Show cover of Revier.Geschichten - Dein Podcast zum Rheinischen Revier

Revier.Geschichten - Dein Podcast zum Rheinischen Revier

In diesem Podcast trifft Torsten Knippertz auf zupackende, innovative Menschen aus dem Rheinischen Revier. Sie erzählen in ihren Geschichten, wie sie den Aufbruch wagen, neue Ideen umsetzen und wie eine ganze Region den Abschied von der Kohle und den Strukturwandel meistert und sich dabei neu erfindet. Kommt mit uns auf die Reise! Jeden 2. Mittwoch im Monat gibt es eine neue Folge.

Titel

Was machen Sie für den Strukturwandel, Frau Staatssekretärin?
Zu Gast ist diesmal eine Staatssekretärin aus dem NRW-Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie: Silke Krebs. Sie ist für den Strukturwandel im Rheinischen Revier verantwortlich. Doch was heißt das eigentlich? Wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? Was ist ihr wichtig? Darüber spricht sie mit Revier.Geschichten-Moderator Torsten Knippertz.
38:09 13.12.23
Vom Tagebau zum Neuland: Die Zukunft von Hambach
Ab wann können wir endlich in den neuen Seen im Revier schwimmen? Das wollen wir von Boris Linden, Geschäftsführer der Neuland Hambach GmbH, wissen. Er entwickelt im Auftrag der Anrainerkommunen Pläne für die Zeit nach dem Ende des Tagebaus. "Der Tagebau Hambach war darauf ausgelegt, bis 2045 zu laufen.“, erklärt Linden. „Durch den vorgezogenen Kohleausstieg und die Maßgabe, die Restbestände des Hambacher Forstes zu erhalten, macht der Tagebau Hambach gerade eine Vollbremsung. Er wird jetzt schon 2029 beendet und das ist für Braunkohleplanung einfach unvorstellbar schnell.“ Europas größte Braunkohlegrube erstreckt sich über 8.500 Hektar. Das ist etwa so groß wie die Fläche von Düren. Nach der Rekultivierung sollen daraus wieder lebenswerte Gebiete und attraktive Landschaften werden. Gleichzeitig geht es um die Stärkung der umliegenden Ortschaften und um die Schaffung von zukunftssicheren Arbeitsplätzen, die den Stellenabbau mit Ende der Braunkohleförderung kompensieren. Und auch die Natur soll genug Raum bekommen, um sich zu erholen. Die Herausforderung besteht darin, diese verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen. Linden erläutert, dass der entstehende See bis 2070 befüllt werden soll. „Das hört sich erstmal wahnsinnig lang an“, so Linden, „aber, weil die Mulde eine Trichterform hat, geht es die ersten Jahre sehr schnell, sodass man ab 2040 schon eine Wasserfläche von 1200 Hektar und einen See von 200 Meter Tiefe hat.“ Ab dann, so verrät Linden, könne man den See tatsächlich nutzen, zum Beispiel für Wassersport.
42:27 08.11.23
Keine Angst vor KI – Künstliche Intelligenz erleben, erlernen und entwickeln
Keine Angst vor KI – Künstliche Intelligenz erleben, erlernen und entwickeln „Es geht letztlich darum, für die Region Technologien zu entwickeln oder einzuführen, die auch uns für die Zukunft wettbewerbsfähig machen, wenn keine Braunkohle und kein günstiger Strom mehr aus der Kohle verfügbar ist“, sagt Dr. Alexander Opitz. Gemeinsam mit Alexander Dickmann leitet er das AI Village in Hürth, in dem sich alles um Künstliche Intelligenz (KI) und deren Einsatzmöglichkeiten dreht. Im Gespräch mit Moderator Torsten Knippertz reden die Beiden darüber, wie sie KI innerhalb ihres Projekts entwickeln, erlebbar und erlernbar machen. Das AI Village befindet sich in einem ehemaligen Fernsehstudio in Hürth und widmet sich auf verschiedenen Ebenen dem Thema Künstliche Intelligenz. Auf der KI-Erlebnisfläche können Interessierte das Thema greifbar und erlebbar kennenlernen. Zudem bietet das Projekt Lehr- und Weiterbildungsangebote zu den Themen KI und Robotik für Schulkinder und Lehrende. Darüber hinaus werden im AI Village konkrete Anwendungsbeispiele für KI entwickelt. In Ergänzung dazu haben junge Start up-Unternehmen die Möglichkeit erschwingliche und innovative Workplaces zu mieten. „Das übergeordnete Ziel des AI Village ist es, Künstliche Intelligenz ins Rheinische Revier zu bringen“, erklärt Alexander Opitz.
