Der agilophil Podcast – Dein Impulsgeber für agiles Arbeiten Von und mit Frank Hampe – für alle, die Agilität lieben und leben wollen. Du interessierst dich für agile Produktentwicklung, Scrum, Kanban oder suchst nach Wegen, wie dein Team effektiver, motivierter und kundenorientierter arbeiten kann? Dann bist du hier genau richtig! Der agilophil-Podcast bietet dir Inspiration und praktische Impulse, um die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt erfolgreich zu meistern. Egal, ob du Scrum Master, Product Owner, Unternehmer oder einfach nur neugierig auf agiles Arbeiten bist – dieser Podcast bringt dich und dein Team weiter. Warum du den agilophil-Podcast hören solltest Agile Methoden sind heute unverzichtbar, um in einer komplexen, schnelllebigen Welt erfolgreich zu bleiben. Doch die Umsetzung in der Praxis bringt oft Fragen und Hürden mit sich: Wie entwickle ich Produkte, die meine Kunden wirklich begeistern?Was kann ich tun, wenn mein Team demotiviert ist oder nicht produktiv zusammenarbeitet?Wie setze ich agile Werte und Prinzipien in meinem Unternehmen erfolgreich um?Wie verbessere ich die Qualität meiner Produkte nachhaltig? Dieser Podcast ist genau richtig für dich, wenn du dir folgende Fragen stellst: Was bedeutet agiles Arbeiten wirklich und wie starte ich damit?Welche Vorteile haben agile Methoden wie Scrum, Kanban oder Design Thinking und OKR?Wie verbessere ich die Zusammenarbeit in meinem Team?Wie erreiche ich mehr Kundenorientierung durch Agilität?Was mache ich, wenn Agilität in meinem Unternehmen nicht funktioniert? Wenn du dich bei diesen Fragen angesprochen fühlst, ist der Podcast dein perfekter Begleiter auf dem Weg zu mehr Erfolg, Sinn und Freude in deiner Arbeit. Erfahre mehr unter https://agilophil.de
TOSD – Softwareentwicklung neu gedacht mit Niels Pflaeging Was wäre, wenn wir Softwareentwicklung nicht länger an Kapazitäten, sondern konsequent an Zeit ausrichten? In dieser Folge spreche ich mit Niels Pflaeging über Time-Oriented Software Development (TOSD). Wir diskutieren, warum Niels Scrum, Kanban und klassische Backlogs kritisch sieht und weshalb TOSD stattdessen auf Tagesportionen, endliche Listen und klare Verantwortung setzt. Im Zentrum steht ein radikaler Perspektivwechsel: Nicht die verfügbare Kapazität bestimmt den Takt, sondern die verlässliche Fertigstellung von Arbeit. Dabei geht es um Flow, kurze Lieferzeiten, List-Owner statt dauerhafter Rollen und die Frage, was Softwareentwicklung von Toyota, QRM und schwingender Produktion lernen kann. Irgendwie radikal, aber doch bemerkenswert einfach. Es ist schließlich die Zeit, um in Lösungen zu denken. Dein agilophiler Frank
8/11/26 • 56:55
Europa besitzt hervorragende Fachkräfte, Forschungseinrichtungen und Ideen. Trotzdem schaffen es viele Unternehmen nicht, daraus schnell erfolgreiche Produkte zu entwickeln. In dieser Episode spreche ich mit Christoph Schmiedinger, Strategie- und Innovationsberater und Autor des Buches „Das Ende der Innovationsblockade“. Wir beleuchten, warum Innovationshemmnisse nicht nur durch Bürokratie und Regulierung entstehen. Auch lange Entscheidungswege, starre Budgets, fehlende Verantwortung und der Wunsch nach perfekten Lösungen blockieren den Fortschritt. Christoph zeigt, wie ein klarer Nordstern, eigenverantwortliche Teams und kurze Feedbackzyklen die Produktentwicklung beschleunigen können. Entscheidend ist, Strukturen, Prozesse und Unternehmenskultur gemeinsam zu verändern – einzelne agile Methoden reichen dafür nicht aus. Das gute, alte Change Management und Adaptabilität sind aber eben dazu nötig. „Das Ende der Innovationsblockade“ beim Haufe-Verlag Viel Spaß beim Innovieren! Dein agilophiler Frank
