Show cover of Rush – Der Gaming-Podcast

Rush – Der Gaming-Podcast

Im Gaming-Podcast "Rush" von GIGA GAMES und detektor.fm sprechen wir zwei Mal im Monat über Videospiele. Dabei geht um aktuelle Releases und noch viel mehr: Welche gesellschaftliche Relevanz haben Videospiele? Wie kann man sie interpretieren? Wie sieht das mit der Gleichberechtigung aus? Was sind aktuelle Game-Design-Trends? Und worüber regt sich die Szene gerade so richtig auf?

Tracks

RUSH | Bonus: Zukunft des Spielejournalismus (EGX 2019) - Wie soll das weitergehen?
Nein, freut euch bitte nicht zu früh: RUSH ist nicht wieder zurück. Aber Christian war vor zwei Wochen auf der Berliner Games-Messe EGX und hat an einem Panel mit Rae Grimm von GamePro, Valentina Hirsch von 3Sat und Daniel Ziegener (u.a. Gamestar) teilgenommen. Die Frage war: Wohin entwickelt sich der Games-Journalismus – und finden wir das gut? Jetzt als Bonusfolge RUSH zum Nachhören. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-bonus-zukunft-des-spielejournalismus-egx-panel
47:53 13/11/19
RUSH | Die letzte Folge - Der Abschied
Mit dieser Folge geht unser Gaming-Podcast-Projekt mit GIGA GAMES zu Ende. Wir sprechen über die Gründe und fragen uns, wo Gaming im Jahr 2019 steht. Zwei Jahre lang haben wir über Games gesprochen, neue Releases auseiandergenommen und haben uns in gesellschaftlichen Fragen gestürzt. Wie läuft das mit der Representation? Was müssen LGBT-Games leisten? Wann sind Games politisch? Wir haben Interviews mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geführt. Und sogar die Möglichkeit gehabt, Game-Designer zu interviewen, auch einen Mitarbeiter von Rockstar Lincoln, der hart vom Crunch in der Entwicklung von „Red Dead Redemption 2“ betroffen war. Leider können wir den Podcaste gerade nicht mehr weiterführen, da uns dazu die Ressourcen fehlen. Mehr dazu in der aktuellen Folge. Alexander Gehlsdorf findet ihr natürlich weiterhin bei GIGA GAMES und auf Twitter unter @alexgeh. Christian Eichler wird sich dem Thema Gaming auch weiterhin auf Twitter unter @chr_eichler und auf seinem YouTube-Kanal „ah ok“ widmen. Wir danken allen Hörerinnen und Hörern für die letzten beiden Jahre. Schreibt uns gerne, was ihr vom Projekt gehalten habt an rush@detektor.fm. Zeitmarken: 00:00:00 Warum hören wir auf? 00:08:10 Was haben wir gespielt? 00:08:25 The Outer Worlds 00:19:00 Astral Chain 00:22:30 Star Wars: Jedi Fallen Order 00:31:10 The Surge 2 00:34:10 Call of Duty: Modern Warfare 00:40:00 Die Zukunft des Service-Games 00:53:45 Halle, Gamer-Szene, Rechtsextreme 01:09:05 Das Goldene Zeitalter der Videospiele? 01:16:10 Wer kuratiert in Zukunft die Flut an Games und was bringen Abo-Modelle? 01:37:10 Fazit: Games-Journalismus & Abschied >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-die-letzte-folge
105:14 31/10/19
RUSH | Control, Iceborne, WoW Classic - Schöne Spiele für den Sommer
In der großen Folge vor der Sommerpause sprechen wir über die Rückkehr von „World of Warcraft“, Remedys neuen Shooter „CONTROL“, „Monster Hunter World: Iceborne“ und den Indie-Darling „Creature in the Well“. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-control-monster-hunter-iceborne-wow-classic
70:16 06/09/19
RUSH | Gamescom 2019 - Neue alte Spiele
Auch in diesem Jahr steigt in Köln natürlich wieder das größte Gaming-Event der Welt. Wir haben uns die wichtigsten Spiele angeschaut, die dort vorgestellt werden. Wirkliche Highlights sind leider rar gesäht. Stars & Stripes Mit einer großen Gala ist die Gamescom 2019 am Montag losgegangen. Das ist neu. Der deutsche Spieleverband GAME hat dazu extra Gaming-Showmaster Geoff Keighley aus den USA engagiert, der das ja jedes Jahr auch mit den Game-Awards abzieht. Sicher eine sinnvolle Entscheidung um der Gamescom neben der E3 und der Tokio Gameshow mehr Wucht zu geben. Viel neues wurde aber nicht angekündigt, „Need for Speed Heat“ scheint der größte Titel zu sein. Die großen Klopper Dieses Jahr konnten wir in erstaunlich viele Spiele reinschauen. Highlights waren für uns die Neuauflagen und Fortsetzungen der PC-Strategiespiel-Reihen Commandos und Desperados, die Triple-A-Produktionen „Avengers“, „Doom Eternal“ und „Final Fantasy VII Remake“, sowie die Indie-Games „Creature in the Well“, „Sayonara Wild Hearts“ und „Mosaic“. Indie Arena Booth Richtig viele Indie-Games kann man wie immer in Halle 10.2 anspielen, bei der Indie Arena Booth, die mittlerweile schon über anderthalb Quadratkilometer fasst. Wir haben mit ihren Organisatoren Tino Hahn und Valentina Hank über das Kleinod der Messe gesprochen. Durch den Podcast führen wie immer Christian Eichler von detektor.fm und Alexander Gehlsdorf von GIGA GAMES. Zeitmarken 00:00:00 – Hallo! 00:14:10 – Control 00:18:14 – Avengers 00:28:01 – Commandos 2 HD 00:32:06 – Desperados 3 00:34:39 – Final Fantasy VII Remake 00:40:20 – Doom Eternal 00:44:36 – Bleeding Edge 00:47:06 – Die Siedler 00:50:07 – Death Stranding 00:56:43 – Ghost Recon: Breakpoint 00:58:45 – Creature in the Well 01:00:04 – Darksiders Genesis 01:06:42 – Yooka Layle & the Impossible Lair 01:07:25 – Session 01:09:19 – Gears 5 01:10:10 – Boarderlands 3 01:11:26 – Mosaic 01:49:59 – Interview mit Valentina Hank und Tino Hahn von der Indie Arena Booth 01:32:19 – Nintendo: Luigi’s Mansion 3, Link’s Awakening, Witcher 3, Hollow Knight: Silksong, Pokémon Schild & Schwert 01:37:15 – XIII 01:40:16 – Need for Speed: Heat 01:42:47 – Debattle Royale 01:45:50 – Star Renegades 01:47:05 – Kerbal Space Program & Disintegration 01:50:15 – Tohou Luna Nights 01:51:50 – Magic: The Gathering Arena 01:57:21 – Fazit >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-gamescom-2019
127:49 23/08/19
RUSH | Wolfenstein: Youngblood & die Zukunft des Ego-Shooters - Der Shooter liegt im Sterben
Der neueste Ableger der Wolfenstein-Reihe, hat mit ihren Wurzeln kaum mehr etwas zu tun. Stattdessen ist er ein Service-Game geworden. Die Retro-Shooter „Dusk“ und „Amid Evil“ zeigen, dass es auch anders geht. Quo vadis, Ego-Shooter? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-wolfenstein-youngblood-die-zukunft-des-ego-shooters
84:44 09/08/19
RUSH | Outer Wilds - Das beste Spiel des Jahres?
