Show cover of Gemeinsam durch die Galaxis

Gemeinsam durch die Galaxis

 „Gemeinsam durch die Galaxis“ heißt der astronomische Plauder-Podcast mit Bochumer Planetariumsleiterin und Astronomin Prof. Dr. Susanne Hüttemeister und ihren galaktischen Mitreisen, darunter der stimmgewaltig-wortgewandte Kabarettist und Hobby-Astronom Jochen Malmsheimer in Staffel eins bis zweieinhalb, Astrophysiker Michael Büker bis in Staffel drei und Susannes langjähriger Freund und Astronomiekenner Paul Hombach ab Staffel vier. 

Titel

Wie ist das Universum im ganz Großen aufgebaut – und wo genau sind wir darin verortet? Im Staffelfinale von Gemeinsam durch die Galaxis nehmen unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul eine Hörerfrage zum Anlass, um weit hinauszuschauen: zu Galaxienhaufen, Superhaufen und geheimnisvollen Strukturen wie dem „Großen Attraktor“.Schritt für Schritt geht es von unserer kosmischen Nachbarschaft bis zu riesigen Netzwerken aus Galaxien, die das Universum wie ein gewaltiges Geflecht durchziehen. Dabei erklären Susanne und Paul anschaulich, warum Galaxien beieinanderbleiben können, obwohl sich das Universum ausdehnt – und weshalb selbst die größten bekannten Strukturen nur Teil eines noch größeren Zusammenhangs sind.In „Hinter der Schlagzeile“ geht es außerdem um ein aktuelles Forschungsergebnis zur dunklen Materie: Haben Forschende sie womöglich erstmals indirekt aufgespürt – oder ist doch eine weniger dramatische Erklärung wahrscheinlicher?Eine Folge, die Maßstäbe verschiebt und den Blick für die Dimensionen unseres kosmischen Zuhauses schärft.

22.01.26 • 32:50

Was ist Zeit eigentlich – und warum ist sie so viel komplizierter, als jede Uhr vermuten lässt? In dieser Folge von Gemeinsam durch die Galaxis machen sich unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul auf einen gedanklichen Streifzug durch eines der rätselhaftesten Konzepte der Physik.Vom alltäglichen Ticken der Sekunden bis zur Frage, ob es eine kleinste Zeiteinheit gibt, geht es mitten hinein in philosophische Grübeleien, antike Paradoxien und moderne Physik. Dabei begegnen uns Augustinus, Einstein und die Planck-Zeit ebenso wie die verblüffende Erkenntnis, dass Zeit je nach Bewegung und Schwerkraft unterschiedlich vergeht – ganz praktisch spürbar übrigens auch im Navigationssystem des eigenen Smartphones.Warum können Uhren im All anders laufen? Was bedeutet Gleichzeitigkeit, wenn Licht endlich schnell ist? Und weshalb kann ein Stern längst explodiert sein, während wir ihn noch ruhig am Himmel funkeln sehen? Unsere Himmelsspaziergänger erklären, warum Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft keine festen Größen sind – und weshalb der Zeitpfeil trotzdem nur in eine Richtung zeigt.In „Hinter der Schlagzeile“ führt der Weg schließlich zurück in die Frühzeit unseres Sonnensystems: Neue Analysen legen nahe, dass der Protoplanet Theia, durch dessen Einschlag unser Mond entstand, der jungen Erde näher war als bisher angenommen – ein weiteres Puzzlestück in der langen Geschichte kosmischer Kollisionen und Zufälle.Eine Folge voller Gedankenexperimente, überraschender Alltagsbezüge und großer Fragen, bei denen man unweigerlich ins Staunen gerät. Also: Zeit nehmen, Kopfhörer aufsetzen – und gemeinsam mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis spazieren.

08.01.26 • 35:51

Woher kommt eigentlich alles, woraus wir bestehen?In dieser Folge von Gemeinsam durch die Galaxis nehmen Susanne und Paul eine Frage aus dem Publikum zum Anlass für einen besonders weiten gedanklichen Spaziergang: Woher stammt die Materie im Universum?Gemeinsam erkunden unsere beiden Himmelspaziergänger, wie Atome entstehen, warum wir im wahrsten Sinne des Wortes aus Sternenstaub sind – und weshalb ein Teil der Stoffe, aus denen wir bestehen, sogar aus der Nähe des Urknalls kommen. Paul und Susanne reflektieren aber nicht nur den Ursprung vertrauter Materie, sondern werfen auch einen Blick auf ihre rätselhaften Begleiter: dunkle Materie und dunkle Energie, die den größten Anteil des Kosmos ausmachen.Anschaulich und mit spielerischen Vergleichen nähern sich Susanne und Paul den Grundlagen von Masse und Energie, erklären das berühmte E = mc² und zeigen, warum das Higgs-Feld eine Schlüsselrolle dabei spielt, dass Teilchen überhaupt Masse besitzen.In „Hinter der Schlagzeile“ richtet sich der Blick schließlich auf schwarze Löcher: Neue Überlegungen zum Schatten dieser extremen Objekte könnten helfen, Einsteins Gravitationstheorie weiter zu testen und vielleicht eines Tages mit der Quantenphysik zu verbinden.Eine Folge über die Herkunft von allem, über offene Fragen der Physik und über unsere tiefe Verbindung zum Universum wird zu einer gedanklichen Reise in den Maschinenraum des Kosmos – dorthin, wo Masse entsteht, Teilchen Form annehmen und aus Sternenstaub schließlich Leben wird.

