Bemerkenswertes aus der modernen Arbeitswelt - Ein Podcast mit Holger Koschek und Alexander Marquart
In dieser Episode ihres Podcasts diskutieren Alex und Holger, wie es gelingen kann, auch in gesellschaftlich und wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut und gerne zu arbeiten. Eine zunehmend gestellte Frage in diesem Zusammenhang ist: „Wie wirksam ist deine Tätigkeit für unsere Organisation?” Darauf eine Antwort zu finden, ist gar nicht so einfach. Bei den Überlegungen zu diesem Thema ist Alex und Holger ein alter Bekannter über den Weg gelaufen: Das SCARF-Modell von David Rock erweist sich in schwierigen Zeiten als hilfreiches Werkzeug. Auch die Übernahme von Führungsverantwortung ist derzeit wichtig und schwierig zugleich. Dies betrifft nicht nur Wirtschaftsunternehmen, sondern auch Non-Profit-Organisationen. Holger sammelt jetzt Erfahrungen aus erster Hand, seit er Ende Februar das Amt des Wehrführers in seinem Heimatort übernommen hat. Anstatt wie bisher andere Führungspersönlichkeiten zu begleiten und zu coachen, trägt er jetzt die Verantwortung für eine Freiwillige Feuerwehr mit 149 Mitgliedern. Ein spannendes Thema für die Coaches Alex und Holger – und hoffentlich auch für die Hörerinnen und Hörer.
12.04.26 • 56:44
Auf Einladung von Carolin Hirsch und Markus Hoppe haben Alex und Holger im November 2025 an der Veranstaltung “Agile Arbeitswelten im Wandel: Zukunft oder Auslaufmodell?” in Bochum teilgenommen. Mit Carolin und Markus haben die beiden Wertstoffsammler in den Episoden 36 und 37 über deren Forschungsthema “Leistungssteuerung (zunehmend) agiler Arbeit” gesprochen. Ihre Forschungsergebnisse und die eines weiteren Projekts wurden auf der von der Hans-Böckler-Stiftung ausgerichteten Veranstaltung vorgestellt. Dabei ging es insbesondere um Fragen der Leistungssteuerung und Vergütung agiler Arbeit. Die Forschungsergebnisse wurden unter dem Gesichtspunkt diskutiert, wie betriebliche Interessenvertretung gewährleisten kann, dass agile Arbeit im Sinne der Beschäftigten gestaltet wird, und welche Rahmenbedingungen sie dafür durchsetzen muss. Die abschließende Podiumsdiskussion vermittelte einen guten Überblick über die Perspektivenvielfalt der Forschung. Deshalb lassen Alex und Holger in dieser Episode die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion zu Wort kommen, bevor sie das Gehörte einordnen und diskutieren. Dabei spielt ganz überraschend Yoga eine Rolle ...
23.01.26 • 51:52
In dieser Episode diskutiere ich mit Holger über Herausforderungen und Konzepte moderner Führung. Unser Gast in dieser Episode ist: Daniel Dubbel. Daniel teilt seine Erfahrungen aus der Praxis und beleuchtet die Bedeutung von psychologischer Sicherheit, Vertrauen und Konflikten in der Führung. Wir befassen uns in dieser Diskussion auch mit der Vorbereitung auf Führungsrollen und die Komplexität, die mit der Führung von Teams in einem sich ständig verändernden Umfeld verbunden ist. In der heutigen Diskussion über moderne Führung beleuchten wir verschiedene Aspekte, darunter die Essenz guter Führung, die Rolle von Hierarchie und Macht, die Bedeutung von Partizipation und die Herausforderungen, die mit der Mitarbeiterbindung und modernen Arbeitsweisen verbunden sind. Wir kommen zum Schluss, dass gute Führung nicht nur auf Macht basiert, sondern auch auf der Fähigkeit, Erwartungen zu klären und Teams in unsicheren Zeiten zu unterstützen.