Seit zwei Jahren machen wir diesen Podcast und so sehr hat uns bisher kein Videospiel begeistert. Mit „Outer Wilds“ haben Moebius Digital ein Spiel geschaffen, dass mit allen Triple-A-Titeln des Jahres den Boden aufwischt. Warum ist es so gut? Zeitmarken 00:00:00 – Intro & Einführung: Outer Wilds 00:06:40 – The Soujourn 00:07:30 – Ape Out 00:09:15 – Baba Is You 00:12:05 – Christians neuer Youtube-Kanal „ah ok“ 00:17:45 – Hörerpost: Dark Souls & Depressionen 00:24:30 – Outer Wilds: Zentrale Mechanik (Spoiler) 00:37:30 – Outer Wilds: Entdeckungen (Spoiler!) 01:10:20 – Outer Wilds: Was hatten die Nomai vor? (Spoiler!!) 01:24:40 – Christian über das Ende (SPOILER!!!) 01:27:20 – Abschied >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-outer-wilds
91:41 29/07/19
RUSH | Sea of Solitude - Games & Depressionen
Können Videospiele Depressionen begünstigen? Oder helfen sie eher bei der Heilung? Wir besprechen das mit einem Psychotherapeuten und betrachten „Sea of Solitude“, quasi eine spielbare Psychotherapie-Session. 00:00:00 – Intro 00:01:08 – Nintendo Switch Lite 00:05:04 – The Sinking City 00:06:24 – Gris 00:08:30 – Slay the Spire 00:11:45 – Super Mario Maker 2 00:14:43 – Outer Wilds 00:18:24 – Sea of Solitude – Prämisse 00:24:00 – Interview mit Daniel Illy zu Games und Depressionen 00:56:18 – Sea of Solitude – Interpretation und Spoiler 01:22:00 – Outro — Falls ihr mit Depressionen oder anderen psychischen Problemen zu kämpfen habt, könnt ihr euch akut an die Deutsche Telefonseelsorge wenden: +49 (0)800 111 0 111 (gebührenfrei). Regionale Angebote bei euch vor Ort findet ihr zum Beispiel auf der Website der „Deutschen Depressionshilfe“. Habt keine Angst davor, euch Hilfe zu suchen! >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-sea-of-solitude
82:57 12/07/19
RUSH | The Sinking City - Lovecraft & Rassismus
Ohne H. P. Lovecraft gäbe es keinen modernen Horror, das ist klar. Dass er Rassist war auch. Beides will das neue Videospiel „The Sinking City“ thematisieren. Das klappt leider nur teilweise. Zeitmarken: 00:00:00 Anfang 00:01:30 Christians neuer PC: Sekiro, Dark Souls 3 + Gris 00:11:50 Hellblade 00:14:59 Gato Roboto, Time Spinner, Bloodstained: Ritual of the Moon 00:18:12 Cadence of Hyrule 00:24:30 The Sinking City 00:41:20 Interview mit Marco Frenschkowski 00:52:30 The Sinking City 01:18:52 Rassismus in The Sinking City „Lovecrafts Thema ist der Mensch im Kosmos. Das Rätselhafte, das Überwältigende, das ganz Fremde, das andere des Kosmos. Ein anderes Thema als bei Edgar Allan Poe. Da waren das Thema die abgründigen Seiten der menschlichen Seele. Bei Lovecraft geht es um den Menschen, dem der Kosmos fremd ist. Und das wird bei ihm in ein ganz regionalistisches Ambiente in Neuengland übertragen. Wie die fremde Welt in eine heimelige einbricht.“ Das sagt Marco Frenschkowski, er hat den Kommentar zur deutschen Gesamtausgabe der gesammelten Werke H.P. Lovecrafts geschrieben. Eigentlich es er Religionswissenschaftler und Theologe an der Uni Leipzig. Für die aktuelle Folge RUSH haben wir mit ihm über die Faszination an Lovecraft gesprochen. Und gerade die Spielebranche scheint einem neuen Lovecraft-Hype aufgesessen zu sein. Von „Bloodborne“ über „Call of Cthulu“, den „Cultist Simulator“ bis „Darkest Dungeon“. Irgendwie sind Spiele-Herstellerinnen fasziniert vom kosmischen Horror. Dass Lovecraft selbst aber Rassist war, thematisieren diese Spiele eigentlich nie. Bis jetzt. Aber wie kann Lovecraft heute noch adaptiert werden, wenn seine Werke teilweise von rassistischen Klischees durchsetzt sind? Kann diese Angst vor dem Fremden, der Horror vor dem Kosmos auch transportiert werden, wenn wir den Rassismus aus der Gleichung nehmen? Das Videospiel „The Sinking City“ geht einen interessanten Weg. Anstatt die monströsen Fischmenschen aus Lovecrafts Story „Shadow over Innsmouth“ zu bekämpfen, sprechen wir im Spiel mit ihnen und lernen sie kennen. Es offenbart sich, dass sich selbst nur Geflüchtete aus ebenjenem Innsmouth aus der Lovecraft-Geschichte sind. Damit gelingt „The Sinking City“ durchaus eindrucksvoll Lovecrafts Xenophobie in den Spieler zu projizieren, nur um dann mit ihr zu brechen. Das ist natürlich nicht die einzige Art sich mit Lovecrafts problematischer Weltsicht auseinanderzusetzen. Der Roman „The Ballad of Black Tom“ zum Beispiel interpretiert Lovecrafts Story „The Horror at Red Hook“ aus der Perspektive eines schwarzen Mannes neu. Warum „The Sinking City“ trotz löblicher Ansätze aber leider kein gutes Spiel geworden ist diskutiert detektor.fm Moderator Christian Eichler mit Alexander Gehlsdorf und Daniel Kirschey von GIGA GAMES. Außerdem im Interview: Der Religionswissenschaftler und Herausgeber des Lovecraft-Gesamtwerks Marco Frenschkowski. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-the-sinking-city
93:18 03/07/19
RUSH | Rückblick auf die E3 2019 - Eine Branche gibt auf
So eintönig und langweilig war wohl lange keine E3 mehr. Wir blicken zurück auf eine Woche Spieletrailer, Gameplay-Szenen und Keanu Reeves. Außerdem: Wie barrierefrei ist die Messe und wo bleibt eigentlich CrossCode? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-rueckblick-auf-die-e3-2019
116:41 14/06/19
RUSH | „A Plague Tale“, die Pest & E3-Ausblick - Das Jahr, in dem die Welt unterging