25.12.25 • 39:17

Dreimal begegnen sich Jupiter und Saturn im Jahr 7 vor Christus. Eine Seltenheit, die Sterndeuter im alten Babylon mit Sicherheit nicht übersehen haben. In dieser Episode zeigen Susanne und Paul, wie solch ein außergewöhnliches Himmelsereignis als Keim für eine Legende interpretiert werden kann: der Legende, die wir heute als Geschichte vom Weihnachtsstern kennen, zumal das Sternbild der Fische, in dem die Begegnung stattfand, in manchem Traditionen mit Palästina verbunden ist. Unsere beiden Himmelsspaziergänger erklären, weshalb alte Sterndeuter himmlische Begegnungen als Zeichen deuteten und wie Planetarien dank moderner Software, die Zeitreisen in die Vergangenheit erlaubt, diese Szenen eindrucksvoll sichtbar machen können.In unserer Rubrik „Hinter der Schlagzeile“ wird’s dann richtig kosmologisch: Susanne und Paul diskutieren aktuelle Forschung zur Expansion des Universums und fragen, ob sich unsere Vorstellungen davon gerade wieder wandeln. Mit frischen Daten, neuen Modellen und einer guten Portion Neugier blicken sie auf eines der größten Rätsel der modernen Astronomie.Eine Folge voller Himmelsglanz, historischer Spurensuche und überraschender wissenschaftlicher Wendungen! Hört direkt rein und spaziert mit Susanne und Paul durch dieses faszinierende historische Himmelskapitel.

11.12.25 • 43:27

Wie entsteht ein Planetensystem – und warum gleicht dieser Prozess manchmal einer kosmischen Backstube? In dieser Folge kneten Susanne und Paul den Urteig unseres Sonnensystems durch und zeigen, wie aus einer unscheinbaren Molekülwolke Sterne, Gasriesen und Gesteinswelten hervorgehen. Von der Scheibe aus Staub und Gas rund um die junge Sonne bis zur geheimnisvollen Eisgrenze: Unsere beiden Himmelspaziergänger erklären, welche Zutaten nötig sind, wie sie sich vermischen – und weshalb ausgerechnet Jupiter zum heimlichen Unruhestifter im frühen Sonnensystem wurde. Natürlich richten die beiden auch den Blick hinaus zu anderen Sternen. Denn dort sieht das kosmische Backblech oft ganz anders aus: wandernde Gasriesen, ungewöhnliche Bahnen und überraschende Planetensysteme zeigen, wie vielfältig die Rezepte des Universums sein können.In „Hinter der Schlagzeile“ nehmen Susanne und Paul außerdem eine besonders spektakuläre Entdeckung unter die Lupe: eine junge Region, in der sich gleich sieben Sterne auf einmal bilden – ein seltener Einblick in die chaotischen Anfänge eines Mehrfachsystems. Eine Folge voller frischer Sternenküchen-Aromen, überraschender physikalischer Kniffe und liebevoller Analogien zwischen Plätzchenduft und Planetengeburt – perfekt für alle, die wissen wollen, wie unser kosmisches Zuhause entstanden ist. Also: Kopfhörer auf, Weltraumschürze um – und mit Susanne und Paul weiter durch die Galaxis schlendern! 

27.11.25 • 39:08

Diesmal wagen Susanne und Paul einen Blick in die Tiefen des Universums – zu den kleinsten Bausteinen der galaktischen Welt: den Zwerggalaxien. Kaum sichtbar, aber zahlreich, bevölkern sie den Kosmos in unzähligen Varianten – elliptisch, irregulär oder kugelförmig – und erzählen spannende Geschichten über Entstehung, Entwicklung und Verschmelzung von Galaxien.Von den Magellanschen Wolken über den Sagittarius-Zwerg bis zu den fernsten Mini-Galaxien, die das James-Webb-Teleskop aufspürt: Unsere beiden Himmelsspaziergänger zeigen, warum gerade die Kleinen im All eine so große Rolle spielen – und wie sie unserer Milchstraße beständig Material und Sterne „liefern“. Auch die Frage, wie Galaxien überhaupt entstehen, führt zu überraschenden Einsichten über dunkle Materie, kosmische Strukturen und die Anfänge des Universums.In der Rubrik „Hinter der Schlagzeile“ geht es diesmal um eine außergewöhnliche Himmelsbeobachtung: Ein Stern, der gleich dreimal explodierte – innerhalb weniger Stunden! Was hinter diesem kosmischen Rätsel steckt, diskutieren Susanne und Paul mit gewohntem Staunen und Humor.Eine Folge voller galaktischer Miniaturen, verschlungener Sternenbahnen und überraschender Perspektiven auf das große Ganze. Also: Kopfhörer auf, Sternenkarte bereit – und gemeinsam mit Susanne und Paul durch die Galaxis spazieren!

13.11.25 • 31:53

Auch Sterne haben ein Ende – und manche verabschieden sich besonders spektakulär, während andere ihre Existenz nach einem langen Leben eher ruhig beenden. In dieser Folge begeben sich Susanne und Paul auf einen kosmischen November-Spaziergang durch den „Sternenfriedhof“ und fragen: Wie stirbt ein Stern – und was bleibt von ihm zurück?Von sanft verlöschenden Sonnen über gewaltige Supernovae bis hin zu Neutronensternen und Weißen Zwergen erzählen unsere beiden Himmelsreisenden, wie aus glühendem Sternenfeuer dichte Überreste werden, die ganz langsam abkühlen – und warum wir ohne diese dramatischen Enden gar nicht existieren würden. Denn in jeder Supernova entsteht die Möglichkeit für neues Leben aus dem Tod: die schweren Elemente, aus denen auch wir bestehen.Außerdem im Gespräch: ein einsamer Planet, der im Sternbild Chamäleon schneller wächst als alle anderen – und die Frage, ob damit die Grenzen zwischen Stern und Planet verschwimmen.Kosmisch melancholisch, funkelnd und tröstlich zugleich – eine Folge über das Sterben, die Chance auf Wiedergeburt und das ewige Leuchten des Universums.

