Show cover of TUCscicast – Der Wissenschafts-Podcast der TU Chemnitz

TUCscicast – Der Wissenschafts-Podcast der TU Chemnitz

Die Technische Universität Chemnitz präsentiert im Podcast „TUCscicast“ aktuelle Forschung an der TU Chemnitz. Zu Wort kommen in diesem Langformat Forscherpersönlichkeiten aus der Universität, die in lockerer Atmosphäre alltagssprachlich, mal humorvoll, mal anschaulich, aber immer fachlich tiefgreifend über ihre Forschungsschwerpunkte berichten.

Tracks

Episode 09: Leben in der Risiko-Demokratie
Wir leben in einem demokratischen System, das permanent Spannungen und Widersprüche produziert und wieder auflösen muss. Ein aktuelles Beispiel sind populistische Demonstrationen, auf denen mangelnde Meinungsfreiheit beklagt wird obwohl die öffentliche Zurschaustellung das Gegenteil demonstriert. Das Leben in der sogenannten „Risiko-Demokratie“ ist die Hauptthese der Soziologin und Soziologen um Prof. Dr. Henning Laux, Inhaber der Professur für Soziologische Theorien und Dr. Ulf Bohmann von der TU Chemnitz sowie Dr. Jenni Brichzin von der Universität der Bundeswehr in München. Sie haben in ihrer neuen Publikation anlässlich der rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz Ende August 2018 die Stadt ethnographisch vermessen und sprechen im Podcast darüber, was sich anhand dieser Ereignisse für das Leben in der Risiko-Demokratie generell lernen lässt.
75:19 25/08/22
Episode 08: Wie wir Kriminalität wahrnehmen
Wenn es um die Folgen von Kriminalität geht, spielt auch die gefühlte Bedrohung eine wichtige Rolle. Wir fragen uns: Warum hat diese Person ein Verbrechen begangen? Und: Könnte das wieder passieren? Allerdings gibt es zu diesen und weiteren Formen von wahrgenommener Kriminalität noch kaum Daten. Mit dem Zentrum für Kriminologische Forschung Sachsen e. V. (ZKFS), einem An-Institut der TU Chemnitz, soll sich das ändern. Das Team erforscht, wie es zu Straftaten kommt und wie diese sowie die Straftäter und -täterinnen von der Bevölkerung wahrgenommen werden. Damit ist das ZKFS einzigartig in Ostdeutschland und leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Denn zum einen entstehen empirischen Grundlagen für politisches Handeln und zum anderen wissenschaftliche Erkenntnisse für die Öffentlichkeit. Im Podcast sprechen Moderator Pascal Anselmi und Prof. Dr. Frank Asbrock, der Direktor des ZKFS, über Hintergründe und Ziele der kriminologischen Forschung.
45:20 28/07/22
Special 2-3: Wie Mixed Realities die Wissenschaft verändern
Virtual Reality kennen die meisten sicher von Bildern, auf denen Personen die bekannten und etwas klobigen Brillen tragen – in der Fachsprache „Head-mounted Display“ genannt. Jüngst wurde das Thema durch Mark Zuckerberg und dessen meta-Konzern befeuert, die eine Zukunft der sozialen Netzwerke in virtuellen Umgebungen – dem Metaverse – heraufbeschwören. Es ist eine Art Matrix, in der die Regeln des sozialen Zusammenlebens neu ausgehandelt werden könnten. Mit Prof. Dr. Guido Brunnett, Inhaber der Professur Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung der TU Chemnitz und Dr. Daniel Pietschmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medienforschung an der TU, begegnet Moderator Johannes Schmidt zwei Forschern, die sich aus ganz verschiedenen Perspektiven mit der Integration von VR- und AR-Lösungen beschäftigen.
