Show cover of Herr Pfarrer predigt!

Herr Pfarrer predigt!

Herr Pfarrer ist ein echter evangelischer Pfarrer. Als junger Mensch ist er aus der Kirche ausgetreten, weil er Religion für ausgedacht und Glaube für unvernünftig gehalten hat. Später hat er seine Meinung geändert. Heute ist er Pfarrer in Bayern. Hier findet ihr seine Predigten als Podcast. Folgt Herr Pfarrer auch auf Instragram und Youtube!

Titel

Basiswissen Beten Teil 1
Hallo Gemeinde! »Gnädiger Vater, es ist so gütig von dir, dass du mit deinem Auto zu meiner Bildungsstätte fährst und mich zu dir nach Hause holst.« Wenn ihr so mit euren Eltern redet, wenn sie euch von der Schule abholen, ist diese Predigt nichts für euch. Alle anderen erfahren hier ein paar der wichtigsten Aspekte zum Thema Gebet. Predigt vom 9. Mai 2021 über das Gebet in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
16:15 09.05.21
Ach, ist das schön!
Hallo Gemeinde! »Ach, ist das schön!« Es kann viele Gründe geben, warum man das sagt. Manchmal ist die Schönheit selbstgemacht, machmal wird sie uns von Gott geschenkt. Oft geht beides Hand in Hand. Aber manchmal machen wir mit unserem Versuch, es uns schön zu machen, das kaputt, was Gott uns schenkt. Predigt vom 24. April 2021 über Psalm 104 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
14:57 27.04.21
"Hirten"
Hallo Gemeinde! Es gibt Hirten und "Hirten". Die einen setzen sich für die Gemeinschaft ein, die anderen halten jeden außer sich selber für Schafe. Dieses Problem ist nicht neu; das gab es schon im alten Israel. Aber Gott hatte eine Lösung dafür. Predigt vom 18. April 2021 über Hesekiel 34,1-16.31 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:38 19.04.21
Roboter
Hallo Gemeinde! Oft tun wir so, als wären wir Maschinen und keine Menschen. Wir pflegen z.B. ein schädliches Arbeitsethos. Und während der Pandemie haben wir immer wieder gesagt: »Wir fahren das öffentliche Leben herunter.« Heruntergefahren werden Computer und Maschinen, aber keine Menschen. An der Auferstehung Christi sehen wir, dass Gott keine Roboter will. Er will uns mit Körper und Geist, Herz und Vernunft. Predigt vom 4. April 2021 (Ostersonntag) über 1. Korinther 15,12−28 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
13:58 04.04.21
Es sollte mich treffen
Hallo Gemeinde! Viele Menschen wissen gar nicht, wie sehr ihre Eltern sie lieben. Selbst diejenigen, die selber Kinder haben und sich für ihre Kinder Arm und Bein ausreißen würden, kommen nicht auf die Idee, dass es ihren Eltern mit ihnen ganz genauso geht. Wie es uns mit unseren Kindern geht, geht es Gott mit uns. Leider wissen viele Menschen gar nicht, wie sehr Gott sie liebt. Predigt vom 2. April 2021 (Karfreitag) über 2. Korinther 5,19-21 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
12:20 02.04.21
Wut
Hallo Gemeinde! Wut ist eine zerstörerische Kraft. Wut kann dafür sorgen, dass selbst gute Menschen ungerecht in ihren Urteilen werden. Wut kann dafür sorgen, dass selbst gute Menschen anderen absichtlich wehtun. Wut kann Freundschaften Ehen, und Familien zerstören. Am letzten Abend Jesu mit seinen Jüngern war viel Wut im Raum. Wie Jesus darauf reagiert hat, zeigt uns: Selbst mit unserer Wut (auf ihn) können wir zu ihm kommen. Predigt vom 1. April 2021 (Gründonnerstag) über Matthäus 26,17–30 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees
11:45 02.04.21
Scheuklappen
Hallo Gemeinde! Wenn Menschen sehr wütend, traurig, ängstlich oder gestresst sind, dann verkleinert sich ihr Gesichtsfeld deutlich. Sie sehen im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr, was rechts und links von ihnen ist, - als hätten sie Scheuklappen auf. Dieselben Scheuklappen können dafür sorgen, dass man das Wirken Gottes in seinem Leben nicht mehr sieht, obwohl es einen umgibt wie eine Wolke. Der Hebräerbrief verrät uns, was man dagegen tun kann. Predigt vom 28. März 2021 (Palmsonntag) über Hebräer 11,1−13,3 (in Auswahl) in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees
