In diesem Podcast möchte ich dazu beitragen, über psychische Krankheiten, insbesondere die Depression, aufzuklären und zu entstigmatisieren. Betroffene, Angehörige und neugieriege Menschen bekommen Einblicke in meine eigene, lange Krankheitsgeschichte, werden aber auch mit Zahlen, Daten und Fakten versorgt. Über Interviews mit weiteren Betroffenen, Ärzten, Psychiatern oder Therapeuten möchte ich ein besseres Verständnis schaffen und dafür sorgen, dass psychische Krankheiten in unserer Gesellschaft irgendwann als "normal" wahrgenommen werden. Schreibt mir gerne alle eure Themenwünsche, Anregungen, aber auch Kritik.
Weil ich aktuell meine Zeit im Bett verbringen muss, habe ich heute eine kürzere Folge für euch, in der ich neues über anstehende Projekte mit euch teilen möchte. Hier der Link zum neuen Ratgeber: Alles über Antidepressiva https://amzn.to/3O9dgEk Während ich mich weiter auskuriere, wünsche ich euch viel Freude beim Hören!
11.02.26 • 17:50
Wie können wir nachhaltige Veränderungen in die Gesellschaft bringen, was den Umgang mit psyschichen Belastungen angeht? Dieser Frage gehe ich schon einige Jahre ganz intensiv nach. Natürlich gibt es viele Wege, die dabei helfen, aber keiner ist wohl so nachhaltig, wie die Aufklärung und Prävention unserer Kinder. Je früher die neuen Generationen lernen, dass es auch eine mentale Gesundheit gibt, die genauso gepflegt werden möchte wie unser Körper, desto besser. In dieser Podcast-Folge spreche ich mit Nora Hille, die genau aus diesem Grund ihr Kinderbuch: Wenn unsere Seele Hilfe braucht - Ermutigende Kurzgeschichten, die zeigen: Reden hilft! - geschrieben. Nach der Veröffentlichung des Buchs ist Sonja Trautmann, von der Pronova BKK darauf aufmerksam geworden. Aus dem Kennenlernen ist dann eine wunderbare Aktion entstanden. Zur Aufklärung und Prävention stellt die Pronova BKK Schulen ganze Klassensätze von Nora Hilles Buch zur Verfügung. Ich wünsche euch viel Freude beim Hören!
03.02.26 • 44:32
Manche Zustände lassen sich kaum erklären – aber man kann sie fühlen. Wenn Gedanken schwer werden, wenn selbst einfache Überlegungen Kraft kosten und sich alles zäh anfühlt, fehlen oft die richtigen Worte. Genau hier können Bilder und Metaphern das ausdrücken, was innerlich kaum greifbar ist. In dieser Podcastfolge geht es um genau so ein Bild: Gedanken, die sich anfühlen wie Blei. Wir sprechen darüber, warum diese Metapher so treffend ist, wie sie entstanden ist und was sie über das Erleben einer Depression aussagt – zumindest aus der Sicht von Eva Jahnen, die heute offen über alles spricht. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Hören!
23.01.26 • 49:52
Ebenso mystisch wie die Einnahme von Antidepressiva an sich, ist auch der Absetzprozess. Jedenfalls dann, wenn ich die vielen Meinungen meiner Klienten zusammenfassen würde. Deshalb möchte ich Klarheit schaffen! Das Absetzen von Antidepressiva ist ein Thema, über das erstaunlich wenig offen, differenziert und fachlich fundiert gesprochen wird. Zwischen Angst, Unsicherheit, Fehlinformationen und klaren medizinischen Fakten verlieren Betroffene oft den Überblick. In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Tom Bschor, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Antidepressiva. Wir sprechen darüber, wann ein Absetzen sinnvoll sein kann, welche Risiken es gibt, warum ein zu schnelles Absetzen problematisch ist und worauf Betroffene unbedingt achten sollten. Diese Folge richtet sich an alle, die selbst Antidepressiva einnehmen, darüber nachdenken sie abzusetzen oder Menschen begleiten, die vor genau dieser Entscheidung stehen. Klar, ehrlich und wissenschaftlich fundiert. Viel Freude beim Hören!
