Ein Kunstpodcast über Kultur, Gesellschaft und persönliche Perspektiven – wie ein gutes Gespräch: offen, zugewandt und überraschend nah.
Prof. Dr. Malte Thießen, Direktor des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte in Münster, spricht über Geschichte als Gegenwart: Erinnerungskultur als Selbstverständigung, Impfgeschichte als Archiv von Streit, Angst und Hoffnung, Digitalisierung als langer Prozess mit Fragen nach Anschluss, Wertigkeit und Ethik. Westfalen erscheint als „Wundertüte“ der Moderne – Ruhrgebiet, Sauerland, OWL, Münsterland, Lippe in Verdichtung. Eine Folge der Reihe Genau! Westfalen! im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
12/19/25 • 58:47
Ein Gespräch mit Birte Bosse & Thomas Rentmeister über künstlerisches Arbeiten, Formfindung und Offenheit – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
12/12/25 • 42:50
Geza Schön über Duft, Moleküle und Wahrnehmung – eine Folge über Kunst, Philosophie und die Ästhetik des Weglassens im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
12/9/25 • 57:00
Rainer Schütte über Fußball, Haltung und Identität in Westfalen – ein ruhiges Gespräch über Bindung, Verantwortung und die SchücoArena im Jubiläumsjahr 1250 Jahre Westfalen.
11/28/25 • 73:48
Sophie Charlotte Kirk, Daniel Bausch und new Talents über Mentoring, künstlerische Identität und neue Wege im Förderprogramm New Talents Ruhr – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
11/21/25 • 65:12
Jenny Brosinski, Ina Gerken und Adrian Schiess im Dialog mit Helen Frankenthaler – über Bewegung, Durchlässigkeit, Farbe, Freiheit und Haltung im Museum Reinhard Ernst Wiesbaden.
11/14/25 • 76:44
Dr. Oliver Kornhoff und Lea Schäfer über Architektur, Sammlung und Öffentlichkeit im Museum Reinhard Ernst Wiesbaden – im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
11/7/25 • 71:02
Dr. Kirsten Baumann über Arbeit, Strukturwandel und kulturelle Identität in den LWL‑Industriemuseen – Industriekultur als Gegenwart im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
10/31/25 • 45:50
Dr. Ilka Voermann und Dr. Jenny Graser über Dorothy Iannone, weibliche Selbstbestimmung, Zensur und Liebe – Kunst, Körper und Freiheit im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
10/24/25 • 64:49
Nina Backman über das Silence Project, Sisu, Zugehörigkeit und Kunst als Haltung – ein Gespräch aus Helsinki und Berlin im Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst.
10/17/25 • 34:43
Im Emil Schumacher Museum (Hagen) zeigt Rouven Lotz, wie InformELLE 16 Künstlerinnen des Informel sichtbar macht: ihre Wege zwischen Atelier, Netzwerken und Ausgrenzung. Es geht um Ausbildungsmöglichkeiten, Partnerschaften, die zum Schutz- oder Unsichtbarmacher wurden, und um Allianzen, die Türen geöffnet haben – oder verschlossen hielten. Die Ausstellung fragt leise und deutlich zugleich: Welche Stimmen fehlen in unserem kollektiven Gedächtnis – und was verändert sich, wenn wir Künstlerinnen nicht als Fußnote, sondern als Zentrum denken?
10/10/25 • 63:10
Die Ausstellung „Bild und Macht. Zeppelin-Fotografie im Fokus“ im Zeppelin Museum Friedrichshafen zeigt, wie historische Aufnahmen den Zeppelin als Symbol für technische Überlegenheit, nationale Erzählungen und politische Macht inszenierten – vom Kaiserreich über Weimar bis zur NS-Zeit. Dr. Mara-Johanna Kölmel und Dominik Busch sprechen über Bildmuster, Leerstellen und Verantwortung in der Vermittlung sowie über Parallelen zur heutigen Bildpolitik. Zeitgenössische Arbeiten von Aziza Kadyri, Christelle Oyiri und ebb.global & Neïl Beloufa öffnen queer-feministische und nicht-westliche Perspektiven.
10/3/25 • 81:53
Was passiert, wenn Sprache nicht nur übermittelt, sondern berührt? In dieser Folge spricht Dr. Markus Denkler über die Kraft von Dialekten, den Wert sprachlicher Vielfalt und warum Worte mehr sagen als ganze Sätze. Gemeinsam tauchen wir ein in Sprachlandschaften, die verbinden – und bleiben.