53:38 10.10.23
Zwei Städte, zwei Länder, gemeinsam klimaneutral
Zwei Städte, zwei Länder, gemeinsam klimaneutral „Klimaschutz macht nicht an der Landesgrenze halt.“, sagt Benjamin Fadavian, Bürgermeister von Herzogenrath. „Die Menschen wollen, dass wir unseren Aufgaben gerecht werden und das können wir nur machen, wenn wir zusammenarbeiten und aufeinander hören“, ergänzt seine niederländische Amtskollegin, Petra Dassen-Housen aus Kerkrade. Zusammen überwinden sie unterschiedliche gesetzliche Vorgaben und suchen nach Fördermöglichkeiten. Im Gespräch mit Moderator Torsten Knippertz erzählen sie, wie das in der Praxis funktioniert. Ein zentrales Projekt der beiden Städte ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden Wärme- und Energieversorgung – unter Nutzung industrieller Abwärme, die im deutschen Glaswerk von Saint-Gobain anfällt. Ein Blick auf die Karte zeigt, wie sinnvoll eine Zusammenarbeit der beiden Städte ist. „Viele Orte in den Niederlanden sind näher an Saint-Gobain als mancher Ort in Herzogenrath und insofern ist das natürlich eine Frage der Zusammenarbeit, aber auch einfach der Vernunft“, sagt Fadavian. Bei der Ausrichtung auf das große Ziel Klimaneutralität spielt auch die Mobilität eine große Rolle. Es gibt bereits grenzüberschreitenden Bahn- und Busverkehr. Gefördert werden auch Balkonkraftwerke, also kleine Solar-Anlagen, die auf dem Balkon installiert werden. Und doch gibt es Unterschiede, die in der Neustraße, die sich die Städte teilen, zu sehen sind: Auf der einen Seite schimmern die Lampen ein bisschen gelblich, auf der anderen weißlich. Im Idealfall ist die Landesgrenze im alltäglichen Arbeiten gar nicht mehr wahrnehmbar. So wie es im grenzüberschreitenden Dienstleistungszentrum Eurode Business Center gelebt wird: „Also man arbeitet in den Niederlanden und man geht auf die Toilette in Deutschland.“, sagt Dassen-Housen lachend. „Oder umgekehrt, je nachdem ob man Mann oder Frau ist“, ergänzt Fadavian.
51:46 13.09.23
Micki Schläger: Aus Katzem zu den Höhnern
Bei der Kölner Kultband Höhner steht er am Keyboard und sorgt für Stimmung. In unserem Podcast spricht Micki Schläger mit Moderator Torsten Knippertz über seine Kindheit in Katzem. Das überschaubare Dorf gehört zu Erkelenz. Hier hat Schläger seine Wurzeln, hier lebt seine Familie und hier hat er immer noch eine Musikschule. Obwohl er inzwischen in Köln lebt, ist er regelmäßig in Katzem. „Ich bin immer wieder gerne in Erkelenz und das wird auch immer meine Heimat bleiben.“ Moderator und Studiogast kennen sich schon seit der Zeit, als Schläger bei der Mönchengladbacher Coverband „Just:is“ spielte. Der Keyboarder verrät zudem, wieso er statt Profi-Fußballer doch lieber Profi-Musiker wurde und wie er schließlich Mitglied der Höhner wurde. Karnevalsjeck war er schon immer und den Straßenkarneval auf den Dörfern fand er schon als Kind toll. „Das fand ich großartig, sich zu verkleiden und mit den Menschen einfach Spaß haben. Das war mein erster Bezug zu Karneval und das fand ich unfassbar toll, weil alle Menschen abgeholt werden, egal aus welcher gesellschaftlichen Schicht, das spielt alles überhaupt keine Rolle.“ Mit dem Thema Braunkohle kam Schläger schon früh in Berührung: „Als Kinder findet man Bagger toll. Als der erste Bagger gebaut wurde und dieses Gerät als weltgrößter Bagger angekündigt wurde, hat mein Vater mit uns eine Exkursion unternommen, und wir haben uns diesen ersten Bagger, der in Garzweiler aufgebaut wurde, angeschaut.“ Einige seiner Freunde waren später vom Tagebau persönlich betroffen, sie waren gezwungen ihre Heimat aufzugeben, weil ihr Dorf dem Tagebau weichen musste. „Für die war das belastend. Aber ich glaube, dass die Rheinbraun da einen Weg gefunden hat, die Menschen ein bisschen abzuholen.“ Die Verbundenheit mit seinem Dorf ist dem erfolgreichen Musiker wichtig, wie vielen Menschen im Rheinischen Revier. Schläger hofft, dass das auch in Zukunft so bleibt: „Ich wünsche mir, dass die Menschen ihre Heimat und ihre Zugehörigkeit pflegen und dass die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit das möglich ist. Die Struktur dieser kleinen Orte soll einfach erhalten bleiben.“
50:48 08.08.23
Arbeiten auf dem größten Bagger der Welt
