Aus allen musikalischen Genres und Zeitepochen gibt es Musikstücke, die die Mehrheit der Menschen kennen. Oft weiß man aber nicht wer den Hit geschrieben hat, wer ihn singt oder was überhaupt dahinter steckt. Eine Mischung aus Musikgeschichte und Gesprächen mit ausgewählten Gästen (Musiker*innen, Sänger*innen, etc.) - gemacht für alle Musikbegeisterten! Gastgeberin ist Angelika Ortner, Musikerin aus Wien, die mit Witz, Leidenschaft und kompetenter Lässigkeit durch jede Episode führt. Am Ende wird immer die Frage "Was können Kunst und Kultur zu einer besseren Zukunft beitragen" gestellt und natürlich auch von allen Interviewpartner*innen beantwortet ...
In dieser Folge geht es um die Poesie im Wienerlied. Ohne die Tradition zu verlieren, erneuert der Musiker Roland Neuwirth seit vielen Jahrzehnten das Wienerlied modern und poetisch. Von ihm erfahren wir viel über die Verskunst und über Jamben, Binnen- und Doppelreime. Der Gast ist überzeugt, dass die Dichtkunst und die Musik zusammengehören und wir erfahren, was ihm der letzte Werkelmann von Wien erzählt hat. Dazu gibt's Wienerlieder in unterschiedlichsten Varianten mit wunderbaren Texten und die hochdeutsche Übersetzung vom "Schneebrunzer"!
1/25/26 • 60:01
Dieser Song von Joni Mitchell berührt seit über fünf Jahrzehnten ein großes Publikum. Die deutsche Sängerin Katharina Debus erklärt, wie man sich an eine eigene Interpretation eines so berühmten Songs herantasten kann. Es braucht dazu nicht nur Verständnis für den Text, sondern auch die Fähigkeit eine ganze Geschichte erzählen zu können - sei es mit der Stimme oder mit dem Instrument. Zahlreiche "A Case Of You" Versionen begleiten ein Gespräch, das mit Gänsehaut und feuchten Augen endet. Ob das an Joni Mitchell selbst oder an ihrer Musik liegt - das können Alle die zuhören, selbst entscheiden.
1/4/26 • 48:49
Kein Weihnachtslied polarisiert so sehr wie dieser Song von WHAM! Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Warum das so ist und was man tun kann, um Last Christmas zu ertragen und im besten Fall zu mögen, erzählt die österreichische Jazzsängerin Karin Bachner, die auf ihrem Weihnachtsalbum "In the Mood for Christmas" den Titelsong dieser Folge gecovert hat. Und wer weiss, nach diesen kurzweiligen knapp 40 Minuten gibt es vielleicht mehr Fans dieses zeitlosen höchst erfolgreichen Weihnachtssongs?!
12/21/25 • 39:22
Dieser Song vom gleichnamigen Album der Band Pink Floyd wird heuer 50 Jahre alt. Dieses Gesamtkunstwerk, in dem Klang, Konzept und Bildsprache miteinander verwoben sind, liefert viel Gesprächsstoff. Verleger und Autor Walter Gröbchen meint, dass die Musik, die man zwischen zehn und zwanzig Jahren hört, enorm prägend ist. Er ist vor allem Anhänger der Musik der 1970er Jahre der Band und er spricht über Konzeptalben, die Bandmitglieder und über die kunstvollen Plattencover. Dazu gibts Musik, die sich glitzernd ins Gespräch mischt.
12/7/25 • 59:42
Was passiert physikalisch, wenn ein Ton erklingt? Der Physiker Martin Apolin erklärt sehr verständlich, was Obertöne und Frequenzen sind. Wir erfahren warum der Wiener Musikverein so eine einzigartige Akustik hat und dass Superman nicht besser hören kann als wir. Es geht auch um die menschliche Stimme, wir machen ein Experiment mit Helium und dazwischen gibts Musikbeispiele von Bach bis U2. Eine sehr spannende Folge und schon Nikola Tesla wusste: "Wenn du die Geheimnisse des Universums finden willst, denke in Begriffen von Energie, Frequenz und Schwingung."