46:44 22/07/22
Episode 07: Wo die Wissenschaftskommunikation nach zwei Jahren Pandemie steht
Die Pandemie-Erfahrung hat nicht nur den Alltag und die Arbeit nachhaltig verändert, sondern auch insbesondere die Bedeutung guter Wissenschaftskommunikation so sichtbar wie vielleicht noch nie zuvor gemacht. Das hat auch zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Themen wie Qualität, Verantwortung oder Rollenverständnis innerhalb der Wissenschaftskommunikation geführt – und die Debatte hält an. Aus diesem Grund spricht Pascal Anselmi, Moderator des Wissenschaftspodcasts „TUCscicast“ über das Kommunizieren von Wissenschaft, zum Beispiel auch im Rahmen dieses Podcasts. Sein Gäste sind stellvertretend für den Bereich der überinstitutionellen Wissenschaftskommunikation Rebecca Winkels, Bereichsleitung Kommunikation und Strategie bei Wissenschaft im Dialog sowie Projektleiterin für das Portal Wissenschaftskommunikation.de, stellvertretend für die forschungsseitige Wissenschaftskommunikation Dr. Nicolas Wöhrl, Physiker an der Universität Duisburg-Essen und mit dem Podcast „Methodisch Inkorrekt!“ einer der erfolgreichsten deutschen Wissenschaftskommunikatoren, und für den Bereich der institutionellen Kommunikation Matthias Fejes, Mitarbeiter in der Pressestelle und Crossmedia-Redaktion der TU Chemnitz sowie assoziiertes Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes Hochschulkommunikation e. V. Genannte Quelle: Beatrice Lugger: Ein Hoch auf die Mutigen. In: Süddeutsche Zeitung (3. Mai 2022). https://www.sueddeutsche.de/wissen/wissenschaft-kommunikation-twitter-1.5577416?reduced=true BMBF (Hg.): #FactoryWisskomm. Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation. https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/downloads/files/factorywisskommpublikation.pdf?__blob=publicationFile&v=2 Methodisch inkorrekt | der methodisch inkorrekte Podcast: https://minkorrekt.de/ Wissenschaftsrat (Hg.): Wissenschaftskommunikation. Positionspapier: https://www.wissenschaftsrat.de/download/2021/9367-21.pdf?__blob=publicationFile&v=10 Wissenschaftskommunikation.de. Das Informations- und Diskussionsportal für die Wissenschaftskommunikation: https://www.wissenschaftskommunikation.de/
58:50 15/07/22
Episode 06: Wie künstliche Gehirne die Robotik der Zukunft prägen könnten
Deep Learning, Quanten-Computing, Human Brain Project: Mehrere technologische Projekte und Durchbrüche der jüngeren Zeit eröffnen Möglichkeiten für den Einsatz von Robotern und künstlicher Intelligenz, die man höchstens aus visionärer Science Fiction kannte. Die Frage ist: Wo stehen wir aktuell und was wird künftig möglich? Darüber spricht Prof. Dr. Florian Gunter Röhrbein, Inhaber der Professur Neurorobotik an der TU Chemnitz, in der neuen Folge des TUCscicast. Röhrbein ist Experte für künstliche neuronale Netze und Forscher im Human Brain Project.
36:53 16/06/22
Episode 05: Die Rückkehr der Grenzen im 21. Jahrhundert
Mit dem Siegeszug der Globalisierung schienen die Grenzen auf dem Rückzug zu sein, 2020 feierte etwa der Schengen-Raum sein 25-jähriges Bestehen. Wer in dieser Zeit geboren und aufgewachsen ist, kennt Grenzen eher aus dem Geschichtsbuch oder vom bangen Gefühl bei der Einreisekontrolle am Flughafen. In den vergangenen Jahren scheint es allerdings wieder gegenläufige Tendenzen in Sachen Grenzöffnung zu geben. Die EU schottete sich im Zuge der Flüchtlingsbewegung nach außen ab, mit dem Brexit gibt es wieder Zollgrenzen und auch die Corona-Pandemie hat vielerorts Grenzen wieder spürbar werden lassen. Erlebt die Grenze in Europa eine Renaissance? Darüber sprechen Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der Technischen Universität Chemnitz und Prof. Dr. Steffen Mau. Mau ist Professor sowie Leiter des Lehrbereichs Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Sachbuch „Sortiermaschinen – Die Neuerfindung der Grenze im 21. Jahrhundert“ ist aktuell für den Deutschen Sachbuchpreis 2022 nominiert.