Sein Arbeitsplatz ist 100 Meter hoch und 200 Meter lang. Al Mahdi Zerouali kontrolliert im Tagebau Hambach den größten Bagger der Welt. Der 27-Jährige ist nicht nur Großgeräteführer, wie es im Fachjargon heißt, sondern als Schlichtleiter auch Vorgesetzter von rund 20 Mitarbeitenden. Im neuen Podcast mit Torsten Knippertz erklärt er den Unterschied zwischen Absetzer und Bagger, erzählt von Bombenfunden und davon, wie er sich die Zukunft ohne Braunkohletagebau vorstellt. Trotz seiner Routine bleibt die Arbeit auf dem Riesenbagger etwas Besonderes für den Indurstriemechaniker. „Man gewöhnt sich nicht dran. Das sind Dimensionen, die mich, obwohl ich schon seit fünf bis sechs Jahren aktiv im Tagebau beschäftigt bin, immer wieder absolut faszinieren“, so Zerouali. Als Schichtleiter ist er auch dafür verantwortlich, dass das abgetragene Material wieder aufgeschüttet werden kann. „Das hört sich so salopp an, da steckt aber eine große Verantwortung und eine große Aufgabe hinter, denn wir möchten ja, dass auf der anderen Seite von dem großen Loch wieder eine neue Landschaft entsteht, eine forstwirtschaftliche, landwirtschaftliche Rekultivierung.“ Obwohl er von der Arbeit mit den riesigen Maschinen fasziniert ist, kann sich Zerouali gut vorstellen, nach dem Ende der Braunkohle in ganz anderen Bereichen zu arbeiten. Von einem Wasserstoffprojekt, in das er bei seinem Arbeitgeber hineinschnuppern konnte, war er total fasziniert: „Im Tagebau sind wir konfrontiert mit den täglichen Herausforderungen, arbeiten unsere täglichen Aufgaben ab. Zu sehen, dass man jetzt schon die Weichen richtig legen muss, damit in der Zukunft alles funktioniert, war für mich ein absoluter Wow-Effekt.“
36:55 11.07.23
Das indeland - Zukunft am See
Das Indeland – Zukunft am See „Meine Aufgabe ist es, die Leute von der Couch zu kitzeln“, sagt Svenja Zeimetz. Die Geografin und Struktur-Entwicklerin arbeitet als Partizipationsmanagerin der indeland GmbH. Das indeland ist ein Zusammenschluss der Anrainer-Kommunen des Braunkohle-Tagebaus Inden. Hier soll in den kommenden Jahrzehnten einer der größten Seen Deutschlands entstehen. „Ich kümmere mich darum, dass die Menschen teilhaben, mitmachen und das Interesse bekommen, an der Entwicklung ihrer Heimat, ihres Umfelds und des zukünftigen Sees mitzuwirken.“ Schon seit 2006 arbeitet die Entwicklungsgesellschaft indeland an der Neugestaltung der Landschaft. Hier planen Fachleute für Regionalentwicklung, Klima und Nachhaltigkeit gemeinsam, wie die Region rund um den zukünftigen See gestaltet werden soll. In der neuesten Ausgabe der Revier.Geschichten spricht Moderator Torsten Knippertz mit Svenja Zeimetz darüber, wie sich die Menschen des Rheinischen Reviers aktiv an der Gestaltung ihrer Region beteiligen können und welche Rolle die Kommunikationsfachfrau dabei spielt. Svenja Zeimetz gibt einen Einblick in ihre Arbeit und erklärt, wie sie die Bewohnerinnen und Bewohner dazu ermutigt, sich aktiv an diesem Prozess zu beteiligen.
33:54 13.06.23
Aachen: Mobilität soll Spaß machen!
Aachen: Mobilität soll Spaß machen! Pünktlich zum Start des 49-Euro-Tickets spricht Moderator Torsten Knippertz mit der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Sie hat sich nichts weniger als eine Mobilitätswende für Aachen auf die Fahnen geschrieben. Dafür braucht es attraktive Angebote für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, wie neue Straßenbahn für die Aachener, Radschnellwege ins Zentrum und eine verkehrsberuhigte, lebenswerte Innenstadt mit Premiumfußwegen und Raum für Begegnungen. „Wir werden die Mobilitätswende nur schaffen, wenn sie Spaß macht“, davon ist Keupen überzeugt. „Ab jetzt bitte dreimal täglich ÖPNV kann man den Menschen nicht verordnen. Das Umsteigen in den ÖPNV muss von Herzen, aus Überzeugung kommen. Es muss cool sein, es muss modern sein.“ Wichtig ist auch eine Anbindung ans Umland. Das könnte in Zukunft die Regiotram leisten. Wenn aus dieser Idee Wirklichkeit wird, würde in etwa zehn Jahren eine Tram vom Hauptbahnhof Aachen über Würselen und Alsdorf bis nach Baesweiler fahren. „Die Regiotram zeigt, wie wir den ÖPNV auch in die Region entwickeln können“, so die OB. „Sie ist ein tolles Kooperationsprojekt der beteiligten Kommunen. Alle ziehen da an einem Strang und wollen, dass diese Tram fährt.“ Aber auf dem Weg zur Mobilitätswende liegen auch noch viele Baustellen. Viele Aachener sind deshalb verärgert. Warum die Baustellen notwendig sind und was die Stadt tut, um die Situation zu verbessern, hört ihr in dieser Folge.