11/23/25 • 55:04
Der 2. Satz dieses berühmten Streichquartetts ist Vielen als Deutsche Nationalhymne bekannt. Über die Entstehungsgeschichte und die Genialität dieses Werks erzählt Herbert Kefer, Bratschist des "Artis-Quartett Wien". Wir hören neben Aufnahmen dieses einzigartigen Quartetts auch "Coverversionen" von Bedřich Smetana, Johann Strauss Sohn und Clara Schumann. Dabei kommt das Schwärmen über Joseph Haydn aber nicht zu kurz, denn ER war der erste Popstar und derjenige, der eine Gattung prägte, die zum Inbegriff klassischer Kammermusik werden sollte!
11/9/25 • 42:43
Oscar Peterson, der großartige Jazzpianist, der 2025 100 Jahre alt geworden wäre, schrieb diese wunderbare Melodie, die schnell zur Hymne der Bürgerrechtsbewegung in den USA wurde. Gast dieser Folge ist ausnahmsweise kein Musiker, sondern Konzertveranstalter, Biograph und Freund Petersons: Johannes Kunz. Er erzählt sehr persönliche Details über diese besondere Freundschaft, er schwärmt von Petersons einzigartigen pianistischen Fähigkeiten und schildert seine Gedanken, die er beim letzten Konzert des Pianisten in Wien hatte. Dazu gibts einige wunderbare, mitreißende und beeindruckende Musikeinspielungen - nicht nur für Jazz-Fans!!!
10/26/25 • 54:38
Diese Folge wurde live vor Publikum aufgenommen. Inhaltlich geht es um Komponisten, die im 4. Bezirk in Wien gewohnt und gewirkt haben: Johannes Brahms, Antonín Dvořák, Emmerich Kálmán und Johann Strauss Sohn. Wie diese Komponisten im Zusammenhang stehen, erzählt Dirigent Alfred Eschwé. Darüber hinaus sprechen wir über Verleger und Interpreten der damaligen Zeit, die eng mit den Komponisten zusammen arbeiteten. Man kommt von einem ins andere - eine sehr informative Folge mit freudiger Musik!
8/24/25 • 64:29
Dieser Song von Robbie Williams ist der Aufhänger um die Frage zu stellen: Was macht einen Song zum Hit? Ist es die Komposition, die Performance oder die Persönlichkeit des Künstlers? Der international erfolgreiche Produzent und Tontechniker Christian Seitz kennt die Antwort. Er spricht von großen Zielen, von der Magie eines ersten Takes, und er erzählt Anekdoten von Aufnahmen in den Abbey Road Studios. Wir sprechen über die digitale Revolution in der Musikszene, über Fluch und Segen eines absoluten Gehörs und erfahren, dass es ein "Arztgeheimnis im Studio" gibt. Alles hochinteressant!
8/10/25 • 59:13
Dieses wunderbare Wienerlied ist von Karl Hodina, der eng mit dem Fernsehjournalisten Walter Pissecker befreundet war. Er hat den Text dazu geschrieben und sein Sohn, Wolfgang Fifi Pissecker ist Gast dieser Sendung. Er erzählt von den Texten seines Vaters, dessen Arbeit beim ORF und der Vater-Sohn Verbindung. Es geht um die Wiener Seele, das zeitlose Wienerlied, nicht erwiderte Liebe, Hausmeister, Schrebergärten und die Wiener Sprache (Gemma auf a Blechlaberl...).
7/27/25 • 51:26
Diese Ballade von Goethe wurde sehr oft vertont und "...ist wahrscheinlich das populärste Lied, das es in der klassischen Musikwelt gibt", sagt Bariton Georg Nigl. Er erzählt von der Entstehungs- und Interpretationsgeschichte von Franz Schuberts Erlkönig und erklärt, warum ihm die historische Aufführungspraxis wichtig ist. Wir erfahren, was pathetisches Sprechen bedeutet und lernen auch die Vertonung von Carl Loewe kennen. Eine längere Folge, weil es über die damalige Zeit in Wien, das Konzertwesen und über den Erlkönig selbst wirklich sehr viel zu erzählen, besprechen und zu entdecken gibt!