03.11.25 • 67:54
In Episode 42 widmen sich Alex und Holger der "endgültigen Frage nach dem Podcast, dem Universum und dem ganzen Rest" – in Anlehnung an die Frage, die dem Supercomputer "Deep Thought" in Douglas Adams' Bestseller "Per Anhalter durch die Galaxis" gestellt und von diesem mit "42" beantwortet wird. In ihrem Rückblick auf die vergangenen 41 Episoden richten die beiden ihr Augenmerk auf Beeindruckendes, Gelerntes, Berührendes und Überraschendes aus dreieinhalb Jahren Wertstoffsammlung.
14.09.25 • 68:46
Als die Wirtschaftspsychologin Dr. Karen Eilers 2019 mit einem Forschungsteam der Universität St. Gallen in einer drei Jahre dauernden Studie mehrere agile Organisationen untersuchte, stieß sie bei der Suche nach den Erfolgsfaktoren auf ein interessantes Phänomen: Der Misserfolg agiler Transformationen wurde oft damit begründet, dass es den Teammitgliedern an der passenden Einstellung (neudeutsch: Mindset) fehle. Das agile Mindset: Gibt’s das überhaupt? Tatsächlich ließen sich aus Mindset-Interviews mit Mitarbeitenden und Führungskräften aus dem agilen Kontext vier Kerndimensionen bestimmen, die ein agiles Mindset ausmachen. Sind diese spezifisch agil oder universal gültig? Und lässt sich ein agiles Mindset erlernen oder antrainieren – auch für Menschen, die am Ende ihres Berufsleben stehen? Viel Stoff für eine kurzweilige und erkenntnisreiche Reise durch die Welt der Wirtschaftspsychologie. Wer die Forschungsergebnisse für sein Team nutzen möchte, dem sei Columinity ans Herz gelegt – ein evidenzbasiertes Messinstrument für die Effektivität von Teams, an dessen Entwicklung Karen beteiligt ist.
18.08.25 • 62:56
Über welche Art von Künstlicher Intelligenz sprechen wir? +++ Wo liegen die Problemfelder dieser Systeme, die vordergründig sehr dienlich sein können? +++ Der Energiehunger und der CO2-Footprint +++ Der Verbrauch von Trinkwasser +++ Verseuchung der Böden durch Elektroschrott +++ Das Ende des freien Internets, wie wir es kennen +++ Was haben unsere Erwartungsmuster mit der Konzeption von KI-Systemen zu tun? +++ Wer profitiert von der Existenz von großskalierten KI-Systemen? Sowohl monetär als auch politisch. +++ Wie sind die Auswirkung auf unsere Arbeitswelt zu bewerten? +++ Bedeutet Arbeitslosigkeit durch KI gleich mehr Arbeitskräfte in anderen gesuchten Berufszweigen?
18.07.25 • 68:16
Kaum ein Thema bewegt Gesellschaft und Wirtschaft so sehr wie die Künstliche Intelligenz, kurz KI. Die Möglichkeiten sind schier unendlich: Wir generieren Texte und Bilder mit ChatGPT, Midjourney & Co., überall tauchen plötzlich Action-Figuren auf, die echten Personen nachempfunden sind – mit Accessoires, die auf deren Beruf und Hobbies schließen lassen. Ist KI nur Spielerei? Wo liegen die Grenzen dieser Technologie? Und wo bleibt die Ethik? Diese Fragen haben Alex und Holger mit Marc Bleß diskutiert. Marc hat sich schon im Informatikstudium mit diesem Thema beschäftigt. Von ihm lernen Alex und Holger, dass der gesunde Menschenverstand nicht immer besser ist, dass der EU AI Act trotz des sperrigen Namens eine gute Idee ist und wie KI auf eine Weise genutzt werden kann, die uns nicht dümmer macht.