Dass wir in Europa schonmal eine Apokalypse erlebt haben, das vergessen wir oft. Verseuchte Städte und leergefegte Landstriche gibt es nämlich nicht nur in der Popkultur. Zur Zeit der Pest, als ein Drittel aller Europäerinnen und Europäer starben, gehörten sie zum Alltag. Das Spiel „A Plague Tale: Innocence“ zeigt das eindrucksvoll. Wir sprechen drüber und geben einen Ausblick auf die E3. Der schwarze Tod Das Spiel erzählt die Geschichte von Hugo und Amicia, zweier adliger Kinder, die sich 1348 als die Pest in Mitteleuropa ausbricht durch das mittelalterliche Frankreich schlagen müssen. Dabei schafft es „A Plague Tale“ auf eindrucksvolle Weise den Schrecken der Zeit, sowie die Konsequenzen der Seuche aufzuzeigen. Im Podcast sprechen wir darüber mit dem Mediziner und Kunsthistoriker Klaus Bergdolt, der das Überblickswerk „Die Pest: Geschichte des Schwarzen Todes“ (C.H. Beck) geschrieben hat: „Unsere entwickelte Gesellschaft hat die wirkliche Nagelprobe noch nicht bestanden. Die Virologen und Bakteriologen gehen gerade davon aus, dass so eine wirkliche Seuchenkatastrophe überfällig ist. Die sind da durchaus pessimistisch gestimmt.“ Und wieder E3 In zwei Wochen ist es dann wieder soweit, die E3 in Los Angeles öffnet ihre Pforten und die (meisten) großen Publisher verraten, woran sie im Geheimen bereits arbeiten. Im Podcast besprechen Christian von detekor.fm und Alex von GIGA GAMES, warum wir keine großen Erwartungen an die Messe haben. Übrigens: Unsere Kolleginnen und Kollegen vom GAIN-Magazin beschäftigen sich in der aktuellen Ausgabe, in die wir schon reinschauen durften auch mit „A Plague Tale“ und der Pest in Europa. Sie kann hier vorbestellt werden. Verlosung Wir verlosen zwei Spiele, über die wir in dieser Folge sprechen: „A Plague Tale: Innocence“ für die PS4 und „Saint’s Row The Third“ für die Switch. Schreibt uns an rush@detektor.fm mit dem Betreff „Saints Row“ oder „Plague Tale“ von welchem Spiel ihr euch eine Fortsetzung wünschen würdet und warum. Einsendeschluss ist der 10. Juni 2019. Zeitmarken: 00:00:00 – Begrüßung 00:05:00 – Saint’s Row The Third (Switch) 00:07:35 – The Swords of Ditto (Switch) 00:12:10 – OlliOlli & OlliOlli 2 00:14:20 – Rage 2 & Egoshooter 00:21:20 – A Plague Tale: Innocence 00:43:14 – Interview mit Klaus Bergdolt zur Pest 00:51:00 – A Plague Tale: Innocence 01:04:30 – E3-Ausblick >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-plague-tale-die-pest-e3-ausblick
88:28 31/05/19
RUSH | Toxische Männlichkeit - Brutale Typen, peinliche Sprüche?
In „Rage 2“ und „Days Gone“ wird geklotzt, nicht gekleckert. Die Hauptcharaktere dieser Spiele sind grummelige, toughe Typen (und Mädels), die ihr Glück selbst in die Hand nehmen. Wir sprechen über den Begriff „toxische Männlichkeit“ und fragen uns, ob er bei der Analyse von Videospielen hilfreich sein kann. „Rage 2“ & „Days Gone“ Mit diesen Spielen gewinnen Bethesda und Sony sicher keine Innovationspreise. Wir haben bei RUSH ja erst kürzlich eine Folge zur Postapokalypse gemacht und schon wieder sind zwei Spiele erschienen, die nach dem globalen Kollaps spielen. In „Rage 2“ kämpfen die Spielenden in alter id-Software-Manier in hektischen Feuergefechten gegen Raider und Goons, in „Days Gone“ kriegen es die Biker-Kumpel Deacon und Boozer mit Zombiehorden zu tun. Beide Spiele sind aber auf ihre Weise interessant. „Rage 2“ beeindruckt durch seine spaßigen Kämpfe, „Days Gone“ mit seiner bedrückenden Spielwelt. Auffällig ist allerdings das rohe Auftreten der Spielfiguren. Es wird geschimpft, gebrüllt und gejohlt. Auch wenn Deacons Charakter durchaus tiefgründiger ist, als sich zu Anfang vermuten lässt, wirft das die Frage auf, wie interessant solche Alpha-Männchen noch als Hauptcharaktere großer Videospiele sind. Toxische Männlichkeit In den letzten Monaten fällt für solche Verhaltensweisen in den sozialen Medien vor allem ein Begriff: toxische Männlichkeit. Er meint die verschiedenen Anforderungen, die unsere Gesellschaft an Jungen und Männer stellt, zu denen sie sich verhalten müssen – und die in ihrer Konsequenz negativ sein können. „Der Begriff ist umkämpft. Es ist nicht so, dass wir alle gesamtgesellschaftlich gesagt hätten: Das ist jetzt toxisch, wir wollen das nicht mehr. Was wir aber sehen, ist dass viele Männer sehr unfrei sind, sich zu diesen Anforderungen zu verhalten“, sagt Matthias Luterbach, er ist Männlichkeitsforscher an der Uni Basel. Zu diesen Anforderungen können das Unterdrücken von Emotionen, das Ablehnen von Hilfe, sowie das Lösen von Problemen durch Gewaltanwendung gehören. Was uns der Begriff „toxische Männlichkeit“ in der Betrachtung von Videospielen lehren kann, besprechen detektor.fm-Moderator Christian Eichler und Alexander Gehlsdorf von GIGA GAMES in dieser Folge RUSH. Zeitmarken: 00:00:00 Was haben wir gespielt: Rage 2, Dragons Dogma, Baba Is You 00:15:30 Männlichkeitsforscher Matthias Luterbach im Interview 00:22:30 Diskussion toxische Männlichkeit und Games Links: Merkmale toxischer Männlichkeit und Lösungsvorschläge von Shepherd Bliss in der deutschen Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Toxic_masculinity >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-toxische-maennlichkeit
59:27 17/05/19
RUSH | Geniales Game-Design - Das sind unsere Lieblingsspiele!