6/22/25 • 83:18
Warum werden wir heutzutage dauerbeschallt? Wie kann eine Marke klingen? Wie wichtig sind BPM und Lautstärke? Was ist Semiotik? Diese und weitere Fragen werden diesmal von zwei Gästen beantwortet: Bernhard Thurner produziert akustische Klangerlebnisse. Charlotte Hager ist Changeforscherin für Symbolik & Marketing. Was Hintergrundmusik oder überhaupt Beschallung alles bewirken kann, ist hochinteressant - nicht nur für Unternehmer*innen...!
5/11/25 • 70:56
1985 war dies der österreichische Song, dessen Einnahmen für Karlheinz Böhms Initiative „Menschen für Menschen“ gespendet wurden. Es war die Zeit von „Do they know it’s Christmas“ und „We are the World“, zu der sich nahezu alle namhaften Sängerinnen und Sänger der österreichischen Musikszene zusammenfanden. Produzent, Regisseur und Buchautor Rudi Dolezal erzählt, wie er das damals organisiert hat und wie sich die Szene entwickelt und verändert hat. Dies ist eine Folge über Austropop!
4/27/25 • 62:30
"Schuberts Musik berührt sofort", sagt Christopher Hinterhuber, Gast dieser Folge über eines der wichtigsten und größten Werke der Trio Literatur. Der Pianist des Altenberg Trio Wien erklärt, warum er eine live-Aufnahme einer Studio Aufnahme vorzieht, wie ein Hammerklavier inspirieren kann und welche Rolle das Pedal dabei spielt. Wir sprechen über die Interpretation des Notentextes, werfen einen Blick ins Autograph und erzählen, warum der 4. Satz von Schubert selbst gekürzt wurde. Diese Folge ist ideal, um in wunderbar berührende Kammermusik einzutauchen!
4/13/25 • 57:58
In dieser Folge geht es um misslungene Songtexte. Gast ist Autor Michael Behrendt, der in seinem Buch "Mein Herz hat Sonnenbrand" über schiefe bis irrwitzige Songtexte aus 60 Jahren deutscher Popmusik schreibt. Es geht um Gossenpoesie, schlechte Reime, grammatikalische Fehler und schlechtes Englisch. Wir möchten weder Bands noch deren Sänger schlecht reden, sondern motivieren, innerhalb von Songlyrics auf die Sprache zu achten. Umrahmt wird unser Gespräch von unterschiedlichen Musikeinspielungen, die uns zum Nachdenken und zum Lachen bringen...
3/30/25 • 63:32
Obwohl dieser Song so gar nicht dem Hard & Heavy Stil von KISS entsprach, wurde die Band damit Ende der 1970er Jahre weltberühmt. Der österreichische Rocksänger Roman Gregory erzählt, wie sich die Band im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat. Es geht um Bühnenstyling und - shows, Merchandising und Fan-Kult, wechselnde Musiker, Knebelverträge, Co-Autoren und dazu gibt's natürlich unterschiedlichste Musikeinspielungen zum Mitgrölen und Tanzen...
3/16/25 • 54:27
Dieses Lied kennen Viele aus der Muppets-Show. Puppenspieler Nikolaus Habjan spricht über die besondere Kunstform des Puppenspiels und erklärt, warum die Puppe den Hofnarr-Status hat und auf der Bühne alles darf. Wir erzählen vom Ursprung des Songs, der gar nicht für die Muppets-Show gedacht war und wir hören Giorgio Moroder und Kermit den Frosch singen. Wie auch noch die Schwedische Sauna und Marika Rökk hier dazu passen...? Es ist wahrlich eine üppige Kulturmenü Folge!
3/2/25 • 55:36
Dieser Choral von Johann Sebastian Bach zählt zu seinen am häufigsten arrangierten Stücken. Aber es ist viel mehr, als nur eine beliebte Zugabe im Konzertbetrieb. „Dieser Choral hat sehr viel mit Religion zu tun“, meint Organistin und Chorleiterin Erzsébet Windhager-Geréd. Sie erzählt über das Singen im Gottesdienst und über die sehr lange Geschichte dieses beliebten Stückes, dessen Hauptmelodie gar nicht von J. S. Bach stammt, sondern viel früher entstanden ist. Die Musikeinspielungen spannen einen Bogen von der historischen Aufführungspraxis bis hin zum 1970er Jahre Sound.
