Show cover of mobiliTALK - Hören, was bewegt!

mobiliTALK - Hören, was bewegt!

Wie kann Mobilität in NRW attraktiver werden? Und zwar nicht nur für Autofahrerinnen und Autofahrer, sondern für alle, die mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind? Im mobiliTALK des Bündnis für Mobilität des NRW-Verkehrsministeriums spricht Moderator und Digitalisierungsexperte Tobias Häusler mit Fachleuten die Themen an, die Sie bewegen. Diskutiert werden mutige Ideen und spannende Mobilitätsprojekte – immer aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln, denn Mobilität ist so vielseitig wie die Perspektiven unserer Gäste. Der mobiliTALK macht die mobile Gesellschaft von morgen für jeden unterhaltsam zugänglich – ob für ÖPNV-Nutzerinnen, Autofahrer, Wissenschaftlerinnen oder schlichtweg für Mobilitätsinteressierte.

Titel

Sanierungsoffensive NRW – wie wir unsere Infrastruktur zukunftssicher machen!
Ob Autobahnen, Brücken oder Schienenstrecken: Die Infrastruktur in NRW ist zu einem großen Teil überlastet und in die Jahre gekommen. Als Folge stehen Großbaustellen, Sperrungen und Bauarbeiten auf der Tagesordnung – zwingend notwendige Sanierungsarbeiten, die die Situation verbessern, jedoch auch in Zukunft zu Beeinträchtigungen führen werden. Wie schaffen es die handelnden Akteure, besser zusammenzuarbeiten und die Belastungen für Pendler*innen, Umwelt und Wirtschaft so gering wie möglich zu halten? Darüber tauschen sich Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW, Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Bauindustrieverbands Nordrhein-Westfalen e. V., und Dr. Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der IHK NRW, in der aktuellen mobiliTALK-Folge aus. Weitere Fragen, die thematisiert werden: Was hat es mit der Sanierungsoffensive NRW auf sich? Wie gewaltig ist die Herausforderung für NRW, die vorhandene Verkehrsinfrastruktur so schnell und effizient wie möglich zukunftsfest zu machen? Wie können die Maßnahmen untereinander besser koordiniert werden? Welche Möglichkeiten gibt es, die Sanierung und den Ausbau der Schienen- und Straßenwege effizient, nachhaltig und zügig voranzutreiben? 
40:17 25.04.24
Kreative Konzepte für die Mobilität der Zukunft – der Mobilitätspreis.NRW
Um innovative und zukunftsweisende Mobilitätslösungen zu würdigen, verlieh Verkehrsminister Oliver Krischer im Dezember erstmals den Mobilitätspreis.NRW. Auf dem Siegertreppchen landeten das „Bürgerlabor Mobiles Münsterland“ aus dem Kreis Coesfeld, die „Power Road by Eurovia“ der Vinci Construction Shared Services GmbH und der On-Demand-Dienst „efi“ der wupsi GmbH. Mit welchen Themen sich die Projekte konkret befassen und welche Impulse sie für die Mobilität in NRW liefern können, erzählen Vertreter*innen der Siegerprojekte in der aktuellen mobiliTALK-Folge. Tanja Schmitz, wupsi GmbH, Emilie Lebel, VINCI Construction Shared Services GmbH, und Dr. Linus Tepe, Kreisdirektor Coesfeld, sprechen unter anderem über diese Fragen: Was ist das Besondere der Siegerprojekte, welche Motivation steht dahinter? Welche Gemeinsamkeiten und Besonderheiten verbinden die drei Gewinner? In welchem Status der Umsetzung befinden sich die Top 3? Sind die Projekte auf andere Regionen adaptierbar, können sie als Blaupause für eine großflächige Nutzung dienen?
31:24 29.02.24
Welche Chancen und Herausforderungen bietet der On-Demand-Verkehr auf dem Land?