11.01.26 • 60:34
Das wird eine ganz persönliche Folge! Ich habe ein abwechslungsreiches und turbulentes Jahr hinter mir. Dabei durfte ich viele Erfolge feiern: Der Podcast hat 100.000 Downloads geknackt (Vielen Dank!). Gleich zwei Manuskripte haben den Weg in einen Verlag gefunden, sodass im nächsten Jahr zwei Bücher von mir erscheinen werden. Ein Ratgeber, ein Hörbuch, eine Skill-Tasche und ein mit super Feedback bedachter Online Kurs wurde fertiggestellt. Doch trotz all der Freude über die Projektarbeit und die Erfolge, habe ich auch einige Rückschläge hinnehmen müssen. Vielen Dank, dass du dabei bist! Viel Freude beim Hören!
11.12.25 • 20:26
Normalerweise verzichte ich auf Triggerwarnungen, was meinen Podcast angeht. Doch heute möchte ich eine Warnung aussprechen. Denn mein Gast in dieser Folge, Julia, spricht sehr offen über sehr sensible Themen, die ihr selbst wiederfahren sind. In der Folge selbst sagen wir aber kurz vorher auch noch einmal bescheid! Was dich in dieser Folge erwartet: Julia ist 18 Jahre alt und wacht morgens nach einem Albtraum auf. Irgendetwas ist anders als sonst. Ein Gedanke drängt sich auf. "Vielleicht war meine ganze Kindheit doch nicht so normal, wie ich bisher dachte". Und tatsächlich war ihre Kindheit alles andere, als "normal". Sie wächst in einer Umgebung auf, in der sie schon als kleines Mädchen mit sexuellem und emotionalem Missbrauch konfrontiert ist. Wie sie es geschafft hat, die daraus resultierenden psychischen Erkrankungen zu bewältigen und ihren ganz eigenen Umgang damit zu finden, hört ihr in dieser Folge. Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Hören! P.S. Ich freue mich über deine Bewertung ...
11.11.25 • 67:58
"Baue kein Hotel in der Hölle"! Das ist der metaphorische Tipp von Arne, der depressiven Rät, sich nicht nur mit den kleinen Schritten innerhalb der Depression zu begnügen, sondern den kompletten Weg zu gehen. Arne Tempel hilft heute anderen Menschen dabei, ihre Depression besser zu verstehen und Wege heraus zu finden. Er selbst war viele Jahre schwer mit Depressionen belastet und musste sich dadurch zwangsläufig immer mehr damit beschäftigen, wie er seine Symptome bewältigen kann. In dieser Podcast Episode erzählt er von heftigen Mobbingerfahrungen in seiner Schulzeit und von einem seiner fröhlichsten Tage, der beinahe in einer Katastrophe geendet wäre. Ich wünsche euch viel Freude beim Hören!
23.10.25 • 50:25
"Ein beeindruckender Roman über die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und die Hoffnung, in der Welt Halt zu finden." "Elli Kolb trifft das Lebensgefühl ihrer Generation." Das sind die Pressestimmen zum neuen Roman von Elli Kolb, in dem es um Verlust und um Tauben geht, wie sie selbst in unserem Interview sagt. Wir haben uns natürlich ausführlich über den Roman unterhalten, daneben aber auch sehr viel von unserem eigenen Innenleben preis gegeben. Dazwischen finden sich auch unzählige Erfahrungen und Tipps, für Menschen mit Depressionen.Das Ich wünsche euch, wie immer, ganz viel Freude mit der aktuellen Folge!
