neuen Podcastfolge erzählt er, wie er sich selbst aus der Angst befreit hat – mit Mut, Ehrlichkeit und ganz viel Selbstvertrauen. Diese Folge macht Hoffnung. Weil Heilung möglich ist. 🎧 Jetzt überall hören, wo’s Podcasts gibt!

16.10.25 • 33:55

Unser heutiger Gast ist die Autorin Marina Mantay. In dieser Folge teilt sie ihre bewegende Lebensgeschichte: Von einer schwierigen Kindheit in Moskau über viele Herausforderungen und traumatische Rückschläge bis hin zu dem erfüllten und erfolgreichen Leben, das sie heute führt. Wir sprechen darüber, wie sie gelernt hat, mit alten Wunden und Rückschlägen umzugehen, welche Kraftquellen ihr Halt gaben und warum sie ihre Erfahrungen nun in einem Buch verarbeitet hat. Ihr Werk „Cycle Breaker“ ist eine Einladung, das eigene Leben anzunehmen – mit allen Höhen und Tiefen. 👉 Lass dich von Marinas Weg inspirieren und hör unbedingt rein!

18.09.25 • 37:22

Die MUT-Tour ist ein bundesweites Aktionsprojekt, das mit Fahrradtouren durch Deutschland auf psychische Erkrankungen aufmerksam macht und für mehr Toleranz wirbt. Luzia und Franziska sind Teilnehmerinnen der MUT-Tour 2025. Mit dem Fahrrad und im Team machen sie Station in vielen deutschen Städten – diesmal in Potsdam. Ihr Ziel: mehr Sichtbarkeit, Offenheit und Toleranz im Umgang mit psychischen Erkrankungen. Im Gespräch berichten sie über ihre Beweggründe, die Erfahrungen unterwegs und erklären, warum die MUT-Tour für sie mehr ist als nur eine Fahrradtour. Themen dieser Folge: Was die MUT-Tour 2025 erreichen möchte Persönliche Einblicke von Luzia & Franziska Warum psychische Gesundheit uns alle betrifft Wie Begegnungen unterwegs Mut machen können

04.09.25 • 08:09

In dieser Folge von HELP FM widmen wir uns einem Thema, das viele Menschen betrifft und doch oft im Stillen getragen wird: dem unerfüllten Kinderwunsch. Zu Gast ist Melanie aus Potsdam. Seit vielen Jahren wünscht sie sich sehnlichst ein eigenes Kind. Zahlreiche Versuche, darunter auch eine künstliche Befruchtung, blieben jedoch ohne Erfolg. Melanie spricht offen über ihre Erfahrungen, über Hoffnung, Enttäuschung und darüber, wie belastend es sein kann, wenn der größte Wunsch nicht in Erfüllung geht. Gleichzeitig zeigt sie, wie wichtig es ist, nicht allein zu bleiben. Denn gerade in dieser schwierigen Situation kann der Austausch mit anderen Betroffenen Halt geben. Aus diesem Grund gründet Melanie derzeit eine Selbsthilfegruppe in Potsdam. Dort möchte sie gemeinsam mit Gleichgesinnten Wege finden, mit der Kinderlosigkeit umzugehen, sich gegenseitig zu stärken und Raum für ehrliche Gespräche zu schaffen. Diese Folge ist eine Einladung hinzuschauen, zuzuhören und mehr Verständnis für ein Thema zu entwickeln, das oft im Verborgenen bleibt – und zugleich ein Mutmacher für alle, die gerade ähnliche Erfahrungen machen.

21.08.25 • 38:52

In dieser Folge haben wir einen ganz besonderen Gast: Torsten Nassall, Vätercoach und Experte für die Herausforderungen, mit denen Väter – insbesondere alleinerziehende – konfrontiert sind. Im Interview sprechen wir über die oft übersehenen Probleme von Vätern in unserer Gesellschaft: von emotionalem Druck über Rollenbilder bis hin zu fehlender Unterstützung im Alltag. Torsten teilt seine eigenen Erfahrungen sowie die aus der Coachingpraxis, gibt wertvolle Einblicke in die Lebensrealität vieler Väter und zeigt auf, wie wichtig es ist, Väter stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und sozialen Unterstützung zu rücken. Wir beleuchten unter anderem: - Warum Väter mehr Anerkennung und Beratung brauchen - Welche typischen Probleme alleinerziehende Väter bewältigen müssen - Wie Coaching Vätern helfen kann, ihre Rolle zu reflektieren und zu stärken - Welche gesellschaftlichen Veränderungen notwendig sind Ein inspirierendes Gespräch für alle, die sich für moderne Väterrollen, Elternschaft auf Augenhöhe und mehr Sichtbarkeit für Väteranliegen interessieren. 🎧 Jetzt reinhören und mitdiskutieren!