11.06.25 • 63:56
Holger hat irgendwann entschieden, sein Scrum-Master-Zertifikat bei der Scrum Alliance nicht zu verlängern, Alex ist jetzt zertifizierter Coach: Zwei gute Gründe, um sich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, was wir von einem Zertifikat (und dessen Träger:in) erwarten dürfen – und was nicht. Dafür haben die beiden Björn Jensen eingeladen. Björn ist selber mehrfach zertifiziert und bildet als Certified Scrum Trainer® (CST®) andere Menschen aus, von denen viele ein Zertifikat der Scrum Alliance anstreben. Von Björn lernen Alex und Holger den wichtigen Unterschied zwischen Zertifizierung und Zertifikat sowie das Konzept der Lernziele kennen. Sie fragen sich (und Björn), ob es denn immer ein Zertifikat sein muss, und erkunden mögliche Karrierepfade für die Rolle Scrum Master.
11.05.25 • 50:49
Forschungsgespräch mit Carolin Hirsch von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kempten und Markus Hoppe von Input Consulting in Stuttgart. Die Themen: Vergütungsmodelle in agilen Organisationen +++ Teams entscheiden eigenverantwortlich über ihr Gehalt +++ Gibt es gerechte Gehaltsmodelle? +++ Sind agile Rollen nur außertariflich abbildbar? +++ Ist die Arbeit als Coach oder Scrum Master "Sorge"-Arbeit? +++ Die fünf Rollen eines agilen Coaches vs. Erwartungshaltung von Organisationen an diese Rolle +++ Agilität und betriebliche Mitbestimmung +++ Zu viele Vorhaben parallel sind Gift!
15.04.25 • 55:11
Forschungsgespräch mit Carolin Hirsch von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kempten und Markus Hoppe von Input Consulting in Stuttgart. Themen sind: "Sind agile Konzepte überhaupt neu?" +++ Gestalten von Personalunterdeckung vs. Verwaltung dessen +++ Krise als Impuls für Agilität +++ Agilität, um Leistung menschenwürdig zu gestalten +++ Psychologische Sicherheit als Grundvoraussetzung für leistungsstarke Teams +++ "Ich hab kein Bock auf Agilität!" - was nun? +++ Was bedeutet laterale Führung? +++ Neue Organisationsform trifft auf alte Gehaltsstrukturen +++ Linienkarriere vs Fachkarriere
29.03.25 • 78:49
Auf der Suche nach Bemerkenswertem aus der modernen Arbeitswelt sind Alex und Holger über das "Real Book of Work" von Christina Grubendorfer und Christina Ackermann gestolpert. In diesem Buch räumen die Autorinnen mit neun Mythen auf, die sie im Kontext von Arbeit, Führung und Organisation immer wieder hören und sehen. In dieser Podcast-Episode, die vor Live-Publikum auf der OOP-Konferenz in München aufgezeichnet wurde, diskutieren Alexander und Holger einige dieser Mythen mit den Teilnehmenden diskutieren: Muss eine Organisation agil sein? Kann man das Mindset trainieren (und anderen antrainieren)? Ist das Arbeiten in Silos schlecht – oder etwa unverzichtbar? Am Ende ist selbst der inflationär verwendete Begriff "New Work" für die Teilnehmenden mehr als ein Buzzword.
08.02.25 • 46:40
Bemerkenswertes aus der modernen Arbeitswelt
19.12.24 • 45:02
Holger hat im Sommer einen ganzen Samstag bei seiner Freiwilligen Feuerwehr verbracht, um den Umgang mit dem neuen Drehleiterfahrzeug zu lernen. Anstatt Handbücher zu studieren, wurde praktisch geübt. Dabei durften auch Fehler gemacht werden – damit sie später im Einsatzfall nicht passieren. Warum funktioniert Lernen im Ehrenamt und anderswo offenbar viel leichter als in Unternehmen? Was muss passieren, damit Lernen überall als wertvoll und unverzichtbar angesehen wird? Und wie stehen deutsche Unternehmen im europäischen Vergleich dar? Ausgestattet mit diesen Fragen begeben sich Alex und Holger in der 33. "Wertstoffsammler"-Episode auf eine Lernreise.
