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In persona Christi

Das sakramentale Priestertum ist ein Herzensgeschenk Jesu Christi an seine Kirche. In der Person des Priesters und durch seinen Dienst möchte der Sohn Gottes in der Kirche gegenwärtig sein und sein Heil in den Menschen wirken. In diesem Podcast unternimmt Prof. Dr. Christoph Ohly den Versuch, einerseits die Größe und Schönheit, andererseits aber auch die Herausforderungen und das bleibend Unbegreifbare des priesterlichen Daseins zu erschließen, in dem er 13 konkreten Fragen zum Priestertum nachgeht. Eine EWTN.TV Produktion 2020 Produzent: Martin Rothweiler www.ewtn.tv

Tracks

Gemeinsames und besonderes Priestertum
Man kann vom Priester in der Kirche nicht sprechen, ohne zunächst an das Sakrament der Taufe zu erinnern. Denn der Priester ist selbst ein Getaufter. Die Taufe schenkt ihm die Würde der Gotteskindschaft. Und als Priester, der im Sakrament der Weihe mit Christus als dem Haupt der Kirche gleichgestaltet worden ist, steht er ganz im Dienst des gemeinsamen Priestertums aller Gläubigen, die ihm von Gott anvertraut werden. 
25:16 11/04/2020
Jesus Christus als Hoherpriester und Guter Hirt
Die Schriften des Neuen Testamentes bezeugen übereinstimmend, dass Jesus Christus der einzige Hohepriester und der Gute Hirt ist, der sein Leben für das Heil der Menschen hingibt. Leben und Dienst des Priesters finden von dort her ihre Bestimmung. Der Priester vergegenwärtigt auf personale Weise die Hingabe Christi an seine Kirche. Folglich gehört der Priester konstitutiv zur Kirche und zu ihrer Sendung. Ohne ihn kann die Kirche Jesu Christi auf Dauer nicht sein.
23:46 11/08/2020
Das Apostolische Amt
Aus der Schar seiner Jünger beruft Jesus Christus die zwölf Apostel, denen er seine heilige Vollmacht überträgt. Im Amt des Apostels setzt der Herr seine eigene Sendung vom Vater her fort: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch" (Joh 20,21). In dieser „Maßform des Apostels“ (Joseph Ratzinger) steht der Priester. Er ist der „Treuhänder Christi“ (Kurt Koch) und von ihm berufen, bei ihm zu sein und ihn auf den Wegen dieser Welt zu bezeugen.
25:26 11/15/2020
Das Wesen des sakramentalen Priestertums
Der Priester ist ein „zweiter Christus“, in dem und durch den Jesus Christus, der einzige und wahre Priester, gegenwärtig ist und handelt. Dazu empfängt der Priester in der Weihe ein Siegel, eine Art Eigentumskennzeichnung: Der Priester gehört für immer Christus an und ist ihm gleichgestaltet! Daher ist er nicht einfach ein Funktionenträger, sondern vielmehr ein Christusträger, der mit seiner ganzen Person und seinen Diensten den Sohn Gottes als Haupt der Kirche vergegenwärtigt. 
22:32 11/22/2020
Der Priester im Dienst der Verkündigung
Der Priester steht im Dienst der Verkündigung des Wortes Gottes. Dabei soll er gemäß dem Kirchenvater Augustinus die Stimme für das göttliche Wort sein. Seine Verkündigung in Predigt, Katechese und Lehre ist Sprechen in der Person Jesu Christi. Das erfordert von ihm zugleich die Bereitschaft, sich durch das Wort Gottes prägen und sein Leben zu einer überzeugenden Predigt werden zu lassen.
22:32 11/29/2020
Der Priester im Dienst der Heiligung
Der Priester steht im Dienst der Heiligung durch das Gebet und die Feier der Sakramente. Einen Menschen zu „heiligen“ bedeutet, ihn mit Gott in Berührung zu bringen. Das beginnt beim Priester selbst, richtet sich aber zugleich an alle Menschen. Die priesterliche Berufung ist eine Berufung zur Heiligkeit und zum fruchtbaren Bleiben in Christus, vornehmlich durch das Gebet und die Feier der Sakramente, besonders der Beichte und der Eucharistie.
