4 Flaschen - Der Wein-Podcast - vom Hamburger Abendblatt – alle 14 Tage neu mit den Experten Michael Kutej, Axel Leonhard und Lars Haider. Entdecke die Welt des Weins mit dem beliebten Weinpodcast "4 Flaschen" vom Hamburger Abendblatt. In jeder Folge begleiten dich Michael Kutej, Axel Leonhard und Lars Haider auf eine spannende Weinreise. Ob Rotwein, Weißwein oder Rosé – unsere Weinexperten probieren für Dich live die besten Tropfen und teilen ihr Wissen mit dir. Erfahre alles über Rebsorten, Anbaugebiete und spannende Wein-Geschichten direkt von den Winzern. Abonniere jetzt 'Vier Flaschen - der Weinpodcast" auf allen bekannten Podcast-Plattformen und in der Abendblatt-Podcast-App und verpasse keine Folge. Außerdem ist dieser Podcast auch als Video auf YouTube zu sehen. Teile diesen Podcast mit Deinen Wein-begeisterten Freunden. Feedback und Anregungen sind herzlich willkommen unter moinhamburg@abendblatt.de. Wir wünschen gute Unterhaltung. #Weinliebe #Weinwissen #VierFlaschen #Weinentdeckung
Diesmal haben wir einen deutschen Rieslingsekt im Glas – den Grand de VAUX von Schloss VAUX aus dem Rheingau. 30 Monate auf der Hefe, frisch degorgiert, extrem trocken, mit feiner Perlage, cremiger Brioche-Note und klarer Riesling-Aromatik. Für uns ein spannender Sommer-Sekt mit Charakter. Preislich liegt die Flasche aktuell bei 14,95 Euro und ist erhältlich bei unserem Partner Hawesko. Im Video geht es unter anderem um: - Alkohol bei Hitze – gute oder schlechte Idee? - Was trinken Gäste im Sommer wirklich? - Warum trockener Sekt bei warmem Wetter besonders gut funktionieren kann Wenn Du Sekt, Wein und ehrliche Verkostungen magst, lass gern ein Abo da :)
10.07.26 • 10:17
In wenigen Weinregionen fühlen sich die Reichen und Schönen so zu Hause wie in der Provence. Kein Wunder, dass der Luxusgüterkonzern Louis Vuitton Moet Hennesy (LVMH) dort Weingüter kauft. Nach dem Château de Galoupé und Château d’Esclans im Jahr 2019 erwarb die LVMH-Weinsparte 2023 das Château Minuty nahe der Halbinsel von Saint Tropez. Die Geschäftsführung übernahm der ehemalige Nord-Europachef Frank Floc’hlay höchstpersönlich. In unseren Weinpodcast „Vier Flaschen“ bringt er aus dem Jahrgang 2025 drei Rosé- und einen Weißwein mit, die wie fast alles aus der Provence staubtrocken sind. Los geht es mit dem Einstiegswein M-de-Minuty in der „Flûte à Corset“, einer taillierten Flasche, wie es sie nur in der Provence geben darf. Sommelier Michael Kutej lobt die fruchtige Aromatik mit Noten von Honigmelone und Pfirsich. Ansonsten ist der Wein unkompliziert mit einer kontrollierten Säure, die ihn besonders als Aperitif oder Begleiter zu leichten Speisen prädestiniert. Bei unserem „Vier Flaschen“-Partner Hawesko gibt es den M aktuell für 15,95 Euro im Angebot. Deutlich komplexer kommt der Minuty Prestige Rose für etwa 20 Euro daher. Michael attestiert im Vergleich zum M mehr Eleganz und Länge. Die lebhafte Säure kann das salzige Aroma von Meeresfrüchten noch besser ausbalancieren. Dass die Provence nicht nur Rosé kann, zeigt der Minuty Blanc et Or. Kutej beschreibt die Cuvée mit fruchtiger Aromatik als saftig und weniger säurebetont, was sie besonders bekömmlich mache. Kostenpunkt: 30 Euro. Zum Schluss kommt für 55 Euro der Premium-Rosé Minuty 281 ins Glas, eine Cuvée aus den besten und ältesten Parzellen der Domaine. Zur oberen Hälfte in metallisches Blau getaucht, erinnert die Flasche Co-Host Axel an einen Parfum-Flacon. Michael lobt die Komplexität mit einer harmonischen Balance aus Säure, Frucht und feiner Mineralität, die auch zu gehobener Küche passe.