52:50 28/04/22
Special 2-2: Wie viel „Ich“ steckt im eigenen Avatar?
Durch die Corona-Pandemie sind Online-Plattformen, auf denen man sich zum Beispiel in Form von Avataren – also digitalen Abbildern seiner selbst – begegnen kann, alltäglich geworden. Mit einem solchen Avatars wird es möglich, sich „körperlich“ in Online-Räumen zu treffen, während man eigentlich woanders auf der Welt an einem Computer sitzt. Welche Bedeutung hat das Aussehen des eigenen Avatars und nach welchen Kriterien gehen Nutzerinnen und Nutzer bei der Gestaltung des digitalen Konterfeis vor? Unter anderem darüber sprechen die beiden Forscherinnen Sabrina Bräuer und Sarah Mandl in der neuen Folge des TUCscicast-Specials zum Sonderforschungsbereich (SFB) „Hybrid Societies“.
38:36 13/04/22
Episode 04: Zwei Jahre Pandemie – Wo Kulturschaffende heute stehen
Um die Kulturschaffenden steht es nicht gut in der Pandemie. Soviel ist klar. Aber wie schlecht genau und was sind die Gründe? Das haben Diana Heinbucher und Anja Herrmann-Fankhänel von der Professur Innovationsforschung und Technologiemanagement der TU Chemnitz anhand der Chemnitzer Kulturszene untersucht. Ihre Ergebnisse sind in der Studie „WERTSTOFF Kultur“ erschienen. Im „TUCscicast“ ordnen die beiden Forscherinnen die Ergebnisse im Gespräch mit Moderator Pascal Anselmi ein.
38:34 31/03/22
TUCscicast-Special: Krieg in der Ukraine
Aufzeichnung des Online-Podiums zum Krieg in der Ukraine vom 9. März 2022. In der Diskussion geht es um historische Gründe hinter diesem Krieg, den Einfluss des Krieges auf die internationale Politik sowie soziale und gesellschaftliche Aufgaben, die dieser Krieg Europa aufträgt. Auf dem Podium diskutierten: Prof. Dr. Birgit Glorius, Inhaberin der Professur Humangeographie mit dem Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung an der TU Chemnitz und Expertin für das Themenfeld „Flucht und Migration“; Prof. Dr. Stefan Garsztecki, Inhaber der Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas der TU Chemnitz und Experte für die Region Ostmitteleuropa; Prof. Dr. Kai Oppermann, Inhaber der Professur Internationale Politik an der TU Chemnitz und Experte für internationale Politik und Prof. Dr. Vladimir Shikhman, Inhaber der Professur Wirtschaftsmathematik an der TU Chemnitz.
116:53 24/03/22
Special 2-1: Künstliche Intelligenz in hybriden Gesellschaften
Das Thema „Künstliche Intelligenz“ in seinen verschiedenen Facetten ist ein Dauerbrenner in der Science Fiction und in den Medien. Bekannte Beispiele aus Literatur und Film sind „2001: A Space Odyssey“, „AI“ oder „Ex Machina“. Aber welche Bedeutung wird KI in unserer künftigen Gesellschaft tatsächlich haben und wie weit ist die Forschung aktuell bei der KI-Entwicklung? Darüber sprechen Prof. Dr. Fred Hamker und Christiane Attig vom Sonderforschungsbereich "Hybrid Societies" der TU Chemnitz.