7/28/26 • 46:16
Wie verändert künstliche Intelligenz die Produktentwicklung? In dieser Folge spreche ich mit Kathi Krimmer von Vogel Corporate Solutions über KI-gestütztes Prototyping, menschliche Kreativität und die wachsende Bedeutung von GEO, also Generative Engine Optimization. Dabei wird deutlich: Ein gutes Produkt allein reicht künftig nicht mehr aus. Produkte müssen verständlich, maschinenlesbar und außerhalb der eigenen Website sichtbar sein. Für Product Owner bedeutet das, neben Funktionen auch strukturierte Informationen, relevante Nutzerfragen, konsistente Kommunikation und neue Touchpoints im Backlog zu berücksichtigen. Das zentrale Learning: Zukunftsfähige Produkte lösen ein konkretes menschliches Problem und werden so entwickelt, dass Menschen und KI-Systeme ihren Nutzen klar erkennen können. Und das wird wahrscheinlich nicht über eine eigene Webseite, sondern über die Reaktionen der Kunden über dein Produkt im Netz sein. Auch in dieser Hinsicht wird einiges auf uns zukommen. Dein agilophiler Frank
7/14/26 • 43:34
Scrum nach 25 Jahren neu gedacht – Boris Gloger über Führung, Agilität und die Zukunft von Scrum 25 Jahre Scrum – Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme. In dieser Episode spreche ich mit Boris Gloger über die vollständig neu geschriebene sechste Auflage seines Buches „Scrum für die neue Ära – Eine agile Evolution“. Wir diskutieren, warum Scrum nicht an der Methode scheitert, sondern häufig an organisatorischen Dysfunktionalitäten wie fehlender Priorisierung,übergroßen Backlogs oderunklarer Führung. Außerdem werfen wir einen Blick auf die Zukunft von Scrum, die Rolle von Künstlicher Intelligenz sowie die veränderten Aufgaben von Product Ownern und Scrum Mastern. Ein Gespräch über Führung, Lernkultur und die Frage, wie Agilität auch nach 25 Jahren wirksam bleiben kann. Mein Fazit Dieses Gespräch zeigt sehr deutlich: Scrum ist keineswegs überholt. Viele seiner Grundprinzipien sind heute aktueller denn je. Gleichzeitig fordert Boris Gloger dazu auf, den Fokus weg von Methoden und Werkzeugen hin zu den eigentlichen Ursachen organisatorischer Probleme zu richten. Abseits vom Framework ist am Wichtigsten: MACHEN... Verantwortung für sein TUN übernehmen und Wirksam sein! Hier der Link zum Buch: Dein agilophiler Frank
6/30/26 • 58:15
In dieser Folge des agilophil Podcasts spreche ich mit dem Schweizer Agile Coach, Organisationsentwickler und Buchautor Ari Byland über sein Buch „Value Talks – Wirksame Muster für lernende Organisationen“. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum Lernen wichtiger ist als jedes agile Framework und wie Unternehmen in einer komplexen Welt anpassungsfähig bleiben können. Wir sprechen über lernende Organisationen,Sensemaking,den Umgang mit Komplexität,die Bedeutung von Reflexion,produktive Konflikte sowiemoderne Führung. Dabei wird deutlich: Agilität ist kein Selbstzweck, sondern vor allem die Fähigkeit, kontinuierlich zu lernen und Veränderung aktiv zu nutzen. Eine Episode für alle, die Organisationen wirksamer, lernfähiger und zukunftsfähiger gestalten möchten. Und nun schau auf deine Organisation - habt ihr schon gelernt zu lernen? Dein agilophiler Frank
6/16/26 • 45:22