14:44 29.03.21
Unsicherheit gelassen ertragen
Hallo Gemeinde! Momentan weiß niemand, was die Zukunft bringt. Werden die Fallzahlen niedrig bleiben und darum mehr Lockerungen möglich sein? Oder steigen die Zahlen und es müssen wieder strengere Maßnahmen ergriffen werden? Kaum jemand kann weiter als vier Wochen in die Zukunft planen. Das bedeutet für uns alle Unsicherheit und für viele Menschen Angst. Irgendwie müssen wir aber damit umgehen. Manche Menschen gehen so damit um, dass sie einfach leugnen, dass Corona eine Gefahr ist. Andere behaupten, Corona sei nur ausgedacht als Teil einer Verschwörung. Das alles ist nichts anderes als der Versuch, sich selbst einzureden, dass man in Sicherheit lebt. Wir Christen müssen die Tatsachen nicht leugnen. Christus hat uns ein Mittel gegeben, um auch in dieser Zeit gelassen zu sein − das Vaterunser! Das Vaterunser ist nicht nur ein schön formuliertes Gebet, es ist ein großes Geschenk an uns. Wer es betet, wird gelassen und kann Unsicherheit ertragen. Predigt vom 17. Mai 2020 (Rogate) über Matthäus 6,5−15 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
20:17 19.05.20
Gott erleben
Hallo Gemeinde! In den ersten Kirchen werden jetzt wieder Gottesdienste gefeiert. Leider ist es noch nicht überall möglich. Vor allem in kleinen Kirchen können die geforderten Abstandsregeln einfach nicht eingehalten werden. Das ist nicht das erste Mal, dass Gläubige ihre gewohnte Frömmigkeit nicht mehr leben können. Die alten Israeliten suchten Gott an Orten und bei Gegenständen, an denen er im Laufe ihrer Geschichte gewirkt hatte. Als aber die Orte und Gegenstände zerstört waren, fragten sie sich, wo sie Gott noch spüren können. Die Antwort fanden sie in den Heiligen Schriften - im gemeinsamen Lobgesang und Lobgebet im Gottesdienst! Vielleicht finden auch wir in der Bibel noch die ein oder andere Möglichkeit, Gott zu erleben, bis wir endlich wieder gemeinsam in unseren Kirchen Gottesdienste feiern. Predigt über 2. Chronik 5,2–14 vom 10. Mai 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:37 18.05.20
Lebensfreude wächst
Hallo Gemeinde! Corona hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Unser Leben geht zwar weiter, wir arbeiten, kaufen ein, aber etwas fehlt vielen Menschen - die Lebensfreude. Was kann man da machen? Man kann nichts machen. Man kann jemandem eine Freude aber, aber man kann ihm keine Lebensfreude machen. Johannes 15,1−8 sagt uns: So wie man Früchte nicht herstellt, sondern sie an Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen wachsen müssen, so stellt man auch Lebensfreude nicht her. Sie wächst von allein, wo Menschen sich an Jesus Christus halten.
18:51 04.05.20
Innehalten, Nachdenken, gestärkt Weitermachen
Hallo Gemeinde! Vier Wochen lange haben wir darauf gewartet, dass die strikten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie endlich überprüft und zur Diskussion gestellt werden. Jetzt merken wir aber plötzlich, wie schwer es ist, einzuschätzen, was wieder erlaubt sein darf und was nicht. Trotzdem gilt: Wenn wir jetzt die richtigen Entscheidungen treffen, können wir gestärkt weitermachen, weil wir dann weiterhin das Virus eindämmen, aber gleichzeitig mehr Freiheit haben. Innehalten und kritisch Nachdenken gehört auch fest zum Glauben dazu. Nicht immer geschieht das aber freiwillig. Manchmal wird uns das Innehalten und Nachdenken durch eine Krise aufgezwungen. So ging es den Israeliten im Predigttext. Es lohnt sich aber, dann nicht einfach in Selbstmitleid zu zerfließen, sondern sich wirklich mit der Situation zu befassen. Denn dann ergeht es einem ebenfalls wie den Israeliten: Man kann von Gott gestärkt weitermachen. Predigt über Jesaja 40,27−31 vom 19. April 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees
18:22 20.04.20
Einfach so