Um die Mobilitätswende steht es vielerorts schon recht gut – zumindest in den deutschen Großstädten. Studien zufolge ging in den vergangenen Jahren die Nutzung des eigenen Autos in Deutschlands Metropolen zurück, nicht aber auf dem Land: Hier verschlechterte sich der Stand sogar. Ein Fakt, der auf eine Hürde der Mobilitätswende hindeutet. Wie können die ländlichen Regionen attraktiver gestaltet werden? Ein besonderes Augenmerk wird auf das Beispiel G-Mobil in Gronau gelegt, das seit dem Juni 2021 zunächst im Pilotbetrieb lief und mittlerweile in den Regelbetrieb übergegangen ist. Carolin Schäfer-Sparenberg, Co-Leiterin des Forschungsbereichs Mobilität und Verkehrspolitik am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbh, und Dennis Flosbach-Schöne, Projektleiter für die beiden On-Demand-Verkehre in der Stadt Gronau und der Gemeinde Senden, Regionalverkehr Münsterland GmbH, sprechen unter anderem über diese Themen: Tragen On-Demand-Verkehre zur Verbesserung des ÖPNV auf dem Land bei, sodass mehr Menschen auf die Nutzung des eigenen Pkw verzichten? Wo liegen die Chancen und Herausforderungen bei diesem Konzept? Inwiefern könnte modulare Mobilität und ein entsprechendes Mobilitätsmanagement eine Rolle für den ländlichen Raum spielen? Wie finanzieren sich überhaupt solche Angebote?
33:22 12.12.23
Wie kann der ÖPNV für Pendler*innen sinnvoll mit anderen Angeboten kombiniert werden?
In der aktuellen mobiliTALK-Folge wird unter anderem eine bislang in NRW einzigartige Möglichkeit als Best-Practice-Beispiel beleuchtet: die Zusammenarbeit von goFLUX Mobility mit der SWB Bus und Bahn. Die Kooperation gilt als Vorreiter in Deutschland. Hier wird der ÖPNV mit Fahrgemeinschaften, buchbar in einer Mitfahr-App, sinnvoll verknüpft und ist über das Deutschland-Ticket ohne Zusatzkosten nutzbar. Wolfram Uerlich, Gründer und CEO der Mitfahr-App goFLUX, und Anja Wenmakers, Geschäftsführerin der SWB Bus und Bahn, sprechen unter anderem über diese Themen: Wo liegen die aktuellen Grenzen im ÖPNV und wie wird das Angebot in NRW überhaupt wahrgenommen?  Wie kann die Vernetzung zwischen unterschiedlichen Mobilitätsangeboten optimiert werden? Wie können bestehende regionale Angebote auf andere Teile NRWs ausgeweitet werden?
31:39 26.10.23
Wie bringen wir die Mobilitätswende auf die Schiene und Straße – und vor allem in die Köpfe?
Studien belegen, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung dringenden Handlungsbedarf in Sachen Klimaschutz sieht. Geht es aber darum, das eigene Verhalten entsprechend anzupassen, fühlen sich eher weniger Menschen dazu berufen. Dies macht sich insbesondere im Bereich der Mobilität bemerkbar. In der aktuellen mobiliTALK-Folge stellt sich deshalb die Frage, was passieren muss, damit das Auto öfter stehen gelassen oder gar ganz auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Rad zurückgegriffen wird. Liegt es an der angeblich größeren Flexibilität, welche das Auto gibt? Oder an der nicht ausreichenden Infrastruktur von Bus, Bahn und Co.? Prof. Dr. Roman Suthold, Leiter des Fachbereichs Verkehr und Umwelt beim ADAC Nordrhein, und Dr. Jutta Deffner, Leiterin des Forschungsfelds Nachhaltige Gesellschaft (Mobilität und urbane Räume) am Institut für sozial-ökologische Forschung in Frankfurt am Main, sprechen unter anderem über diese Themen: - Warum lieben die Deutsche ihr Auto so sehr? - Wie kann der Ruf von Bus und Bahn oder auch die Bedingungen für die Fahrradnutzung verbessert werden? - Was kann die Politik tun, um den Anteil des Umweltverbundes am Gesamtverkehrsaufkommen weiter zu erhöhen? - Was kann jeder und jede Einzelne tun, um das eigene Mobilitätsverhalten klimafreundlich zu gestalten?