Funktioniert Agilität im Unternehmen wirklich – und woran erkennt man das eigentlich? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Simon Flossmann, Professional Scrum Trainer bei Scrum.org. Gemeinsam schauen wir auf das Thema Evidence-Based Management (EBM) und darauf, wie Teams und Organisationen messen können, ob ihre Arbeit tatsächlich Wirkung erzeugt. Wir sprechen über aktuelle und unrealisierte Werte, Time-to-Market, Innovationsfähigkeit sowie darüber, warum Velocity allein kein sinnvoller Erfolgsindikator ist. Außerdem geht es um konkrete praktische Ansätze: Wie lassen sich bessere Ziele formulieren?Wie kann man Features validieren?Und wie gelingt echtes Lernen in agilen Organisationen? Eine wertvolle Folge für alle, die Agilität nicht nur „machen“, sondern deren Wirkung verstehen und verbessern wollen. Viel Erfolg Dein agilophiler Frank
6/2/26 • 44:08
In dieser Folge spreche ich mit Stella Schüler und Markus Amann über Future Excellence: die Fähigkeit von Organisationen, dauerhaft lernfähig, anpassungsfähig und handlungsfähig zu bleiben. Wir diskutieren, warum Zukunftsfähigkeit nicht durch Tools allein entsteht, sondern durch Haltung, Reflexion und klare Orientierung. Es geht um Vision, Purpose, Stressregulation, kontinuierliche Verbesserung und die Frage, wie Organisationen im „Infinite Game“ beweglich bleiben. Future Excellence bedeutet, den eigenen Beitrag immer wieder neu zu prüfen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und Veränderung nicht als Projekt, sondern als dauerhafte Fähigkeit zu verstehen. Agile Tools und Methoden helfen dabei, das Future-Excellence-Mindset aufzubauen und die German Angst zu bekämpfen. Insofern: Die Zukunft liegt vor uns und wir können sie selbst gestalten! Euer agilophiler Frank
5/19/26 • 53:22
In dieser Solofolge des agilophil Podcasts geht es um die Frage: Wie entsteht echtes Commitment im Team? Ich spreche darüber, warum Commitment der entscheidende agile Wert ist und weshalb die anderen Werte ohne ihn an Wirkung verlieren. Aber echtes Commitment entsteht nur bei entsprechender Motivation! Mit den Moving Motivators von Jurgen Appelo stelle ich dir ein einfaches, aber wirkungsvolles Tool vor, um individuelle Motivation sichtbar zu machen. Du lernst, wie du Motivatoren priorisierst, Veränderungen reflektierst und daraus Erkenntnisse für dich und dein Team gewinnst. Besonders in Transformationsprozessen hilft dieses Verständnis, Commitment nachhaltig zu stärken. Insofern - sei motiviert für diese Folge! Dein agilophiler Frank
5/5/26 • 18:36
In dieser Folge spreche ich mit Falko Werner über die Frage, wie Künstliche Intelligenz im SAFe-Umfeld sinnvoll eingesetzt werden kann. Wir schauen auf konkrete Anwendungsfälle wie User Stories, Refinement, PI Planning, Retrospektiven und Coaching. Dabei wird deutlich: KI kann Teams und Rollen wie Product Owner, Scrum Master oder Release Train Engineers spürbar entlasten – vorausgesetzt, sie wird bewusst und kritisch genutzt. Wir sprechen außerdem über passende Tools, Grenzen, Datenschutz und die Frage, warum Ausprobieren oft der beste Einstieg ist. Das zentrale Learning: KI ist kein Selbstläufer, aber ein sehr wirksames Werkzeug, wenn Klarheit, Kontext und Verantwortung zusammenkommen. KI ist allgegenwärtig - niemand sollte mehr darauf verzichten. Dein agilophiler Frank
4/21/26 • 41:32
Cyber Security gehört nicht ans Ende der Entwicklung, sondern von Anfang an ins Product Backlog. In dieser Episode spreche ich mit Arwid Zang darüber, warum Sicherheit in vielen agilen Teams noch immer zu wenig sichtbar ist – und welche Risiken daraus entstehen. Wir schauen auf typische Schwachstellen, Security by Design, den sinnvollen Umgang mit Penetration Tests und die Frage, warum auch KI-generierter Code neue Angriffsflächen schafft. Besonders wichtig: Security ist kein einmaliger Check, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Wer Sicherheit früh mitdenkt, schützt nicht nur Produkte und Daten, sondern schafft auch Vertrauen und echte Wettbewerbsvorteile. Also - Augen auf bei der Produktentwicklung! Dein. agilophiler Frank