30.10.25 • 38:33

Unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul nehmen euch diesmal mit an die äußersten Grenzen unseres kosmischen Zuhauses. Wo endet eigentlich das Sonnensystem – und was bedeutet überhaupt „Ende“, wenn es um den Weltraum geht? Von der Umlaufbahn des Neptun über den fernen Kuipergürtel bis zur geheimnisvollen Oortschen Wolke spüren die beiden dem „Rand“ nach – und entdecken, dass dieser alles andere als scharf gezogen ist. Auch die Heliopause, der Übergang zwischen Sonnenwind und interstellarem Raum, spielt dabei eine zentrale Rolle.Doch nicht nur die Sonne hat Einfluss weit über ihre Planeten hinaus: In dieser Folge geht es auch um mögliche „verlorene“ Planeten, um den legendären Planet 9 – und darum, wie Sterne, Gravitation und Zufall das frühe Sonnensystem formten.In der Rubrik „Hinter der Schlagzeile“ widmen sich Susanne und Paul schließlich einem kosmischen Besucher: dem interstellaren Kometen 3I Atlas. Woher kommt er, was verrät er über andere Sternsysteme – und warum ist er kein Alienraumschiff?Eine Folge voller kosmischer Tiefen, faszinierender Grenzfragen und neuer Perspektiven auf unsere stellare Nachbarschaft. Also: Kopfhörer auf, Sonne im Rücken – und gemeinsam mit Susanne und Paul hinaus an die Kante des Sonnensystems!

16.10.25 • 35:22

Unsere Himmelsspaziergänger Susanne und Paul widmen sich diesmal den Sternbildern, die es offiziell gar nicht mehr gibt – und trotzdem spannende Geschichten erzählen. Woher stammt der geheimnisvolle „Mauerquadrant“, warum wollte man mit einem Sternbild den Philosophen Voltaire ärgern, und welche Rolle spielen Katzen, Schilde oder gar ganze Schiffe am Firmament?Die beiden zeigen, wie wandelbar der Sternenhimmel im Lauf der Geschichte war und wie sehr kulturelle Einflüsse ihn geprägt haben – von der Antike über barocke Himmelskarten bis hin zu kuriosen „christlichen“ Sternbildern. Doch damit nicht genug: Auch der Blick über den europäischen Tellerrand eröffnet faszinierende Perspektiven. In Südamerika, Australien oder Afrika verband man nicht helle Sterne, sondern dunkle Wolken der Milchstraße zu Figuren – vom Emu bis zur „alten Tasche der Nacht“.Im Anschluss werfen Susanne und Paul in der Rubrik „Hinter der Schlagzeile“ noch einen Blick auf den größten Planeten unseres Sonnensystems: Jupiter. Neue Studien zeigen, dass er in seiner Entstehungsphase deutlich größer war als heute – und noch immer zieht er sich langsam zusammen.Eine Folge voller kurioser Entdeckungen, kulturgeschichtlicher Ausflüge und neuer Sichtweisen auf den Himmel. Also: Kopfhörer auf, zurücklehnen und gemeinsam mit Susanne und Paul durch die Galaxis spazieren!

02.10.25 • 36:10

Sternbilder kennt jeder – aber Hand aufs Herz: Sieht der Große Bär wirklich wie ein Bär aus? Oder nicht doch eher wie eine Himmelskelle für die galaktische Suppe? In der ersten Folge der neuen Staffel schnappen sich Susanne und Paul die himmlischen Punkt-zu-Punkt-Rätsel und zeigen, wie sehr Fantasie, Kultur und Wissenschaft den Himmel geprägt haben.Dabei geht es von eiszeitlichen Höhlenmalereien bis zu modernen Sternkarten, von den Plejaden in der Maya-Kultur bis zum „Walfisch“, der in griechischen Sagen Königstöchter verschlingen wollte. Ihr erfahrt, warum Kinder im Orion plötzlich ein Handy erkennen, was der „Schlangenträger“ im Tierkreis zu suchen hat und wieso die Internationale Astronomische Union 1922 quasi zum „Grenzamt des Kosmos“ wurde.Natürlich darf auch die große Frage nicht fehlen: Welche Sternbilder funkeln am hellsten? Welches ist das größte, und wieso ist ausgerechnet das winzige Kreuz des Südens so berühmt?Eine Folge voller Aha-Momente, kurioser Geschichten und kleiner Fun Facts – von "Asterismus" bis „himmlische Luftpumpe“. Also: Blick nach oben, Fantasie einschalten und mit Susanne und Paul in die Welt der Sternbilder eintauchen!

18.09.25 • 41:50

Was hält Galaxien zusammen, obwohl sie sich viel zu schnell drehen? Und könnte es Teilchen geben, die so schwer und exotisch sind, dass sie ganze Planeten verändern könnten? In dieser zweiten Live-Folge aus der Kuppel des Planetariums Bochum nehmen Susanne und Paul das Publikum mit auf eine Reise zu den größten offenen Fragen der Kosmologie. Sie erklären, warum wir ohne dunkle Materie die Struktur des Universums kaum verstehen könnten – und weshalb Teilchenphysikerinnen und -physiker verzweifelt nach den unsichtbaren Verursachern suchen. Dabei geht es von rotierenden Galaxien und gigantischen Halo-Strukturen bis hin zu Simulationen, die zeigen, wie aus dem strukturlosen frühen Universum das kosmische Netz entstand. Außerdem klären die beiden ein Missverständnis, das viele haben: Dreht sich der Mond wirklich nicht um sich selbst? (Spoiler: Doch!) Und was passiert, wenn ein sogenanntes Strangelet – ein hypothetischer Brocken „seltsamer“ Materie – auf den Jupiter trifft? Zwischen Quarks, Elementarteilchen und der Frage, ob es eine völlig fremde „Strange-Chemie“ geben könnte, bleibt kein Gedankenspiel zu verrückt. Zum Abschluss blicken Susanne und Paul weit in die Kühltruhe des Sonnensystems hinaus – bis an den Rand der Oortschen Wolke, unserer gigantischen Kometenreserve. Sie erklären, wie diese entstanden sein könnte, warum wir noch nie ein Objekt darin gesehen haben und ob sie vielleicht sogar mit den Wolken anderer Sterne in Berührung kommt. Eine Folge voller kosmischer Rätsel, anschaulicher Erklärungen und der Erkenntnis, dass das Universum selbst nach Milliarden Jahren noch jede Menge Überraschungen bereithält.