2/9/25 • 44:50
Dies ist eine Folge über die Comedian Harmonists, ein deutsches Vokalensemble der 1930er und -40er Jahre, dessen Musik bis heute für viele Gesangsgruppen sehr prägend ist. Zu Gast sind zwei Sänger der Gesangskapelle Hermann, die über Arrangements, Stimmenaufteilung und das Zusammenwirken von Text und Musik erzählen. Wir erfahren, was aus den Comedian Harmonists geworden ist, wie wichtig ein Bühnenoutfit ist und wie sich a cappella Gesang in den letzten Jahrzehnten entwickelt und verändert hat. Für unsere Ohren bedeutet das: vom Schellack-Sound von damals zum groovigen Happy-Sound von heute...
1/26/25 • 49:34
An Arnold Schönberg muss man sich herantasten und das braucht Zeit. Dies ist sein letztes tonales Werk für a capella Chor, bevor er seine Zwölftonmusik in den Mittelpunkt seines Schaffens rückte. "Dies ist nicht ein Werk, das sich auf den ersten Blick erschließt", sagt Alois Glaßner, Professor für Chordirigieren. Er erklärt sehr anschaulich, wie man sich, auch ohne geschulten Schönberg-Ohren, dieser Musik annähern kann. Und Schönberg selbst kommt in dieser Folge auch zu Wort...!
1/12/25 • 56:46
2025 feiern wir den 200. Geburtstag von Johann Strauss Sohn. "Seine Fledermaus ist die bekannteste und am häufigsten aufgeführte Wiener Operette", sagt Prof. Dr. Eduard Strauss, Ur-Ur-Enkel von Johann Strauss Vater und Gast dieser Folge. Er spricht nicht nur über seine Vorfahren, sondern hat auch einiges zum Donauwalzer und zum Radetzkymarsch zu sagen. "Die Musik der Familie Strauss ist zeitlose Musik, die bis heute jeden ergreift und zu Herzen geht." Und daher gehören das Neujahrskonzert und die Fledermaus traditionell zum Jahreswechsel dazu...! Musik Einspielungen: Carlos Kleiber mit dem Bayerischen Staatsorchester 1975 (mit Julia Varady, Lucia Popp, René Kollo, Hermann Prey)
1/1/25 • 59:12
Dieser Song der Band Nirvana hat eine ganze Generation geprägt und bis heute seine Aktualität behalten. Der Musikjournalist Gerhard Stöger erzählt über die Herkunft des Songtitels, über Kurt Cobain und andere Bands seiner Zeit. In dieser Folge geht es aber nicht nur um Nirvana, sondern viel mehr um Coverversionen - denn der Song lädt dazu ein, ihn auch frei zu interpretieren. Am Ende kann man nur staunen, was mit einem guten alten Rocksong alles möglich ist...!
12/8/24 • 64:56
Udo Jürgens hat so viele Hits geschrieben, dass wir eigentlich nicht nur einen herausheben können. Lisbeth Bischoff, Autorin der Biographie "Udo Jürgens Merci", berichtet von zahlreichen Erlebnissen und Gesprächen mit dem beliebten und bekannten Musiker und erzählt viele Dinge über ihn, die nicht so bekannt sind. Somit erfahren wir auch, wieso große Namen wie z.B. Frank Sinatra und Shirley Bassey hier dazu passen; wir sprechen über das erfolgreichstes Lied (Überraschung...!), über die neueste Veröffentlichung und der Bademantel fehlt natürlich auch nicht. Eine wirklich interessante Folge, die garantiert den ein oder anderen Ohrwurm hinterlässt.