11.10.25 • 56:10
Ich habe Andy im Interview zu Gast und wir möchten euch mit allen relevanten Informationen zum **Black Dog Day 2025** versorgen, der am **11. Oktober 2025** in **Donaueschingen** stattfinden wird. Ab **11 Uhr** wird es den ganzen Tag über um psychische Gesundheit gehen. **UND: Ich werde um 15.00 Uhr einen Vortrag halten. Vielleicht sehen wir uns ja dort?! **
30.09.25 • 16:24
2021 war ein Jahr, das aufgrund des Corona Virus für uns alle herausfordernd war. Katja Malachi erlebte zusätzlich gleich zwei schwere Schicksalschläge innerhalb von nur einer Woche, die ihr den Boden unter den Füßen wegzogen. Doch irgendwie musste es ja weitergehen. "Ich musste eine Entscheidung treffen" sagt sie selbst. "Entweder ich gehe hier unter oder ich gehe wieder vorwärts". Und sie ging vorwärts, wodurch sie auch das Schreiben für sich entdeckte. Mit "Danke ADHS" hat sie ein Buch über die Störung und ihre eigenen Erfahrungen damit geschrieben. Ganz wichtig ist ihr aber auch der Umgang mit psychischer Gesundheit schon im Kindesalter. So kam Katja auch auf die Idee, kindgerechte Fabelgeschichten mit psychischen Belastungen als Hintergrund zu schreiben. Welche Schicksalsschläge sie zu verarbeiten hatte und warum sie heute dankbar für ihr ADHS ist, erfahrt ihr in dieser Folge. Viel Freude beim hören.
23.09.25 • 56:01
Ich möchte euch mit allen relevanten Informationen zum Black Dog Day 2025 versorgen, der am 11. Oktober 2025 in Donaueschingen stattfinden wird. Ab 11 Uhr wird es den ganzen Tag über um psychische Gesundheit gehen. UND: Ich werde um 15.00 Uhr einen Vortrag halten. Vielleicht sehen wir uns ja dort?! Aber auch zu meinem angekündigten Buch gibt es Neuigkeiten, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Und einen Ratgeber habe ich auch noch für euch, der sehr bald schon bei Amazon bestellbar sein wird! Viel Freude mit dieser Folge!
17.09.25 • 29:49
Nach ihrem Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik kehrt Pia nach Hause zurück. Dort beginnt ihr Kampf um ein stabiles Leben. Sie muss nicht nur die alltäglichen Herausforderungen in Beruf und Beziehungen meistern, sondern auch ihre mentale Gesundheit berücksichtigen. Gleichzeitig kämpft sie gegen die gesellschaftliche Stigmatisierung. Sie versucht, einen Weg zurück in die Normalität zu finden und nach Akzeptanz zu suchen. Ein Film, der auf den Filmfestivals für sehr viel Aufmerksam und positive Resonanz sorgte. Ich durfte Interviews mit dem Regisseur, Florian Pochlatko, und der Hauptdarstellerin, Luisa-Céline Gaffron, führen. Ich wünsche euch ganz viel Freude mit der aktuellen Folge!
11.09.25 • 43:49
Thomas, 38, aus München: Einser-Schüler, studierte in China, Aachen und Wien, promovierter Informatiker, Forscher bei NASA, Manager bei McKinsey, Amazon, Google. Leidenschaft: Fahrradmechaniker und alles Outdoor. Alles Happy-Ding-Dong bis zur schwersten Depression 2021 mit über 200 Tagen in der Psychiatrie. Heute wieder alles gut! Und genau darüber spreche ich heute mit Thomas. Wie konnte es dazu kommen, aus einem, von außen betrachtet sehr erfolgreichen Leben, in eine schwere Depression zu schlittern. Was waren die Auslöser und Puzzleteile? Aber auch, was waren die Lichtblicke, die wichtigen Schritte und wer half ihm besonders dabei, wieder ins Leben zurückzukommen? Natürlich werden wir auch über Thomas sehr erfolgreiches Buch: "Nach grau kommt himmelblau" sprechen und über seine weiteren Projekte. Ich wünsche euch viel Freude mit dieser Folge!