39:28 03/03/22
Teaser 2: Hörbar neue Erkenntnisse
Matrix, Star Trek und Co. verbindet nicht nur das Science-Fiction-Genre – die Filme entwerfen auch Zukunftsvisionen, in denen das Verhältnis von Mensch und Technik eine ganz wesentliche Rolle spielt. In der 2. Staffel des TUCscicast Specials „Mensch-Maschine-Miteinander“ wollen wir die vielen Themen, die wir in der 1. Staffel in diesem Kontext angerissen haben, vertiefen und vor allem vorausschauen – wie geht es weiter im Sonderforschungsbereich „Hybrid Societies“? Eine kleinen Einblick gibt der Teaser.
15:29 15/02/22
Episode 03: Ein Jahr Biden – Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen US-Administration und Ampel-Regierung
Ein Jahr ist US-Präsident Joe Biden im Amt. Im TUCscicast haben wir die Ereignisse rund um die US-Wahl 2020 intensiv begleitet und analysiert. Deswegen schauen wir jetzt auf das erste Präsidentschaftsjahr zurück und gleichzeitig nach vorn auf aktuelle Herausforderungen wie die Ukraine-Krise. Außerdem geht es um die Frage, was die Biden-Administration von der neuen Ampelregierung erwartet. Und natürlich auch, welchen Kurs die Regierung unter Bundeskanzler Scholz im transatlantischen Verhältnis fährt. Über diese Themen spricht Moderator Pascal Anselmi mit Prof. Dr. Kai Oppermann, Inhaber der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz.
36:39 11/02/22
Episode 02: Corona-Spaziergänge: Zwischen legitimem Protest und radikalisierter Demokratie-Gefahr
Es vergeht kaum eine Woche, in der keine Menschen auf die Straße gehen, um gegen Corona-bedingte Einschränkungen und Maßnahmen zur Eindämmung von Bund und Ländern zu demonstrieren. Dabei kommt es insbesondere in Sachsen immer wieder auch zu Aus- und Grenzüberschreitungen – zum Beispiel wenn Regierungsmitglieder von einer aufgebrachten Menge beleidigt und sogar zu Hause bedrängt werden, oder Protestteilnehmerinnen und -teilnehmer gewalttätig gegen Beobachterinnen und Beobachter, Medien sowie Polizei und Gegenproteste vorgehen. Wie sind diese Demonstrationen einzuordnen, die sich irgendwo zwischen legitimem Protest und radikaler Demokratie-Gefahr bewegen? Im Podcast sprechen darüber Dr. Piotr Kocyba Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas der TU Chemnitz und Dr. Alexander Leistner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig.
46:19 21/01/22
Episode 01: Cannabis-Legalisierung: Aspekte aus Suchtforschung und Suchtmitteltherapie
In ihrem Koalitionsvertrag hat sich die neue Bundesregierung dazu entschlossen, Cannabis zu legalisieren und kontrolliert abgeben zu wollen. Offen sind dabei noch Fragen wie zum Beispiel, was kontrollierte Abgabe genau bedeutet und welchen Einfluss die Legalisierung auf das Konsum- und Suchtverhalten haben könnte. Ins Detail dazu geht Pascal Anselmi, Moderator des Wissenschaftspodcast „TUCscicast“ der Technischen Universität Chemnitz, in der ersten Folge der vierten Staffel mit Prof. Dr. Stephan Mühlig. Er ist Inhaber der Professur Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Chemnitz, Leiter der Raucherambulanz Chemnitz sowie der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz (PHA-TUC GmbH) und Psychosozialen Beratungsstelle in Chemnitz und gehört bundesweit zu den renommiertesten Wissenschaftlern im Bereich der Suchtforschung und Suchtmitteltherapie. Außerdem geht es im Podcast um die Fragen, welches Suchtpotential Cannabis hat, was Sucht überhaupt ist und wie moderne Suchtmittelforschung sowie Suchtmitteltherapie funktioniert.