18.11.24 • 47:18
Aus dem geplanten und beworbenen Live-Podcast auf den XP Days Germany wurde leider nichts. Die Ursache war nicht wie üblich vor dem Computer zu finden, sondern hinter den Mikrofonen. Alex und Holger haben ihr Gedächtnis bemüht, um die wesentlichen Erkenntnisse aus ihrer Konferenz-Session in einem Gespräch über eine Session, die ein Live-Podcast hätte werden sollen, wiederzugeben. Es geht um nichts Geringeres als um den Kern der Agilität. Den hatte auch Eberhard Wolff in den Mittelpunkt seiner Keynote "25 Jahre XP: Warum Agilität scheitert" gestellt. Eberhard hatte das Agile Manifest als kleinsten gemeinsamen Nenner der Agilität herangezogen und diesem den Wunsch nach Geschäftswert gegenübergestellt. Aber ist das tatsächlich ein Gegensatz? Kann Agilität nicht humanistisch und kapitalistisch zugleich sein? Erfüllt sie ihr Versprechen auch (oder gerade) in Krisenzeiten? Zuhören, Lernen, Veränderung offen annehmen: Das sind die drei Kernelemente von Agilität, behaupten Alex und Holger. Die Begründung liefert diese Episode, angereichert durch Ideen und Impulse vieler Gäste der XP Days Germany.
24.10.24 • 41:22
“Wann warst du das letzte Mal produktiv?” Mit dieser vermeintlich einfachen Frage beginnt eine Diskussion zwischen Alex und Holger, die den Begriff “Produktivität” von vielen Seiten beleuchtet. Soviel vorweg: Produktivität ist mehr als nur Output. Doch wenn wir uns um uns selbst kümmern, eine Pause einlegen oder einfach mal über Probleme nachdenken: Ist das dann produktiv? “Ja!”, sagen die Philosophin Hannah Schragmann und der New-Work-Spezialist Hans Rusinek, deren Diskussion in der “Sternstunde Philosophie” (Schweizer Fernsehen) den Impuls für diese Episode gab. Deren ganzheitliche Betrachtung von Produktivität beleuchtet viele Aspekte: Wie wichtig es ist, in der Arbeit nicht den eigenen Sinn zu verlieren, was eine strikte Trennung von Beruf und Privatleben bewirken kann und warum die Wissensarbeit als verantwortungsvoller Vorreiter betrachtet werden darf. Viel Futter für eine kontroverse Diskussion mit überraschenden Erkenntnissen.
16.09.24 • 50:29
”Our work is political” – mit dieser Aussage konfrontierte Céline Schillinger die Teilnehmenden der diesjährigen “Agile World”-Konferenz. Alex und Holger hat dieser Satz nachdenklich gestimmt. Deshalb haben sie sich ausführlicher mit Célines Vorstellungen von zeitgemäßer Führung beschäftigt, die sie in ihrem Buch “Dare to Un-Lead” beschrieben hat. Was hat es mit dem Dreiklang “Liberty – Equality – Community” auf sich, der sehr an den Wahlspruch der Französischen Republik erinnert? Lassen sich die damit verbundenen Führungskonzepte in allen Organisationskontexten nutzen? Bei der Beschäftigung mit dieser Frage wird Holger vor Augen geführt, wie sehr er manchmal in alten Denkweisen verhaftet ist – eine schmerzliche Erkenntnis mit gutem Ausgang.
29.08.24 • 43:58
Ein Artikel in der deutschen Online-Ausgabe der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD hat Holgers Aufmerksamkeit erregt: "Warum sich Männer mit Rennrad und Barista-Kaffee inszenieren". Die These: Interesse an Technik ist ein Grund für diese Symbiose. Das kennen Alex und Holger nur zu gut – auch sie haben ein Faible für Fahrräder und guten Kaffee (und Gadgets aus der Musikalienhandlung). Auch in ihrem beruflichen Alltag haben beide oft mit Menschen zu tun, die Freude an Technik haben. Das hat manchmal negative Auswirkungen auf die äußere Produktqualität. Warum das so ist und was sie dagegen tun können, das diskutieren und entdecken Alex und Holger in dieser Episode.