03.07.26 • 56:08
So ist Michi: Er schiebt dir ein Gläschen zum Probieren rüber ohne Oho und Chichi. Dass du gerade Portwein für 4600 Euro pro Flasche von 1896 trinkst, sagt er dir erst später. Denn er möchte wissen, was du ganz ehrlich, von dem hältst, was da im Glas ist. So wir hier dürfte dieser Tropfen jedenfalls nirgends besprochen werden. Im Glas ist Taylor's Portwein aus dem Jahr 1896, gewidmet Queen Victoria. Wir sprechen über die Geschichte, das Aroma und den exklusiven Genuss dieses außergewöhnlichen Ports.
26.06.26 • 10:24
Rock, Reben und eine brisante Facebook-Geschichte: Bei Vier Flaschen LIVE im Hotel Strandgut Ressort an der Nordsee spricht der Sänger von "Fury in the Slaughterhouse" Kai Wingenfelder über die Geschichte der Band und Hits wie "Time to wonder" und "Every Generation got its own disease". Außerdem erzählt Kai Wingenfelder, wie Facebook ihn kürzlich wegen des Protestsongs "Viva La Revolución" gegen US-Präsident Trump und dessen ICE-Einsätze gesperrt hat: https://www.youtube.com/watch?v=rui97CHw5lc Beim Tal mit Kai verkosten wir mit Kai vier spannende Weine: frischer Provence-Rosé, charaktervoller Weißburgunder aus dem Holz, ein innovativer 5%-Wein ohne Entalkoholisierung und ein mallorquinischer Rotwein aus der Tramuntana. Außerdem erzählt Kai, wie ein Anti-Trump-Video auf Facebook zu gesperrten Accounts führte – und warum er aktuell nicht in die USA einreisen kann. Das Weinpaket zu dieser Live-Folge gibt es bei unserem Partner Hawesko unter www.hawesko.de/vierflaschen.
19.06.26 • 91:25
Ein Rotwein, der überrascht: Im aktuellen Speedtasting probieren Lars, Michi und Axel den Spätburgunder „Rouge“ vom Weingut Georg Breuer im Rheingau. Mit nur 12 % Alkohol, einer hellen Farbe und einer bemerkenswerten Frische zeigt dieser Pinot Noir eine ganz andere Seite deutscher Rotweine. Wie schmeckt ein guter Spätburgunder eigentlich? Welche Rolle spielen Erdigkeit, rote Früchte und Würze? Und warum ist weniger Alkohol bei Rotwein oft mehr? Wir diskutieren über Stilistik, Trinktemperatur und den Charakter dieses ungewöhnlich eleganten Rotweins – und vergeben am Ende unsere Punkte.
12.06.26 • 07:19
Der „Janare“ aus dem Jahrgang 2025 überrascht mit intensiver Frucht, salzigen Noten, viel Charakter und einer markanten Bitterkeit im Abgang. Aber ist das genial komplex oder einfach nicht ausbalanciert? Außerdem sprechen wir über: - Weinbau an Mosel und Saar - Warum selbst Toplagen heute aufgegeben werden - Landwirtschaft und wirtschaftlichen Druck - Welche Weine Essen brauchen – und welche nicht - Warum manche Weine „laut“ wirken und andere perfekt ausbalanciert sind Am Ende gibt es wie immer die Punktewertung von Lars, Michi und Axel.