45:20 09.05.23
Landwirte mit Herz und Computer
Landwirte mit Herz und Computer Der Traktor fährt autonom, mit GPS gesteuert. Bei der Biogasanlage funktioniert alles digital. Die Geschwister Johanna und Burkhard Liesen betreiben in Nörvenich-Rommelsheim bei Düren mit Begeisterung Landwirtschaft. Sie setzen dabei auf Vielfältigkeit und bauen u.a. Sonnenblumen und Hanf für die eigenen Öle an. Zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich experimentieren sie mit verschiedenen Kulturen, um die Tagebau-Abbruchhänge zu befestigen. „Wir produzieren ganz klassisch Getreide, Weizen oder Mais als Futtermittel für Tiere. Dann machen wir noch Zuckerrüben für die Zuckerfabrik, Sonnenblumen-, Hanf-, Raps- und Leinöl“, erklärt Burkhard Liesen. Viele der Produkte werden direkt im hofeigenen Laden verkauft. In Ergänzung dazu betreiben die Liesens eine Biogasanlage, die 1200 Haushalte mit Strom versorgt. „Die Anlage wird bei uns zu 40% mit Silo-Mais gefüttert und wir setzen noch verschiedene Mistsorten aus der Umgebung ein“, ergänzt Johanna Liesen. Das macht die Anlage besonders nachhaltig. Das gemeinsame Ziel der Liesens ist Kreislaufwirtschaft: „Futtermittel produzieren, Energie daraus gewinnen und die Rückstände anschließend dann noch als Dünger auf unsere Felder ausbringen. So haben wir einen wunderbar geschlossenen Kreis, in dem wir unsere Produkte maximal nutzen.“
52:56 11.04.23
KI hilft beim Recyceln von Plastik
KI hilft beim Recyceln von Plastik Kennt ihr das? Nach dem Einkauf stellen wir stirnrunzelnd fest, die gelbe Tonne oder Sack sind schon wieder voll, und wir beruhigen unser schlechtes Gewissen damit, dass der ganze Plastikmüll ja recycelt wird. Ganz so einfach ist es aber nicht. Bisher wird das wenigste Plastik aus unseren Tonnen recycelt, sondern verbrannt oder in andere Länder exportiert. Warum das so ist und wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, Abfallberge zu verringern, darüber sprechen wir mit Alina Ott. Sie ist Managerin des Projekts „R-Cycle“ bei der Reifenhäuser Group. Das Unternehmen stellt Maschinen zur Kunststoff-Folien-Produktion her und ist ein sogenannter „Hidden Champion“ – ein relativ unbekannter Weltmarktführer in seiner Branche. Plastik kann man zwar gut recyceln, es muss dafür aber möglichst sortenrein getrennt werden. Dabei soll ein digitaler Produktpass helfen: „Bei dem Projekt „R-Cycle“ geht es um die Erstellung digitaler Produkt-Pässe für Kunststoffe, die das Recycling deutlich erleichtern sollen. Man muss sich das vorstellen wie eine Art digitaler Ausweis, der für ein Kunststoffprodukt hergestellt wird“, erläutert Alina Ott. Ein Code mit den Informationen zu Bestandteilen und Eigenschaften befindet sich auf der Verpackung und erleichtert so die Sortierung. „Der digitale Produktpass ist etwas völlig Neues, was völlig Innovatives. Nachhaltigkeit und Digitalisierung kommen hier an den Stellen zusammen. Es wird immer größer“, erläutert die Wirtschaftsingenieuren Ott mit spürbarer Begeisterung. Interessierte Unternehmen, die diese Technologie ebenfalls nutzen möchten, sind eingeladen, sich dem Projekt anzuschließen.