17.08.25 • 36:51

Ist es eigentlich möglich, dass ein Schwarzes Loch seinen Ereignishorizont verliert? Und warum haben wir noch nie gesehen, wie zwei supermassereiche Schwarze Löcher verschmelzen?In dieser ganz besonderen Folge sind Susanne und Paul live auf der Bühne im Planetarium Bochum – und stellen sich den Fragen des Publikums. Herausgekommen ist eine bunte Mischung aus spannenden Erklärungen, wilden Theorien und kosmischen Gedankenexperimenten, die unsere Reiseführer durch das Universum Susanne und Paul mitten hinein in die tiefsten Abgründe der theoretischen Physik zieht. Was ist der Ereignishorizont überhaupt – und könnte es Schwarze Löcher geben, die keinen haben? Susanne erklärt, warum selbst Licht hinter dieser unsichtbaren Grenze nicht mehr entkommen kann, wie Raum und Zeit dort ihre Rollen tauschen – und warum Stephen Hawking einst dagegen wettete, dass es „nackte“ Schwarze Löcher geben könnte.Doch das Universum hat noch mehr Rätsel parat: Warum haben wir bisher noch nie gesehen, wie zwei supermassereiche Schwarze Löcher miteinander verschmelzen? Paul und Susanne berichten von gigantischen Gravitationswellen, Frequenzen, die viel zu tief für unsere aktuellen Detektoren sind – und vom geplanten Weltraum-Observatorium LISA, das eines Tages vielleicht genau solche kosmischen Kollisionen hörbar machen wird.Außerdem werfen die beiden einen Blick auf eine große, philosophische Frage: Könnte es sein, dass intelligentes außerirdisches Leben schon einmal die Erde besucht hat? Und wenn ja – warum wissen wir nichts davon? Zwischen Fermi-Paradoxon, Drake-Gleichung und der Hypothese des „Großen Filters“ diskutieren sie, ob es vielleicht besser ist, im „dunklen Wald“ des Kosmos unentdeckt zu bleiben.Eine Folge, die Kopf und Fantasie gleichermaßen auf Reisen schickt.

20.07.25 • 35:58

Vom antiken Wissen über den Himmel bis zu den Rätseln der dunklen Materie – in dieser letzten Folge der Staffel werfen Susanne und Paul einen Blick auf die Pionierinnen der Himmelskunde. Welche Rollen spielten Frauen in der Geschichte der Astronomie – und warum kennt man ihre Namen oft kaum?Susanne bringt nicht nur ihre eigene Perspektive als Wissenschaftlerin ein, sondern nimmt uns mit auf eine faszinierende Zeitreise: Von der Forscherin Hypatia, die an der Bibliothek von Alexandria wirkte, über die Kometenjägerin Caroline Herschel bis hin zu Annie Jump Cannon und Cecilia Payne, deren bahnbrechende Erkenntnisse unser Verständnis der Sterne für immer verändert haben.Warum klassifizieren wir Sterne heute nach dem Schema „OBAFGKM“? Wie halfen Harvard-Forscherinnen, das Universum zu vermessen – und warum bekam eine von ihnen nie den verdienten Nobelpreis?Eine Folge voller erstaunlicher Lebenswege, wissenschaftlicher Durchbrüche – und einem klaren Appell: Astronomie ist für alle da. Außerdem: Ein Blick hinter die aktuellen Schlagzeilen – wird die Kleine Magellansche Wolke tatsächlich auseinandergerissen?Und noch ein Hinweis: Alle Fans unserer astronomischen Plauderrunden dürfen sich freuen. Am Donnerstag, 5. Juni 2025 um 19:30 Uhr gibt es Gemeinsam durch die Galaxis wieder live auf der Bühne im Planetarium Bochum! Freut euch auf eine interaktive Podcast-Show mit himmlischen Fragen, spannenden Antworten und musikalischen Einlagen.Tickets sind ab sofort erhältlich.  

22.05.25 • 46:19

Was hat es mit dem sogenannten Erdbeermond auf sich? In dieser Folge widmen sich unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul dem rötlich leuchtenden Juni-Vollmond und nehmen seine Ursprünge, kulturellen Bedeutungen und physikalischen Hintergründe unter die Lupe. Die beiden Himmelsflaneure sprechen über traditionelle Mondnamen aus indigenen Kalendern Nordamerikas ebenso wie über alte deutsche Bezeichnungen und deren jahreszeitliche Bezüge.Außerdem erklären sie, warum der Vollmond manchmal besonders groß oder besonders rot erscheint, was hinter Begriffen wie Supermond, Blue Moon oder Mondillusion steckt – und wie sich all das astronomisch fundiert einordnen lässt.Zum Abschluss werfen die beiden wieder einen Blick auf eine aktuelle wissenschaftliche Schlagzeile: Hinweise auf ein mögliches Biomolekül in der Atmosphäre eines Exoplaneten. Wie realistisch ist die Hoffnung auf außerirdisches Leben – und was lässt sich tatsächlich aus den Daten schließen?Eine Folge voller Himmelsphänomene, Kulturgeschichte und moderner Astronomie – unterhaltsam und verständlich erklärt.

08.05.25 • 40:50

Sie sind unsichtbar, unheimlich – und unfassbar faszinierend: Schwarze Löcher gehören zu den extremsten Objekten im Universum. In dieser Folge werfen unsere kosmischen Tourguides Susanne und Paul einen Blick in die dunklen Tiefen der Gravitation – und beantworten dabei eine spannende Hörerfrage: Kann ein Schwarzes Loch eigentlich so viel Materie schlucken, dass es irgendwann… aufhört, ein Schwarzes Loch zu sein?Was passiert, wenn ein massereicher Stern kollabiert? Warum entkommt einigen dieser stellaren Überreste nicht einmal Licht? Und wie sieht es eigentlich im Inneren eines Schwarzen Lochs aus – oder besser gefragt: Wo fängt es überhaupt an?Von Supernova-Resten über spaghettifizierende Schwerkraft bis hin zu Quasaren, die heller leuchten als ganze Galaxien – unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul entwirren Mythen, erklären die Physik hinter dem Ereignishorizont und erzählen, warum ausgerechnet ein Soldat im Ersten Weltkrieg maßgeblich zur Theorie der Schwarzen Löcher beigetragen hat.Außerdem: Ein Blick hinter die Schlagzeilen – gibt es im Orbit um den nahen Stern Epsilon Eridani wirklich eine neue „Supererde“? Was macht diesen Exoplaneten so besonders – und warum trägt er den Spitznamen „Espresso“?Rätselhaft, spektakulär und tiefschwarz – diese Folge zieht euch in ihren Bann. Versprochen.