24.07.25 • 45:06

Anlässlich der 1. Potsdamer Hospizwoche waren wir mit HELP FM unterwegs und haben eine neue Podcast-Folge in den neuen Räumen der Björn-Schulz-Stiftung in Glindow aufgenommen. Wir sprechen mit den engagierten Mitarbeiterinnen der Stiftung über ihre wertvolle Arbeit mit lebensverkürzt erkrankten Kindern und deren Familien, über Trauerbegleitung und über das, was der neue Standort für die Region bedeutet. Hört rein – und lernt einen Ort kennen, an dem Leben, Abschied und Hoffnung zusammengehören. Gäste: Daniela Brunschen, Teamleiterin, Björn-Schulz-Stiftung Jennifer Brodersen, Koordinatorin Kindertrauer- und Geschwisterarbeit, Björn-Schulz-Stiftung Eva-Maria Konow, Ehrenamtliche Familienbegleiterin Moderation: Oliver Geldener

11.07.25 • 34:38

In der aktuellen Folge ist Mary Baßler zu Gast – systemische Beraterin und Initiatorin eines ehrenamtlichen Beratungsangebots im Treffpunkt Freizeit in Potsdam. Jeden Freitag nimmt sie sich dort Zeit für Menschen, die Unterstützung suchen. Die häufigsten Themen, mit denen sie konfrontiert wird, sind Existenzängste, das subjektive Sicherheitsempfinden angesichts steigender Kriminalität sowie zunehmende Vereinsamung. Im Gespräch gibt Mary Baßler Einblicke in ihre Arbeit, die Beweggründe für ihr Engagement und die gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich in ihrer Beratungspraxis zeigen. Und wie sie anderen hilft, sich selbst zu helfen.

26.06.25 • 38:32

In der aktuellen Folge von HELP FM haben wir einen ganz besonderen Gast: Rhobbin, Musiker, Mutmacher und Stimme aus der Selbsthilfe-Community. Offen, ehrlich und mit viel Herz spricht Rhobbin über seinen Weg aus der Sucht, die Kraft von Selbsthilfegruppen – und natürlich über Musik als Ventil und Lebensretter. 🎧 Highlight der Folge: Die Premiere seines neuen Songs „Vorher Nachher Bild“ – ein bewegendes Stück über Veränderung, Rückhalt und Hoffnung. Entstanden ist der Song gemeinsam mit shvgazer und Martin Richter im Rahmen der Aktionswoche Selbsthilfe 2025. ➡️ Hör rein, wenn du wissen willst: Wie Rhobbin durch Selbsthilfe neue Perspektiven gefunden hat Warum Musik für ihn mehr ist als Unterhaltung Was hinter dem Song „Vorher Nachher Bild“ steckt 📌 Jetzt überall, wo es Podcasts gibt

06.06.25 • 25:04

In dieser bewegenden und inspirierenden Folge sprechen wir über Multiple Sklerose (MS) – eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die das Leben der Betroffenen auf vielen Ebenen beeinflusst. Unsere Gäste Malina und Britta wissen genau, wovon sie sprechen: Beide leben mit MS und engagieren sich aktiv in der Selbsthilfe in Potsdam und Oranienburg. 🔹 Malina nutzt ihre Stimme auf YouTube, um offen über ihren Alltag mit MS zu sprechen, Erfahrungen zu teilen und anderen Mut zu machen. Sie zeigt, dass Sichtbarkeit und Ehrlichkeit ein wichtiger Teil der Aufklärung und Gemeinschaft sind. 🔹 Britta leitet eine kreative Handarbeitsgruppe, in der sich Menschen mit MS austauschen und gleichzeitig durch kreative Tätigkeiten wie Häkeln oder Stricken ihre Feinmotorik und ihr Wohlbefinden stärken – ganz im Sinne der Ergotherapie. Wir sprechen mit den beiden über ihren Weg zur Diagnose, über Herausforderungen im Alltag, über ihre persönlichen Kraftquellen – und darüber, warum Selbsthilfegruppen für viele ein sicherer Anker sind. Diese Folge ist ein ehrlicher, hoffnungsvoller Einblick in das Leben mit MS – voll Mut, Engagement und Gemeinschaft.