40:39 08.03.23
Garzweiler: Lust auf Zukunft
2030 - das Ende des Tagebaus Garzweiler ist in Sicht. Aber was kommt danach? Und was können wir jetzt schon tun, obwohl der Tagebau noch aktiv ist? Diese Fragen haben sich die angrenzenden Städte Mönchengladbach, Erkelenz, Jüchen, Grevenbroich und die Landgemeinde Titz gestellt, um die Zukunft zu gestalten. Gemeinsam gründeten sie den Zweckverband Landfolge Garzweiler. In unserem Podcast sprechen wir mit dem Geschäftsführer Volker Mielchen über die Pläne für die Region. An der Stelle des Tagebaus soll ein See entstehen. An seinem Ufer wird Land- und Forstwirtschaft und vielleicht auch ganz neue Formen von Wohnen und Arbeiten geben. Doch es dauert 40 Jahre, bis der See voll ist. Bis dahin wird noch viel passieren. Ein konkretes Projekt für die nahe Zukunft ist beispielsweise ein 40 Kilometer langer Radweg rund um den ehemaligen Tagebau und den zukünftigen See mit einem Dokumentationszentrum in Holzweiler. Für 2037 ist eine internationale Gartenausstellung geplant. Und natürlich geht es auch um die fünf Dörfer, die gerettet wurden und jetzt nicht mehr abgebaggert werden. Hier muss nochmal völlig neu geplant werden. Bei seiner Arbeit kann Mielchen von seinen Erfahrungen in einem anderen Revier, der Lausitz, profitieren. Dort hat er das Lausitzer Seenland mit aufgebaut. Die Bedingungen waren andere, betont er, und wir hier im Rheinischen Revier haben allen Grund, positiv in die Zukunft zu blicken: „Es ist eine ganz tolle Aufgabe für alle, so eine Zukunft neu zu denken. Wo sonst kann man wirklich eine Landschaft neu bauen im physischen Sinne und überlegen, was will ich daraus machen? Die Gelegenheit gibt es ganz selten in so einem Maßstab.“ Sie ist bei ihm spüren, diese „Lust auf Zukunft“, die laut Mielchen alle Beteiligten vereint. Ihr könnt sie auch spüren, in unserem Podcast Folge 14 mit dem Titel: Garzweiler: Lust auf Zukunft.
46:17 08.02.23
Voltfang - Ein zweites Leben für ausgediente Batterien von E-Autos
Im Camper war der Strom immer knapp, vor allem wenn Roman Alberti, Afshin Doostdar und David Oudsandji auf Festivals unterwegs waren. Die Studenten der RWTH Aachen installierten deshalb eine Solaranlage auf dem Dach. Doch der verbaute Akku reichte nicht aus und auf der Suche nach Speichermöglichkeiten stieß Alberti auf gebrauchte Autobatterien. „Dabei ist uns aufgefallen, dass es für Batterien noch kein Recycling-Konzept fürs Ende des ersten Lebens gibt“, sagt Afshin Doostdar. Das war vor vier Jahren. Heute leiten die drei Freunde ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitenden, das für Gewerbekundinnen und -kunden Speicherlösungen aus recycelten Batterien aus E-Autos anbietet. Der Name der Firma: Voltfang. Acht bis zehn Jahre ist die durchschnittliche Lebensdauer einer E-Auto-Batterie. „Im zweiten Leben kann sie noch weitere acht bis 15 Jahre genutzt werden“, erklärt Doostdar. Jede Batterie wird auf Herz und Nieren geprüft. „Danach können wir prognostizieren, wie lange sie lebt.“ Die Batterieblöcke sind in einem Schrank verbaut und dienen Unternehmen als Energiespeicher. „Mit unserer Idee sind wir am Puls der Zeit“, ist Doostdar überzeugt. Die alten Autobatterien können Energie von Solaranlagen speichern oder als Pufferspeicher dienen, zum Beispiel bei Schnellladesäulen. Zurzeit arbeitet Voltfang an einer Containerlösung im Megawattbereich für größere Unternehmen. Doostdar: „Unsere Mission ist es, die Energiewende voranzutreiben und Ressourcen zu nutzen.“
43:59 11.01.23
Schloss Türnich: Phantasialand für Nachhaltigkeit
Ein Barockschloss mit Vorburg, Herrenhaus und Kapelle, dazu ein weitläufiger Park - Schloss Türnich bei Kerpen ist ein beliebtes Ausflugsziel im Rheinischen Revier, bekannt für sein Schlosscafé und den leckeren Kuchen. Doch das ist nicht alles. Im Podcast erläutert Graf Severin von und zu Hoensbroech seine Pläne für das Schloss und die dazugehörigen Ländereien. „Wir wollen zeigen, dass wir Landwirtschaft auch machen können, ohne dabei versehentlich den Planeten kaputt zu machen.“ Dazu soll auf Schloss Türnich ein Erfahrungsort für nachhaltige Landwirtschaft entstehen. „Mir schwebt so ein Phantasialand für Nachhaltigkeit vor“, erklärt der Graf. Von zentraler Bedeutung ist dabei ein gesunder, humusreicher Boden. Der ist auch gut fürs Klima: „Der Humus ist ein ganz wichtiger Bestandteil in unserem Boden und ist auch einer der größten CO2-Speicher unseres Planeten.“, so von Hoensbroech. Im Gespräch mit Torsten Knippertz erfahren wir, wie das funktioniert. Das Stichwort heißt Agroforst. Hier werden verschiedene Agrarsysteme miteinander kombiniert. Auf Schloss Türnich sind das beispielsweise verschiedene Obstbäume und darunter Hühner. Das Ziel ist, lokale Kreisläufe zu erschaffen. Wer sich das alles mal aus der Nähe anschauen möchte, kann das auf dem Weihnachtsmarkt auf Schloss Türnich tun, der noch am nächsten Wochenende stattfindet.