24.04.25 • 35:45

Bunt leuchtende Nebel, schillernde Sternenlandschaften und farbenfrohen Spiralgalaxien – wer die faszinierenden Bilder des Weltalls betrachtet, bekommt schnell den Eindruck: Das Universum ist ein echtes Farbenfeuerwerk. Aber stimmt das eigentlich? Oder spielt uns die Bildbearbeitung hier einen kosmischen Streich?In dieser Folge gehen unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul der Frage nach, wie „echt“ die Farben im All wirklich sind – und warum wir mit bloßem Auge oft nur einen Bruchteil dessen sehen, was Kameras einfangen können. Sie erklären, warum Sterne wie Arktur orange und Sirius bläulich wirken, der Orionnebel aber trotzdem unseren Augen nur grau erscheint. Und sie verraten, was passiert, wenn Licht nicht nur gesehen, sondern gesammelt wird – mit Kameras, Teleskopen und viel Geduld.Ihr erfahrt, warum unsere Augen im Dunkeln auf Sparflamme laufen, wie Nebel überhaupt zum Leuchten kommen – und warum das All selbst inmitten eines riesigen Gasnebels ziemlich... unspektakulär aussehen kann.Von Zäpfchen und Stäbchen über Reflektionsnebel und Falschfarbenbilder bis hin zur Frage: Wie würde ein Nebel eigentlich von innen aussehen? – diese Folge hat es in sich. Farbenfroh, aufschlussreich und garantiert ohne Filter.

10.04.25 • 33:38

Wie misst man eigentlich Entfernungen im Universum? Und wie hat sich unser Verständnis darüber im Laufe der Jahrhunderte verändert? In dieser Folge erklimmen Susanne und Paul mit euch die „Himmelsleiter“ der Astronomie und zeigen, wie Wissenschaftler über Jahrhunderte hinweg nach Wegen suchten, die kosmischen Distanzen zu bestimmen.Von den ersten Versuchen mit Venustransits, bei denen Forscher wie Captain Cook im 18. Jahrhundert die einen der sehr seltenen Durchgänge der Venus vor der Sonne beobachteten, bis hin zu den bahnbrechenden Erkenntnissen der modernen Astronomie – unsere beiden Astronomen tauchen mit euch heute ein in die Geschichte der Himmelsvermessung. Die berühmten Keplerschen Gesetze halfen zwar, die Bewegung der Planeten zu verstehen, doch ohne eine verlässliche Bestimmung der Entfernung zwischen Erde und Sonne blieb die Himmelsleiter sogar im Sonnensystem ohne Maßstab. Erst aufwendige Expeditionen brachten uns diesem heiligen Gral der Astronomie näher.Und dann? Im 19. Jahrhundert brachte die Messung der Parallaxe den nächsten Durchbruch: Wir erfuhren, wie weit weg die nächsten Sterne sind. Heute liefern uns Teleskope und Raumsonden wie Gaia gigantische Datenmengen, die es ermöglichen, Entfernungen für Milliarden von Objekten im All zu berechnen.Doch nicht nur geometrische Methoden helfen uns weiter – auch das Licht der Sterne verrät uns, wie weit sie entfernt sind. Mithilfe der Spektralanalyse können wir die wahre Leuchtkraft eines Sterns bestimmen und so seine Distanz berechnen.Wie all diese Methoden zusammenspielen und welche faszinierenden Erkenntnisse sie uns über das Universum liefern – das erfahrt ihr in dieser Folge mit unseren beiden Himmelspaziergängern Susanne und Paul!

27.03.25 • 37:05

Unsere Himmelspaziergänger Susanne und Paul nehmen euch diesmal mit zum vielleicht faszinierendsten Planeten unseres Sonnensystems: Saturn! Der Ringplanet ist nicht nur ein wahres Juwel am Himmel, sondern auch ein Meister der Überraschungen. Seine atemberaubenden Ringe bestehen aus unzähligen Eisbrocken und reflektieren das Sonnenlicht besonders gut – doch aktuell sind sie fast unsichtbar. Aber warum ist das so? Und vor allem: Wann zeigt sich Saturn wieder in seiner vollen Pracht?Im Mai 2025 steht ein seltenes Himmelsereignis bevor: Die Sonne beleuchtet Saturns erstaunlich dünne Ringe genau von der Kante – ein Ereignis, das zuletzt 2009 zu sehen war. Doch das ist nur der Anfang! In den kommenden Jahren öffnet sich der Ring wieder, und Saturn wird immer heller. Warum Saturn für Astronomen und Hobbybeobachter in den nächsten Jahren besonders spannend wird und was es mit der dreifachen Ringkantenstellung 2038 auf sich hat, erfahrt ihr in dieser Folge unseres Podcasts. Also schnallt euch an und begleitet Susanne und Paul auf ihrer rasanten Reise zu Saturn, dem Herrn der Ringe! 

13.03.25 • 35:01

Warum ist Merkur, der in der griechischen Mythologie als Hermes bekannt ist, so schwer zu beobachten und welche Geheimnisse birgt dieser faszinierende Planet? In dieser Folge nehmen uns Susanne und Paul mit auf eine Reise zum innersten Planeten unseres Sonnensystems. Unsere beiden Himmelspaziergänger erklären, warum die stark elliptische Umlaufbahn von Merkur und seine ungewöhnliche Rotation zu extremen Temperaturunterschieden auf dem kleinsten Planeten unseres Sonnensystems führen und erläutern, warum Forschende in den tiefen Kratern des Merkurs, die nach berühmten Künstlern wie Rembrandt, Goethe oder Beethoven benannt wurden, Wassereis vermuten. Raumsonden wie Mariner 10 und Messenger lieferten in der Vergangenheit wichtige Daten zu Merkur, neue Erkenntnisse erhofft sich die Wissenschaft nun von der zukünftigen Mission BepiColombo, die den kleinen Planeten 2026 erreichen soll. Welche neuen Entdeckungen erwarten uns? Natürlich geben Susanne und Paul auch wieder jede Menge Beobachtungstipps für Hobbyastronomen und Himmelsbegeisterte, um Merkur am Nachthimmel bewundern zu können. 