30:57 24.08.23
Wie kann man Pakete & Co. auf der letzten Meile nachhaltiger liefern?
Ob Kleidung, Elektroartikel oder Lebensmittel: Bei der Lieferung bis zur Haustür hat die Transport- und Logistikbranche eine Menge zu tun. Dies stellt nicht nur unsere Verkehrswege und -systeme vor enorme Herausforderungen, sondern auch Mensch und Umwelt. Welche Möglichkeiten es gibt, um die sogenannte letzte Meile nachhaltiger zu gestalten, ist deshalb Thema der aktuellen mobiliTALK-Folge: Im Gespräch tauschen sich Dr. Christoph Hempsch, Head of Sustainability im Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland bei der Deutschen Post DHL, und Arnd Bernsmann, Leiter des internen Kompetenzteams Urbane Logistik am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, unter anderem über folgende Fragen aus: Was bedeutet der Begriff „Letzte Meile“ und was macht diesen Bereich der Logistik so entscheidend? Welche Herausforderung stellt der wachsende Lieferverkehr für unser Verkehrssystem und die Umwelt dar? Wie können trotz großer Wachstumsraten die Verkehrssysteme entlastet werden? Was können Konzepte wie Mikro-Hubs oder die empfängergesteuerte Zustellung leisten (und was nicht)?
34:32 26.05.23
E-Scooter – Fluch oder Segen für eine umweltfreundliche Mobilität?
Muss es auch für kurze Strecken wirklich immer das Auto sein? Meist gibt es eine stressfreie und umweltfreundliche Alternative, um ans Ziel zu kommen. Eine Option sind E-Scooter, sie stehen inzwischen in den meisten Städten Nordrhein-Westfalens zur Verfügung. Gleichzeitig trüben Schlagzeilen über sorglos abgestellte oder in den Rhein geworfene Fahrzeuge den Ruf des Verkehrsmittels. In der aktuellen mobiliTALK-Folge stellt sich deshalb die Frage: Was können Sharing-Angebote wie E-Scooter leisten und wie verändern sie unsere städtische Mobilität? Dr. David Rüdiger, Geschäftsführer von Connected Mobility Düsseldorf (CMD), und Alexander Jung, Senior Director Public Policy DACH beim E-Scooter Anbieter Lime, sprechen unter anderem über diese Themen: • Stichwort Mikromobilität: Welche Angebote gibt es bereits heute in NRW und welches Potenzial besitzen sie? • Sind die negativen Schlagzeilen beispielsweise wegen des wilden Parkens der E-Scooter gerechtfertigt? • Vor welche Herausforderungen stellt die E-Scooter-Nutzung sowohl Kommunen als auch Betreiber? • Welche Zukunft haben stationslose Leihsysteme wie E-Scooter oder Leihfahrräder?   Weiterführende Links Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI "The Net Sustainability Impact of Shared Micromobility in Six Global Cities" https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/ccn/2022/the_net_sustainability_impact_of_shared_micromobility_in_six_global_cities.pdf Die FAZ berichtete: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/fraunhofer-studie-zeigt-e-roller-koennen-co2-ausstoss-senken-18410894.html Sharing Stationen der Stadt Düsseldorf https://www.sharingstation.de
34:27 30.03.23
Mobilität managen – was Betriebe für das Klima tun können!
Kommunale, betriebliche und berufsbedingte Verkehre tragen erheblich zu den Belastungen für die Umwelt bei – dabei wünschen sich immer mehr Pendler*innen und Arbeitgeber*innen flexible, umweltfreundliche Lösungen für die berufliche Mobilität. Was kann getan werden? Das Stichwort lautet „betriebliches Mobilitätsmanagement“. Dr. Olga Nevska, Geschäftsführerin der Telekom MobilitySolutions, Dr. Ellen Kammula von der Stabsstelle ZukunftsCampus am Forschungszentrum Jülich und Jan Garde, Leiter des Landesfachausschusses Wirtschaft und Betriebe im Zukunftsnetz Mobilität NRW, tauschen sich in der aktuellen mobiliTALK-Folge unter anderem über folgende Fragen aus: • Wie können wir die Wege zur Arbeit nachhaltiger machen? • Was kann ein betriebliches Mobilitätsmanagement zur Verkehrswende beitragen? • Welche Rahmenbedingungen braucht ein betriebliches Mobilitätsmanagement? • Jobticket oder Dienstrad: Welche Angebote gibt es für betriebliche Mobilität?