22.05.25 • 45:27

Robert Sandmann wollte eigentlich Profi-Fußballer werden. Der junge Mann mit dem großen Talent stand mit 18 Jahren mitten im Leben – bis ihn eine schockierende Diagnose aus der Bahn warf: FAP, eine seltene Erbkrankheit, die fast immer zu Krebs führt. In dieser bewegenden Folge erzählt Robert, wie er nicht nur seinen Traum vom Profisport aufgeben musste, sondern auch lernen musste, mit Angst, Schmerz und medizinischen Eingriffen zu leben. Doch statt zu resignieren, kämpft er – für sich, für seine Familie und für mehr Sichtbarkeit seltener Erkrankungen. Mit Offenheit, Humor und beeindruckender Stärke nimmt er uns mit in seine Welt – eine Geschichte, die unter die Haut geht und Mut macht. Gast: Robert Sandmann Moderation: Oliver Geldener

09.05.25 • 29:15

Mit 14 Jahren verheiratet, vierfache Mutter und in einer Kultur aufgewachsen, die ihr kaum Raum für Selbstbestimmung ließ – Nawals Leben war von Traditionen und innerer Einsamkeit geprägt. Gefangen in gesellschaftlichen Erwartungen einer arabischen Familie, verlor sie den Zugang zu sich selbst, bis ihr Körper durch Krankheit die Warnsignale setzte. Doch anstatt zu zerbrechen, entschied sie sich für einen mutigen Weg: Mit 35 Jahren holte sie ihren Schulabschluss nach, arbeitete als Putzfrau, um ihre Kinder zu unterstützen, und begann schließlich eine Reise zu sich selbst. Durch Krankheit, Depressionen und Krisen fand sie den Schlüssel zur Heilung – Selbstliebe, radikale Akzeptanz und das Vertrauen ins Leben. Heute ist Nawal nicht nur eine starke, selbstbestimmte Frau, sondern auch Yoga-Lehrerin, Coach und Mentorin für Frauen, die ihren eigenen Weg zu sich selbst finden möchten. Mit ihren Selbstfindungsreisen in die Wüste schafft sie besondere Räume, in denen Frauen fernab vom Alltag zu innerer Klarheit und neuer Stärke finden können. In dieser Folge sprechen wir über ihren beeindruckenden Weg aus der Dunkelheit, die Kraft der Veränderung und warum es nie zu spät ist, sich selbst zu finden. In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Nawal Boussi über ihren beeindruckenden Weg zu sich selbst, ihre heutige Arbeit und warum der Trip in die Wüste auch für andere Frauen heilsam sein kann Gast: Nawal Boussi, Yoga-Lehrerin und Coach Moderation: Oliver Geldener

10.04.25 • 46:00

Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, bei der es zu plötzlichen, unkontrollierten Entladungen im Gehirn kommt. Diese führen zu epileptischen Anfällen, die sich auf unterschiedliche Weise äußern können – von kurzen Bewusstseinspausen bis hin zu heftigen Krampfanfällen. Doch was genau passiert dabei im Gehirn? Welche Ursachen gibt es, wie kann man mit Epilepsie gut leben und was kann Selbsthilfe leisten? In dieser Folge sprechen wir darüber: ✅ Welche Symptome auf eine Epilepsie hindeuten können ✅ Welche verschiedenen Anfallsarten es gibt ✅ Was Angehörige und Ersthelfer bei einem Anfall tun sollten – und was nicht ✅ Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt ✅ Wie Menschen mit Epilepsie ihren Alltag sicher gestalten können Ob du selbst betroffen bist, Angehörige hast oder dich einfach informieren möchtest – diese Folge liefert dir wertvolle Einblicke in ein wichtiges, aber oft unterschätztes Thema. 🎧 Jetzt reinhören und mehr erfahren! In dieser Podcast-Folge sprechen wir darüber, was Betroffene und Angehörige bei epileptischen Anfällen tun können und stellen Selbsthilfe-Angebote in Berlin und Brandenburg vor. Gast: Barbara David, Landesverband Epilepsie Berlin-Brandenburg Moderation: Oliver Geldener