43:13 17/12/21
Teaser Staffel 4
Willkommen in der inzwischen schon vierten Staffel von TUCscicast! Anders als die letzten Male starten wir diesmal nicht mit einem kurzen Recap, denn den haben wir euch schon in einer Extra-Folge geliefert. Wir starten diesmal mit unserem neuen Moderator Pascal Anselmi sowie Andreas Bischof und Matthias Fejes direkt in die Ideen und Themen zur neuen Staffel. Wir sprechen darüber, was wir vorhaben und neu machen wollen und warum das Thema Wissenschaftskommunikation diesmal auch als eigenes Thema eine größere Rolle spielen wird.
17:43 09/12/21
Episode 11: Recap und Ausblick
In der vergangenen dritten Staffel des TUCscicast haben wir uns überwiegend mit sehr aktuellen Themen befasst. Darunter die US-Wahl, die erfolgreiche Kulturhauptstadtbewerbung der Stadt Chemnitz sowie Themen aus den Bereichen Technik und Digitalisierung. Welche Themen sind der Redaktion besonders im Gedächtnis geblieben und womit könnte es in der vierten Staffel weitergehen? Das Recap vor Beginn der neuen Staffel verrät es.
12:25 18/11/21
Episode 10: Innovative Indoor-Navigation
Gebäude-GPS findet auch innerhalb von Räumen Wege zum gewünschten Ziel: Wann haben Sie sich eigentlich das letzte Mal verlaufen? Wahrscheinlich ist das schon eine Weile her, denn egal ob Wald oder Großstadtdschungel – schnell das Smartphone mit Navigations-App gezückt und binnen Sekunden hat man die perfekte Route zum gewünschten Ort gefunden. Eine Schwachstelle haben diese Navis aber: Sobald man ein Gebäude betritt, ist Schluss mit der Wegfindung. Dann müssen wieder Schilder, Pfeile und der gute alte Orientierungssinn herhalten. Das beschränkt viele Anwendungsszenarien. Denn diese reichen von der zielgenauen Wegfindung zum Buch in einer Bibliothek bis hin zum Lotsen zum gewünschten Sitzplatz im Zug. Wissenschaftler der TU Chemnitz haben dafür eine vermeintlich simple Lösung entwickelt – das Gebäude-GPS. Wie genau das funktioniert, warum es zwar simpel klingt, aber sehr herausfordernd in der Entwicklung war, und wo wir in Zukunft auch in geschlossenen Gebäuden noch unseren Weg finden können, darüber spricht Lara-Lena Gödde in der neuen Folge des TUCscicast mit Dr.-Ing. Marko Rößler und Dipl.-Ing. Daniel Froß von der Professur Schaltkreis- und Systementwurf (Leitung: Prof. Dr. Ulrich Heinkel) der TU Chemnitz!
33:56 25/06/21
Episode 09: Wahlen und Demokratie in Zeiten der Pandemie
Man mag es kaum glauben, aber neben COVID-19 gibt es in diesem Jahr noch ein weiteres Thema, das potentiell enorme Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben haben dürfte. Zumindest in Deutschland. Denn hier stehen im September die Bundestagswahlen an. Und nachdem Angela Merkel als Bundeskanzlerin nicht mehr zur Verfügung stehen wird und die Corona-Pandemie das Leben der meisten Menschen in der BRD auf den Kopf gestellt hat, ist das Rennen so offener denn je. Aber vielleicht ist das auch gar nicht schlecht und hilft vor der Wahl sogar, das Profil der Parteien sowie Kandidatinnen und Kandidaten zu schärfen und das Vertrauen in die Demokratie zu stärken? Zu diesem Thema spricht in der neuen Folge des TUCscicast Jun.-Prof. Arndt Leininger, PhD, Inhaber der Juniorprofessur Politikwissenschaftliche Forschungsmethoden an der Technischen Universität Chemnitz. Leininger wurde frisch an die TU Chemnitz berufen und forscht zum Thema Wahlen und politische Umfragen.