45:49 14.12.22
Bioconstruct - Mit Biogas aus der Energiekrise?
Mit Biogas aus der Energiekrise? Eine Biogasanlage funktioniert wie ein Rindvieh aus Beton. „Das, was die Kuh hinten raus pupst, das nutzen wir auf der Biogasanlage“, erklärt Guido Bongard, Leiter der Biogasanlage in Vettweiß. Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Gemeinsam mit seinem Kollegen Henrik Busch erklärt er im Gespräch mit Moderator Torsten Knippertz, wie eine Biogasanlage aufgebaut ist, welche Möglichkeiten in dieser Technologie stecken aber auch von den Problemen und Vorurteilen. Neben Verstromung und Wärmeerzeugung wird in der Biogasanlage Vettweiß auch Biogas aufbereitet, das ins Gasnetz eingespeist wird. Die knapp 10.000 Biogasanlagen in Deutschland könnten ohne Probleme doppelt so viel Biogas produzieren und so viel Energie wie ein Atomkraftwerk produzieren – wenn es da nicht gesetzliche Vorschriften und andere Restriktionen gäbe. Zur Sprache kommt auch die Teller-Tank-Diskussion, warum die örtlichen Landwirtinnen und Landwirte gerne mit dem Anlagenbetreiber zusammenarbeiten und warum es gut fürs Klima ist, wenn eine Biogasanlage mit Gülle betrieben wird. Und wem Guido Bongard beim Hören Appetit auf Rheinischen Sauerbraten mit Printen gemacht hat, der findet das Rezept hier auf unserer Website www.revier-gestalten.de.
29:31 09.11.22
Strukturwandel made in Rommerskirchen
„Unsere Aufgabe ist es, neue Ideen mit in die Verwaltungen zu bringen“, fasst Volker Ganse die Tätigkeit der Strukturwandelmanagerinnen und -manager zusammen. Im Gespräch mit Moderator Torsten Knippertz erklärt der studierte Physiker und ehemalige Unternehmensberater die Problematik des Strukturwandels im Rheinischen Revier und welche konkreten Aufgaben sich daraus für Rommerskirchen ergeben. Da ist zum Beispiel die Frage, was mit dem Braunkohlekraftwerk Neurath passiert, wenn es abgeschaltet wird. „Dafür brauchen wir jetzt schon Antworten“, sagt Ganse. Als Vater von drei Kindern hat er sich ganz bewusst für die Stelle als Strukturwandelmanager entschieden, um die Zukunft der Region aktiv mitzugestalten. Das tut er gemeinsam mit über 60 Strukturwandelmanagerinnen und –managern im Rheinischen Revier. „Ich glaube, darüber haben wir auch einen Hebel, die Kommunen etwas mehr zusammenzubringen, den Wandel gemeinsam zu denken.“ Dass der Strukturwandel gelingt, daran hat Ganse keinen Zweifel. „Wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, dann auf jeden Fall. Wir sind Rheinländer, wir schaffen alles, wir haben auch die Vergangenheit super hingekriegt, oder?“
33:11 19.10.22
Alles Wasserstoff? Oder was?
Wasserstoff gibt es auf der Erde im Überfluss. Die Energie daraus ist vollkommen emissionsfrei. Also Wasserstoff statt Kohle, Erdgas oder Öl? Warum es in der Praxis dann doch nicht ganz so einfach ist, erklärt Dr. Susanne Spörler. Die Chemikerin arbeitet am Helmholtz Cluster für Wasserstoff am Forschungszentrum Jülich. Dort wird die Nutzung von Grünem Wasserstoff erforscht. Das HC-H2 genannte Projekt soll einen Impuls für die Entwicklung des Rheinischen Reviers und des Industriestandorts Nordrhein-Westfalen zu einer Wasserstoff-Modellregion geben. „Wasserstoff lässt sich in allen möglichen Verbindungen und Organismen hier auf der Welt finden, zum Beispiel auch in Wasser“, sagt Spörler. Es gibt zahlreiche Forschungen zu Wasserstoff von Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten. „Aber es wurde noch nicht zusammengesetzt. Und das ist, was wir hier machen, diese Kooperation.“ Das Interesse ist groß, denn obwohl sich das Institut noch im Aufbau befindet, liegen schon zahlreiche Anfragen für Kooperationsprojekte vor. „Es sind Partner wirklich aus allen möglichen Bereichen, ob das jetzt Großindustrie ist oder eher kleinere Mittelständische Unternehmen“, so Spörler. Das Helmholtz Cluster befindet sich noch im Aufbau, in allen Bereichen werden Mitarbeiter gesucht. „Wir brauchen nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern auch Leute für die Verwaltung und im technischen Bereich“, erklärt Spörler. „Wer Interesse hat, kann sich direkt an mich wenden.“ (s.spoerler@fz-juelich.de, 0151/21919912)