13.07.24 • 45:08
Unter dem Eindruck der Europawahlergebnisse fragen sich Alex und Holger, warum so viele Wählerinnen und Wähler an den Rändern des politischen Spektrums zu finden sind. Ihre These: Dort werden die komplexen Fragen unserer Zeit auf vermeintlich einfache Antworten reduziert. Als Experten für Komplexität suchen Alex und Holger nach Parallelen zur Dynamik in Unternehmen und anderen Organisationen. Wie Komplexitätsreduktion auf verschiedenen Wegen versucht wird, aber am Ende nicht gelingt, warum wir lernen müssen, mit Spannungen zu leben und gut mit ihnen umzugehen, und welche Voraussetzungen für eine lernende Gesellschaft erfüllt sein müssen – all das ist Thema dieser Episode.
15.06.24 • 48:00
Hat sich die Nutzung von beruflichen Sozialen Netzwerken verändert hin zu einer Algorithmus-gelenkten Dauerbeschallung, die wahlweise nur noch nach Bestätigung oder gesellschaftlichem Bashing ausgerichtet ist? Dieser Frage und einem subjektiven, historischen Abriss sind Holger und Alex in dieser Episode nachgegangen und haben dabei den Nutzen von heutigen Sozialen Plattformen für den beruflichen Werdegang beleuchtet.
21.05.24 • 62:18
75 Prozent der Firmen im deutschsprachigen Raum setzen im Recruiting und bei der Personalentwicklung auf Persönlichkeitstests. Grund genug, sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen, dachten sich Alex und Holger. Bei ihren Recherchen und beim Selbstversuch mit zwei Persönlichkeitstests haben sie viel gelernt – auch über sich selbst. Zukünftig wollen beide mit den Nachfahren von Gotthold Ephraim Lessing in TEAK-Teams arbeiten ...
13.04.24 • 63:20
Welche Rolle spielen die agilen Prinzipien, wenn Agile Coaches gemeinsam musizieren? Alex und Holger haben gemeinsam mit Björn Jensen einen Selbstversuch unternommen – und erstaunlich viele Anknüpfungspunkte gefunden. Was aber tun, wenn kein Coaching gefragt ist, sondern Blaupausen erwartet werden, die es gar nicht gibt? Eine Frage, die mit moralischer Unterstützung durch Jimi Hendrix kontrovers diskutiert wird.
13.03.24 • 44:48
Die Faschingsmuffel Alex und Holger nutzen den Rosenmontag für einen Rückblick auf die OOP-Konferenz. Von dort hat Holger neben dem Quality Coaching eine These mitgebracht: Scrum hat seinen Zenit überschritten. Was bedeutet das? Und was kommt danach? Dieser Diskurs führt unweigerlich in die Welt von VUCA, BANI und starken Männern (nein, nicht die Mitbewohner von Wickie). Voltaire setzt dem Abkürzungsfimmel schließlich ein philosophisches Ende.