40:37 26/05/21
Episode 08: Gedruckte Lautsprecher aus Papier
Die meisten Drucker in unseren Büros und Home-Offices verrichten stoisch ihren Dienst. Sie drucken Konzerttickets, Dokumente, Rechnungen und Briefe. Meistens ohne, manchmal mit Papierstau. Bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz kommen weder Formulare noch gestautes Papier aus dem Drucker – bei ihnen sind es Lautsprecher. Und die können sogar Surround Sound erzeugen. Wie es funktioniert, Elektronik auf Papier zu drucken und ob wir in Zukunft alle Papierlautsprecher zuhause haben, darum geht es in der aktuellen Folge des Wissenschaftspodcast „TUCscicast“ mit Dr. Georg Schmidt vom Institut für Print- und Medientechnik.
39:43 30/04/21
Special 6: Epilog – Miteinander von Mensch und Maschine neu gedacht?
In fünf Episoden näherte sich Redakteur und Moderator Thibaud Schremser verschiedenen Schwerpunktthemen des Sonderforschungsbereichs „Hybrid Societies“. Nun ist es Zeit für ein Fazit. Nachdem bereits im Teaser Prof. Dr. Christian Pentzold, Leiter des Projekts Öffentlichkeitsarbeit für den SFB, und Matthias Fejes von Pressestelle- und Crossmedia-Redaktion der TU Chemnitz in dieses Format einführten, werden sie nun auch zurückblicken. Was waren Lieblingsepisoden? Welche Erkenntnisse hat der Podcast inhaltlich und als Medium gebracht? Und wie geht es nach der ersten Staffel weiter? Diese und weitere Fragen beantwortet der abschließende Epilog zur Mini-Serie „Mensch – Maschine – Miteinander“.
18:24 16/04/21
Episode 07: Wie smarte Systeme unseren Alltag verändern
Das Auto parkt von alleine ein und hält automatisch Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Zuhause reguliert sich währenddessen die Zimmertemperatur von alleine und die Waschmaschine bestellt schon mal Waschmittel, wenn es wieder knapp geworden ist. Alles das sind mittlerweile keine Science-Fiction-Szenarien mehr, sondern für viele Menschen schon ganz normaler Alltag. Wie genau aber funktionieren diese smarten Anwendungen, welche technische Entwicklung steckt dahinter und an welchen Projekten wird dazu aktuell in Chemnitz geforscht? Darum geht es in der aktuellen Folge des Wissenschaftspodcast „TUCscicast“ mit Prof. Dr. Harald Kuhn. Harald Kuhn ist Inhaber der Professur für Smart Systems Integration der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Chemnitz und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme ENAS. Im Februar 2021 hat er zudem die Leitung des Zentrums für Mikrotechnologien der TU Chemnitz übernommen.
22:59 25/03/21
Special 5: Das Durchbrechen technologischer Mauern
Künstliche Intelligenz, Deep Learning, autonome Maschinen – die Schlagwörter klingen nach bahnbrechender Zukunftsmusik. Aber wann wird es soweit sein, dass diese Technologien auch selbstverständlich im Alltag präsent sind, mag man sich fragen. Oder vielleicht sogar aufschreien: „Lasst uns das verhindern!“ In Wahrheit ist es so, dass diese und weitere Technologien bereits in der Entwicklung sind und eher in kleinen Schritten als in großen Sprüngen sichtbar werden. Und doch – es gibt sie, die sogenannten „Falling Walls“. Also die Mauern, die auf dem Weg des gesellschaftlichen Fortschritts zum Einsturz gebracht oder zumindest durchlöchert werden müssen. Welche das sind und welche Fragen sich damit für hybride Gesellschaften stellen, versucht Redakteur und Moderator Thibaud Schremser in der fünften Folge des TUCscicast-Special zum Sonderforschungsbereich „Hybrid Societies der TU Chemnitz herauszufinden. Ihn begleiten Prof. Dr. Anja Strobel, Dekanin der Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften und Inhaberin der Professur Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik sowie Prof. Dr. Wolfgang Einhäuser-Treyer, Inhaber der Professor für Physik kognitiver Prozesse.