4/7/26 • 46:31
In dieser Episode spreche ich mit Georg Schütz über Anpassungsstärke als entscheidende Zukunftskompetenz für Teams und Organisationen. Wir schauen darauf, warum Wandel für viele Menschen so herausfordernd ist, obwohl unser Gehirn grundsätzlich auf Anpassung ausgelegt ist. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenhänge zwischen Mindset, Gewohnheiten, Führung und psychologischer Sicherheit. Georg erklärt, warum Veränderung nicht über Tools allein gelingt, sondern durch kleine, konkrete Schritte im Alltag. Außerdem geht es um Unlearning, Mini-Belohnungen und die Frage, wie Teams wieder handlungsfähig werden, statt sich von Veränderung treiben zu lassen. Getreu nach Vera Birkenbihl - werde vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer :-) Dein agilophiler Frank
3/24/26 • 42:39
In dieser Episode spreche ich mit Barbara Ölschleger über die Frage, wie Lean und Agile zusammenhängen. Wir schauen auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Produktionswelt und Wissensarbeit, sprechen über Kundenfokus, kontinuierliche Verbesserung, Visualisierung, Kennzahlen und die Bedeutung von Haltung in Veränderungsprozessen. Besonders spannend ist der Blick auf das Thema Verschwendung: Wo entstehen unnötige Wartezeiten, Schleifen oder Reibungsverluste? Und wie machen wir sie sichtbar? Mein Fazit: Lean und Agile sind keine Gegensätze. Sie kommen aus unterschiedlichen Kontexten, verfolgen aber in vielen Punkten ein sehr ähnliches Ziel. Und nun - öffne die Augen, um Verschwendung zu erkennen :-) Dein agilophiler Frank
3/10/26 • 40:14
In dieser Episode des agilophil Podcasts spreche ich mit Nicole Reiss darüber, wie Agilität im stark regulierten Umfeld gelingen kann – und das sogar mit SAFe. Nicole berichtet aus der MedTech-Praxis: hohe Compliance-Anforderungen, komplexe Abhängigkeiten, viele Disziplinen – und dennoch agile Zusammenarbeit. Entscheidend ist für sie: Frameworks nicht dogmatisch überstülpen, sondern pragmatisch an den Kontext anpassen, Feedbackzyklen ernst nehmen und den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Wir sprechen über Transparenz, Risiko-Früherkennung, Kundeneinbindung, Vertrauen und Resilienz, sowie über kleine Experimente im Alltag. So gelingt Agilität auch im skalierten Umfeld. Dein agilophiler Frank
2/24/26 • 38:22
Von der Idee zum Nutzen: KI-Projekte im Mittelstand richtig aufsetzen In dieser Folge des agilophil Podcasts geht es um den realistischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand. Im Gespräch mit Hans-Jörg Vohl wird deutlich, warum KI kein reines IT- oder Technikthema ist, sondern ein strategischer Veränderungsprozess. Wir diskutieren typische Herausforderungen mittelständischer Unternehmen, die Bedeutung klarer Use Cases und messbarer Ziele sowie die enge Verwandtschaft von KI-Projekten und agilen Vorgehensweisen. Anhand praxisnaher Beispiele zeigt die Episode, warum iteratives Lernen, Mut zum Experimentieren und ein strukturierter Rahmen entscheidend sind, um KI nachhaltig und wirksam einzuführen. Die vorgestellte KI Toolsuite kann dabei wertvolle Hilfestellung leisten. Also - wenn KI, dann auch Agil! Dein agilophiler Frank Besonderes Angebot bis zum 31.03.2026: Für die agilophile Community gibt es ein exklusives Angebot! Bis zum 31.03.2026 bekommst du mit dem Code „agilophil-vorteil“ 25% Rabatt auf den Preis der KI-Toolsuite. Löse den Gutschein bei der Buchung direkt hier ein!