25:38 12/06/2020
Der Priester im Dienst der Leitung
Der Priester steht im Dienst der Leitung, die er in der Person Christi, des Hauptes der Kirche, gegenüber den Gläubigen ausübt. Dieser Dienst vollzieht sich in verschiedenen Aufgaben, aber immer dort, wo der Priester Menschen im Namen Christi unterstützt, mahnt, ermutigt und führt. Christus selbst handelt dort, wo der Priester bei den Menschen ist und sie in Christus eint. 
26:24 12/13/2020
Geschenk und Provokation: Der Zölibat
Der priesterliche Zölibat, das heißt die Ehelosigkeit und dauerhafte Keuschheit um des Himmelsreiches willen, gehört schlechthin zu den emotionalen Reizthemen, wenn es um das sakramentale Priestertum geht. Eingedenk der Aussagen des II. Vatikanischen Konzils ist der Zölibat Geschenk und Provokation zugleich und daher als solcher gerade für die Kirche von heute unverzichtbar ist. 
25:20 12/20/2020
Das geistliche Leben des Priesters
Wie der Mensch auf Dauer nicht ohne Nahrung leben kann, vermag der Priester ohne ein geistliches Leben nicht zu überleben. Dahinter verbirgt sich die Grundüberzeugung, dass der Priester das Bewusstsein, kraft seiner sakramentalen Gleichgestaltung mit Christus ein Diener des Herrn und der Menschen zu sein, ständig erneuert und weiter vertieft. Doch was gehört zu einem solch geistlichen Leben als Priester?
24:36 12/27/2020
Die Ausbildung und beständige Weiterbildung des Priesters
An die Ausbildung der künftigen Priester werden hohe Anforderungen gestellt. Menschliche Reifung, geistliche Formung, Studien der Philosophie und Theologie, Erfahrungen in der Seelsorge und vieles andere mehr soll verhelfen, eine tragende Grundlage dafür zu schaffen, dass der Priester bereit wird, immer tiefer in die das ganze Leben prägende Freundschaft zu Jesus Christus hineinzuwachsen. Wie kann das gehen?
25:54 01/03/2021
Der Priester und die Neuevangelisierung
Der Begriff klingt ein wenig sperrig, bringt aber die zentrale Ausrichtung der ganzen Kirche auf den Punkt. Die Rede ist vom „Primat der Evangelisierung“, zu der Papst Franziskus alle Gläubigen aufruft. Jede Aktivität der Kirche muss demnach Zeugnis ihrer Mission sein, das Evangelium – und damit Christus selbst – zu verkündigen. Was kann der Priester dazu beitragen?
25:17 01/10/2021
Priesterliche Berufungspastoral
Die Sorge der Kirche um priesterliche Berufungen ist ein Herzensanliegen des Herrn selbst. Er bittet seine Jünger um das Gebet für Arbeiter in seinem Weinberg. Mit dem Gebet gilt es, ein wohlwollendes „Klima der Berufung“ zu schaffen, das den Ruf Gottes ins menschliche Herz durchdringen und erkennen lässt: Ich bin vom Herrn gerufen und von der Kirche erbeten. Priesterliche Berufungspastoral ist also eine Verpflichtung der ganzen Kirche!
26:55 01/17/2021
Maria als geistliche Mutter der Priester
Die Kirche ehrt die Jungfrau Maria als „geistliche Mutter der Priester“. Sie tut dies vor allem im Vertrauen auf ihren mütterlichen Beistand für die Priester ihres Sohnes. Die Gottesmutter vermag darüber hinaus aber auch in ihren Haltungen wie Treue, Demut und Vertrauen den Priestern ein Leitbild für Leben und Dienst zu sein, ebenso ein Zufluchtsort in der Herausforderung, der Versuchung, der Hinterfragung. 
25:22 01/24/2021