27.02.25 • 40:19

Unsere Himmelspaziergänger Susanne und Paul brechen diesmal zu einem wahrhaft göttlichen Ziel auf: Sie reisen zum größten Planeten unseres Sonnensystems – Jupiter, benannt nach dem römischen Göttervater. Der Gigant unseres Sonnensystems hat nicht nur eine beeindruckende Größe, sondern auch ein faszinierendes Mondsystem. Fast 100 Monde umkreisen ihn und formen so ein eigenes kleines Planetensystem. Die vier größten, die galileischen Monde, sind schon mit kleinen Teleskopen sichtbar und geizen nicht mit Superlativen: Io ist der vulkanisch aktivste Himmelskörper des Sonnensystems, geformt durch Jupiters enorme Schwerkraft. Callisto, der äußerste der großen Monde, ist dagegen von Kratern übersät und gilt als einer der ältesten Oberflächen des Sonnensystems. Und unter der dicken Eisschicht von Jupitermond Europa könnte ein gewaltiger Ozean verborgen sein – vielleicht mit hydrothermalen Quellen, ähnlich denen in der Tiefsee der Erde. Dort gibt es Lebensformen, die ohne Sonnenlicht existieren. Könnte das auch auf Europa der Fall sein? Neue Missionen wie JUICE und Europa Clipper werden bald noch genauere Daten sammeln. Mehr als genug Gründe für Susanne und Paul sich in dieser Folge die Monde des Jupiters einmal genauer anzuschauen!

14.02.25 • 35:48

Unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul nehmen ihre Zuhörerinnen und Zuhörer in der neuen Podcast-Folge mit zu einem am Himmel im Moment sehr auffälligen Objekt: Dem Riesenplaneten Jupiter. Der Gigant im Sonnensystem steht im Februar hoch an unserem Nachthimmel. Sehr beobachtungsfreundlich erreicht er seinen höchsten Stand im Süden gegen 21 Uhr. Aber was verbirgt sich hinter dem hellen Lichtpunkt am Himmel?Paul und Susanne erzählen nicht nur von gewaltigen Stürmen, darunter dem ältesten Wirbelsturm im Sonnensystem, auf der Oberfläche des Jupiter – sie wagen sich auch ins Innere des Riesenplaneten, der die Erde 1.300-mal schlucken könnte. Da geht es exotisch zu: Sogar von Wasserstoff, der sich wie ein Metall verhält, ist zu berichten. Und: Wie mag so ein Riesenplanet entstanden sein? Dazu ist eine Zeitreise 4,5 Milliarden Jahre in die Vergangenheit nötig, als es im Sonnensystem weit weniger geordnet zuging als heute…Beim Blick hinter die Schlagzeilen klären Susanne und Paul über das „schnellste Raumschiff“ auf, das Menschen je gebaut haben. Das ist eine Sonde, die besonders nah an die Sonne heranfliegt – was erstaunlich schwierig ist! 

30.01.25 • 36:52

Unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul sind zurück – und wie! In der neuen Staffel nehmen sie euch erneut mit auf eine Reise zu den größten Rätseln und faszinierendsten Geschichten der Astronomie. Neu dabei: die Kategorie „Sternenstaub oder Schall und Rauch?“. Hier fühlen Susanne und Paul reißerischen Astro-Headlines aus den Medien auf den Zahn, räumen mit übertriebenen Sensationen auf und bringen humorvoll sowie wissenschaftlich fundiert Licht ins Dunkel.Passend zum Neustart dreht sich die erste Folge der Staffel um den Anfang von allem: die ersten drei Minuten nach dem Urknall. Was geschah in diesen unglaublichen Momenten, als ein winziger Teil des Universums, kleiner als ein Atomkern, in kürzester Zeit auf die Größe eines Sonnensystems anwuchs?Susanne und Paul erklären anschaulich die Phasen des jungen Universums – von der geheimnisvollen Planck-Ära bis zur Bildung der ersten Elementarteilchen. Schon damals wurde die chemische Zusammensetzung festgelegt, die später Galaxien, Sterne, Planeten und sogar uns möglich machte. Freut euch auf spannende Fakten und faszinierende Einblicke in den Moment, als unser Universum geboren wurde – spannender und spektakulärer als jeder Science-Fiction-Roman und vor allem: alles wirklich wahr!

16.01.25 • 44:03

Premiere bei "Gemeinsam durch die Galaxis"! Anlässlich des 60. Jubiläums des Bochumer Planetariums traten Susanne und Paul erstmals gemeinsam in der Kuppel auf, um live astronomische Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Herausgekommen ist ein unterhaltsamer Talk über „die ultimative Frage des Lebens, des Universums und des ganzen Rests“. Für zusätzliche Abwechslung sorgen Pauls improvisierte musikalische Einlagen am Flügel. Wie das klingt, wenn unsere beiden Himmelspaziergänger vor ausverkauftem Haus Astronomie erklären, diskutieren und: musizieren, erfahren Sie in unserer Sonderfolge! 