29.05.26 • 10:40
Kurz vor dem Bürgerentscheid am 31. Mai sprechen wir darüber, was Olympische Spiele in Hamburg der Stadt bringen würden? Was kostet’s wirklich? Infrastruktur, Barrierefreiheit, Finanzierung, Zustimmung – und warum Paris 2024 am Ende sogar ein Plus gemacht hat. Zu Gast ist der Chef der Hamburger Bewerbung Steffen Rülke. Gemeinsam probieren wir Weine aus ehemaligen Gastgeberländern der Olympische Spiele: - Maxims Champagne „Edition Paris“ - Bread & Butter Chardonnay (Kalifornien) - „Mount Olympus“ (Griechenland; Merlot/Mavrud) - Penfolds Bin 28 Shiraz (Südaustralien)
22.05.26 • 63:46
In dieser Folge verkosten wir einen besonderen Riesling von Robert Weil aus dem Rheingau – Jahrgang 2021, mit lebendiger Säure, viel Frische und einer spannenden Reifeentwicklung. Im Glas zeigen sich Zitrone, salzige Mineralität und erste feine Petrolnoten, die bei gereiften Rieslingen polarisieren können. Wir sprechen darüber, warum genau diese Aromen international geschätzt werden, wie sich Riesling mit den Jahren verändert und weshalb der 2021er für viele Weinfans der spannendere Jahrgang sein dürfte. Außerdem geht es um die Frage: Ist Petrol ein Fehlton oder genau das, was große Rieslinge ausmacht?
15.05.26 • 10:40
In dieser Folge zu Gast: Christoph Hamel (Weingut Hammel, Pfalz) – Winzer, Entertainer, Wien-Liebhaber. Wir verkosten und diskutieren: - Liebfrauenmilch „Schwarze Madonna“ (decantiert!) im historischen Stil mit Frische, Zug und moderater Restsüße. Wir sprechen darüber, warum das Original nie pappig war und warum es gut zu Sushi und Sashimi passt. - Riesling „Tage wie diese“ (teils Holz, teils Stahl): Zitrus, Grip, Trinkfluss. - Sauvignon Blanc „Ein Tag am Meer“: grasig-saftig, balanciert, großer Publikumsliebling. - Cuvée „Rock Me Amadeus“: 50/50 Grüner Veltliner & Sauvignon Blanc – saftig, würzig, mit viel Zug. Außerdem: - Christophs Weg: Klosterneuburg, Wien-Anekdoten, Südafrika-Erfahrung, Familienbetrieb in der Übergabe. - Philosophie: „Wine Maker“ statt Lagenfetisch – Weine für echte Genussmomente, fair bepreist. - Markt & Image: Warum Liebfrauenmilch ein Comeback verdient und wie Gastronomie und Handel reagieren. Viel Spaß beim Hören – und bis bald an der Nordsee!
08.05.26 • 60:21
Wir haben einen Wein, drei Meinungen, 10 Minuten und maximal 10 Punkte pro Kopf – diesmal mit einer echten Überraschung aus Griechenland 🇬🇷 Im Glas: Xinomavro „Earth & Sky“ 2023 Wir sprechen daraüber, warum griechischer Wein oft unterschätzt wird, wie dieser Rotwein mit Burgunder-Stil überrascht und warum Lamm das perfekte Food-Pairing zu diesem Wein ist. Habt ihr schon mal griechischen Wein getrunken? Was sind eure Erfahrungen? Schreibt es uns in die Kommentare! Und wenn euch diese Folge gefällt, lasst gern ein Like da :)
01.05.26 • 10:40
Mit Winzer Mark Barth aus Hattenheim (Rheingau) tauchen wir tief in die Welt des deutschen Winzersekts ein – hergestellt nach traditioneller Flaschengärung. Wir sprechen über Riesling Brut, Pinot Blanc, Rosé und die Prestige-Cuvée „Ultra“ (Blanc de Noirs), über Rüttelpult, Degorgieren, Dosage, lange Hefelager und warum Gläser wirklich wichtig sind. Außerdem: Champagner-Methode, VDP-Sektstatut, Preise, Foodpairing – und ein Fraunhofer-Test „über den Wolken“ für stabilere Perlage. Highlights: Unterschied: Winzersekt vs. Champagner (Methode, Herkunft, Rebsorten) Rheingau-Fokus: Riesling, Burgundersorten, Holz vs. Edelstahl Handarbeit: Rütteln, Degorgieren, Dosage Hefelager: warum feine Perlage Zeit braucht Glaswahl & Serviertipps: Weinglas vs. Sektflöte VDP-Sektstatut: Orientierung für Qualität Foodpairing: von Aperitif bis Menü – warum Sekt so vielseitig ist Fraunhofer-Studie: Sekt im Kabinendruck der Flugzeuge Wenn dir die Folge gefällt: Like dalassen, abonnieren und in die Kommentare schreiben, welche Sekte du empfiehlst Hier geht es zum Ticketverkauf für unseren Livepodcast am 6. Juni in St. Peter-Ording: www.abendblatt.de/leserevents