35:09 31.01.23
Welche Chancen bietet autonome Mobilität?
Autonomes Fahren spielt nicht nur auf der Straße eine Rolle, sondern auch auf der Schiene, zu Wasser und in der Luft. Das Land NRW testet die innovative Technologie bereits heute an vielen Orten – beispielsweise in Monheim, wo die erste autonome Buslinie Deutschlands fährt. Welche Vor- und Nachteile bietet diese Art der Mobilität? Was ist Wunsch und was Wirklichkeit? Und wie sehen aktuelle Herausforderungen aus? Darüber sprechen Dr.-Ing. Henriette Cornet, Thematic Area Leader Automated Mobility bei UITP (Union Internationale des Transports Publics), und Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein, Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge (ika) an der RWTH Aachen University, in der aktuellen mobiliTALK-Folge. Außerdem geht es unter anderem um folgende Fragen: Wo stehen wir in der Entwicklung der autonomen Mobilität in NRW? Was fährt alles schon „allein“? Und wo sollte die Technik definitiv forciert werden? Welche Effekte hat automatisierte Mobilität für die Wirtschaft, den Klimaschutz und die Bürger*innen? Welche politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit autonome Mobilität in NRW eine Zukunft hat?   Weiterführende Links: Institut für Kraftfahrzeuge an der RWTH Aachen: https://www.ika.rwth-aachen.de/de/ SHOW – SHared automation Operating models for Worldwide adoption: http://mobility-lab.at/project/show/ Podcast: Automated Mobility: The People behind the Wheel (in englischer Sprache) Host: Dr.-Ing. Henriette Cornet: https://uitp.podbean.com
38:09 08.12.22
Wie geht barrierefreie Mobilität im ÖPNV?
Für ältere Bürger*innen, Menschen mit Behinderung oder Personen, die mit Kinderwagen oder Fahrrad unterwegs sind, kann die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs manchmal erschwert werden: Aufzüge, die nicht funktionieren, Gleise, die keinen ebenerdigen Einstieg in den nächsten Zug ermöglichen oder Busse, die keine Rampen für Rollstühle oder Rollatoren bereitstellen, sorgen für Hindernisse. Um dem entgegenzuwirken, arbeitet das Land NRW bereits aktiv dran, die Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen barrierefrei und sicher auszubauen und barrierefreie Angebote in den Bahnen umzusetzen. Raul Krauthausen, Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit, und Andreas Kerber, Finanzvorstand der BOGESTRA (Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft), tauschen sich in der aktuellen mobiliTALK-Folge darüber aus, wie die momentane Situation aussieht: Wie ist es um die Barrierefreiheit in Bahnen und an Bahnhöfen in NRW bestellt? Was für Erlebnisse machen Betroffene bei einer Fahrt in NRW und was sagen sie selbst über die aktuelle Situation? Welche positiven Beispiele und Entwicklungen gibt es, wo hat sich was getan? Finden sich bereits Lösungen (Best Cases), die zeigen, wie mit den Problemen umgegangen werden kann? Wie müsste ein attraktives ÖPNV- bzw. SPNV-Angebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen aussehen?   Weiterführende Links: https://www.bogestra.de/service/infos-fuer-mobilitaetseingeschraenkte
29:52 29.09.22
Mobilität als Beruf?