27.12.24 • 47:14

Einer finnischen Sage nach entstehen sie, wenn die Schwanzspitze des arktischen Fuchses die Schneedecke berührt. In Schweden und Norwegen erzählt man sich, sie seien die Widerspiegelung riesiger Heringsschwärme in den Meeren und in Nordamerika glaubte man, die verstorbenen Ahnen sprächen zu ihren Angehörigen, wenn sie am Himmel tanzen: Polarlichter faszinieren Menschen seit vielen Jahrhunderten, wo immer man sie sehen kann. Aber wie entstehen diese faszinierenden Erscheinungen eigentlich? Und warum leuchten sie manchmal feuerrot, oft grünlich und gelegentlich sogar blau oder pink? Unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul nehmen euch zum Staffelfinale unseres Podcasts mit zur Aurora Borealis und Aurora Australis und erklären, wie Polarlichter durch Sonnenwind entstehen, welche Rolle unser Erdmagnetfeld und unsere Atmosphäre dabei spielen und warum die wunderschönen Himmelserscheinungen bei Satellitenbetreibern manchmal nicht so beliebt sind… Und wer schon immer davon geträumt hat, diesen außergewöhnlichen Tanz am Nachthimmel einmal selbst zu beobachten, erfährt hier natürlich auch, wie und wann dies am besten gelingt.  Wie hat euch die 6. Staffel gefallen? Aus welchen Themenbereichen wünscht ihr euch mehr Folgen? Stimmt bei Spotify ab! Damit ihr wisst, worüber wir reden, haben wir euch zu den einzelnen Kategorien hier kurze Erklärungen ergänzt:Planetologie: Erforschung von Planeten, Monden, Asteroiden und Kometen – sowohl im Sonnensystem als auch bei Exoplaneten.Sternkunde: Untersuchung von Sternen, ihrer Entstehung, ihrem Aufbau und ihrer Entwicklung (z. B. Supernovae, Neutronensterne).Galaxienforschung: Struktur, Zusammensetzung und Entwicklung von Galaxien und ihren Wechselwirkungen.Kosmologie: Die „großen Fragen“ – Entstehung, Struktur und Zukunft des Universums.Astroteilchenphysik: Verbindung von Astronomie und Teilchenphysik, etwa bei der Untersuchung von Neutrinos, Dunkler Materie oder kosmischer StrahlungWir freuen uns über euren Input! 

08.08.24 • 36:51

Warum wird es nachts eigentlich dunkel? Wem jetzt in Anbetracht der scheinbaren Banalität dieser Frage leicht irritiert der Gedanke kommt, er habe vielleicht versehentlich einen Kinder- satt eines Astronomie-Podcasts eingeschaltet, sei entgegnet: So einfach, wie man zunächst denkt, ist die Antwort gar nicht! Tatsächlich sind sogar recht komplexe Erklärungen und Modellvorstellungen nötig, um die alltägliche Beobachtung eines dunklen Nachthimmels zu erklären. Das wissen natürlich auch unsere beiden Himmelsspaziergänger Susanne und Paul und nehmen uns in dieser Podcast-Folge mit in das Bremen des 18. Jahrhunderts. Dort beschäftigte sich nämlich der Arzt und Astronom Heinrich Wilhelm Olbers mit genau dieser Frage und formulierte das später als 'Olberssches Paradoxon' bekannte Rätsel: Wenn der Raum unendlich viele Sonnen enthält, müsste der Nachthimmel doch eigentlich ständig hell sein. Schließlich, so Olbers, müsste „jede Linie, die ich mir von unserm Auge gezogen denken kann“, „nothwendig auf irgendeinen Fixstern treffen, und also müßte uns jeder Punkt am Himmel Fixsternlicht, also Sonnenlicht zusenden“. Warum es nachts dennoch nicht hell ist und was wir aus dieser Tatsache alles noch über den Zustand unser Universum schlussfolgern können, erfahrt ihr in unserer neuesten Podcastfolge!

25.07.24 • 32:23

„Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unsere neun Pl…äh, unseren Nachthimmel!“ Diesen Sonnensystem-Merksatz kennt wirklich jedes Kind und mittlerweile geht der geänderte Schluss auch den älteren Semestern flüssig von den Lippen. Denn daran, dass der ehemals neunte Planet, Pluto, mittlerweile nicht mehr als solcher gezählt wird, haben sich die meisten inzwischen gewöhnt. Aber wie kam es eigentlich dazu, dass der kleine Pluto, der nicht zuletzt wegen des herzförmigen Eisfeldes auf seiner Oberfläche häufig als „Planet der Herzen“ bezeichnet wird, seinen Planetenstatus verlor? Um diese Frage zu beantworten, ist unsere Himmelspaziergängerin Susanne genau die Richtige, denn sie war bei der legendären Konferenz der Internationalen Astronomischen Union (IAU) 2006 dabei, als beschlossen wurde, Pluto fortan als Zwergplanet zu klassifizieren. Aber bevor Susanne und Paul uns hinter die Kulissen dieser denkwürdigen Tagung blicken lassen, flanieren wir natürlich erst einmal ganz weit hinaus in unser Sonnensystem und schauen uns den sympathischen Zwergplaneten, der 1930 durch den US-amerikanischen Astronomen Clyde Tombaugh entdeckt wurde, genau an. Wir klären, welche Voraussetzungen ein Himmelskörper erfüllen muss, um Planet genannt zu werden, was Pluto so einzigartig macht und warum er im Staat Illinois nach wie vor als neunter Planet aufgelistet wird. All das und viele weitere spannende Fakten über Pluto und andere Zwergplaneten erfahrt in dieser Folge von unseren beiden Weltraum-Experten Paul und Susanne! 