Heute haben wir eine etwas andere RUSH-Folge für euch. Wir sprechen zwar wie so oft über gutes Game-Design, aber nicht anhand neuer Releases. Stattdessen küren wir unsere Top-5-Lieblingsspiele. Was diese Games über uns als Spieler erzählen, erfahrt ihr hier. Außerdem im Test: Anno 1800, Katana Zero und Cuphead. In dieser Folge „RUSH“ küren wir unsere absoluten Lieblingsspiele. Welche Games sind uns in Erinnerung geblieben? Was sagen sie über uns aus? Und: Warum legen wir mehr Wert auf Gameplay als auf eine fesselnde Story? Diese Fragen beantworten wir in der aktuellen Folge „RUSH“. Um euch nicht zu spoilern, welche Spiele in die nähere Auswahl gekommen sind, werden wir sie erst weiter unten in den Zeitmarken nennen. Außerdem sprechen wir über „Anno 1800“ und die Frage, wieso Sklaverei im Spiel überhaupt nicht thematisiert wird. Und Christian hat einiges an Lob übrig für die beiden fantastischen Switch-Spiele „Katana Zero“ und „Cuphead“. Die nächste Folge „RUSH“ erscheint in ungefähr zwei Wochen. Dann wird unser Thema „Games und Männlichkeit“ sein. Falls ihr männliche Gaming-Charaktere kennt, die euch so richtig nerven oder die ihr für sehr gelungen haltet, schreibt uns gerne eine Mail an rush@detektor.fm. Durch die aktuelle Folge führen Christian Eichler (@chr_eichler) von detektor.fm und Alexander Gehlsdorf (@alexgeh) von GIGA GAMES. Viel Spaß! Zeitmarken 00:02:00 – Anno 1800 00:05:03 – Katana Zero 00:07:09 – Cuphead 00:13:10 – Unsere Top 5 Lieblingsspiele 00:15:04 – Alex: 5 – Commandos 2 00:21:23 – Christian: 5 – Half-Life 2 00:28:24 – Alex: 4 – Pokémon Rot/Blau 00:33:48 – Christian: 4 – Super Mario World 00:37:32 – Alex: 3 – Tony Hawk’s Pro Skater 3 00:41:24 – Christian: 3 – Terranigma 00:46:36 – Alex: 2 – Gothic 00:55:54 – Christian: 2 – Dark Souls 00:58:10 – Alex: 1 – ??? 01:05:03 – Christian: 1 – ??? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-gutes-game-design-unsere-top-5-lieblingsspiele
75:38 01/05/19
RUSH | Sekiro, World Building & Ninjas - Alles hängt zusammen
Mit „Sekiro: Shadows Die Twice“ liefern FromSoftware ein Spiel ab, das die Gaming-Welt in Atem hält. Ist es zu schwer, zu kryptisch, zu gnadenlos? Wir sprechen über sein Game-Design, Worldbuilding und klären die Frage, ob es Ninjas eigentlich wirklich gegeben hat. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-sekiro-world-building-samurai
71:32 05/04/19
RUSH | Sind Videospiele politisch? - "Politik ist nicht alles, aber alles ist politisch"
Von rechts hört man immer wieder die Forderung, Videospiele sollen doch bitte keine politischen Aussagen machen. Tun sie aber, ob die Entwickler das wollen oder nicht. Aber heißt das, dass alle Spiele irgendwie politisch sind? Und wenn ja, was ist dann der Unterschied zwischen der politischen Aussage von „Mario Kart“ und der von „Call of Duty“? Wir sprechen mit Gaming-Journalisten und einem Entwickler von „Trüberbrook“ über Politik in Games. Zeitmarken: 00:00:00 – Was haben wir gespielt? Devil May Cry 5, Baba Is You, Anthem, Trials Rising, Ape Out, Destiny 2 und Dark Souls 00:25:36 – Beitrag: Politische Spiele 00:38:26 – Videospiele als (politische) Argumente 01:02:18 – Wie politisch ist Trüberbrook? Ein Interview mit btf-Entwickler Hans Böhme. Wie immer sprechen wir am Anfang der Folge über aktuelle Releases. Diesmal geht es um Ubisofts Loot-Shooter „The Division 2“ und den neusten Teil der Geschicklichkeits-Motorrad-Reihe Trials, nämlich „Rising“. Falls ihr das Spiel für die Nintendo Switch gewinnen wollt: Schreibt uns eine Mail mit Verbesserungsvorschlägen für unseren Podcast an rush@detektor.fm (Betreff: Trials). Außerdem ist Alex endlich dem Dark Souls-Fieber erlegen und Christian kritisiert das viel gelobte „Devil May Cry 5“. Und da die letzte Folge so lange her ist, müssen wir auch noch über die Indie-Hits „Ape Out“ und „Baba Is You“ sprechen sowie nochmal fix „Anthem“ mit „Destiny 2“ vergleichen. Unser eigentliches Thema dieser Folge sind aber politische Spiele. „The Division 2“, das im Washington DC nach dem Ausbruch eines Virus spielt, bedient sich ganz klar eines politisch aufgeladenen Settings. Trotzdem streiten die Entwickler genau das immer wieder ab. Rainer Sigl von Standard hat darüber einen Artikel bei Grimme Game geschrieben, indem er dieses Verhalten kritisiert. Der Entwickler Wolfgang Walk vom Gamespodcast hat ihm darauf geantwortet. In unserem Beitrag über politische Spiele kommen beide zu Wort sowie Michael Schulze von Glaßer vom YouTube-Kanal „Games’n’Politics“. Christian stellt in dieser Folge außerdem seine Idee vor, die politische Aussage von Games zu analysieren, indem man Videospiele als philosophische Argumente bestehend aus Prämissen, Schlussregel und Konklusion begreift. So können auch implizit-politische Aussagen sichtbar werden. Und wir freuen sehr darüber, die Frage nach politischen Spielen direkt mit einem Entwickler debattieren zu können: Hans Böhme von der bilduntonfabrik besucht uns. Die btf produziert zum Beispiel die Fernsehshows „Schulz & Böhmermann“ und das „Neo-Magazin Royale“. Gerade ist mit dem Point-and-Click-Adventure „Trüberbook“ ihr erstes großes Spiel erschienen, das sowohl Twin Peaks referenziert als auch Begriffe von Heimat diskutiert. Durch den Podcast führen detektor.fm-Moderator Christian Eichler und Alexander Gehlsdorf von GIGA GAMES. Musik: Ape Out-Trailer (YouTube), Trüberbrook-Trailer (YouTube), Scott Buckley – „Red“, „Computations in a Snow Storm“ und „Venom“ (Lizenzen). Korrektur: Rainer Sigls Artikel heißt „Der Mythos vom unpolitischen Spiel“. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-trueberbrook-division-2-politische-spiele
89:48 21/03/19
RUSH | Metro, Far Cry & die Postapokalypse - Was kommt nach dem Ende?
In keinem Medium ist Postapokalypse ein so beliebtes Setting wie im Videospiel. Aber wie definiert sie sich eigentlich? Warum passt das so gut zu Spielen? Und was ist daran politisch? Wir diskutieren das anhand von „Far Cry: New Dawn“ und „Metro Exodus“. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-metro-far-cry-die-postapokalypse
88:08 22/02/19
RUSH | Gaming im Alter - Wer sind diese Silver Gamer?
Was zocken Rentner? Warum sind sie auf YouTube so erfolgreich? Und kann Gaming auch gegen Demenz helfen? In dieser Folge RUSH sehen wir nicht alt aus, denn wir sprechen über Gaming im Alter! Außerdem: Resident Evil 2 und Kingdom Hearts 3. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-gaming-im-alter
58:38 01/02/19
RUSH | Games im Feuilleton - Spiel ohne Autor?