Ob im Führerstand des Zuges, in den Werkstätten oder hinter den Kulissen in der Leitstelle: Wer sich für eine berufliche Zukunft in der Mobilitätsbranche interessiert, findet momentan die besten Bedingungen für einen (Quer-)Einstieg. Denn durch den Fachkräftemangel im Mobilitätssektor fehlen Zugführer*innen, Planer*innen, IT-Spezialist*innen und viele mehr. Das hat nicht nur Auswirkungen auf den täglichen Betrieb und unser aller Mobilität und Versorgung, sondern auch auf das Mobilitätsangebot der Zukunft. Wie begegnet die Branche diesem Fachkräftemangel? Und wie können Sie selbst Teil der Mobilität von morgen werden? In der aktuellen mobiliTALK-Folge sprechen Carolin Beer, Personalleiterin DB Regio NRW, und Dr. Jan Schilling, Geschäftsführer für den Bereich Öffentlicher Personennahverkehr des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen, unter anderem über folgende Fragen: Wie attraktiv ist die Mobilitätsbranche als Arbeitgeberin? Wo und in welchem Maße fehlt das Fachpersonal? Karriereziel Mobilitätswirtschaft – für wen lohnt sich der Schritt in diese Zukunftsbranche? Wie wird man das Image der eher typischen Männerberufe erfolgreich los und holt auch die Frauen in den Mobilitätssektor?   Weiterführende Links: Arbeitgeberinitiative des VDV: https://www.in-dir-steckt-zukunft.de Landesprogramm Fokus Bahn NRW: https://www.fokus-bahn.nrw Studiengänge: Hochschule Bochum Master Städtebau und Stadtplanung: https://www.hochschule-bochum.de/studium-lehre/studienangebote/masterstudiengaenge/staedtebau-nrw/ Master Nachhaltige Entwicklung: https://www.hochschule-bochum.de/studium-lehre/studienangebote/masterstudiengaenge/nachhaltige-entwicklung/ Universität Kassel Master ÖPNV und Mobilität https://www.unikims.de/studiengaenge/master-oepnv-und-mobilitaet  
31:18 08.08.22
Wie kann Mobilität klimafreundlich sein?
Mehr noch als Luftverkehr und Schifffahrt ist die Straße eine der größten Klimasünderinnen unter den Verkehrsträgern. Was muss getan werden, um hier die Treibhausgas-Emissionen deutlich zu senken? Darüber diskutieren unsere Gäste in der aktuellen mobiliTALK-Folge, Prof. Dr.-Ing. Dirk Wittowsky, Leiter des Instituts für Mobilitäts- und Stadtplanung (imobis) an der Universität Duisburg-Essen, und Dr. Peter Schniering, Gründer der Denkfabrik Future Cleantech Architects (FCA). Im Fokus stehen unter anderem diese Fragen: • Welche Rolle spielen Antriebe wie Wasserstoff oder E-Mobilität? • Was können technische Innovationen für Mobilität leisten und was ist Wunschdenken? • Ist klimaneutrale Mobilität ohne eine grundlegende Änderung im Mobilitätsverhalten der Bürgerinnen und Bürger überhaupt machbar? • Kostet uns eine Mobilitätswende zu viel Geld? Weiterführende Links: Prof. Dr.-Ing. Dirk Wittowsky Institut von Prof. Dr.-Ing. Dirk Wittowsky https://www.uni-due.de/imobis/ Weiterführende Links: Dr. Peter Schniering Webseite der "Future Clean Architects (FCA)" https://fcarchitects.org/ Factsheet- und Filmserien zum Thema "Wasserstoff" https://fcarchitects.org/basics-gaps/ Cleantech Innovation Festival: "The ARC" https://arc-festival.org/
38:22 04.05.22
Mehr Platz fürs Rad – Das Rad als Säule der Verkehrswende in der Stadt.