24.04.26 • 64:02
Wir probieren einen Bourgogne Aligoté 2024 für 13 € und klären: - Ist die unterschätzte Rebsorte aus dem Burgund wirklich ein Geheimtipp? - Warum wird Aligoté gerade wieder „hip“? - Wie schmeckt der Wein – frisch, zitrisch oder doch zu dünn? Außerdem sprechen wir über: - den Unterschied zu Chardonnay & Chablis - warum Aligoté perfekt für einen Kir ist - und ob dieser Wein massentauglich oder langweilig ist Am Ende gibt’s natürlich wieder unsere Bewertung im Speed-Tasting-Format.
17.04.26 • 10:10
Beim Weinsalon im Hamburger Le Meridien-Hotel präsentierte Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH) zusammen mit dem Falstaff seine Spitzenweine. Von Neuseeland (Cloudy Bay), Argentinien (Terrazas) und Spanien (Numanthia) haben wir uns für den aktuellen „Vier Flaschen“-Podcast bis nach Kalifornien (Joseph Phelps) und China (Ao Yun) durch die wunderbare Weinwelt des Luxusgüter-Konzerns getrunken. Das absolute Highlight war ein direkter Vergleich von zwei Jahrgängen des weltberühmten „Insignia“ von Joseph Phelps. Geschäftsführer David Pearson (ehem. Opus One) erklärte uns, 2021 sei das Wetter für die Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Petit Verdot, Malbec und Cabernet Franc aus acht Lagen im Nappa Valley nahezu perfekt gewesen. Der erste Schluck zaubert Sommelier Michael Kutej ein spontanes Freudenlachen ins Gesicht. „Dieser Wein hat echte Größe“, sagt er und lobt besonders seine Frische. 2022 war heißer und der Jahrgang schmeckt im direkten Vergleich alkoholischer und weniger elegant, dabei kosten beide Flaschen mit 320 Euro gleich viel. Der exotischste Wein heißt Ao Yun, eine klassische Bordeaux-Blend (Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Merlot), die in China am Fuße des Himalaya auf etwa 2500 Metern besonders lang reift. Michael findet den Ao Yun 2021 sehr elegant und fein, aber sein Stil sei kaum von französischem Bordeaux zu unterscheiden, der in dieser Preisklasse noch mehr Qualität biete. Eine Entdeckung für 15,50 Euro war der argentinische Chardonnay 2024 von Terrazas de Los Andes, der ebenfalls in großer Höhe auf 1650 Metern reift. „Irre elegant, sehr klar bei nur 13% Alkohol“, urteilt Kutej. Noch kraftvoller ist der große Bruder Grand Chardonnay 2021, der aber auch schon 38 Euro kostet.
10.04.26 • 59:01
Die autochtone Rebsorte Lagrein ist eine Kreuzung aus Späburgunder Trollinger (in Östereich Vernatsch genannt). Die Kellerei Schreckbichl hat diesen Lagrein auf die Flsche gebracht und wir bewerten ihn wie immer ehrlich und ohne Schnickschnack. Wie schmeckt die traditionsreiche Rebsorte aus Südtirol? Welche Aromen bringt der Wein ins Glas und lohnt sich der Preis von rund 14 Euro? Wir sprechen über Herkunft, Rebsorte, Geschmack, Tannine, Ausbau und darüber, warum Lagrein perfekt zu Steak und Grillabenden passen kann. Außerdem geht es um Genuss, Lebensfreude und die Frage: Wozu eigentlich ein langes Leben? Wenn du Wein liebst, neue Weine entdecken willst oder einfach entspannte Wein-Talks magst, lass ein Like da und abonnier den Kanal für weitere Weinverkostungen.