27.03.25 • 28:25

Druck in der Schule, Mobbing, Trennung der Eltern – Kinder sind heute vielen Stressmomenten ausgesetzt. Und reagieren häufig aggressiv. Und dann? Nicht das Kind muss zum Therapeuten, sondern die Eltern, sagt unser heutiger Studiogast Chris Kandetzki. Ursprünglich Erzieherin, arbeitet sie mittlerweile als Face-Readerin im Coaching-Bereich – und kehrt mit dem Elterncoaching gewissermaßen wieder zu ihrem beruflichen Ursprung zurück. Elterncoaching ist wichtig, weil es Mütter und Väter dabei unterstützt, bewusster, entspannter und selbstsicherer in ihrer Erziehungsrolle zu agieren. Hier sind einige zentrale Gründe: 1. Individuelle Unterstützung – Jede Familie ist einzigartig. Elterncoaching hilft, maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Herausforderungen zu finden. 2. Verbesserte Kommunikation – Durch gezielte Methoden lernen Eltern, mit ihren Kindern auf Augenhöhe zu kommunizieren, Konflikte zu entschärfen und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. 3. Stärkung der Elternkompetenz – Coaching gibt Eltern Werkzeuge an die Hand, um Herausforderungen im Familienalltag souverän zu meistern, z. B. in Bezug auf Regeln, Grenzen oder emotionale Begleitung. 4. Stressreduktion – Viele Eltern fühlen sich überfordert oder unsicher. Coaching bietet Strategien zur Stressbewältigung und hilft, den Alltag gelassener zu gestalten. 5. Langfristig harmonisches Familienleben – Eine bewusste und reflektierte Erziehung fördert nicht nur das Wohlbefinden der Kinder, sondern auch das gesamte Familienklima. In dieser Podcast-Folge sprechen wir über die wachsende Bedeutung von Elterncoaching und wie es Mütter und Väter dabei unterstützen kann, gelassener und selbstbewusster in ihrer Erziehungsrolle zu werden. Gast: Chris Kandetzki, Elterncoach Moderation: Oliver Geldener

15.03.25 • 20:36

Beim Surfen denkt man zuerst natürlich an Sonne, Strand und Meer. Und an braungebrannte Sportskanonen, die in Kalifornien, am Atlantik oder sonstwo elegant und locker auf den Wogen davonreiten. Herrlich – wer will das nicht auch? Surfen hat über den Freizeitspaß hinaus aber auch noch einen anderen, Selbsthilfe-Aspekt. Eine Surftherapie nutzt das Surfen als therapeutisches Mittel, um mentale, emotionale oder physische Gesundheit zu fördern. Sie kombiniert Elemente aus Sport, Achtsamkeit und Gruppentherapie, um Selbstvertrauen zu stärken, Stress abzubauen und die mentale Widerstandskraft zu verbessern. Surftherapie wird daher oft für Menschen mit PTBS, Depressionen, Angststörungen, ADHS, Autismus oder Suchterkrankungen eingesetzt. Sie ist auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen (Adaptives Surfen) geeignet. Die Selbsthilfekontaktstelle Potsdam-Mittelmark bietet im August 2025 das Projekt „Surf & Heal“ für 18 bis 40-Jährige auf Sylt an. Die Teilnehmer können dort das Surfen und seine positiven Wirkungen kennenlernen. Kein Urlaub, sondern eine Reise ins Innere. Wie man sich bewerben kann und was noch in dieser Woche geplant ist - darüber und mehr spricht Oliver Geldener mit Veranstalterin Anke Polkowski in dieser Folge. Gast: Anke Polkowski, Leiterin Selbsthilfekontaktstelle Potsdam-Mittelmark Moderation: Oliver Geldener