9/26/25 • 73:41
In dieser Folge von Die Leichtigkeit der Kunst begegnen sich die Künstlerin Ana Kostova und die Galeristin Lucia Kaufmann. Gemeinsam sprechen sie über die Ausstellung The Space of Color, über raumgreifende Arbeiten, biografische Prägungen und die Suche nach Formen jenseits der Funktion. Im Zentrum steht eine junge, klare Vision: Wie entsteht Vertrauen zwischen Kunst, Raum und Gesellschaft? Und welche Verantwortung trägt eine Galerie dabei heute – auch im Verband?
9/19/25 • 55:19
Was passiert, wenn Kunst nicht abbildet, sondern entsteht? Wenn das Leben zur gemeinsamen Haltung wird – über Jahrzehnte hinweg? In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ treffen wir Ursel und Gottfried Jäger – als eigenständige bildnerische Persönlichkeiten und als Paar, das seit fast sieben Jahrzehnten Fotografie lebt und denkt. Es geht um Generative Fotografie, um Intuition und System, um Fehler und Erkenntnis – und um die bildpoetische Kraft einer Fotografie, die ohne Abbild auskommt. Ein Gespräch über Licht, Leben und das gemeinsame Forschen nach neuen visuellen Möglichkeiten.
9/12/25 • 83:06
Wind als Bild für das Unsichtbare, Spirituelle, Vergängliche – das Diözesanmuseum Paderborn macht ihn in der Ausstellung „Before the Wind“ sinnlich erfahrbar. Kuratiert von Dr. Christiane Ruhmann treffen jahrhundertealte Objekte auf zeitgenössische Klang- und Videokunst. Das Künstlerinnenduo Claudia Brieske (Berlin) und Franziska Baumann (Bern) bringt Bewegung in den Raum – mit Stimmen, Licht, Vinyl und Wind. Die Ausstellung fragt nach der spirituellen Dimension von Erinnerung, Übergang und Offenbarung. Ein Höhepunkt ist das Konzert „Before the Wind – eine Stimminszenierung im audiovisuellen Klangraum“ am 20. und 21. September 2025 – im Rahmen des IMAD-Festivals Paderborn.
9/5/25 • 70:57
Arbeit sichtbar machen: Mit Markus Heinzelmann, Soi Agelidis und Karl-Ludwig Elvers über Geschichte, Sorgearbeit, Müßiggang und Kunst im Museum unter Tage.
9/2/25 • 88:59
Wie erzählt man Westfalen neu – jenseits von Tatort und Wilsberg? Die Produzentin Lotte Ruf (Goldstoff Filme) spricht über feministische Filmformen, Grimme-prämierte Serien wie Haus Kummerveldt, regionale Drehorte und filmische Strategien zwischen Schlossgut und Streaming. Eine Folge über Haltung, Herkunft und Humor – im Rahmen des Themenjahres 1250 Jahre Westfalen.
8/29/25 • 54:19
Loretta Würtenberger über Künstlernachlässe, Schlossgut Schwante und Artists & Estates – ein Gespräch über Verantwortung, Klarheit und Fürsorge in der Kunst.
8/22/25 • 71:42
In dieser Folge von „Die Leichtigkeit der Kunst“ treffe ich Franziska Stünkel – Fotokünstlerin und Regisseurin – in Bad Gastein. Wir sprechen über ihre dokumentarische Serie „Coexist“, über die Entstehung des Films „Nahschuss“ und darüber, was es bedeutet, Kunst mit Haltung zu schaffen. Im dritten Teil des Gesprächs kommt Andrea von Goetz hinzu. Gemeinsam blicken wir auf 15 Jahre Sommer.Frische.Kunst – und auf das, was Bad Gastein zu einem so besonderen Ort für zeitgenössische Kunst macht.
8/1/25 • 74:57
Was erzählt ein Gasthaus über Herkunft, Haltung und Handwerk? In dieser Folge besuchen wir den Großen Kiepenkerl in Münster – und sprechen mit Wilma & Regina Gräfin von Westphalen über regionale Küche, Tradition und den Geschmack von Heimat.
7/25/25 • 45:15
Udo Lindenberg in der LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen – ein künstlerisches Panorama voller Haltung, Humor und Ernst. Im Gespräch mit der Direktorin und Kuratorin Dr. Christine Vogt erkunden wir Lindenbergs Faust-Zyklus, seine bildstarken Deutungen der Zehn Gebote und die Idee einer bunten Menschenfamilie. Die Folge zeigt, wie sehr seine Kunst gesellschaftliche Verantwortung, politische Satire und persönliche Geschichte verbindet – zwischen Popkultur, Pinsel und Poesie.