03.04.26 • 10:07
In seinem Buch „Spaziergang zur Unsterblichkeit“ beschreibt Longevity-Experte Nils Behrens gute soziale Beziehungen als wichtigsten Faktor für ein langes Leben. Die pflegt er gern bei einem Glas Wein. Wenn da nur nicht der böse Alkohol wäre. Liebgewonnene Mythen, wie etwa, dass Rotwein gut für das Herz sei, räumt Behrens ab. Damit das im Rotwein enthaltene Resveratrol die positive Wirkung entfalten könne, müsse man schon 12 Liter trinken, sagt er. Und auch sonst lässt der Gesundheitsexperte kein gutes Haar am Alkohol. Deswegen hat er seinem Kumpel und Weinhändler Holger Düker einen Floh ins Ohr gesetzt: Longevino – ein alkoholfreier Wein für ein geselliges Altwerden. Im Vier Flaschen Podcast (abendblatt.de/podcast) haben wir den Tropfen auf Grauburgunderbasis für 12,95 Euro zusammen mit Nils und Holger verkostet. Die weinigen Anklänge in der Nase und am Gaumen machen ihn besser als einige Konkurrenzprodukte. Doch auch Longevino fehlt der Alkohol als Geschmacksträger. Das wird besonders deutlich, als mit dem 12 Jahre im Keller gereiften Champagner Gosset Rosé wieder 12% Alkohol ins Spiel kommen. Für 119 Euro findet Axel ihn erstaunlich schlecht, weil er ihm zu „muffig“ schmeckt. Sommelier Michael Kutej gefallen indes die Salzigkeit und Komplexität dieses zweifelsohne besonderen Champagners. Mehr Einigkeit herrscht bei Dr. Bürklin-Wolf Les Villages 2021 für 20 Euro: saftig, balanciert, „gefällig und nicht trivial“ bringt es Nils Behrens auf den Punkt. Zum Schluss kommt der Sauvignon Blanc Kalk und Kreide vom Weingut Tement ins Glas. Klare Frucht ohne Kitsch für 19,50 Euro. Alkohol hin oder her, am Ende ist es eine inspirierende Weinrunde, die allein schon um der Wiederholung willen Lust auf ein langes Leben macht.
27.03.26 • 78:13
Diese Folge haben wir beim 18. Hamburger Krimifestival auf Kampnagel aufgenommen. Bei uns waren knapp 100 Spürnasen, die lieber in Weingläsern als in Krimis stecken. Thema des Abends: Kriminell gefährliche Weine vom "Saboteur" bis zu 19. Crimes Weins aus Australien. Für den Wein "The Uprising" steht Rap-Legende Snoop Dogg Pate und Axel attestiert dem Tropen eine Cannabisnote. Außerdem gehen wir ein bisschen zurück in die Geschichte der Vier Flaschen und erzählen von Lieblingsfolgen und -Weinen.