30:44 13.09.22
Blockchains statt Förderbänder
Blockchains statt Förderbänder Es geht um die Kuh Emma, Kerbhölzer und Kaffee aus Afrika. So unterschiedlich diese Themen auch scheinen, sie haben alle eines gemeinsam: An ihnen erklärt Prof. Dr. Wolfgang Prinz, Leiter des Blockchain Reallabor in Hürth, die Funktionsweise und den möglichen Nutzen der digitalen Blockchain-Technologie. Dahinter verbergen sich Datenketten, die digitale Transaktionen fälschungssicher dokumentieren. „Wir versuchen das Potenzial der Digitalisierung zu zeigen, Bedarfe zu erkennen und Lösungen zu entwickeln“, beschreibt Prinz die Aufgaben des Reallabors. Wie diese Technologie unterstützen kann, wird in Hürth auch anhand eines „Männerspielzeugs“ gezeigt. „Wir haben eine Fischertechnikfabrik, mit Hochregallager, Kran, verarbeitenden Maschine und einem Sortierwerk“, so Prinz. Hier werde gezeigt, wie Prozesse mit Hilfe der Blockchain-Technik verfolgt, transparent gemacht und gesteuert werden können. „Und wie mach auch vielleicht direkt Bezahlprozesse anwenden kann.“ Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sind die eine Seite. Doch Moderator Torsten Knippertz will vor allem verstehen, was Blockchains überhaupt sind und wie sie funktionieren. Das mittelalterliche Kerbholz dient dem IT-Experten hierbei als anschauliches Beispiel, denn dieses einfache Prinzip kommt auch in der Blockchain zum Einsatz. Prinz ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie Unternehmen zu Alleinstellungsmerkmalen und damit Wettbewerbsvorteilen verhelfen kann. So kann heute schon bei einem namhaften Kaffeehersteller per QR-Code verfolgt werden, woher die Bohnen kommen und wie die Bauern entlohnt werden. Eine Blockchain ist fälschungssicher. „Doch sie liefert nicht die Wahrheit“, stellt Prinz klar. Und wieder bringt er ein anschauliches Beispiel: „Wenn Trump alle seine Tweets in die Blockchain schreiben würde, dann würden die dadurch nicht wahr, wir können ihm aber in zehn Jahren noch nachweisen, was er für einen Unsinn erzählt hat.“
47:50 09.08.22
Kalorienfreier Zucker aus Elsdorf
„Genuss ohne Reue“, das verspricht Timo Koch, Geschäftsführer von SAVANNA Ingredients. Das Start-up stellt in Elsdorf kalorienfreien Zucker her. Darüber spricht er mit unserem Moderator Torsten Knippertz. Außerdem in dieser Folge zu Gast ist Julia Seemann, Projektingenieurin im Mutterkonzern Pfeifer & Langen. Das Traditionsunternehmen hat bis zur Schließung der Zuckerfabrik aus Zuckerrüben klassischen Haushaltszucker in Elsdorf hergestellt und forscht heute an neuen Zuckerformen. Seemann erklärt das Geheimnis des kalorienfreien Schlemmens: Allulose. Das ist eine Zuckerart, die genau wie Fructose in der Natur vorkommt, aber im Stoffwechselprozess nicht in Energie umgewandelt wird und daher keine Kalorien hat. „Im Gegensatz zu vielen Zuckerersatzstoffen hat er die gleichen Eigenschaften beim Kochen und Backen wie klassischer Zucker“, so Seemann. Aber schmeckt er auch genauso? Das testet Torsten Knippertz live im Studio anhand der mitgebrachten Kostproben: „Wow, die Sachen schmecken einfach“, so sein Urteil. Das ist auch für Koch entscheidend: „Von Konsumenten kalorienreduzierter Lebensmittel höre ich oft: Kaufe ich einmal oder würde ich nehmen, um die Kalorien zu sparen, aber schmecken tut es nicht. Und bei Lebensmitteln geht es doch um Genuss.“ Er hat sich daher gedacht: „Warum entweder Genuss oder gesund? Warum nicht beides kombinieren?“. Genau das tut der kalorienfreie Zucker aus Elsdorf. Unser Moderator jedenfalls ist überzeugt und kann es kaum erwarten, bis er auch in Europa auf den Markt kommt. Wer nicht so lange warten will, kann sich bei SAVANNA Ingredients bewerben. Das Start-up sucht noch motivierte, technik-begeisterte Mitarbeitende, die gerne Verantwortung übernehmen. Außerdem gehört Süßigkeiten testen quasi zum Berufsprofil. Interessierte können sich direkt an Timo Koch ( Timo.Koch@Savanna-Ingredients.com ) wenden.