23.08.25 • 93:40
Stell dir vor, du steckst mitten in einer psychischen Krise. Du weißt nicht weiter – alles in dir ist laut, durcheinander oder einfach nur leer. Du nimmst dein Handy in die Hand, scrollst durch deine Kontakte … und merkst: Da ist gerade niemand, den du anrufen kannst. Oder schlimmer: Du hast das Gefühl, niemand will dir wirklich zuhören. Was passiert in solchen Momenten? Was können wir tun, wenn wir dringend Hilfe brauchen – aber niemand da ist? In genau solchen Situationen gibt es in Bayern eine Anlaufstelle, die viele Menschen noch gar nicht kennen: den Krisendienst Bayern. Er ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und anonym – und bietet genau das, was so oft fehlt: Ein offenes Ohr, professionelle Hilfe und konkrete Unterstützung. Ich hatte die große Freude, Anna Moosheimer vom Krisendienst Bayern zu interviewen. In diesem Gespräch erklärt sie, wie der Dienst funktioniert, wer dort Hilfe bekommt, wie schnell reagiert wird – und vor allem: Dass es absolut okay ist, sich Hilfe zu holen. Auch dann – oder gerade dann – wenn man denkt, man sollte „eigentlich klarkommen“. Wenn du selbst gerade eine schwere Zeit erlebst oder Menschen in deinem Umfeld unterstützen möchtest, ist diese Folge eine echte Herzens-Empfehlung. Du bist nicht allein. Und es gibt Hilfe.
11.08.25 • 49:58
Vor ein paar Wochen sorgte ein Kurzvideo auf Instagram dafür, dass ein heftiger Shitstorm auf die CDU Hessen und vor allem auf den Abgeordneten, der im Video zu sehen ist, niedergegangen ist. Kurz und Knapp sagt Ralf-Norbert Bartelt, dass Menschen mit schwer psychiatrischen Beschwerden, die eine Gefahr für sich selbst und für andere darstellen, künftig den Ordnungsbehörden gemeldet werden. Für mich war aber vor allem die Art und die Qualität der Kommentare ein Schock. Denn es gab kaum jemanden, der wirklich verstanden hat, um was es bei diesem Vorschlag wirklich geht. Aber hört selbst, ich habe das Ganze einmal für euch aufgearbeitet. Viel Freude beim Hören!
23.07.25 • 38:42
Vier Stunden saß Sven bei McDonalds und fragte sich, woher diese Panikattacke vorhin auf der Autobahn kam. Obwohl er viele Jahre im Außendienst tätig und gewohnt war, selbst mit dem Auto unterwegs zu sein, musste er sich an diesem Tag abholen lassen. Seither kann er kein Auto mehr fahren, geschweige denn, alleine das Haus verlassen. Schon der Gedanke daran löst in ihm starke Anspannung und Unruhe aus. "Hier zu Hause habe ich meine Sicherheit. Von hier aus kann ich meine Projekte organisieren." Sagt Sven. Trotz seiner Schwierigkeiten mit Öffentlichen Räumen, hat er bereits einige Projekte auf die Beine gestellt und sogar RTL als Begleitung dafür gewinnen können. Was Sven so alles macht und wie er mit seiner Erkrankung umgeht, hört ihr in dieser Episode. Viel Freude beim Hören.
12.07.25 • 59:38
Zuerst einmal vielen Dank für eure zahlreichen Zuschriften! Ich freue mich über jede einzelne. In der aktuellen Folge möchte ich mich zwei Themen widmen, die am Ende auch miteinander verknüpft sind: Thema 1: Familie ist das wichtigste, oder? Diesen Spruch hört man doch recht oft. Aber stimmt das wirklich? Viele Familien funktionieren gar nicht als Rückhalt und Unterstützung. Muss ich dann trotzdem loyal bleiben? Oder entferne ich mich, habe aber ein schlechtes Gewissen? Thema 2: Fremdbestimmung In meiner täglichen Arbeit mit Klienten, fällt mir besonders auf, wie oft diese aus der Selbstbestimmung gefallen sind. Der ganze Tag ist seit langer Zeit bestimmt von Verantwortung, Erwartungen und Erledigungen. Das kann ja eigentlich nicht lange gut gehen. Dennoch sind viele Menschen gar nicht mehr in der Lage, das überhaupt wahrzunehmen. Ich wünsche euch viel Freude beim Hören dieser Folge!