Hallo Gemeinde! Durch die Corona-Krise sind wir Christen im Internet viel präsenter. Das hat dazu geführt, dass viele Menschen bei uns Christen einfach mal vorsichtig reingucken konnten. Manche haben dabei vielleicht nicht nur uns Christen gesehen, sondern Christus selber. Denn der Auferstandene kommt auch einfach so in die Leben der Menschen - zwar plötzlich, aber ganz unaufgeregt und freundlich. Predigt über Matthäus 28,1−10 vom 12. April 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees
17:07 13.04.20
Richtig und Rechtzeitig
Hallo Gemeinde! Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass man Situationen nicht nur richtig, sondern auch rechtzeitig einschätzen muss. In Deutschland haben Experten sehr früh erkannt, dass etwas gegen das neue Virus unternommen werden muss. Darum geht es uns noch verhältnismäßig gut. In den Tagen vor Jesu Tod gab es unter seinen Jüngerinnen und Jüngern niemanden, der die Situation richtig eingeschätzt hat. Eine Frau aber war geistesgegenwärtig! Sie hat mit Verstand, Herz und Glauben auf die Lage geblickt und daher als einzige richtig gehandelt. Predigt über Markus 14,3−9 vom 5. April 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees
15:39 06.04.20
Das normale Leben ist eine Illusion
Hallo Gemeinde! Normalität ist das, wonach sich derzeit Millionen von Menschen sehnen. Normalität ist das, wonach sich derzeit Millionen von Menschen sehnen. Wenn wir auf die Geschichte schauen, stellen wir fest, dass vermeintliche Normalität ganz oft durch Gewalt hergestellt wurde. Die Europäer setzten ihre Vorstellung von Normalität in ihren Kolonien in Afrika und Amerika durch. Lange Zeit galten schwule und lesbische Menschen als abnormal. Man wollte sie zur Normalität umerziehen oder hat sie unterdrückt. In Jerusalem hat man vor 2000 Jahren einen Mann verhaftet und getötet, weil man meinte, so auch wieder Normalität herzustellen. Menschliche Normalität ist manchmal nicht, was sie zu sein scheint. Am Sonntag Judika hören wir in den Texten der Bibel, dass es das normale Leben gar nicht gibt, aber Christus genau darum gestorben ist, damit er uns das ewige Leben bei Gott schenkt.Predigt über Hebräer 13,12−14 vom 29. März 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:37 30.03.20
Schaut hin, ein Wunder!
Hallo Gemeinde! Das Corona-Virus breitet sich weltweit aus. Würde sich das Virus ungehindert ausbreiten, bräuchten bald mehr Menschen medizinische Hilfe, als von den Kliniken versorgt werden könnten. So müssten Menschen sterben, die unter anderen Umständen gerettet werden könnten. Um das zu verhindern, haben wir in Deutschland das gesamte öffentliche Leben lahmgelegt: Geschäfte sind geschlossen, Veranstaltungen fallen aus, Menschen bleiben daheim. Diese Maßnahmen verlangen uns viel ab und werden einen großen wirtschaftlichen Schaden anrichten. Genau darum sind sie nicht selbstverständlich. Dass wir als Gesellschaft jetzt zusammenstehen, ist richtig, aber nicht selbstverständlich. Wir erleben den größten Zusammenhalt in unserer Gesellschaft seit Jahrzehnten: Die Starken verzichten für die Schwachen, die Jungen für die Alten. Jeder hat Verständnis und wer helfen kann, hilft. Vor unser aller Augen hat Gott mitten unter uns etwas von dem verwirklich, was er durch den Propheten Jesaja verheißen hat. Wir erleben ein Wunder. Schaut hin! Predigt über Jesaja 66,10−14 vom 22. März 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
14:14 24.03.20
Die Deutehoheit Gottes
Hallo Gemeinde! Gott fordert die uneingeschränkte Deutehoheit über unser Leben. Im Predigttext stellt Jesus klar, dass nichts höhere Priorität hat, als ihm nachzufolgen. Nicht einmal den eigenen Vater zu beerdigen ist wichtiger. Gottes Anspruch ist radikal und er kennt keinen Verhandlungsspielraum. Sein Anspruch bezieht sich aber nicht nur auf das, was wir tun sollen, sondern auch daruf, wer wir sind. Er sagt uns Christen, was wir sind: Seine geliebten Kinder, erlöst durch Christus, denen er in allem beisteht, was das Leben bereithält und denen er am Ende das ewige leben schenken wird. Auch hier kennt Gott keinen Verhandlungsspielraum. Gott sei Dank! Predigt über Lukas 9,57-62 vom 15. März 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