Mehr Wege mit dem Rad als mit dem Auto zurücklegen: Städte wie Kopenhagen, Amsterdam oder Münster machen vor, dass dies kein Wunschdenken sein muss. Das im November 2021 vom NRW-Landtag beschlossene Fahrradgesetz ist ein erster Schritt – auch mit Blick auf das Erreichen der Klimaziele. Doch wo stehen wir in NRW und wie kann unser Bundesland fahrradfreundlicher werden? Darüber diskutieren Simone Raskob, Dezernentin für Umwelt und Verkehr der Stadt Essen, Annette Quaedvlieg, stellvertretende Vorsitzende des ADFC NRW, und Philipp Mandel, stellvertretender Referatsleiter der Stabstelle Radverkehr und Verkehrssicherheit im Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen. Außerdem befassen sie sich mit Fragen wie: • Wie wünschen sich Radfahrende überhaupt ihre Wege? Was fehlt, was ist gut? • Wie attraktiv ist das Radverkehrsnetz NRW heute? • Was ist bei der Planung von Radwegen in den Metropolen von NRW zu beachten? • Welche Rolle spielt das neue Fahrrad-Gesetz in Nordrhein-Westfalen?
39:24 24.02.22
Mit einem guten Gefühl unterwegs – Wie Corona unsere Mobilität verändert
Schritt für Schritt kehrt die Normalität ins öffentliche Leben zurück – dennoch zeigen sich im Mobilitätsverhalten der Menschen weiterhin die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die aktuelle mobiliTALK-Folge beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV). Stefanie Haaks, Vorstandsvorsitzende der KVB, und Prof. Dr. Barbara Lenz, ehemalige Leiterin des Instituts für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, diskutieren unter anderem über diese Fragen:   Wie schwer hat die Pandemie den ÖPNV getroffen? Wie sicher ist der ÖPNV im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln? Welche Möglichkeiten gibt es, um das Vertrauen der Fahrgäste zurückzugewinnen? Wie wird die Mobilität nach der Pandemie aussehen?
41:46 25.10.21
Gibt´s das auch als App? – Digitaler öffentlicher Verkehr jetzt!
Gibt´s das auch als App? – Digitaler öffentlicher Verkehr jetzt! Die Welt wird immer digitaler und vernetzter – der Fortschritt macht auch keinen Halt vor der Mobilitätsbranche. In der aktuellen mobiliTALK-Folge geht es darum, wie wir den ÖPNV mithilfe der Digitalisierung weiter voranbringen und optimieren können. Unsere Gäste José Luis Castrillo (Vorstand der VRR AöR) und Dr. Tom Kirschbaum (Geschäftsführer door2door GmbH) beschäftigen sich mit den Fragen: • Wie kann die Digitalisierung den ÖPNV weiter verbessern? • Welche innovativen Projektansätze gibt es bereits? • Was hat sich in den letzten Jahren getan und was wird sich noch tun? • Was leistet die ÖPNV Digitalisierungsoffensive? • Wie weit geht’s? Wo sind die Grenzen? Haben wir Ihr Interesse geweckt? Mehr Infos finden Sie in unseren mobiliNEWS (https://www.bündnis-für-mobilität.nrw.de/newsletter.html).
43:33 13.08.21
„Das Auto ist ja doch bequemer“ – Mobilität aus Nutzersicht denken.
Auto oder ÖPNV? Diese Frage stellt sich für viele Menschen auf dem täglichen Weg zur Arbeit, zum Einkaufen in die City oder beim Ausflug ins Grüne. Ist der ÖV überhaupt konkurrenzfähig gegen das – so Sauter-Servaes – „Universalfahrzeug“ Auto, das „fast alles kann und emotionale und praktische Bedürfnisse befriedigt“? So haben viele Menschen ihr Leben rund ums Auto eingerichtet. Obwohl es doch weitaus mehr den eigenen Geldbeutel belastet als die Bahnfahrkarte. Gleichzeitig fürchten viele Städte um die Lebensqualität und verteilen gerade den Straßenraum im Modal Split neu. Fussgänger:innen, öffentlicher Verkehr und Fahrräder beispielsweise bekommen mehr Platz.   Was kann und muss der ÖV selbst tun, um eine attraktive Alternative zu werden?
31:03 01.06.21
mobiliTALK – Trailer
Wie kann Mobilität in NRW attraktiver werden? Und zwar nicht nur für Autofahrerinnen und Autofahrer, sondern für alle, die mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind? Jetzt reinhören: Jeden zweiten Monat erscheint ein neuer mobiliTALK vom Bündnis für Mobilität.
01:19 28.05.21

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