27.02.25 • 21:52

Fibromyalgie ist eine tückische chronische Erkrankung, die durch weit verbreitete Muskel- und Gelenkschmerzen sowie eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit gekennzeichnet ist. Begleitend treten oft Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und depressive Verstimmungen auf. Betroffene können häufig kaum aufstehen bzw. leiden am ganzen Körper unter zum Teil heftigen Schmerzen. Die genaue Ursache ist unklar, vermutlich liegt eine Störung der Schmerzverarbeitung vor. Bewegung, Medikamente, Entspannungstechniken und Verhaltenstherapie können die Symptome lindern. Obwohl Fibromyalgie nicht heilbar ist, lässt sich die Lebensqualität durch geeignete Maßnahmen häufig verbessern. Dazu zählen regelmäßige Bewegung – auch und gerade bei Schmerzen. Stressvermeidung, Ernährung und gesunder Schlaf sind ebenso wichtig. Und die Selbsthilfe. Warum der Austausch mit Betroffenen nicht nur wichtig sondern geradezu Schmerz lindernd wirkt – darüber und mehr spricht Oliver Geldener mit Selbsthilfe-Aktiven aus Brandenburg in dieser Folge. Gäste: Karin Klemme, Landesverband Fibromyalgie Berlin-Brandenburg e.V. Andrea und Angelika Thiede, SHG Potsdam Moderation: Oliver Geldener

13.02.25 • 29:55

Wenn ihr heute noch wisst, was ihr gestern getan habt oder wo ihr euren Autoschlüssel hingelegt habt, dann müsst ihr euch noch keine Sorgen machen. Dennoch ist es wichtig, die eigene Konzentrations- und Merkfähigkeit immer wieder zu testen, denn die Volkskrankheit Demenz ist leider längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Demenz ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die Gedächtnis, Denkvermögen, Sprache, Orientierung und letztlich das gesamte Verhalten einer Person beeinträchtigt. Als Volkskrankheit gilt Demenz, weil sie weit verbreitet ist und erhebliche gesellschaftliche, gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen hat. In Deutschland sind etwa 1,8 Millionen Menschen an einer Form von Demenz erkrankt. Prognosen zufolge wird diese Zahl bis 2050 auf rund 2,8 Millionen ansteigen. Weltweit wird die Zahl der Betroffenen auf über 50 Millionen geschätzt. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit, gefolgt von vaskulärer Demenz sowie Varianten davon. Die Ursache der Gehirnerkrankung ist noch immer nicht erforscht. Sie kann also jeden von uns treffen. Doch man kann selbst – rechtzeitig! – viele Dinge tun, um zumindest das Risiko zu mindern. Um einer Demenz vorzubeugen, empfiehlt es sich, das Gehirn geistig aktiv zu halten, beispielsweise durch Denkspiele oder das Erlernen neuer Fähigkeiten wie Fremdsprachen oder ein Musikinstrument zu spielen. Auch das Lesen ist sehr wichtig. Körperliche Bewegung wie Spaziergänge, Radfahren oder Schwimmen verbessert die Durchblutung des Gehirns und stärkt allgemein die Gesundheit. Eine ausgewogene Ernährung, insbesondere die mediterrane Kost, kann ebenfalls das Risiko reduzieren. Auch soziale Kontakte, ausreichender Schlaf und das Vermeiden von Stress sind wichtig. Zudem sollten Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen minimiert werden. Was uns noch hilft und vor allem auch, was zu tun ist, wenn die Krankheit in Familie oder Partnerschaft ausbricht – darüber und mehr spricht Oliver Geldener mit Antje Baselau von der Brandenburger Alzheimer-Gesellschaft in dieser Folge. Gast: Antje Baselau, Geschäftsführerin Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Moderation: Oliver Geldener

30.01.25 • 36:40

Alle Jahre wieder kommen sie zum Jahreswechsel: Die guten Vorsätze und Vorhaben für das neue Jahr. Und meistens überleben sie schon den nächsten Monatswechsel nicht. Dabei wissen wir doch im Grunde alle, was ein gutes Leben ausmacht und was wir tun müssten, um es zu erreichen. Die philosophischen Weisheiten sind heute in den Sozialen Medien 24/7 permanent abrufbar. Es ist weder schwer noch kostenintensiv, weise zu leben. Es erfordert nur … genau! Und daran fehlt es, denn unser größter Feind sind immer noch wir selbst. Doch es gibt auch Möglichkeiten, den ewigen Kreislauf aus guten Vorsätzen und schlechten Ergebnissen zu durchbrechen. Dafür wollen unsere heutigen Gäste, der Philosoph Albert Kitzler und der Kommunikationsexperte Jan Liepold, sorgen. In ihrem Podcast „Der Puder und der Kern“ bereiten sie zum Teil Jahrtausende alte philosophische Lehren praxisnah auf, damit es auch endlich klappt mit dem guten erfüllten Leben. Vor kurzem ist dazu auch ihr gleichnamiges Buch erschienen. Warum uns Gelassenheit gut durchs Jahr bringen kann, warum wir Liebe für unsere Selbstwirksamkeit brauchen und was noch, um den inneren Schweinehund zu überwinden – darüber und mehr spricht Oliver Geldener mit beiden in dieser Folge. Gäste: Dr. Albert Kitzler, Philosoph und Medienanwalt Jan Liepold, Kommunikationsexperte Moderation: Oliver Geldener