14:50 23.03.20
Schuld ist egal
Hallo Gemeinde! Schuld ist ein Dauerthema in unserer Gesellschaft. »Wer hat Schuld und wie viel? Hätte man den Karneval in Heinsberg absagen müssen und wer wäre zuständig gewesen?« Hat man dann einen ausgemacht, der tatsächlich oder vermeintlich Schuld hat, distanziert man sich von ihm. Selbst Straßen und Plätze werden umbenannt, wenn jemand feststellt, dass der Namensträger im Laufe seines Lebens Schuld auf sich geladen hat. Für Christ*Innen ist Schuld egal. Jesus Christus hat sie erlöst. Das heißt weder, dass sie schuldlos sind, noch dass sie sich nicht bemühen sollen, gute Menschen zu sein. Es heißt ganz einfach, dass ihr Christsein nicht davon abhängt, ob sie Schuld auf sich geladen haben oder nicht. Damit sind die Christ*Innen frei – frei, differenziert mit Schuld umzugehen, frei, eigene Schuld anzunehmen, frei, sich Verantwortung zu stellen, frei, Fehler zu riskieren. Vor allem sind die Christ*Innen befreit davon, sich selber rechtfertigen zu müssen. Die Menschen meinen, man müsste den Christen an seinem perfekten Leben erkennen. Kein Mensch ist perfekt und schuldlos – auch der frömmste Christ nicht. Woran man dann den Christen erkennt? Daran, dass er Gott lobt! Predigt über Römer 5,1−11 vom 8. März 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
14:52 09.03.20
Verständnis braucht kein Verstehen
Hallo Gemeinde! Manchmal verstehen wir einfach nicht, was in einem Menschen vorgeht. »Warum tut er das?« »Warum verhält er sich so?« »Warum trifft er so eine Entscheidung?« Manchmal weden wir uns dann von der Person ab. Es gibt aber auch Menschen, von denen wir uns nicht abwenden. Wir haben verstehen sie zwar nicht, haben aber Verständnis für sie. Wir haben Verständnis dafür, dass sie eine schwere Zeit durchmachen oder ihnen eine Sache ganz wichtig ist. Oft sind das die Menschen, die wir lieben. Mit dem Glauben ist es ähnlich. Zum Glauben gehört viel Verstehen. Gott ist nicht einfach ein einziges großes Rätsel. Aber unsere Beziehung zu ihm geht weit über das Verstehen hinaus. Glaube ist Liebe, Freundschaft und Verständnis für Gott. Predigt über Lukas 18,31-43 vom 23. Februar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
14:34 02.03.20
Bist du ein Priester oder ein Prophet?
Hallo Gemeinde! Im Jahr 600 vor Christus stritten im alten Israel Priester und Propheten miteinander. Für die Priester war Gott nur ein allmächtiger Ja-Sager, der immer genau das tut, was die Menschen gerade von ihm wollen. Die Propheten haben Gott ernster genommen. Sie wussten: Gott hat einen eigenen Willen und findet nicht automatisch alles gut, was die Gläubigen tun. Bis heute teilen sich die Menschen, die an Gott glauben, in diese zwei Gruppen ein. Bis heute sind die einen eher wie die Priester damals und die anderen eher wie die alten Propheten. Was bist du - Priester oder Prophet? Predigt über Hesekiel 2,1−3,3 vom 16. Februar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:42 26.02.20
Wer zuerst kommt, hat mehr Zeit
Hallo Gemeinde! Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Das ist gerecht. Jedenfalls kommt es uns gerecht vor: Wer früher kam, kommt früher dran. Wer länger dabei ist, hat mehr Rechte als der, der neu dazugekommen ist. Es gibt aber viele Situationen, da gilt das nicht. In der Notaufnahme im Krankenhaus werden Patienten mit schlimmeren Verletzungen vorgezogen. Vielleicht warten andere Patienten dadurch länger, aber Leben zu retten, ist eben wichtiger. Auch bei Gott gilt eine andere Logik. Früher oder später, länger oder kürzer, mehr oder weniger spielt bei Gott keine Rolle. Aber gerade dadurch schafft Gott eine Gemeinschaft, in der Freude, Miteinander und Zusammenhalt im Vordergrund stehen und Neid und Missgunst keine Rolle spielen. Predigt über Matthäus 20,1−16 vom 8. Februar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:40 26.02.20