20.03.26 • 100:36
Alkohol ist out. Besonders jüngere Zielgruppen verlangen stärker nach leichten oder gänzlich alkoholfreien Weinen. Und auch bei den Alten dokumentiert der Longevity-Trend ein neues Gesundheitsbewusstsein. Hinzu kommen Überproduktionen, Handelsrisiken durch die US-Zoll-Politik und weniger Geld im Portemonnaie der Verbraucher. Das macht der Branche zu schaffen. Die Schweizer Wein-Autorin Chandra Kurt hat für Ihr Magazin „Weinseller 2026“ mit 40 internationalen Winzern über Auswege aus der Misere gesprochen. Sie sagt, dass Entalkoholisierung in der Umfrage kaum eine Rolle gespielt habe, weil diese Weine auch schlicht nicht schmeckten. Die Branche müssten viel mehr aufhören, so kompliziert über Wein zu reden, um die Jungen nicht zu verschrecken. Zum Glück ist das bei unserem Weinpodcast Programm: In der Verkostung kommt zuerst der portugiesische Niepoort Redoma Branco für 18,90 € ins Glas. Ein Tipp für alle, die viel Extrakt und Mineralität bei wenig Alkohol suchen. Weiter geht es mit dem Schweizer Vorzeigewein Heida Grand Cru für ca. 20 Euro. Dieser Abkömmling des Sauvignon Blancs ist cremig, opulent, trotzdem präzise aber mit 14,4% Alkohol auch etwas unmodern. Danach der Klassiker: „Schloss Johannisberg Gelblack Riesling“ (18 Euro, 12,5% Vol.) . Trocken mit leichter Restsüße, viel Frucht und Mineralität. Für Axel Leonhard ein „perfekter Wein“. Das Finish macht Donnafugata Floramundi 2022 für 18,90 €. Mit 13 % Alkohol ein leichter Rotwein, der v.a. in den USA bei jungen Weintrinkern beliebt ist. Er hat ein überbordend buntes Etikett im Instagram-Look. Chandra Kurts Umfrage zufolge werde modernes Packaging in Zukunft ebenso wichtig sein wie ein Wein-Tourismus, der über reine Probierstuben hinausgehe und echte Verbindungen zu Gütern und Weinregionen aufbaue.
13.03.26 • 69:19
Michi bringt einen besonderen Trollinger aus Württemberg mit – den Trollinger SINE vom Weingut Aldinger. Ein Wein „ohne alles“: •Sine entrappen – ganze Trauben, Stiele inklusive •Sine Zugabe von Hefen – nur die natürlichen Weinbergshefen •Sine Chaptalisierung – kein zusätzlicher Zucker •Sine Zugabe von Sulfiten – kein extra Schwefel •Sine Filtration – leicht trüb, ungeschminkt im Glas •Sine Druckerschwärze – komplett weißes Etikett Wir sprechen darüber, warum dieser Trollinger trotz nur ca. 10 % Alkohol so saftig, kirschig und frisch wirkt, was die Stiele und der Ausbau im Holzfass mit dem Geschmack machen und weshalb das Ganze ein perfekter Sommer-Rotwein ist. Außerdem: ein bisschen Schwaben-Patriotismus, ein paar Seitenhiebe auf den abwesenden Lars (der uns aber lieb hat :) und die Frage, ob 16,90 € für so einen special Trollinger fair sind.
06.03.26 • 10:08
Ist teurer besser? Vega Sicilia ist eines der bekanntesten Weingüter der Welt und Thomas Sommer einer der besten Sommeliers der Welt. Der mehrfach ausgezeichnete Weinexperte bringt vier Hochkaräter von dem spanischen Weingut mit in unsere Verkostung. Flasche Nummer eins ist der Pintia Toro 2021, der Einstieg in die Welt der Vega-Sicilia-Rotweine, die in einer Liga mit Produkten wie Opus one spielen. Der Wein schmeckt nach dunklen Beeren, Schokolade und Lakritz, und wurde wie alle Weine im Test doppelt dekantiert. Soll heißen: Einmal in eine Karaffe gefüllt und dann wieder zurück in die Flasche. Preis: 80 Euro. Rund 100 Euro mehr kostet der Alión 2022, auch ein Tempranillo, aber etwas eleganter und ätherischer, er schmeckt nach Salbei und Kresse und bleibt ziemlich lange am Gaumen. Der Unico 2016 in Flasche Nummer drei ist mit den ersten beiden nicht zu vergleichen, weder vom Preis (500 Euro), noch vom Geschmackserlebnis: Jetzt geht es nicht mehr um die Früchte, sondern um den Boden, man schmeckt Laub, Trüffel, Moos. „Das ist ein großer Wein, einer, der die letzten Prozentpunkte aus dem Boden herausholt“, sagt Michael Kutej. Bleibt der Unico Reserva Especial in Flasche Nummer vier, der jeweils zu einem Drittel aus den Jahrgängen 2011, 2012 und 2014 besteht und so zusammengestellt wurde, dass „die grundsätzliche Struktur des Weines herauskommt“. Ein großes Erlebnis, allerdings auch für einen großen Preis: 630 Euro.