2/10/26 • 43:45
Im ersten Interview des Jahres 2026 geht es um die Agilität der Zukunft. Mit Marc Schmetkamp bespreche ich, wie es dazu gekommen ist, dass er zusammen mit einigen Mitstreitern gerade jetzt die European Agile Association (EAA) gegründet hat.. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Agilität in vielen Organisationen als „verbrannt“ gilt – und wie sie wieder wirksam werden kann. Marc beschreibt, dass häufig nicht Agilität selbst gescheitert ist, sondern deren Reduktion auf Methoden, Rollen und Frameworks. Am Beispiel von OKR wird deutlich, wie schnell agile Ansätze zur Verkleidung klassischer Steuerungslogik werden. Die EAA will als europäischer Interessen- und Austauschverband den Fokus zurück auf Prinzipien, Haltung und Zusammenarbeit bringen – ohne Framework-Kriege. Als praktischen Impuls nennt Marc „kleine, sozialverträgliche Regelbrüche“ im Alltag. Wenn du Lust hast, gleich von Anfang an mitzuwirken: Den Link zur Beitrittserklärung gibts auf der Folgen-Webseite. Dein agilophiler Frank
1/27/26 • 40:58
Die Legende vom Phoenix ist mehr als ein schöner Mythos: Sie steht für den Moment, in dem etwas sichtbar endet, verbrennt und daraus zwingend Neues entsteht. In dieser Folge starte ich ins Jahr 2026 mit der Frage, ob „Agilität tot“ ist, wie es in Social Media und im Markt gerade oft heißt. Meine Antwort: Es brennt nicht die Idee der Agilität, sondern ihre Verpackung: Buzzwords, Copy-Paste-Transformationen und Agilität als Businessmodell. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten sind einfache, kontrollorientierte Lösungen verführerisch. Doch komplexe Probleme lassen sich nicht „wegsteuern“. Agilität bleibt im Kern die Fähigkeit, unter Unsicherheit schnell zu lernen und wirksam zu handeln. Aus der Asche entsteht eine reifere Agilität: weniger Show, mehr Wirkung. Ich wünsche ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026! Dein agilophiler Frank
1/13/26 • 17:37
In dieser Folge spreche ich mit Fabian Marx darüber, warum klassische Agilität heute nicht mehr reicht. Viele Unternehmen haben Scrum, Kanban und CI/CD etabliert, doch Wirkung bleibt oft aus, weil Zusammenarbeit, Priorisierung und wirtschaftlicher Fokus fehlen. Wir skizzieren die Rolle eines Agile Delivery Leads als Brückenbauer zwischen Teams, Management und Business. Fünf Kompetenzfelder stehen im Mittelpunkt: Agile Mindset „beyond Frameworks“Organisation/Flow/Scaling,Business & Financial Acumen,People & Communication sowieDelivery Excellence. Unser Rat für die Zeit zwischen den Jahren: Standortbestimmung machen, Lücken erkennen, bewusst auf das Big Picture und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge schauen – und im Alltag konsequent Fokus statt Aktionismus wählen. Dann wird 2026 für uns ein erfolgreiches Jahr - trotz gegenwärtiger Krisen. Dein agilophiler Frank
12/16/25 • 38:48
In dieser Folge bespreche ich die wichtigsten Erkenntnisse aus dem State of Agile Report 2025 und ordne ein, was sie für Unternehmen und Freelancer in Deutschland bedeuten. Agilität ist weit verbreitet, aber selten tief verankert. Hybride Modelle dominieren, KI hält Einzug in Delivery-Prozesse und Führung bleibt ein entscheidender Engpass. Besonders relevant: Unternehmen verlangen messbare Ergebnisse statt methodischer Perfektion. Für 2026 heißt das: Outcome vor Framework, klare Metriken, saubere Daten und KI-Governance. Wer als Coach oder Freelancer echten Nutzen beweisbar macht und hybride Arbeitsmodelle gestalten kann, bleibt gefragt und erfolgreich. Das wünsche ich dir jedenfalls... Dein agilophiler Frank