Jenseits der Grenzen sind Chancen
Hallo Gemeinde! Es gibt Grenzen, die wir gerne einreißen, z.B. die Ungleichbehandlung von Frau und Mann. Gerade das wird auch höchste Zeit, denn Gott hat die Unterschiede der Geschlechter schon vor fast 2000 durch Jesus Christus für bedeutungslos erklärt. (Die männliche Christenheit hatte nur die ein Interesse an dr Umsetzung…) Aber es gibt auch Grenzen, die uns ganz lieb und teuer sind. Wir ziehen z.B. Grenzen um unsere Familien und sagen oft, dass Familie das Wichtigste im Leben ist. Für Gott ist klar: An oberster Stelle steht die Bindung an Jesus Christus und alles andere ist zweitrangig - Heimat, Familie, Beruf, Freunschaft, Peergroup, Geschlecht, Staatszugehörigkeit usw. Die Jünger mussten Vieles aufgeben, um mit Jesus zu gehen, aber es hat sich gelohnt: Das Leben mit Jesus war all das wert. Hinter unseren vertrauten und geliebten Grenzen liegen Chancen auf ein besseres Leben - mit Gott und mit unseren Brüdern und Schwester in Christus. Predigt über Matthäus 19,27−30 vom 26. Januar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:20 27.01.20
Doppelbindung
Hallo Gemeinde! Wenn Eltern ihren Kindern das eine sagen, aber etwas anderes vormachen, dann verwirrt das die Kinder. Meistens werden sie dann nicht tun, was die Eltern sagen, sondern das, was die Eltern vormachen. Da ist Ärger vorprogrammiert. Psychologen nennen das Doppelbindung. Mit Gott und seinen Geschöpfen war das lange Zeit ähnlich. Gott hat den Menschen Gebote gegeben, aber selber nie danach gelebt. Wie auch? Gott hat ja keine Eltern, die er ehren kann, und niemanden, den er begehren kann. Als Gott aber Mensch wurde, hat sich das geändert. Matthäus nutzt sein ganzes Evangelium, um uns klarzumachen: Jesus Christus hat ganz nach dem Willen Gottes gelebt. Er war denselben Problemen und Versuchungen ausgesetzt wie jeder andere Mensch, aber er hat sich bewährt. Für Matthäus ist klar: Gott zeigt uns damit, dass das nichts Besonderes ist. Jeder kann nach den Geboten leben. Es ist kein Drama und kein großer Aufwand, es ist ein Klacks - für jeden von uns. Jesus hat es vorgemacht. Predigt über Matthäus 3,13−17 vom 12. Januar 2020 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
14:58 13.01.20
Wie werde ich gelassener?
Hallo Gemeinde! Wenn wir zu jemandem sagen »Bleib ruhig!« oder »Reg Dich nicht auf!«, dann regt das diesen Menschen erst recht auf. Gleichzeitig wünschen sich aber viele Menschen, sie wären ruhiger und gelassener. In meiner Predigt erzähle ich euch, wie ruhig und gelassen die Christen in der Antike waren, und ich zeige euch, wie ihr es mit ganz leichten Schritten auch werden könnt. Predigt über Hebräer 13,7−9 vom 31. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:38 09.01.20
Vernagelte Weihnacht
Hallo Gemeinde! Viele Weihnachtskrippen sind richtig kitschig. Maria sieht man nicht an, dass sie gerade eine anstrengende Geburt hinter sich hat. Josef sieht nicht so aus, als hätte er eben noch an jede Tür in Bethlehem geklopft, weil er ein Zimmer gesucht hat. Und auch die Hirten stellen keine kritischen Fragen, sondern sitzen einfach fromm und betend beim Jesus-Kind. Wenn damals alle Menschen so heilig waren, wofür brauchten sie eigentlich den Erlöser? Vielleicht waren sie also gar nicht so fromm, sondern verbohrte und vernagelte Typen. Mit solchen Leuten hatte Jesus auch später oft zu tun: Sünder, Zöller, Ehebrecher. Vielleicht sind nicht deswegen im Stall alle so fromm, weil sie sie schon immer so waren, sondern weil Jesus sie dazu gemacht hat. Predigt über Jesaja 9,1−6 vom 26. Dezember 2019 in der Friedens-Kirche in Hollfeld.