34:04 12/03/21
Episode 06: Der Preis der digitalen Arbeit
Seit mittlerweile gut einem Jahr hält die Corona-Pandemie die Welt in Atem. Für viele bedeutet das: So viel es geht von zu Hause aus arbeiten. Gleichzeitig müssen unzählige Lieferfahrerinnen und -fahrer den Restaurant- und Laden-Besuch ersetzen, während viele Solo-Selbständige, besonders im Kulturbetrieb, gar nicht arbeiten können. In dieser Folge des TUCscicast mit Dr. Philipp Lorig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der TU Chemnitz, geht es deshalb um die Frage, wie Covid-19 die Arbeitswelt durcheinandergewirbelt hat und was das bedeutet.
32:26 19/02/21
Episode 05: Die Welt nach der US-Wahl
In der ersten Folge der aktuellen Staffel sprachen Prof. Dr. Kai Oppermann von der Professur Internationale Politik der TU Chemnitz und die US-amerikanische TU-Studentin Chelsea Burris über die US-Präsidentschaftswahl 2020. Nun nach dem Sieg und der Amtseinführung des demokratischen Kandidaten Joe Biden blicken der Forscher und Studentin in die Zukunft: Wie werden sich die USA mit einem Präsidenten Joe Biden verändern und welchen Einfluss wird seine Präsidentschaft auf die Außenpolitik der USA haben? Darum geht es in einem zweiten Themenschwerpunkt des Wissenschaftspodcast der TU Chemnitz zur US-Wahl.
37:59 22/01/21
Special 4: KI und Gefühle
Eine künstliche Intelligenz lieben? Film und Fernsehen haben Romanzen zwischen Mensch und Maschine schon in diversen Varianten durchgespielt. Aber wie realistisch ist es eigentlich, dass wir Gefühle für einen Algorithmus oder Roboter entwickeln? Wenn Maschinen immer selbstverständlicher am Alltag vieler Menschen teilnehmen und es immer ausgefeiltere Interaktionen zwischen Mensch und Maschine gibt, wäre es dann nicht folgerichtig, dass wir Maschinen auch als potentielle Partnerinnen oder Partner wahrnehmen? Das ist eine Frage, der die vierte Folge des TUCscicast-Specials „Mensch–Maschine–Miteinander“ zum Sonderforschungsbereich „Hybrid Societies“ (www.hybrid-societies.org) der TU Chemnitz auf den Grund geht.
38:09 08/01/21
Episode 04: Die Studie zum Bedingungslosen Grundeinkommen
In der aktuellen Folge spricht Lara-Lena Gödde mit Prof. Dr. Markus Hertwig. Er ist Inhaber der Professur Soziologie mit Schwerpunkt Arbeit und Organisation an der TU Chemnitz. Gemeinsam sprechen Sie über eine gemeinsame Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität zu Köln und dem Max-Planck-Institut, die zum ersten Mal in Deutschland das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) empirisch erforschen wollen. Ab Januar 2020 erhalten dazu 122 Probandinnen und Probanden über drei Jahre 1.200 Euro. Ziel ist es, die langfristigen Folgen des Grundeinkommens und dessen gesellschaftlichen Auswirkungen zu erforschen. Dabei sprechen Lara-Lena Gödde, Redakteur Pascal Anselmi und Prof. Dr. Markus Hertwig nicht nur über die BGE-Studie, sondern über die verschiedenen Modelle des BGE und über mögliche Alternativen.