12/2/25 • 22:44
Diese Folge ist sozusagen der zweite Teil des Interviews mit Wolfram Müller, nur, dass ich das Interview nicht selbst geführt habe. Ich verweise auf den Veränderungsstabil-Podcast - Folge 108, in der Holger Heinze mit Wolfram das Thema CCPM bespricht. Sehr interessant und kurzweilig! Außerdem gibt es ein besonderes Highlight: Die agilophil-Edition des „Book of Dolphins – CCPM“ von Wolfram Müller et.al. steht kostenlos zum Download bereit. Den Link zum Podcast und zum Buch findest du auf der Episoden-Webseite. Und damit du nicht alles selbst lesen musst, geht es in dieser Solofolge um das Critical Chain Project Management (CCPM) und ich zeige, warum viele Organisationen trotz agiler Methoden in Projektchaos und Überlast geraten. CCPM nutzt die Theory of Constraints auf einer höheren Managementebene und setzt den Fokus auf Engpassmanagement, reduzierten Work in Progress und zentrale Projektpuffer. Dadurch entstehen klarere Prioritäten, weniger Multitasking, kürzere Durchlaufzeiten und eine deutlich entspanntere Arbeitsumgebung. Zusammen mit dem Buch und dem Interview von Holger und meiner letzten Folge über TOC bekommst du eine kompakte, praxisnahe Einführung in echtes systemisches Projektmanagement. Dein agilophiler Frank
11/18/25 • 19:04
Ohne Übertreibung möchte ich sagen - das ist eine der wichtigsten Interviews des agilophil Podcasts. In dieser Folge spreche ich mit Wolfram Müller über die Theory of Constraints (TOC) und ihre Bedeutung für agile Teams. TOC zeigt, dass jedes System nur so stark ist wie sein Engpass – und dass genau dort der Schlüssel zur Leistungsfähigkeit liegt. Statt überall gleichzeitig zu optimieren, geht es darum, den Engpass zu finden, sich ihm unterzuordnen und ihn konsequent zu lösen. So entsteht echter Flow, der Teams befähigt, wirksam zu werden und Wert zu schaffen. TOC wird so zur praktischen Magie für jedes agile System – klar, fokussiert und transformierend und kann dir helfen zum Zauberer deines Projekts zu werden. Dein agilophiler Frank
11/4/25 • 46:08
In dieser Folge des agilophil Podcasts geht es um die agile Transformation in einem produzierenden Unternehmen der Automobilzulieferbranche. Im Zentrum stehen echte Erfahrungen mit Scrum jenseits der IT, kulturelle Herausforderungen, die Bedeutung von Teamautonomie sowie die Grenzen agiler Methoden in komplexen, unsicheren Umfeldern. Der Gesprächspartner bleibt in dieser Folge auf seinen Wunsch hin anonym, berichtet aber offen und ehrlich über Erfolge, Widerstände und die Erkenntnis, dass Agilität vor allem ein Mindset ist – nicht nur ein Methodenbaukasten. Die Episode zeigt, warum hybride Modelle immer relevanter werden und wie Unternehmen mit Unsicherheit konstruktiv umgehen können. Eine praxisnahe Folge für alle, die Agilität und die damit verbundenen Probleme in der Produktion verstehen wollen. Diese Folge macht durchaus nachdenklich. Dein agilophiler Frank
10/21/25 • 44:09