Warum ist in den deutschen Zeitungen so wenig über Videospiele zu lesen? Sind es Vorurteile gegenüber dem Medium oder liegt es daran, dass ihre Entwickler kaum bekannt sind? Ein Streitgespräch zwischen Nicolas Freund von der SZ und Rainer Sigl vom Standard. Liebe RUSH-Fans, da wir uns gerade in einer kurzen Umplanungsphase befinden und ich aus familiären Gründen Anfang des Jahres nicht im Büro war, erwartet euch die nächste reguläre Folge Ende Januar. Ihr müsst aber nicht ohne RUSH auskommen, denn ich habe eine sehr spannende Diskussion geführt. Zusammen mit Nicolas Freund von der SZ und Rainer Sigl vom Standard, habe ich darüber diskutiert, warum Spiele so selten in der Öffentlichkeit besprochen werden. Nicolas sagt, das liegt daran, dass wir ihre Autoren und Autorinnen nicht kennen. Rainer meint: Das Feuilleton ist Schuld. Viel Spaß mit der Diskussion und bis zum nächsten Mal. Dann auch wieder mit GIGA GAMES, versprochen! Christian (Foto: Robyn Beck | AFP) >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/computerspiele-im-feuilleton-sind-autoren-wichtig
24:29 21/01/19
RUSH | Das Gaming-Jahr 2018 - Im Gaming nichts Neues?
2018 sind viele ordentliche Videospiele erschienen. So richtig brillant war aber kaum eines. Wir blicken zurück auf das Gaming-Jahr und fragen uns, warum Videospiele zwar oft gut, aber selten genial waren. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-rueckblick-2018
111:32 21/12/18
RUSH | Faszination Retro - Wer rettet unsere Games?
Mit der Playstation Classic ist in dieser Woche die nächste große Retro-Konsole erschienen. Wir klären, welche Nostalgie wir für alte Spiele hegen und diskutieren die problematische Retro-Release-Politik der großen Publisher. Außerdem: Gaming in der DDR – unter den Augen der Stasi. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-faszination-retro
64:55 07/12/18
RUSH | Töten in Games, Hitman 2, Fallout 76 - "Du sollst töten"
Viele Menschen haben schonmal jemanden umgebracht, zumindest wenn sie regelmäßig Videospiele spielen. Denn in vielen Games gehört das Töten zum Gameplay dazu. Warum ist das so? Ist das problematisch? Wir diskutieren diese Fragen anhand von „Hitman 2“. Außerdem: „Fallout 76“, „Return of the Obra Dinn“ und: Was ist eigentlich eine Engine? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-toeten-in-games-hitman-2-fallout-76
69:33 23/11/18
RUSH | Red Dead Redemption 2 - War es das wert?
In den letzten Wochen wurde viel darüber diskutiert, unter welchen Arbeitsbedingungen „Red Dead Redemption 2“ entstanden ist. In dieser Folge „RUSH“ interviewen wir einen ehemaligen Rockstar-Mitarbeiter und besprechen das größte Videospiel des Jahres. Außerdem: Ein wilder Ritt durch die Geschichte des Western-Genres. 00:00:00 Was habt ihr gespielt? Red Dead Redemption 2, Pokémon Ultra Sonne, Hitman 2, Call of Cthulu, Fallout 76, Dead By Daylight 00:06:33 Red Dead Redemption 2 in einem Wort 00:10:30 Die Welt 00:18:50 Das Gameplay 00:35:58 Interview mit Martin Ganguly über die Geschichte des Westerns 00:44:30 Die Story 00:56:30 Arbeitsbedingungen bei Rockstar Games 01:09:00 Interview mit Declan Peach von Game Workers Unite UK 01:19:00 Sollten Spiele-Reviews auch über Arbeitsbedingungen bei Entwicklern sprechen? Das Interview mit Declan Peach auf Deutsch: RUSH: Hallo Declan, erzähl doch mal von deinem Werdegang. Declan Peach: Ich bin ungefähr seit zwei Jahren in der Industrie. Ich hab meinen Master in England gemacht und in einem kleinen Indie-Studio als Designer gearbeitet. Ich hab mich immer schon für die Politik rund ums Arbeitsrecht interessiert. Meine Eltern waren Gewerkschaftler. Und in der Uni wurde uns immer erzählt, dass es Crunch-Kultur und viele intrinsische Probleme in der Games-Industrie gibt. Und als ich von Game Workers Unite gehört habe, habe ich ihnen direkt eine E-Mail geschrieben. Ich hätte aber nicht gedacht, dass ich derjenige sein würde, der den britischen Ableger von Game Workers Unite gründen und koordinieren würde. Aber kein anderer wollte es machen, also hab ich es gemacht. Und jetzt gründen wir eine Gewerkschaft im Vereinigten Königreich. Im Vereinigten Königreich ist ja auch der Geburtsort der Gewerkschaftsbewegung. Wissen bei euch viele junge Leute was Gewerkschaften sind? Nein. Junge Leute wissen das nicht und das ist ein großes Problem, auf das wir immer wieder gestoßen sind. Die Menschen verstehen nicht so ganz die Rolle der Gewerkschaften im modernen Arbeitsrecht, vor allem im Vereinigten Königreich. Wie erklärst du jungen Leuten, was eine Gewerkschaft ist? Ich erkläre, dass man sich in der Gewerkschaft unabhängig vom Arbeitgeber trifft und sagt: Okay, wir haben eine Macht, dass wir zum Beispiel streiken könnten oder dein Geschäft stören, wenn du nicht mit uns verhandelst, um unsere Situation zu verbessern, zum Beispiel die Bezahlung. Viele verstehen nicht, dass es das ist, was eine Gewerkschaft macht. Viele wissen nicht, dass es das ist, wofür Gewerkschaften gegründet wurden. So erkläre ich es und das lieben junge Leute dann. Das klingt für sie großartig. Ja, ich finde es witzig, dass wir jetzt in der Gaming-Branche so viel über dieses sehr alte Konzept der Gewerkschaften sprechen. Ja, in der Tech-Industrie ist das total interessant, weil sie sich gegründet hat, als die Gewerkschaften gerade sehr schwach waren, in den Neunzigern. Und jetzt ist es zu einem Punkt gekommen, an dem wir sagen: Es gibt echt Sachen, die wir tun könnten. Wir können zusammen verhandeln und für eine bessere Situation kämpfen. Wie habt ihr den Launch von Red Dead Redemption 2 erlebt? Das war interessant. Rockstar ist historisch nicht so großartig zu seinen Mitarbeitern. Es ist einfach so eine riesige Organisation. Und die Dinge, die sie produzieren, sind so riesig. Ich habe von Leuten gehört, die dort in der