11.05.25 • 43:31
Thema 1: Antidepressiva - Nachbesprechung Ich möchte die Erkenntnisse aus der vorherigen Folge 33 über Antidepressiva noch einmal kurz einordnen. Mich haben ein paar Details sehr nachdenklich gemacht. Diese möchte ich noch einmal hervorheben und für euch klar herausstellen. Thema 2: "Funktionieren – obwohl innerlich alles brennt." In dieser Podcastfolge spreche ich auch über ein Phänomen, das viele Menschen mit Depression kennen: das 'Funktionieren'. Arbeiten, lächeln, den Alltag meistern – nach außen hin scheint alles okay. Doch im Inneren herrscht Leere, Erschöpfung, manchmal Verzweiflung. Warum funktioniert man weiter, obwohl es eigentlich nicht mehr geht? Und was macht das mit einem? Diese Folge ist für alle, die sich selbst oft nicht verstehen – und sich vielleicht endlich wieder spüren wollen. Viel Freude beim Hören!
23.04.25 • 41:24
Alles was du über Antidepressiva wissen musst! Seit längerer Zeit war ich auf der Suche nach einem Spezialisten für Antidepressiva. Jemanden, der sich wirklich bis in alle Untiefen dieser Thematik auskennt. Dann entdeckte ich ein Buch, welches mir zufällig vorgeschlagen wurde. Der Titel "Antidepressiva: Wie man sie richtig anwendet und wer sie nicht nehmen sollte" hat mich zum Kauf animiert. Das Buch ist eines der Besten, welches ich über die Themen Antidepressiva und am Rande auch über Depressionen gelesen habe. Es vermittelt die komplexen Zusammenhänge in einfacher, anschaulicher Form und klärt über alle wichtigen Themen auf. Im Interview erklärt Herr Bschor auch, dass er an einigen der Studien selbst mit seinem Team beteiligt war und deshalb auch diese Expertise mitbringt. Ihr dürft euch also auf eine sehr wertvolle, spannende, aber auch unterhaltsame Folge freuen. Viel Freude beim Hören wünsche ich euch!
11.04.25 • 60:54
Wenn wir die Themen der mentalen Gesundheit irgendwann einmal in der Gesellschaft als normal ankommen lassen wollen, müssen wir dort aufklären, wo die meisten Probleme entstehen. In der Kindheit und Jugend. Kinder sind grausam, heißt es oft. Sie sprechen unverhohlen die Wahrheit aus. Manche gehen auf andere Kinder los, z. B. indem sie Mobbing betreiben, um von den eigenen unzulänglichkeiten abzulenken. Und deshalb ist es unglaublich wichtig, den Kindern schon so früh wie möglich beizubringen, es ist in Ordnung, sich einmal nicht gut zu fühlen. Wir können nicht jeden Tag zu 100 % funktionieren. Und es gibt Ereignisse im Leben, die uns den Boden unter den Füßen wegziehen können. Wir müssen da aber nicht alleine durch. Wir dürfen darüber sprechen, uns Hilfe holen und diese dann auch annehmen. Genau darüber und über Ihr thematisch wunderbar passendes Buch, spreche ich heute mit Nora Hille.
23.03.25 • 40:44
Lasst uns einmal über Selbsthilfegruppen sprechen. Denn diese Gruppen können ein sehr wichtiger Baustein auf einem Heilungsweg sein. Sie können aber auch, das berichten mir leider viele Betroffene, dazu beitragen, nicht weiter voranzukommen. Deshalb spreche ich in dieser Episode darüber, was gute Selbsthilfegruppen von schlechten Unterscheidet und wie du deine Gruppe am besten auswählen kannst. Ich gebe auch Informationen darüber, wie man selbst eine Gruppe starten kann und welche Fähigkeiten dazu von Vorteil sind. Ich wünsche euch viel Freue mit der Folge!
11.03.25 • 30:17
Kennst du das Gefühl, als würde dein Leben in Grautönen verlaufen? Nicht tiefschwarz, nicht völlige Hoffnungslosigkeit – aber auch nie wirklich hell? Ein bisschen so, als wärst du immer einen Schritt hinter dem echten Glück, hinter der echten Energie, hinter dem echten Leben. Du funktionierst, du stehst auf, du machst, was du machen musst – aber die Freude, die Leichtigkeit, die Begeisterung… die bleibt oft aus. Falls du dich darin wiedererkennst, dann könnte es sein, dass du nicht einfach nur ‚schlecht drauf‘ bist oder eine längere Pechsträhne hast. Vielleicht steckt etwas anderes dahinter: Dysthymie – die chronische, leise Depression. In dieser Folge möchte ich genau darüber sprechen. Was ist Dysthymie eigentlich? Woran erkennt man sie? Warum bleibt sie oft jahrelang unbemerkt?