11.07.24 • 35:32

Heute wagen sich unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul zeitlich und räumlich ganz weit hinaus und widmen sich einer der spannendsten und komplexesten Fragen unserer Zeit: Wie endet eigentlich unser Universum? Um den aktuellen Forschungsstand zu dieser Frage verständlich vorstellen zu können, wirft unser Astro-Duo erst einmal einen Blick auf den Anfang des Kosmos. Die Idee, dass das Universum überhaupt einen Beginn hatte und sich seitdem immer weiter ausdehnt, wurde das erste Mal vom Theologen und Astrophysiker Georges Lemaître Ende der 1920er Jahre formuliert. Lemaître beschrieb seine Vorstellung vom Ursprung des Universums mit der Idee eines Uratoms. In diesem Uratom soll die gesamte heute vorhandene Materie zusammengepresst gewesen und im Moment der Entstehung des Universums „explodiert“ sein. Das Universum expandiert in diesem Szenario immer weiter, alle Materie und Energie verdünnt sich mehr und mehr. Sterne verlöschen, schwarze Löcher verdampfen und es bleibt ein Universum zurück, das immer kälter, leerer und dunkler wird, bis es zum sogenannten ‚Big Freeze‘ kommt und im Kosmos nichts mehr geschieht. Im Gegensatz zu diesen Theorien stehen die sogenannten zyklischen kosmologischen Modelle, gemäß denen das All zeitlich unbegrenzt existiert und sich unendlich wiederholende Zyklen durchläuft. Zwar dominiert in der Gemeinschaft der Kosmologen die Vorstellung, dass die Expansion des Universums ewig sein könnte und sogar immer schneller wird. Neueste Messungen könnten jedoch diese Dynamik wieder in Frage stellen, denn möglicherweise nimmt die Beschleunigung der Ausdehnung des Universums leicht ab.  Was dies für unsere Vorstellungen von Anfang und Ende unseres Kosmos bedeuten würde und welche alternativen Szenarien noch diskutiert werden, das erzählen euch Susanne und Paul bei ihrem heutigen Himmelsspaziergang!  

27.06.24 • 34:32

„Seht ihr den Mond dort stehen, er ist fast nicht zu sehen und ist doch rund und schön!“ Mit dieser rätselhaften Zeile in Matthias Claudius bekanntem Gedicht lässt sich unsere heutige Podcast-Folge wunderbar überschreiben, denn unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul beschäftigen sich mit einem ganz besonderen Vollmond. Einem Vollmond, der in dieser extremen Form das letzte Mal vor 100 Jahren zu sehen war. Und das Beste: Diesen „Mond-Extrem“ könnt ihr ganz einfach selbst beobachten, ohne Teleskop oder Spezial-Kamera, nur mit dem bloßen Auge! Dafür müsst ihr lediglich in der Nacht vom 21. auf den 22. Juni 2024 aufmerksam den Nachthimmel betrachten und nach dem Mond Ausschau halten. Klingt einfach? Tatsächlich ist das gar nicht so unanspruchsvoll, denn unser Erdtrabant steht in dieser Nacht im Süden weniger als 10 Grad hoch, weshalb es je nach Beobachtungspunkt sein kann, dass man ihn trotz Vollmond gar nicht zu Gesicht bekommt. Warum das so ist, was Astronomen unter dem Phänomen der ‚Großen Mondwende‘ verstehen und weshalb genau jetzt viele Forschende ihren Blick Richtung England nach Stonehenge richten und auf neue Erkenntnisse hoffen, das erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge!  

17.06.24 • 29:04

Würdet ihr bei Blinddarmbeschwerden eine Person um Rat fragen, die sich selbst als „Hobby-Chirurgen“ bezeichnet? Vermutlich nicht. Warum man sich bei kosmischen Fragen aber vertrauensvoll an jemanden wenden kann, der sich „Hobby-Astronom“ nennt, erklären euch Profi-Astronomin Susanne und langjähriger Freizeit-Himmelsbeobachter Paul in unserer heutigen Podcast-Folge. So ist es beispielsweise Pauls besonderes Talent, komplexe Konzepte verständlich zu erklären und Astronomie auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hobby-Astronomen sind aber noch viel mehr als kompetente und unterhaltsame Vermittler kosmischer Themen: Auch als Beobachter atmosphärischer Erscheinungen wie Regenbögen und Halos um Sonne oder Mond und Polarlichter oder veränderlicher Himmelskörper wie Asteroiden und Kometen und Sternen, die ihre Helligkeit ändern, sind viele Freizeit-Astronomen für die Profis von unverzichtbarer Wichtigkeit. Ihre Daten und Dokumentationen haben in der Vergangenheit schon oft zu Entdeckung und Verständnis komplexer Himmelsphänomene beigetragen. Und das Tolle: Auch mit einem kostengünstigen Teleskop kann eigentlich jeder am Himmel erste großartige Beobachtungen machen! Mit etwas Glück lässt sich bald zum Beispiel ein seltenes Phänomen beobachten, das sogar mit dem bloßen Auge sichtbar sein sollte: eine Nova-Explosion im Sternbild Nördliche Krone. Was da genau passiert, in welchem Zeitraum die Explosion wahrscheinlich zu sehen sein wird und wie das genau aussieht, das erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge!  

30.05.24 • 37:42

Sie sammeln Licht von weit entfernten Sternen und Galaxien und ermöglichen es uns so, tief in den Kosmos zu blicken: Extrem leistungsstarke, technisch hoch anspruchsvolle Großteleskope liefern seit Jahren neue Erkenntnisse über viele der grundlegendsten Fragen unseres Universums. Unsere beiden Himmelspaziergänger Susanne und Paul nehmen uns in dieser Folge mit in die atemberaubende Welt der astronomischen Giganten, die unser Verständnis des Kosmos immer wieder revolutionieren. Gemeinsam klettern wir auf den Mauna Kea auf Hawaii, wo sich auf über 4.000m Höhe das nördliche Gemini-Observatorium mit einem Teleskop von 8,1 m Hauptspiegeldurchmesser befindet. Wir schauen beim noch größeren Gran Telescopio Canarias vorbei, das mit  10,4m Spiegeldurchmesser auf dem Roque de los Muchachos auf La Palma steht und landen schließlich in Chile, wo mit einem Spiegeldurchmesser von 39,3m aktuell das größte Teleskop der Welt gebaut wird. Bereits 2028 soll dieses Extremely Large Telescope, kurz ELT, erste Signale aus dem All empfangen. Welchen technischen Herausforderungen sich Ingenieure stellen müssen, um diese riesigen Fernrohre zu entwickeln, warum wir uns in einem ‚goldenen Zeitalter‘ der Astronomie befinden und welche großen Fragen der Menschheit das größte Teleskop aller Zeiten vielleicht demnächst beantworten kann, erfahrt ihr in unserer neuesten Podcastfolge! 

16.05.24 • 31:34

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