17:52 28.12.19
Ansteckende Weihnachten
Hallo Gemeinde! Es ist leicht, Menschen mit seiner schlechten Laune anzustecken. Man hat schlechte Laune, also ist man pampig oder unhöflich zu jemandem und schon hat der andere auch schlechte Laune. Jemanden mit guter Laune anzustecken, ist schon viel schwieriger! Der Predigttext aber geht noch einen Schritt weiter. Darin heißt es, dass Jesus uns zu guten Menschen macht, damit wir andere mit Gutem anstecken. Dass unser Glaube tatsächlich diese lebensverändernde Kraft haben kann, können wir an Weihnachten spüren. Predigt über Titus 3,1−7 vom 25. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
13:37 26.12.19
Ist Weihnachten sinnlos?
Hallo Gemeinde! An Weihnachten können wir sehen, was aus Gottes Sicht der Sinn des Lebens ist. Im Predigttext streiten sich Paulus und die Galater um genau diese Frage: »Was ist der Sinn des Lebens?« Das fällt uns heute nur nicht auf Anhieb auf, weil sie natürlich in der Sprache und vor dem religiösen und kulturellen Kontext ihrer Zeit diskutieren. In meiner Weihnachtspredigt übersetze ich die Antwort, die Paulus auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden hat, in die Sprache und das Denken unserer Zeit. Seine Antwort ist heute so genial und richtig wie vor 2000 Jahren. Predigt über Galater 4,4−7 vom 24. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
16:50 25.12.19
Christen brauchen keine starken Männer
Hallo Gemeinde! Manchmal geht es in Politik und Gesellschaft nur langsam voran. Da sind die Versprechen der Politiker verlockend, die sagen: »Ich habe die Lösung. Gebt mit Macht und ich greife ordentlich durch!« Johannes der Täufer hat auch erwartet, dass Gott einen starken Mann schickt, der in der Welt richtig durchgreift. Er hat erwartet, dass Gott einen schickt, der die Mächtigen stürzt und die Bösen in die Hölle wirft. Gekommen ist aber Jesus Christus. Jesus hat niemanden gestürzt, gedemütigt oder verdammt. Er hat stattdessen die Herzen der Mächtigen verändert und sie zu guten Menschen gemacht. Wir können dasselbe tun. Darum sind wir Christen nicht auf starke Männer angewiesen - wir sind selber stark. Predigt über Lukas 3,1−18 vom 15. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
17:43 16.12.19
Wenn Welten zusammenbrechen
Hallo Gemeinde! Manchmal fühlt es sich an, als würde eine Welt zusammenbrechen, weil ein Mensch stirbt, weil eine Beziehung zerbricht, weil wir eine schlechte Nachricht erhalten. Immer wieder aber passieren auch Eriegnisse, die ganze Länder, Völker oder die ganze Menschheit erschüttern. Dann bricht für alle die Welt zusammen. Jesus sagt uns, dass nicht Gott füt diese Dinge verantwortlich ist. Er sagt uns aber auch, dass die Welt eines Tages enden wird. Das ist keine Drohung, sondern ein Versprechen. Jesus wird kommen und die Welt gut machen. Bis dahin müssen wir in der Welt zurechtkommen und die Welt so gestalten, dass sie eben nicht zusammenbricht. Predigt über Lukas 21,25-33 vom 8. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:18 09.12.19
Armageddon 162082 (1998 HL1)
Hallo Gemeinde! Im Oktober ist der Asteroid 162082 (1998 HL1) mehr oder weniger knapp an der Erde vorbeigeflogen. Was würde passieren, wenn wir wüssten, dass der Einschlag eines Asteroiden unausweichlich bevorsteht? Was wäre dann noch wichtig? Was ist überhaupt wirklich wichtig im Leben? Der Apostel Paulus sagt uns: Es sind weder die Werte, noch die Prinzipien, noch irgendetwas Materielles, es sind die Beziehung, die wir zu anderen Menschen und zu Gott haben, die wirklich zählen. Predigt über Römer 13,8−13 vom 1. Dezember 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
10:45 02.12.19
Kevin allein
Hallo Gemeinde! Als Kevin in die Pubertät kommt, wächst er aus seinen Klamotten heraus. Aber niemand kauft ihm neue. Seine Eltern sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Jetzt sieht Kevin äußerlich so aus, wie er sich innerlich fühlt. Als er sich schließlich das Leben nehmen will, hört er die Stimme Gottes. Von da an verändert sich alles. Kevin hat erfahren, wie es ist, wenn Gott Menschen ein neues Leben schenkt. Wesentlich mehr als das, was Kevin erlebt hat, ist allen Christen versprochen: Das ewige Leben in Gottes Reich. Predigt über Johannes 5,24−29 vom 24. November 2019 in der St.-Laurentius-Kirche in Wonsees.
15:33 25.11.19

Ähnliche Podcasts