23.02.25 • 34:55
Wir werfen in dieser Folge einen detaillierten Blick auf die Wahlprogramme der großen Parteien zur Bundestagswahl 2025 und analysieren, welche konkreten Maßnahmen sie vorschlagen, um die psychische Gesundheit der Bevölkerung zu stärken. Welche Angebote gibt es für Menschen mit psychischen Erkrankungen? Wie wollen die Parteien die Prävention fördern und den Zugang zu Therapien verbessern? Diese Fragen sind besonders wichtig, da psychische Gesundheit immer mehr zu einem entscheidenden Thema in unserer Gesellschaft wird. Was ich dabei gefunden habe, hat mich überrascht! Es gibt einige wirklich gute Ansätze, aber auch ein großes Problem. Ich wünsche euch viel Freude mit dieser Folge! Ich freue mich aber auch sehr über euer Feedback und Themenwünsche.
11.02.25 • 46:58
Zum Arzt gehen und durch eine gezielte Untersuchung herausfinden, zu welchem Biotypen man zählt. Dieser Biotyp wird dann mit ganz bestimmten Behandlungsformen gezielt und effizient von seinen Depressionen geheilt. Klingt das nicht toll? Eine neue Studie macht nun Hoffnung darauf, eventuell schnelle, gezielte und effiziente Behandlungen zu ermöglichen. Durch die Bestimmung sogenannter Biotypen, wird jeder Patient kategorisch eingeteilt und erhält die vorgeschlagenen Behandlungen, die in der jeweiligen Kategorie bessere Ergebnisse verspricht. Die Stanford University hat diese Unterscheidung der Biotypen bei einer Studie aus dem Jahr 2024 herausgefunden. Die Ergebnisse möchte ich mit euch teilen und eine Einschätzung vornehmen. Zusätzlich habe ich eine Meta-Analyse über die Wirksamkeit von Sport bei Depressionen für euch. Und dort spreche ich dann auch noch über meine eigenen Erkenntnisse mit Sport. Ich wünsche euch viel Freude mit dieser Folge!
23.01.25 • 41:01
Und dann saß ich in diesem Warteraum, gespannt auf das was mich die nächsten Wochen erwarten sollte. Nachdem ich mich wirklich lange gesträubt habe, in eine Klinik zu gehen und meine Depression dort behandeln zu lassen, war es jetzt mein letzter Ausweg. Weil eben nichts half. Ich fühlte mich so lange wie ein bleierner Klotz, der sich gerade noch von Couch zu Bett schleppen konnte. Und so konnte es einfach nicht mehr weitergehen! In dieser Folge erzähle ich sehr persönlich, wie ich meinen Aufenthalt in der psychosomatischen Klinik empfunden habe und was mir letztlich auch die wichtigsten Erkenntnisse brachte. Ich wünsche dir viel Spaß beim Hören!
11.01.25 • 65:50
Ich möchte dieses Mal auch auf die Präventionsmöglichkeiten von psychischen Erkrankungen eingehen. Vor allem ist mir dabei sehr wichtig, Unternehmen an deren Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern zu unterstützen und zu erklären, wie es gelingen kann, das Thema psychische Gesundheit nachhaltig und offen im Unternehmen zu integrieren. Viel zu oft höre ich von Alibi-Aktionen hierzu. Zwei Mental Health Tage, oder ein 3stündiges Seminar alle zwei Jahre dazu. Das reicht heute einfach nicht mehr aus. Das sagen auch die Zahlen von Erkrankten und der Krankheitstage im Jahr, die durch psychische Belastungen entstehen. Hier gibt es einen riesigen Hebel, den viele Unternehmen zwar erkannt haben, aber in der Umsetzung einfach nicht wissen, wie es wirklich gut angegangen werden sollte. Ich wünsche euch viel Freude mit dieser Folge! Schreibt mir sehr gerne von euren Herausforderungen im Unternehmen zum Thema psychische Gesundheit. Wie wird das bei euch umgesetzt, ob positiv oder negativ. Schreibt mir gerne, wenn ihr dazu weitere Inhalte möchtet. Ich freue mich aber auch sehr über euer Feedback und Themenwünsche.