11/17/24 • 65:56
Dieses bekannte Lied von Robert Schumann berührt bis heute viele Menschen. Dass dabei alles zusammen hängt, Melodie, Text und Tempo, aber auch die Seele, Hingabe Wahrheit und die zerbrechliche Liebe - dies erklärt in dieser Folge der Tenor Michael Schade. Und wenn es um die klassische Liedkunst geht, kommt man auch an einer früheren Sänger*innen Generation nicht vorbei, die wir in unterschiedlichen Musikbeispielen hören. Der Gast spricht aber auch über den Nachwuchs und schildert seine Ideen zu einer neuen Konzert Programmierung. Vielleicht regt diese Folge an, ins Konzert zu einem Liederabend zu gehen...?!
11/3/24 • 52:54
Dieser Song von Dizzy Gillespie ist aus der Jazzgeschichte nicht wegzudenken. "Dizzy hat die Kunst und das Entertainment miteinander verwoben", sagt der österreichische Trompeter Thomas Gansch. Er spricht über den Bebop, das Improvisieren, wir erfahren, was ein Solo-Break ist und dazu gibt's viel Musik; denn ein guter Song funktioniert in unterschiedlichsten Stilrichtungen und Interpretationen - quer durch die Jahrzehnte. Eine sehr kurzweilige Folge, nicht nur für Jazz-Fans!
10/20/24 • 52:21
Wenn man über diesen Song spricht, kommt man an der englischen Comedygruppe Monty Python nicht vorbei. Fan dieser Gruppe ist der österreichische Regisseur Werner Sobotka. Er erzählt, dass das Publikum beim Monty Python Musical "Spamalot", das er inszeniert hat, vor Glück ausrastet. Wir sprechen außerdem über Monty Pythons Zeitlosigkeit, die Filme und Sketches, den britischen Humor, hören das Lied in unterschiedlichen Versionen ... und wenn man diese Folge hört, weiß man auch, wieso jetzt hier steht: "And now something completely different"...:-)
10/6/24 • 73:37
Dieses beliebte Chorwerk von Anton Bruckner ist vielen Menschen vielleicht eher bekannt als seine Symphonien. An selbigen kommt man trotzdem nicht vorbei, wenn man anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten einen Bruckner Experten zu Gast hat. Der Musiker Norbert Trawöger schafft in seinem Buch "Bruckner!" lebendige Zugänge zur Person und Musik Bruckners. In dieser Folge spricht er nicht nur darüber, sondern macht vor allem neugierig auf Bruckners Musik und ist mit seiner Begeisterung dafür höchst ansteckend! Und: Wissen Sie, dass sogar Fußball Fans ein Stück von Bruckners 5. Symphonie im Stadion singen...?!
6/30/24 • 68:07
Dieser Song wird vom Phantom der Oper im gleichnamigen Musical gesungen. Andrew Lloyd Webber hat damit das erfolgreichste Musical aller Zeiten geschaffen. Der Darsteller des Phantoms der Deutschen Erstaufführung, die 1988 in Wien stattgefunden hat, war Alexander Goebel. Als Gast dieser Folge erzählt er begeistert von der Bühnenshow, der Herausforderung, die diese Rolle mit sich bringt und den Deutschen Texten von Michael Kunze. Es geht auch um Plagiatsvorwürfe, die Trennung von E- und U-Musik und noch nicht erzählte Geschichten... ein sehr buntes Gespräch!
6/16/24 • 72:53
Dieses Werk ist der 4. Satz von Gustav Mahlers 5. Symphonie. Der Dirigent Daniel Beyer hört darin eine Hoffnung auf eine beginnende Liebe, wenngleich er auch meint, dass bei Mahlers Musik immer ein imaginärer Abgrund zu spüren ist, über dem alles schnell zusammenstürzen kann. Wer einen Weg zu dieser aufwühlenden, bereichernden Musik finden möchte, findet ihn vielleicht in dieser Folge.
5/19/24 • 72:12
Dieses Lied verbindet man mit dessen Interpretin Zarah Leander (über die man viel erzählen kann, wenngleich man sie sehr kritisch betrachten muss). Ursprünglich als Liebeslied für einen Film geschrieben, ist es doch viel mehr! Darüber erzählt die österreichische Chanson-Sängerin Ethel Merhaut. Sie schwärmt vom Erfolsduo Michael Jary & Bruno Balz und erzählt, warum deren zeitlose Hits auch heute immer noch das Publikum begeistern.
5/5/24 • 43:18