09.01.25 • 36:22

Das Leben meinte es nicht gut mit Malik. Der 27-jährige erkrankt innerhalb von knapp drei Jahren an drei schweren, unheilbaren Krankheiten: Bereits im Alter von 20 Jahren muss er mehrere schwere Operationen aufgrund einer Hauterkrankung durchstehen. Kaum hat er sich von den Strapazen erholt, erhält der gebürtige Berliner die Diagnose Multiple Sklerose. Und als ob das nicht schon genug wäre, wird wenige Monate später die seltene Augenerkrankung LHON diagnostiziert, durch die er innerhalb kurzer Zeit 95 Prozent seines Sehvermögens verliert. Was andere Menschen zum Aufgeben zwingt, ist für Malik der Beginn eines neuen Lebens. Seines Lebens. Wohlbehütet in Berlin aufgewachsen, hatte er sich nach der Schule zunächst für ein duales Studium bei einem großen Food-Franchisekonzern entschieden, das er dann jedoch krankheitsbedingt abbrechen musste. Trotz seiner starken Sehbehinderung beginnt er ein BWL-Studium, das er erfolgreich abschließt. Ursprünglich träumte Malik von einem Managerleben in der freien Wirtschaft, nun führen ihn seine persönlichen Erfahrungen in die Gesundheitsbranche, wo er sich für die Zusammenarbeit mit Patienten, Organisationen und Unternehmen einsetzt, um Innovationen voranzutreiben und das Gesundheitssysteme zu verbessern. Wie Malik trotz seiner Sehbehinderung ein erfolgreiches eigenständiges Leben führt, was ihn stärkt und welche Erkenntnisse sein Leidensweg ihm geschenkt hat – darüber spricht Oliver Geldener mit ihm in dieser Folge. Gast: Malik Thomas, Durchstarter trotz Sehbehinderung Moderation: Oliver Geldener

12.12.24 • 37:46

Bei der Diagnose Krebs glauben viele, jetzt ist alles vorbei. Sie ändern abrupt ihr gewohntes Leben, verlassen kaum noch das Haus und bewegen sich somit kaum noch. Früher haben Ärzte Krebspatienten durchaus zu Ruhe und Schonung geraten. Doch neue wissenschaftliche Studien belegen nun alte Selbsthilfe-Weisheiten: Neben der Ernährung ist auch eine regelmäßige Bewegung wichtig und hat einen positiven Effekt – sowohl auf die Therapie als auch auf die Vorbeugung, auch und gerade bei Krebs. „Bewegung gegen Krebs“ heißt daher ein Projekt, das die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund auf die Fitnessmatte gebracht hat. Es soll Krebspatienten ermuntern und ermutigen, moderat Sport zu treiben, und zwar in geschützten Räumen unter fachlicher Anleitung. Denn natürlich sind dabei verschiedene Dinge zu beachten. Die in das Projekt eingebundenen Sporttherapeuten erhalten daher zunächst eine spezielle Weiterbildung. Je nach Gesundheitszustand und Stand der Medikamention bzw. Chemotherapie wird dann ein individuell zugeschnittener Trainingsplan erstellt. Weder zu viel noch zu wenig Sport ist gefragt – nur die richtige Dosis Bewegung kann die Therapie positiv begleiten. Doch welcher Sport ist für Krebspatienten besonders ratsam bzw. was muss beim Joggen oder auf der Yogamatte beachtet werden? Und wie kann ich mit Bewegung Krebs vorbeugen? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von HELP FM. Gast: Esther Rokosch, Sporttherapeutin Moderation: Oliver Geldener

29.11.24 • 37:57

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