In dieser Folge spreche ich mit Klaus Schein, Programmdirektor Co-Creation an der Steinbeis University, über Co-Creation und Agilität. Wir zeigen, wie Unternehmen Produkte gemeinsam mit Kunden entwickeln können, um echten Mehrwert zu schaffen und ineffiziente Einkaufsprozesse zu vermeiden.. Klaus erklärt sein Konzept der Co-Value-Creation – eine Weiterentwicklung der Co-Creation, die auf gemeinsame Wertschöpfung statt reine Transaktionen setzt. Als Hack gibt es die VIA-Methode (Value, Ideation, Action) vor, mit der Teams täglich innovativer handeln können. Eine inspirierende Folge über kreative Zusammenarbeit, neues Denken und nachhaltiges Wachstum. Die ausführlichen Shownotes mit weiterführenden Links und Suchtipps findest du auf der Episoden-Webseite. Dein agilophiler Frank Dein agilophiler Frank
10/7/25 • 49:38
In dieser Folge spreche ich mit Innovationsberaterin Bianca Prommer darüber, wie Innovation systematisch gelingt – auch unter wirtschaftlichem Druck. Wir sprechen darüber, warum gute Ideen allein nicht ausreichen und wie agile Methoden helfen, Risiken zu minimieren und die Umsetzung voranzubringen.. Wir diskutieren, welche internen Blockaden Innovation verhindern, warum Führungskräfte Freiräume schaffen müssen und wie Exnovation – das bewusste Beenden – Platz für Neues schafft. Außerdem gibt’s praktische Tipps wie den „Ja, und …“-Hack für mehr Innovationskultur im Alltag. Bianca teilt spannende Einblicke aus der Praxis und stellt ihr Modell eines ganzheitlichen Innovationsmanagements vor. Hör rein – es lohnt sich! Dein agilophiler Frank
9/23/25 • 45:06
In dieser Sonderfolge des agilophil Podcasts berichte ich vom 2. BigBang KI Festival 2025 in Berlin. Zwei Tage, 8.500 Teilnehmende, über 350 Speaker – und jede Menge Inspiration rund um Künstliche Intelligenz und digitale Trends. Während es im letzten Jahr noch um die Frage „Was ist KI?“ ging, stand diesmal die konkrete Anwendung im Fokus. Von SAPs KI „Joule“ über smarte Energienetze und fliegende Windkraftanlagen bis hin zu Robotaxis und Quantencomputern: Die Themen zeigten, dass die Zukunft längst da ist – nur noch nicht unbedingt bei uns. Meine Learnings und kritischen Gedanken dazu hörst Du in dieser Folge. Was nehme ich mit vom 2. BigBang KI Festival? Vor allem die Erkenntnis, dass wir in einer Zeit leben, die sich nie wieder so langsam verändern wird wie heute. Wir sehen uns in der Zukunft Dein agilophiler Frank
9/16/25 • 17:14
In dieser Folge geht es um die Bedeutung von Vernetzung in Unternehmen und warum sie entscheidend für Agilität, Wissenstransfer und Kultur ist. Ich spreche mit Christoph Drebes, CIO von MysteryMinds über seine digitale Plattform, die dabei hilft zufällige wie auch gezielte Begegnungen zu fördern. Etwa durch virtuelle Coffee-Chats, Mentoring oder Skill-Sharing. So lassen sich Silos abbauen, psychologische Sicherheit fördern und den Zugang zu Wissen erleichtern. Gerade agile Teams profitieren davon, da fehlende Kompetenzen schneller gefunden und eingebunden werden können. Der aktuell hohe Anteil der Remote-Arbeit hat diesen Bedarf verstärkt, und Studien belegen den positiven Effekt solcher Formate auf Motivation, Problemlösung und Zusammenarbeit. Vernetzung wird damit zu einem Schlüsselfaktor für erfolgreiche Organisationen. Achtung: über die Shownotes auf der Episoden-Seite findest du ein spezielles Angebot! Viel Spaß beim Vernetzen, ich setz schon mal einen Kaffee auf... Dein agilophiler Frank
9/9/25 • 39:09