Qualitätssicherung arbeiten, dass ihre Arbeitsstunden schlecht sind und dass Überstunden verpflichtend sind und erwartet werden. Aber es war interessant als Dan Houser stolz getwittert hat, dass manche von ihnen vor Release 100-Stunden-Wochen gearbeitet haben. Und dann gab es diesen Backlash, vor allem wegen Bewegungen wie unserer, die diese Zustände kritisieren. Und deswegen kam dieses Thema in die Öffentlichkeit. Das ist natürlich toll für uns. Aber es ist schrecklich, dass so etwas heute noch passiert. Er hat es dann zurück genommen und gesagt, dass es nur er und ein paar Writer waren. Aber ich habe mit vielen Rockstar-Mitarbeitern gesprochen und ich weiß, dass sie sehr viele Überstunden machen. Aber das sind normale Probleme in der Triple-A-Industrie. Diesmal sind sie halt aufgrund der Größe des Unternehmens an die Öffentlichkeit geraten. Also würdest du sagen, dass das normale Probleme in der Games-Industrie sind? Die gab es schon immer. Aber immer mehr Leute in der Industrie kritisieren diese Verhältnisse. Beim Dan Houser-Tweet war so interessant, dass dann Josh Sawyer, Designer von „Fallout: New Vegas“ gesagt hat, dass so etwas nicht okay ist. Welche anderen Probleme gibt es noch in der Games-Industrie? Das was bei Rockstar passiert, ist bei anderen Firmen nicht wirklich anders. Es gibt da Crunch-Time, kurze instabile Verträge – nicht nur für Qualitätssicherer sondern auch für Entwickler. Es gibt schlimme Arbeitskulturen nicht nur gegen Frauen und People of Color. Ja, das gibt es alles häufig. Man hört von Crunch, schlimmen Verträgen und Gehältern bei Rockstar, bei Ubisoft, bei Sega, bei jeder großen Firma. Rockstar ist überhaupt nicht besonders. Aber es hat sich etwas geändert, weil jetzt die Öffentlichkeit drüber redet. Ja klar, dass wir jetzt drüber reden und dass Dan Housers Kommentare so einen Backlash hatten, ist ein richtig gutes Zeichen. Ich glaube vor anderthalb Jahren hätte das niemanden interessiert. Was macht ihr gerade, um Spieleentwicklern zu helfen, sich zu organisieren? Wir versuchen, selbst eine Gewerkschaft zu werden. Wir schließen uns einer großen Gewerkschaft an und wollen in der ganzen Industrie im Vereinigten Königreich agieren können. Und dann? Ich will versuchen, mehr Mitglieder zu rekrutieren. Und wir wollen herausfinden, was wir wirklich für Entwickler tun können. Zum Beispiel in Bezug auf Crunch. Wollen wir Studios dafür belohnen, wenn sie keinen Crunch haben? Oder wollen wir mit Studios verhandeln, die für Crunch stehen? Wir wollen das in einem langen Prozess herausfinden. Wenn alles ratifiziert ist, fängt die richtige Arbeit an. Was können die Konsumentinnen und Konsumenten denn tun, um die Entwickler zu unterstützen? Wenn sie nicht boykottieren, dann sollten sie Entwicklern sagen, was sie von diesen Dingen halten. Sagt den Entwicklern: Ich will euer Spiel nicht spielen, weil ich weiß, wie ihr eure Entwickler behandelt. Als Entwickler weiß ich, dass wir sehr genau hinhören, wenn die Spieler mit uns reden. Wenn Entwickler merken, dass die Spiele sich für diese Dinge interessieren, dann würden sie vielleicht umdenken. Ich glaube ein Boykott würde nicht funktionieren, aber man kann immer andere über die Gewerkschaftsbewegung informieren. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-red-dead-redemption-2
86:33 09/11/18
RUSH | Assassin’s Creed Odyssey & LeFloid - Krieg, Sex & Humor
In „Assassin’s Creed Odyssey“ erblüht das antike Griechenland in neuem Glanz. Wir verfolgen die historischen Wurzeln des Spiels und sprechen über den Shitstorm zum Thema Grinding. Außerdem: LeFloid im Interview. 00:00:00 Was habt ihr gespielt? – Call of Duty: Blackout, Fallout76, Shadow of the Tomb Raider, Spider-Man, Megaman 11, Hollow Knight, Pokémon Go 00:10:05 LeFloid im Interview 00:28:00 Assassin’s Creed Odyssey 00:43:34 Ist das Spiel zu grindy? 01:00:05 Holger Sonnabend über das antike Griechenland 01:12:00 Authentisch vs. akkurat: Wie gefällt uns das Setting? 01:19:50 Homer – Die Odyssee 01:24:00 Gewinnspiel: Assassin’s Creed Collector’s Edition (Xbox One) >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-assassins-creed-odyssey-lefloid-im-interview
86:37 16/10/18
RUSH | Kolonialismus in Games & Lara Loft im Interview - Gehört das in ein Museum?
In dieser Folge von RUSH fragen wir uns, welches koloniale Erbe Videospiele mit sich rumschleppen – zum Beispiel „Shadow of the Tomb Raider“. Außerdem freuen wir uns, Synchronsprecherin Lara Loft zu Gast zu haben. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-kolonialismus-in-games-lara-loft-im-interview
59:39 28/09/18
RUSH | Warum darf Spider-Man das Gesetz brechen? - Superhelden & Selbstjustiz
Superhelden brechen oft das Gesetz. Sie vermummen sich, brechen in Gebäude ein, und wenden Gewalt an. Warum finden wir das in Ordnung? Das erörtern wir anhand des neuen Spider-Man-Spiels. Außerdem: Was ist so besonders an Dragon Quest XI? >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-warum-darf-spider-man-das-gesetz-brechen
56:13 14/09/18
RUSH | Gamescom 2018 - "Mehr Open World geht nicht"?
Die Gamescom 2018 ist die größte Gaming-Messe der Welt. Neue Teile bekannter Spielereihen können zum ersten Mal gespielt werden. Doch vor Ort wird auch über die Werbung der Bundeswehr und das erste deutsche Computerspiel mit Nazi-Symbolik diskutiert. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/digital/rush-gamescom-2018
64:24 24/08/18
RUSH | World of Warcraft & Metroidvanias - Wer spielt noch WoW?
Wenn bald das neue Add-On erscheint, werden sich wieder Hunderttausende in World of Warcraft versammeln. Warum ist das Spiel nicht totzukriegen? Außerdem: der Sommer der „Metroidvanias“. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-world-of-warcraft-metroidvanias
59:13 10/08/18
RUSH | LGBT-Videospiele - Games sind queer!