43:00 12.07.22
Ohne Auto im Rheinischen Revier? Kein Problem mit dem Shuttle-Service
Das könnte bald funktionieren – zumindest, wenn es nach Ruth Laengner geht, Strukturwandelmanagerin der Stadt Bergheim. Mit dem ÖPNV im Rheinischen Revier unterwegs – das ist auf dem Land nicht so einfach. Oft ist die nächste Haltestelle viel zu weit weg, um sie zu Fuß zu erreichen. „Dann kann ich auch gleich das Auto nehmen.“, findet Laengner. Das soll sich mit dem Projekt Kraftraum Shuttle ändern! Per Anruf oder per App können Fahrgäste zukünftig einen Kleinbus anfordern, der sie z. B. zu Hause abholt und zum nächsten Bahnhof bringt. „So wird es für die Menschen im Rheinischen Revier viel at-traktiver, das Auto stehen zu lassen und stattdessen Bus und Bahn zu nutzen“, erklärt Laengner. Mit Moderator Torsten Knippertz diskutiert sie, wie genau das Shuttle funktionieren soll und wie es dabei helfen könnte, die aktuellen Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Verkehrspolitiken der verschiedenen Anrainerkreise zu überwinden. Neben Bergheim sind die Städte Bedburg und Elsdorf an dem Projekt beteiligt. Los geht es im Herbst 2022. Wenn's gut läuft, könnte dieses Modell einer Mobility-on-Demand im gesamten Rheinischen Revier zum Einsatz kommen.
32:39 07.06.22
Im Brainergy Park Jülich sitzt die Energie von morgen
Bei Jülich soll die Zukunft gebaut werden! Das Ziel: Die Energiewende gestalten - das heißt die Braunkohle durch Erneuerbare ersetzen, über 2000 Arbeitsplätze schaffen und Gründer, Wissenschaft und Industrie an einem Ort zusammen bringen: Im Brainergy Park in Jülich. Was als einfaches Gewerbegebiet gedacht war, soll nun die Ideenschmiede für eine durch erneuerbare Energien gespeiste, CO₂-frei Industrie werden. Die Talente sollen aus den fünf umliegenden wissenschaftlichen Institutionen Forschungszentrum Jülich, Fachhochschule und RWTH Aachen, Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt und Fraunhofer-Gesellschaft kommen. Co-Geschäftsführer des Brainergy Parks Frank Drewes erklärt im Gespräch mit Moderator Torsten Knippertz, was den Park nicht nur für Start-ups so interessant macht und warum es auch einen Biergarten geben wird.
46:15 10.05.22
Iris Wilhelmi über Chancen der Digitalisierung für mittelständische Unternehmen
Arbeiten in einer ehemaligen Kirche – funktioniert das? In der digitalCHURCH in Aachen sogar sehr gut! Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des digitalHUB Aachen, vereint an diesem besonderen Ort Start-ups und mittelständische Unternehmen und bringt so Anbieter und Anwender von digitalen Lösungen zusammen. Mit Torsten Knippertz spricht sie außerdem über Frauen in dieser Männer-Domäne und ermutigt junge Gründerinnen, ihren Weg zu gehen.
38:46 12.04.22
Klaus Dosch über klimafreundliches Bauen
Rund die Hälfte des CO2-Fußabdrucks von Gebäuden entsteht beim Bauen. Entscheidend ist, welche Materialien und wieviel davon verwendet werden. Bei Neubauten können wir also richtig viel für den Klimaschutz tun. Wie das geht, verrät Klaus Dosch von Faktor X. Der begeisterte Segler und „Öko ohne Latzhose“ prophezeit dem Rheinischen Revier eine goldene Zukunft und würde selbst gerne 2100 wiedergeboren werden. Warum? Das erfahrt Ihr in dieser Folge.
37:17 09.03.22
Nadine Leonhardt über die Flutkatastrophe und die Zukunft der Region
Ein Braunkohlekraftwerk vor Ort und gleichzeitig nachhaltigste Stadt Deutschlands – geht das? In Eschweiler schon. Wie? Das hören wir von der Bürgermeisterin Nadine Leonhardt. Mit ihr reden wir über Menschen, die anpacken können, die den Karneval lieben und für die die Bergbautradition immer noch wichtig ist. Welche Konsequenzen zieht die Stadt aus der Flutkatastrophe und wie stellt sie sich für die Zukunft auf? Darum geht es in dieser Folge.
34:02 09.02.22
Andreas Pinkwart über neue Arbeitsplätze und beeindruckende Menschen im Rheinischen Revier
In seiner Brust schlagen zwei Herzen: eines für die Politik und eines für die Wissenschaft. Prof. Dr. Andreas Pinkwart ist Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und verantwortlich für den Kohleausstieg im Rheinischen Revier. In unserer Premierenfolge spricht er über das vorgezogene Ende der Braunkohle und darüber, was bis dahin noch in NRW passieren muss. Außerdem verrät er Torsten Knippertz, warum er schon als Jugendlicher gerne den Spiegel gelesen hat und was ihn als Politiker motiviert.
28:38 12.01.22
Trailer
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01:48 17.12.21

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