Unordnung vorprogrammiert: Warum es Scrum Master und Agile Coaches braucht In dieser Folge des agilophil Podcasts geht es darum, warum agile Teams ohne Scrum Master oder Agile Coach ins Chaos abdriften. Nicht etwa aus Dummheit oder böse Absicht. Nein Mit dem physikalischen Prinzip der Entropie lässt sich zeigen: Ordnung entsteht nie von allein, sie braucht immer Energie. Übertragen auf Scrum bedeutet das: Ohne Moderation und Impulse verschwinden Rituale, Feedback geht verloren und das Team verliert den Fokus. Erfahre anhand praktischer Beispiele und theoretischer Bezüge zu Jeff Sutherland und Richard Koch, warum „Ohne Energie kein Agile“ gilt – und Scrum Master wie Agile Coaches unverzichtbar bleiben. Und du solltest dein Zimmer mal wieder aufräumen... Viel Spaß beim Zuhören Dein agilophiler Frank
8/26/25 • 11:36
Emotionen in agilen Transformationen meistern – mit Julia Schleidt Emotionen entscheiden oft über Erfolg oder Scheitern agiler Transformationen. In dieser Folge spreche ich mit Emotionscoach und Podcasterin Julia Schleidt darüber, wie Agile Coaches und Scrum Master mit Angst, Ärger oder Unsicherheit im Team umgehen können – ohne selbst in den Strudel der Gefühle zu geraten. Wir sprechen über die vier neurobiologischen Grundbedürfnisse, Methoden zur Emotionsregulation, Übungen für mehr Teamresilienz und den richtigen Umgang mit kulturellen Unterschieden. Außerdem: Julias überraschender Hack, der dich wacher macht als Kaffee – und nebenbei deine emotionale Flexibilität trainiert. Viel Spaß bei dieser emotionalen Folge Dein agilophiler Frank
8/12/25 • 48:18
In dieser Folge geht es um das „Scrum Expansion Pack 2025“ – eine Ergänzung zum Scrum Guide, die neue Rollen wie „Product Developer“ und „Supporter“, das Produkt als neues Artefakt sowie die Unterscheidung zwischen „Output Done“ und „Outcome Done“ einführt. Zudem liefert es eine theoretische Basis für Scrum mit Konzepten wie Empirismus, Lean Thinking, Systemdenken und First Principles Thinking. Ich zeige dir, was wirklich neu ist, welche praktischen Beispiele es gibt und warum das Expansion Pack zwar hilfreich, aber kein Muss ist. Scrum bleibt Scrum – das Expansion Pack liefert nur mehr Kontext. Dein agilophiler Frank
7/29/25 • 17:35
In dieser Episode spreche ich mit Thomas Marbella über den krassen Gegensatz zweier IT-Projekte: ein Millionen verschlingendes Behörden-Desaster ohne Resultat, just berichtet im Tagesspiegel und ein VR-Game, das agil und erfolgreich entstand. Wir zeigen, wie echte Agilität funktioniert – durch Nutzerfeedback, iterative Sprints und den Mut zur Kurskorrektur. Außerdem sprechen wir über KI als Tool für Entwickler, über Fehler dogmatischer Scrum-Auslegung und persönliche Akquise-Strategien. Die klare Botschaft: Wer in der IT weiter auf Wasserfall setzt, riskiert Scheitern und verbrennt Geld. Die IT braucht agile Projekte und Teams mit Haltung, nicht nur Methoden – und Menschen, die Verantwortung übernehmen.
7/15/25 • 38:16
Im Interview mit Michel Eggebrecht geht es um die Frage, was zu tun ist, wenn sich ein Team nicht entwickeln will. Wir sprechen über typische Blockaden, Unsicherheiten bei Entscheidungen und wie Führung auch ohne formale Rolle funktioniert. Dabei wird deutlich: Verweigerung ist oft Ausdruck berechtigter Sorgen. Mit praktischen Beispielen und einem klaren Blick auf den Teamkontext zeigt die Folge, wie agile Coaches und Scrum Master ihre Teams unterstützen können – jenseits von Dogmatik und Druck. Selbstorganisation braucht passende Rahmenbedingungen, Vertrauen und klare Impulse. Die Episode liefert hilfreiche Impulse für alle, die mit Teams arbeiten. Also - auch dein will sich entwickeln, aber es will zuerst verstanden werden. Dein agilophiler Frank
7/1/25 • 46:39