Auch Lesben, Pansexuelle und Trans-Menschen spielen Videospiele. Doch werden ihre Erfahrungen und Sichtweisen in Games überhaupt abgebildet? Im Schwulen Museum Berlin arbeitet man an einer Ausstellung zum Thema. Wir sprechen mit einem der Kuratoren über Geschichte, Gegenwart und Zukunft queerer Videospiele. Auch Lesben, Pansexuelle und Trans-Menschen spielen Videospiele. Doch werden ihre Erfahrungen und Sichtweisen in Games überhaupt abgebildet? Im Schwulen Museum Berlin arbeitet man an einer Ausstellung zum Thema. Wir sprechen mit einem der Kuratoren über Geschichte, Gegenwart und Zukunft queerer Videospiele. Zeitmarken: 00:00:00 Worum geht’s bei der Ausstellung Rainbow Arcade? 00:03:40 Wie wollen wir über dieses Thema sprechen? 00:09:10 Wie weit zurück reicht die Historie queerer Videospiele? 00:18:00 Queere Charaktere in Spielen: Mass Effect, Dragon Age, Fable, Dream Daddy, The Last of Us, A Normal Lost Phone … 00:50:58 Interview mit Allan Cudicio von Wooga Games 01:02:30 Ende vom Interview 01:07:00 LGBTQi-Spieletipps: Caper in the Castro, Gone Home, Butterfly Soup, Genital Jousting Das Transkript des Interviews mit Allan Cudicio: Christian: Ich bin hier mit Allan Cudicio, Lead Designer bei Wooga Games in Berlin. Hi Allan. Allan: Hi, wie geht’s? C: Mir geht’s gut, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst. Könntest du mir erst mal erzählen, wo du arbeitest und welches Spiel du gerade machst. A: Ich arbeite gerade für Wooga. Das ist eine große Casual- und Mobile-Game-Firma. Wir machen Spiele, in denen man versteckte Objekte finden muss, Puzzle-Spiele und neuerdings auch narrative Spiele. C: Wir sprechen ja heute über queere Spiele bzw. LGBTQI-Themen in Videospielen. Das ist ja ein Thema, das immer mehr diskutiert wird. Wie siehst du das als Teil der Industrie? A: Ja, das stimmt auf jeden Fall. Das Thema wird viel größer. Das ist so ähnlich wie beim Thema Sexismus und Darstellung von Frauen. Früher wurde alles, was mit Minderheiten zu tun hatte, nicht diskutiert. Das war ja in der echten Welt auch so: In den 70ern und 80ern waren Gay-Rights auch erst mal kein Thema. Und als das irgendwann immer wichtiger wurde, tauchten eben auch mehr LGBT-Charaktere in Videospielen auf. Und auch LGBT-Menschen in den Spiele-Firmen. C: Also spiegelt die Gaming-Welt auf eine Art die richtige Welt, aber es dauert immer ein paar Jahre oder sogar Jahrzente länger? A: Ja, das könnte man schon sagen, aber ein wichtiger Aspekt war auch die ganze Explosion des Indie-Sektors. Dadurch konnten sich so viele Menschen selbst verwirklichen. Vorher gab es das Monopol der Riesen-Spielefirmen, heute können kleine Teams oder sogar einzelne Entwickler ihre persönlichen Visionen umsetzen. Und das bedeutet, dass Minderheiten, die früher eher ausgegrenzt waren, jetzt eine Stimme haben. Neben dieser ganzen Entwicklung stelle ich aber auch fest, dass sich in den großen Studios etwas ändert. Die Firma, in der ich arbeite, Wooga, da arbeiten 200 Leute und wir haben eine LGBT-Gruppe, wir sprechen über das Thema. Jetzt kommt bald der Christopher Street Day, da haben wir in der Firma ein offizielles Event organisiert und gehen da hin. Diese Sichtbarmachung auch in großen Spielefirmen passiert gerade auch viel mehr als früher. Und das ist echt gut. C: Was würdest du sagen, was können Spielefirmen tun, um die Arbeitsatmosphäre für queere Menschen oder einfach viele verschiedene Menschen besser zu machen? A: Also für mich ist es leicht, über die Ansichten von queeren Menschen zu sprechen, obwohl ich auch schwarz bin, also habe ich diese Perspektive auch. Aber wichtig ist auf jeden Fall, dass Firmen niemals annehmen, dass schon alles irgendwie okay sein wird. Dass, wenn sich keiner deiner Mitarbeiter über etwas beschwert, ja auch kein Problem da sein kann. Das ist etwas, das man sehr oft sieht, Firmen sagen dann: „Oh wir haben keine Probleme mit Diskriminierung, weil sich bei uns nie jemand beschwert hat.“ Deswegen sollte man immer proaktiv zeigen, dass alles gut ist. Also sagen: „Hey, wir sind eine diverse Firma, wir lieben Diversität, das macht uns besser und das macht unsere Spiele besser.“ C: Also muss man proaktiv die eigenen Mitarbeiter ansprechen und fragen, ob alles okay ist, weil sie vielleicht einfach zu ängstlich sind, von alleine etwas zu sagen? A: Ja, das ist auf jeden Fall so. Vor allem auch aus der Perspektive von Bewerber*innen. Wenn ich mich als LGBT-Person irgendwo bewerbe und da steht auf der Website: „Hey, wir sind super-offen, wir heißen Leute mit verschiedenen sexuellen Orientierungen und Identitäten willkommen und hier ist ein Video von uns beim Christopher Street Day“ und so weiter, dann sendet das eine ganz andere Nachricht, als wenn da gar nichts steht. Wenn da nichts steht, dann ist das wie eine Lotterie. Vielleicht ist es gut, vielleicht nicht. Ich habe da ein Beispiel. Ein schwuler Freund von mir hat sich bei einem ziemlich großen europäischen Studio beworben und wurde dann im Bewerbungsgespräch gefragt, ob er eine Frau hat. Nicht einmal, ob er einen Partner hat, sondern eine Frau. Und er fand das total komisch und war verletzt. Und da denkst du dir als LGBT-Person so: Okay, klar, man kann mit so etwas leben, aber gerade heutzutage, wo sich immer mehr Firmen mit diesen Themen beschäftigen, warum soll ich dann für jemanden arbeiten, der sich dafür überhaupt nicht interessiert? C: Ich würde mit dir auch gerne über die eigentlichen Videospiele sprechen. Gibt es Spiele, bei denen du dachtest, dass die es gut hinbekommen haben, eine queere Perspektive zu vermitteln? A: Ja, da gibt es heutzutage glücklicherweise mehrere. Auf jeden Fall muss ich „Caper in the Castro“ erwähnen. Das ist das allererste LGBT-Game. Das kam 1989 raus und war ganz lange verschollen und ist erst letztes Jahr wiederaufgetaucht. Das habe ich vor kurzem gespielt und fand es interessant. Da geht es um eine lesbische Detektivin, die ein Verbrechen gegenüber einer Trans-Person aufklärt. Wenn wir ein bisschen moderner werden, dann auf jeden Fall das erste „Fable“. Das hat das ganz gut gemacht. Oberflächlich, aber gut. Das habe ich kurz nach meinem Coming-out gespielt und man konnte im Spiel eben sowohl Männer als auch Frauen heiraten. Das war eine kleine