58:21 23/12/20
Episode 03: Mathematik, Künstliche Intelligenz und die Transparenz großer Datenmengen
In der aktuellen Folge spricht Lara-Lena Gödde mit Dr. Franziska Nestler und Michael Schmischke von der Professur Angewandte Funktionsanalysis der TU Chemnitz. Beide arbeiten an der diesen Herbst gegründeten Nachwuchsgruppe SALE. Frau Nestler leitet die Gruppe sogar, da sie es geschafft hatte einen Antrag über 1,6 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt zu bekommen. In der Folge des TUCscicast, sprechen sie über die Nachwuchsgruppe SALE, Mathematik an der TU Chemnitz, Künstliche Intelligenz und die Transparenz großer Datenmengen.
39:21 17/12/20
Special 3: Autonomes Fahren und Recht
Kommen Sie kurz mit und stellen Sie sich Folgendes vor: Sie steigen Morgens in Ihren Wagen, geben Ihr Ziel ein und lehnen sich danach entspannt zurück oder arbeiten am Computer – den Weg zur Arbeit findet der Wagen allein. Rote Ampeln, Fußgängerinnen und Fußgänger oder Hindernisse sind kein Problem für Künstliche Intelligenz (KI) und Assistenzsysteme. Willkommen in der Zukunft. Aber dann passiert es doch: Unfall. Wer haftet jetzt bei Sach- oder sogar Personenschaden? Die Fahrzeughersteller, die KI oder doch die Fahrerin oder der Fahrer? Um die juristischen Konsequenzen autonomer Maschinen in der hybriden Gesellschaft geht es in der neuen Folge „Mensch – Maschine – Miteinander“ – ein TUCscicast-Special zum SFB „Hybrid Societies“ der Technischen Universität Chemnitz.
34:23 11/12/20
Episode 02: Kulturhauptstadtbewerbung Chemnitz 2025
Im Wissenschaftspodcast der TU Chemnitz spricht Lara-Lena Goedde mit Prof. Dr. Henning Laux von der Professur für Soziologie mit Schwerpunkt soziologische Theorien der TU Chemnitz und mit Dr. Frederic Bußmann, dem Generaldirektor der Kunstsammlungen Chemnitz über die Nominierung von Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025 und die kommende kulturelle Entwicklung der Stadt. Der Nominierung ging eine lange Bewerbungsphase voraus – und mittendrin die rechtsradikalen Aufmärsche im Jahr 2018 und die Reaktionen darauf. Am bekanntesten wohl die #WirSindMehr-Konzerte im Sommer 2018. Wie hat es Chemnitz trotz oder vielleicht gerade wegen diesen Ereignissen geschafft Europäische Kulturhauptstadt Europas 2025 zu werden und was hat der Titel für Auswirkungen auf die Stadt, ihre Bewohner und die regionale Kunst- und Kulturszene?
42:26 19/11/20
Special 2: Menschen, Prothesen, Stereotype
Was Darth Vader im „Star Wars“-Universum ist, das sind die Dalex in der Science-Fiction-Serie „Dr. Who“ und die Borg bei Star Trek. Neben diesen Mensch-Maschine-Schurken gibt es ebenso zahlreiche wie positive Darstellungen sogenannter Cyborgs wie Robocop. Was sie alle verbindet: Ihre Körper sind technologisch modifiziert und erscheinen damit für manche als Abweichung. Das ruft Reaktionen hervor – negative wie positive. Warum das so ist, was wir für die hybride Gesellschaft daraus lernen können und warum wir den Begriff „Bodyshaming“ im Zusammenhang mit körperlichen Behinderungen Prothesen unbedingt vermeiden sollten, darüber spricht Thibaud Schremser mit Prof. Dr. Bertolt Meyer, Inhaber der Professur Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie, und Philip Adebahr, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der TU Chemnitz.
36:22 05/11/20