27.02.26 • 65:04
Lars, Axel und Michael sind in Hochstimmung: Im Glas steht ein Weißwein für nur 8,99€, 12% Alkohol, superfrisch, leicht cremig und mit einer feinen Bitternote, die richtig Lust auf den nächsten Schluck macht. Ein Tipp für alle, die Gäste glücklich machen wollen, ohne das Budget zu sprengen.
20.02.26 • 10:11
Das Weingut Rudolf May aus Retzstadt produziert herausragende Silvaner aus Franken. Tradition, Leidenschaft und Qualität zeichnen die Kreationen des VDP-Weinguts aus. Wir verkosten zusammen mit Rudolf May vier Flaschen vom kraftvollen „Rotlauf“ bis zum Premium-Silvaner „Kniebrecher“ und sprechen darüber wie vielfältig und elegant Silvaner sein kann, und warum die Rebsorte in Deutschland oft nicht den entsprechenden Stellenwert genießt. Tauche mit uns ein in die Welt des Silvaners und erfahre, was diese Weißweine so spannend macht!
13.02.26 • 54:14
Südtirol, große Berge, starke Weine – und die kleine Erkenntnis, dass das Ganze zu Italien gehört 😅 In dieser Folge kommt der Pinot Bianco (Weißburgunder) „Platt & Riegel“ von der Kellerei Girlan ns Glas, direkt aus der Gegend rund um Eppan. Der Wein zeigt, warum Südtirol für viele zu den spannendsten Weißwein-Regionen Europas gehört: saftig, druckvoll, mit frischer Säure, feiner Salzigkeit und ordentlich Spannung. Zitrus, Apfel, ein Hauch Steinobst – kein Holz, kein Schnickschnack, aber richtig Substanz. Während Axel geografisch noch kurz sortiert, was Italien, Österreich und Südtirol eigentlich miteinander zu tun haben, liefert der Weißburgunder ab. Ist er den Preis wert und wieviel Punkte bekommt er, schaut rein.
06.02.26 • 10:08
Nicht alle alkoholfreien Weine schmecken wie bessere Traubensäfte. Wir haben aus mehr als 30 getesteten alkoholfreien Weinen bzw. Weinalternativen die besten 10 ausgewählt. Ein Wein, dem wir kaum etwas zugetraut haben, zog im Test an allen anderen vorbei auf Platz 1. Trotzdem: Wir sind froh, dass der dry january jetzt geschafft ist :)
30.01.26 • 47:24
Alkoholfreier Januar, Knigge-Diskussionen und ein prickelndes Getränk mit Weinbezug: In dieser Speedtasting-Folge probieren wir den ViSecco Sauvignon Blanc von der Manufaktur Jörg Geiger. Zwischen Birne, Apfel, Gewürzen und lebendiger Säure klären wir die Frage: Wie nah kommt dieses alkoholfreie Getränk wirklich an Wein heran und für wen ist es gedacht? Wir sprechen über Geschmack, Süße, Säure, Preis, Zielgruppe und ordnen das Produkt im Vergleich zu Kombucha und klassischem alkoholfreiem Wein ein. Am Ende gibt’s natürlich auch eine ehrliche Bewertung.
23.01.26 • 10:11
Alkoholfrei ist auch 2026 der Trend. Aber mal ehrlich, das Zeug schmeckt doch nicht, oder? Wir haben es uns angetan und alles probiert, was das Sortiment unsere Partners Hawesko hergibt. In einer Doppelfolge verkosten wir davon die 13 besten Flaschen. Die ist der erste Teil der Doppelfolge. Und soviel sei gesagt: Unter den ersten 7 Flaschen gab es schon manche Überraschungen. Der zweite Teil mit einem würdigen Gewinner-Wein erscheint am 30. Januar 2026.