Sache, die für mich damals total wichtig war. Ich meine, ich war gerade dabei, mit meiner offenen Homosexualität klarzukommen, und dann ist da dieses supercoole große Spiel, in dem du beide Geschlechter heiraten kannst. Und die „Mass Effect“-Serie hat das auch gut gemacht. Das hat sich einfach natürlich angefühlt. Charaktere hatten einfach verschiedene Arten von Beziehungen, das hat einfach Sinn gemacht. C: Manche kritisieren die „Mass Effect“-Reihe dafür, dass dort alle Charaktere pansexuell oder bisexuell sind, es aber keine rein-schwulen oder rein-lesbischen Charaktere gibt. Kannst du das nachvollziehen? A: Ja, ich kann das auf jeden Fall nachvollziehen und es ist auch gut, immer weiter die Grenzen des Möglichen auszureizen, aber diese Spiele sind einfach schon ein bisschen älter, deswegen ist das überhaupt erst mal gut, dass sie diese Optionen angeboten haben. Wenn kommende Spiele das noch besser machen und es zum Beispiel mehr asexuelle Charaktere gibt, ist das natürlich toll. C: Gibt es ein Spiel, das dir nicht gefallen hat, also wo du zum Beispiel das Gefühl hattest, dass ein queerer Charakter schlecht designet war? A: Ja, da gibt es sogar ein ganzes Genre. Leider. Ich habe als Kind viele japanische Rollenspiele gespielt und ich liebe solche Spiele wie Final Fantasy. Da gibt es leider einen Stereotyp, den man „Sissy-Bösewicht“ nennt. Das sind männliche Bösewichte, die sehr feminin erscheinen und definitiv queer sein sollen, manchmal auch flirty. Und die sind böse und korrupt und eitel und manchmal wahnsinnig. Das kommt von einem Aspekt der japanischen Gesellschaft, in der Männer sich eben nicht so sehr mit Beauty und femininen Dingen beschäftigen sollen. Das wird als etwas Schlechtes angesehen. Das ist traurig, weil ich viele dieser Spiele wirklich liebe. Aber irgendwann habe ich mir diese Spiele kritisch angeschaut und das als Problem festgestellt. Und viele japanische Spielen machen das immer noch. C: Wie versuchst du denn selbst als Entwickler bei Wooga, deine eigene Perspektive in die Spiele zu bringen. A: Für mich geht es einfach darum, Leute an diese Dinge zu erinnern. Ich bin ein Optimist und ich glaube an die guten Absichten der Menschen. Und diese Probleme mit der Darstellug von Charakteren in vielen Spielen sind da nur drin, weil die Leute diese Dinge nicht zu Ende denken. Vor allem wenn alle um dich herum weiße, heterosexuelle Männer sind. Dann entstehen Echo-Kammern, in denen alle das gleiche sagen und nicht merken, dass es auch noch andere Perspektiven gibt. Für mich ist es einfach wichtig, eine andere Perspektive reinzubringen und das reicht dann meistens schon. Einfach zu sagen: „Hey, hier sind 50 Charaktere und keiner von denen ist queer.“ Und dann merken das die Leute selber, dass das irgendwie nicht passt. Und es hat sich ja auch vorher keiner hingesetzt und gesagt: „Wir wollen auf keinen Fall queere Charaktere haben, oder wir wollen auf keinen Fall nicht-weiße Charaktere haben.“ Die Leute achten einfach nicht auf diese Dinge und merken das gar nicht. Und da muss man die Leute einfach drauf aufmerksam machen. Für mich sind die besten LGBT-Charaktere einfach ganz normale Charaktere, die zufällig auch queer sind. Denn das Gegenteil davon ist zu sagen „Wir brauchen jetzt unbedingt eine Drag-Queen.“ Und ich mag Drag-Queens wirklich sehr, aber das wird dann ja total riskant, wenn das der einzige LGBT-Charakter ist, den du in einem Spiel mit 100 Charakteren hast. Man muss da die Balance finden. Ich finde, ein guter Trick ist, einfach Charakter-Hintergründe zu vermischen. Also erst einen Charakter zu erstellen und dann zu sagen: Übrigens dieser hier ist schwul. Das einfach ein bisschen zu vermischen, dann erhält man eigentlich keine Stereotype. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-lgbtqi-videospiele
72:01 27/07/18
RUSH | Warum ist Fortnite so erfolgreich? - Alles richtig gemacht.
Fortnite ist gerade das größte Phänomen der Gaming-Welt. Millionen Erwachsene und Kinder tummeln sich täglich auf seiner Battle-Royal-Map. Wie ist das Spiel zum Mega-Hit geworden? „Fortnite“ ist gerade das größte Phänomen der Gaming-Welt. Millionen Erwachsene und Kinder tummeln sich täglich auf seiner Battle-Royal-Map. Wie ist das Spiel zum Mega-Hit geworden? 00:00:45 – Tipp: Das Magazin Waypoint hat große Entwicklerstudios zu Crunch-Time befragt 00:05:53 – Wir sprechen kurz über „Octopath Traveller“ 00:07:22 – Christian findet die Akzente bei „Assassin’s Creed: Origins“ nerven 00:10:53 – Fornite-Talk: Warum geht das Spiel so durch die Decke? Wir freuen uns natürlich wie immer über Sterne auf iTunes, Abos bei Spotify, Deezer und Google Podcasts – und natürlich über Mails an rush@detektor.fm. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-warum-ist-fortnite-so-erfolgreich
34:44 13/07/18
RUSH | Vampire & Entscheidungen - Sterben und sterben lassen
In dieser Folge von RUSH sprechen wir über Entscheidungen, die wir in Spielen wie „Vampyr“ und „Captain Spirit“ treffen. Wie können Entwickler es schaffen, dass Entscheidungen sich wichtig anfühlen und wir ihre Konsequenzen spüren? Außerdem: Vampire! In dieser Folge von RUSH sprechen wir über Entscheidungen, die wir in Spielen wie „Vampyr“ und „Captain Spirit“ treffen. Wie können Entwickler es schaffen, dass sie sich wichtig anfühlen und wir ihre Konsequenzen spüren? Außerdem: Vampire! 00:00:00 – E3, Entwickler-Gebrabbel, Hörer-Post 00:10:44 – „Vampyr“ 00:19:40 – Diskussion: Vampire 00:23:30 – Interview mit Thomas Bohn (Uni Gießen) zur Geschichte der Vampire 00:31:30 – Diskussion: Vampire 00:40:19 – Interview mit Carolin Wedler (Uni Bayreuth) zu Entscheidungs-Spielen 00:45:50 – Diskussion: Entscheidungen in Videospielen „Rush – Der Gaming-Podcast“ gibt’s bei bei Apple Podcast, Spotify, Deezer und Google Podcasts. Eine Zusammenarbeit zwischen GIGA GAMES und detektor.fm. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-vampire-entscheidungen
67:22 29/06/18
Rush | E3-Special 2018 - "Ich wünsche mir mehr Innovationen"
Die wichtigste Spiele-Messe der Welt hat diese Woche in Los Angeles stattgefunden. Wir sprechen über die größten Enthüllungen, Highlights und Flops der E3. >> Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/rush-e3-special-2018
90:19 15/06/18