11.12.24 • 40:27
Elli Kolb weiß wie es ist Depressionen zu haben. Auch ihr ging es einmal sehr schlecht, ohne die Hoffnung auf baldige Genesung. Doch sie fand für sich eine wirkungsvolles Instrument, das Eisbaden. Sehr schnell spürte sie Fortschritte in Ihrer Heilung. Sie gründete einen Blog, auf dem sie viele Artikel über die Mind-Body Connection veröffentlicht. Ein gleichzeitig sehr wichtiges, wie auch häufig übersehenes Thema. Weshalb ich mich umso mehr darüber freue, euch das Interview darüber präsentieren zu können. Abschließend sprechen wir auch noch über ihren Roman: 9 Grad Ich wünsche euch viel Spaß!
11.09.24 • 52:13
Depressionen sind für Betroffene häufig schon eine große Herausforderung. In der Partnerschaft kann die Erkrankung dann nochmal zu einem eigenen Kapitel werden. Der Betroffene selbst fühlt sich noch mehr als Last gegenüber des Partners, der immer wieder Aufgaben Übernehmen muss, die der Betroffene gerade nicht mehr schafft. Als Angehöriger mit den Stimmungsschwankungen umzugehen, ist ein Lernprozess, der nur durch gute Kommunikation, viel Verständnis und allgemeine Rücksicht möglich ist. Doch gerade an dieser Kommunikation kann es scheitern, wenn Betroffene in schweren Episoden stecken und alles einfach nur noch eine Herausforderung ist. Ich habe eine kleine Talkrunde gebildet mit Andy Feind, Friedhelm Bruns und Eva Jahnen, die alle Betroffene einer Depression sind und uns aus ihrem Alltag erzählen. Ich hoffe, diese Episode gibt euch viele Impulse, wie ihr in eurer Partnerschaft besser mit der Erkrankung umgehen könnt. Schreibt mir gerne euer Feedback. Viel Spaß beim hören!
11.07.24 • 70:52
"Komm doch vorbei, dir tut das bestimmt gut mal rauszukommen!" Es hört sich eigentlich so einfach an, für Betroffene mit Depressionen kann es in gewissen Krankheitsstadien aber nahezu unmöglich werden, das Haus überhaupt zu verlassen. Sie ziehen sich immer weiter zurück und isolieren sich manchmal auch komplett von der Außenwelt. Leider können viele dafür nichts, es ist der Negativkreislauf, den diese Erkrankung manchmal einfach mit sich bringt. Anfangs führen die körperlichen Symptome dazu, dass Termine oder Einladungen abgesagt werden. Später sind es dann zusätzlich auch negative Gedanken und ein strudel aus eigenen Vorwürfen über die Unfähigkeit überhaupt noch Kontakt aufzunehmen. In dieser Folge beleuchte ich dieses Thema und möchte auch Lösungsansätze für Betroffene, aber auch Angehörige geben. Viel Spaß beim hören!
23.06.24 • 46:35
Es gibt in Deutschland viele psychosomatische Kliniken, die sich auf die Krankheitsbilder der psychischen Erkrankungen spezialisiert haben. Auch für Depressionen finden sich Kliniken. Doch welche Klinik passt eigentlich zu mir? Was ist der Unterschied zwischen einer Tagesklinik, einer Psychiatrie und einer psychosomatischen Akutklinik? Muss ich dort Medikamente nehmen? Es gibt unzählige Fragen und noch mehr Mythen rund um das Thema Klinikaufenthalt bei psychischen Erkrankungen. In dieser Folge möchte ich über die wichtigsten Merkmale und Unterschiede aufklären. Auch meine eigene Geschichte und Erfahrung mit einem stationären Aufenthalt erzähle ich offen. Ich wünsche viel Spaß beim hören!
11.06.24 • 31:56