16.01.26 • 46:10
Im Dry January widmen wir uns komplett den alkoholfreien Alternativen und starten mit dem Vertreter: Kopenhagen Kombucha „Hitchcock Blue“. Kein Wein, kein entalkoholisierter Traubensaft – sondern ein fermentiertes Teegetränk mit Lavendel, Apfel, Pfirsich und Ingwer. Wir sprechen über Geschmack, Preis, Nachhaltigkeit und die große Frage: Kann alkoholfreier Genuss wirklich Spaß machen – oder ist das nur ein Trend? Teil 1 unserer Top-10-Reihe alkoholfreier Weine & Alternativen. Speedtasting, ehrliche Punktevergabe und ein Blick in die Zukunft des bewussten Trinkens.
09.01.26 • 10:09
Zusammen mit unserem Gast Thies Goldberg verkosten eine fränkische Scheurebe, entdecken einen ungewöhnlichen Rosé aus der Provence und öffnen sogar eine seltene Flasche aus dem Jahr 1977. Auf ein fröhliches neues Weinjahr - prosit!
04.01.26 • 62:24
Axel Heinz war der Kopf hinter den Weltklasse-Weinen von Ornellaia und Masseto. Seit 2023 leitet er das renommierte Chateau Lascombe im Bordeaux und bringt frischen Wind in die Region. Heute präsentiert er uns eine exklusive Weltneuheit! Wir stellen ein Fünf-Flaschen-Paket vor, das eine seltene Magnumflasche umfasst. Axel teilt wertvolle Einblicke in die Feinheiten des Terroirs, die Unterschiede zwischen Cabernet Sauvignon und Merlot sowie die Herausforderungen und Chancen des außergewöhnlichen Jahrgangs 2022. Erfahrt, wie Axels Philosophie der Traditionsbewahrung und Innovation das Weingut Lascombe in die Elite der Bordeaux-Weine katapultiert hat. Taucht mit uns in die faszinierende Welt der Spitzenweine ein und entdeckt, warum Axel Heinz ein unverzichtbarer Name in der Weinbranche ist!
19.12.25 • 62:10
Silvester steht vor der Tür und wir verkosten heute einen echten Klassiker: den Pol Roger Grand Anniversaire, ein Champagner mit royaler Geschichte. Im Speedtasting klären wir: • Wie viel „Silvester-Feeling“ steckt in der Flasche? • Ist Champagner zu dekadent – oder einfach perfekt für den Jahreswechsel? • Warum landet dieser Tropfen bei uns bei starken 29 Punkten? • Was trinkt ihr eigentlich an Silvester – Mixgetränke, Sekt oder echtes Champagner-Gold? Außerdem: Wie läuft es bei uns an Silvester wirklich ab? ✨ Unschuldsbier 🍺 ✨ Mixgetränke ✨ Pinkpong statt Bierpong ✨ Glas-Chaos vermeiden ✨ Welche Flasche wir in geheimer Mission öffnen, wenn alle schon fröhlich sind Und natürlich sprechen wir über: • Preise & Qualität • Unterschiede zu Sir Winston Churchill • Restzucker, Säure & Geschmack • Warum Champagner in Großflaschen unterschätzt wird Den Champagner gibt es bei unserem Partner unter www.hawesko.de/vierflaschen Prosit! 🥂
12.12.25 • 10:09
In dieser Folge verkosten wir mit Winzer Jochen Dreissigacker einen besonderen Grauburgunder SL500 (2023) aus vier unterschiedlichen Gläsern: Vivid, Pure, Moments Riesling und das handgemachte Zwiesel x Dreissigacker Round Glass (Universalglas). Wir sprechen über Form vs. Materialstärke, warum dünnwandige Handarbeit sensorisch mehr liefert, den deutlichen Unterschied zwischen 10 € und 55 € Gläsern, und weshalb das richtige Glas Weine spürbar „energetischer“ und komplexer macht. Dazu Insights aus Bechtheim/Rheinhessen, Hefelager, Eichenfass, OMR‑Erfahrungen und ein kurzer Blick auf den wilden Jahrgang 2025. Axel fehlt – aber die Gläser-Show geht weiter.
05.12.25 • 53:11