13.02.24 • 54:22
Die moderne Arbeitswelt bei SAP ist eine Winning Culture – zumindest nach dem Wunsch von CEO Christian Klein. Der plant angeblich eine Pflicht zur Rückkehr aus dem Home Office und die Einteilung seiner Mitarbeitenden in drei Leistungsklassen: Performer, Achiever und Improver. Letztere müssen mit verpflichtenden Trainings rechnen, damit sie zukünftig den Erwartungen ihres Arbeitgebers genügen. Alexander und Holger widerstehen dem Impuls der Empörung, nehmen die Coaching-Haltung ein und versuchen, die Bedürfnisse hinter dieser Idee zu ergründen. Dabei begegnet ihnen Daniel Pinks motivierender Dreiklang aus Selbstbestimmung, Perfektionierung und Sinnerfüllung. Der spielt auch bei den Resilient Learning Teams eine Rolle, die Diana Larsen und Tricia Broderick in ihrem Buch mit dem wunderschönen Titel "Lead without Blame" beschreiben. Diese Teams scheinen der Gegenentwurf zur Winning Culture zu sein – wenn da nur nicht dieses Modewort "Resilienz" wäre …
15.01.24 • 51:46
Wer braucht heute noch eine Personalabteilung? Mit dieser steilen These stürzen sich Alexander und Holger in dieser Episode in die Welt des Personalwesens – um am Ende festzustellen, dass auch in diesem Bereich verschiedene Rollen und Perspektiven voneinander lernen können. Zuvor rücken die beiden überzeugten Agilisten (im Sinne von "being agile") den in der agilen Welt oft verpönten Plan von der dunklen Seite der Macht ins rechte Licht, schlagen sich im Meeting-Restaurant die Bäuche voll (es ist schließlich Vorweihnachtszeit) und retten sich in einer 3D-Welt durch klare Priorisierung vor dem Untergang.
10.12.23 • 63:30
+++ Rückblick: XP Days Germany ++ Rückblick: Nachhaltigkeit ++ Was ist Change Management? ++ Modell nach Lippitt-Knoster ++ Weitere Modelle: Satir Change Model ++ Weitere Modelle: 3-Phasen-Modell von Kurt Lewin ++ Weitere Modelle: ADKAR ++ Weitere Modelle: 8 Phasen nach Kotter ++ Weitere Modelle: Loop-Approach ++ Greif, Runde, Seeberg: Erfolge und Misserfolge beim Change Management ++ Ist ein fachlicher Change zunächst immer ein Kultur-Change? +++
20.11.23 • 57:39
+++ Stellt sich die Frage nach Nachhaltigkeit auch in unserem Berufsalltag als Organisationsbegleiter? ++ Studien zum CO2-Ausstoß und Abwärme der IT-Branche ++ Reduziert das Homeoffice CO2? ++ Ist urbanes Leben ressourcenhungriger als das Landleben? ++ Online oder Präsenz? ++ Umgang mit Online Kollaboarations-Tools ist ausbaubar ++ Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung ++ Umdenken in der Gebäudenutzung in Unternehmen ++ Co-Working Spaces als ressourcenschonendes Konzept +++
13.10.23 • 49:06
+++ Organisationsmodell als Nordstern + Personen helfen, Rollen einzunehmen anstatt Rollen entlang existierenden Personen zu entwickeln + Klassische Führung beinhaltet häufig ein Blumenstrauß von Tätigkeiten, die selten eine Person in Gänze beherrscht + Aufgaben delegieren - Verantwortung nicht + Löst künstliche Intelligenz perspektivisch den Coach ab? +++
31.08.23 • 39:18
+++ "Eat your own dog food" für Organisationsentwickler:innen +++ Ein Organisationsentwicklungsteam ist kein Abbild der Organisation +++ Was Organisationsentwickler:innen von Amazon lernen können +++ Selbstorganisation oder Selbststeuerung? +++ Wer entscheidet eigentlich was? +++ Führungsprinzipien im agilen Kontext +++ Haben wir nicht alle eine Fürsorgepflicht? +++ Zitat des Monats +++
15.07.23 • 37:08
+++ Mediation: Ein standardisierter Prozess? +++ Selbstreflexion und Lernbereitschaft +++ Die lernende Organisation +++ Lernen und Wissensvermittlung +++ Zitat des Monats +++
15.06.23 • 48:10
+++ Was ist Selbstorganisation – und was nicht? +++ Führen durch Ziele und Prinzipien +++ Peter Druckers "Management by Objectives and Self-Control" +++ Holokratie: Struktur trifft Selbstorganisation +++ Zitat des Monats +++
18.05.23 • 53:06