7/22/25 • 58:07
In dieser Folge von Die Leichtigkeit der Kunst spricht Dr. Kathrin Baumstark, Direktorin des Bucerius Kunst Forums, über die Ausstellung Sean Scully. Stories. Die große Retrospektive zeigt Werke des international renommierten Künstlers, dessen abstrakte Gemälde persönliche Erfahrungen wie Verlust, Licht, Hoffnung und Erinnerung aufgreifen. Wir sprechen über Scullys künstlerischen Weg, zentrale Werkgruppen wie Wall of Light, Doric Paintings und Air Cage – und darüber, wie abstrakte Malerei emotionale Räume öffnet.
7/18/25 • 50:59
Wie kann Performancekunst das Archiv zum Leben erwecken? In dieser Folge beleuchten wir die Ausstellung „Marina Abramović und MAI im Dialog mit Joseph Beuys“ im Museum Schloss Moyland. Dr. Antje-Britt Mählmann (Direktorin), Serge le Borgne (künstlerischer Leiter MAI), sowie die Künstlerinnen Maria Stamenkovic Herranz und Cristiana Cott Negoescu geben Einblick in die Entstehung der Residency, die Verbindung von Archiv und Gegenwart und ihre performativen Recherchen.
7/11/25 • 99:09
Paris, 1955. Eine Ausstellung abstrakter Kunst aus Deutschland. Zehn Jahre nach dem Krieg – mitten in einem Paris, das sich zögernd wieder öffnet. Wer wurde eingeladen? Wer entschied? Wer erinnerte sich?
7/4/25 • 82:22
Was wäre, wenn Klänge zu Erinnerungen werden, Songs zu Zeitzeugen, Schlager zur Chronik? In dieser neuen Folge von Die Leichtigkeit der Kunst spüre ich gemeinsam mit Prof. Dr. Ingo Grabowsky dem Klang Westfalens nach: Zwischen Gregorianik und Grönemeyer, zwischen Pop und Pathos, zwischen Kloster und kollektiver Erinnerung. Wir sprechen über Udo Lindenberg im Museum, über Dialekte als akustische Heimat und darüber, warum der Schlager viel mehr ist als ein Ohrwurm. Eine Podcastfolge über Musik, Identität und die Frage: Wie klingt Zugehörigkeit?
6/27/25 • 50:46
Wie weit bist du bereit zu gehen, um Kunst zu spüren? Dr. Karin Schick lädt ein zur Ausstellung In Touch. Begegnungen in der Sammlung der Hilti Art Foundation in Vaduz. Wir sprechen über kuratorische Entscheidungen, Werke der klassischen Moderne und die Frage, was es heißt, wirklich berührt zu sein. Die Leichtigkeit der Kunst begleitet dich dabei.
6/20/25 • 57:13
Gemeinsam mit Dr. Linda Walther, Direktorin des Museumszentrums Quadrat Bottrop erkunden wir das Leben und Wirken von Josef Albers – Lehrer des Sehens, Bauhausmeister, Farbforscher und begeben uns auf eine Reise durch seine Farbwelten, pädagogischen Ideen, persönlichen Beziehungen und philosophischen Grundsätze.
6/13/25 • 62:21
Wie kann Kunst Orientierung geben in unruhigen Zeiten? In dieser Folge begegnen wir dem visionären Maler und Pazifisten Richard Pousette-Dart – einem der jüngsten Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Im Gespräch mit Dr. Daniel Zamani und Charles Duncan lernen wir ein Werk kennen, das Licht, Form und Spiritualität auf unvergleichliche Weise verbindet. Wir sprechen über Haltung, über das kuratorische Konzept der Ausstellung „Poesie des Lichts“ im Museum Frieder Burda – und darüber, was Pousette-Dart uns heute noch mitgeben kann. How can art offer orientation in uncertain times? This episode introduces the visionary painter and pacifist Richard Pousette-Dart – one of the youngest members of Abstract Expressionism. Through a thoughtful dialogue with curator Dr. Daniel Zamani and Charles Duncan from the Richard Pousette-Dart Foundation, we explore a body of work that uniquely weaves together light, form, and spirituality. The conversation delves into artistic integrity, the curatorial vision behind the exhibition “Poetry of Light” at Museum Frieder Burda – and why Pousette-Dart’s voice still resonates today.
6/6/25 • 72:08
Wie erzählt man 1250 Jahre Geschichte, ohne zu erstarren? Die Ausstellung „775. Westfalen - die Ausstellung“ lädt dazu ein, eine Region jenseits von Karten neu zu entdecken – durch Objekte, Erzählungen, Szenografie und überraschende Perspektiven. Im Gespräch mit Dr. Martin Kroker, Anne Karl und Dominik Kolm begegnen wir Erinnerungsräumen, Pflanzenzeichen und Identitätsmomenten – und erfahren, wie sich Westfalen als Idee, Prozess und kultureller Raum immer wieder neu entfaltet.
5/30/25 • 89:55