Du willst etwas tun zur Prävention von sexualisierter Gewalt in der Kirche? Hier teilen Christ*innen Erfahrungen mit Schutzkonzepten und Best Practice gegen Gewalt in kirchlichen Räumen. Manuela von der Fachstelle sexualisierte Gewalt und Barbara, Social Media Pastorin der reformierten Kirche, sprechen mit Expert*innen aus Kirchengemeinden.
Good Practice zur Erstellung eines Schutzkonzeptes für die KirchengemeindePastor Martin Hinrichs aus Lüneburg und Manuela Feldmann von der Fachstelle Prävention von sexualisierter Gewalt in Leer berichten von erprobten Methoden, mit denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen können. Ziel ist es zu lernen, wie grenzverletzende Situationen wahrgenommen, verhindert oder im Bedarfsfall unterbrochen werden können.Wimmelbilder regen dazu an, über selbst erlebte unangenehme Situationen zu sprechen.Superheld*innen aus Kinofilmen helfen dabei, die nötigen „Superkräfte“ zu benennen und zu entdecken.Piktogramme machen Verhaltenskodex und Schutzkonzept sichtbar und leicht verständlich.Aus seinen Erfahrungen mit einem „Gesprächsgottesdienst“ erzählt Martin Hinrichs außerdem, wie das Thema Prävention von sexualisierter Gewalt im Gottesdienst angesprochen und bedacht werden kann.Und vor allem geht es um den wichtigen ersten Schritt: einen Prozess in Gang zu setzen, an dem möglichst viele Menschen beteiligt sind – Erwachsene wie Jugendliche, aus unterschiedlichen Bereichen der Gemeindearbeit.Kontakt Manuela Feldmannhttps://www.reformiert.de/fachstelle-sexualisierte-gewalt.htmlBausteine (Fragen) zur Erarbeitung eines Schutzkonzepteshttps://www.reformiert.de/bauplan-eines-schutzkonzeptes.htmlBarbara Schenckhttps://digitalekirche.reformiert.de/startseite.htmlMusikYellow Bird Beats from Pixabay
12/7/25 • 41:09
Von sexualisierter Gewalt, die Kindern und Jugendlichen angetan wird, zu sprechen, ist nach wie vor ein Tabu. Schwer zu ertragen ist, was betroffenen Kindern angetan wurde oder noch immer angetan wird. Die Sprache weicht aus, spricht von Machtmissbrauch, wo Gewalt geschieht, von häuslicher Gewalt, wenn Kinder betroffen sind. Für das Schweigen gibt es viele Gründe. Scham und Selbstvorwürfe können der Grund sein, warum Erwachsene dem Thema ausweichen, das Schweigen kann aber auch ein Schutzschild sein oder eine Überlebensstrategie für traumatisierte Erwachsene.Manuela Feldmann von der Fachstelle sexualisierte Gewalt der Evangelisch-reformierten Kirche ermutigt, das Tabu zu brechen und über Gewalt zu sprechen. Denn: Jede und jeder kann etwas tun gegen Gewalt.KontaktFachstelle sexualisierte Gewalt der Evangelisch-reformierten Kirche: www.reformiert.de/fachstelle-sexualisierte-gewalt.htmlccMusik: YellowBirdBeats from Pixabay
11/14/25 • 23:58