Show cover of Unter der Oberfläche

Unter der Oberfläche

Dieser Podcast verbindet Themen, die bewegen, mit Menschen, die darüber etwas zu erzählen haben. Wir wollen die Oberfläche verlassen und tiefer eintauchen, wollen Details erfahren, die es oft nicht in die Medien schaffen. Wir wollen persönliche Perspektiven, Meinungen und Erfahrungen der Gesprächspartner an die Oberfläche holen. Wir angeln nach der Wahrheit, die sich oft im Verborgenen versteckt. Tief, spannend und kenntnisreich. Dafür begeben sich die Redakteurinnen und Redakteure der WZ mit ihren Gästen unter die Oberfläche - stets mit Bezug zur Heimat der WZ: Wuppertal, Krefeld, Düsseldorf - und NRW. Taucht mit uns ab!

Tracks

Mit einem Schnuppertag auf der Hardt in Wuppertal beginnt am Sonntag, 12. Juli 2026, das kostenlose Mitmachangebot „Sport im Park“. In acht Wochen bis zum 6. September gibt es wieder tägliche Sportangebote an der frischen Luft, geleitet von kompetenten Übungsleitern. Wie genau das aussieht, erläutern Janina Busse vom Sportbildungswerk und Désirée Richter vom Sportamt im WZ-Gespräch.

7/10/26 • 13:17

Das Datum passt zum Termin. Am 14. Juni 2026 findet der 14. Wuppertaler Schwebebahnlauf statt. Längst ist er für Wuppertal ein Markenzeichen geworden. Über den Stand der Vorbereitungen, die Strahlkraft und die Bedeutung der Veranstaltung reden wir mit Cheforganisatorin Silvia Kramarz sowie Sparkassen-Vorstand Patrick Hahne und Stadtwerke Arbeitsdirektor Markus Schlomski, die selbst jeweils mit großen Teams starten.

6/5/26 • 14:42

Der ehemalige 10 000-Meter-Europameister ist am 8. Mai beim Aktionstag mit dem Start der Lauftreffs Stargast und wird auch beim Schwebebahnlauf am 23. Juni 2024 vor Ort sein. Er gibt Tipps für Laufanfänger. In unserem Podcast erfahren Sie noch mehr über den einstigen Weltklasseläufer, der jetzt in Mettmann wohnt und für den Laufen immer noch Profession ist.​

5/2/24 • 24:04

Am Sonntag, 23. Juni 2024, findet der Wuppertaler Schwebebahnlauf zum zwölften Mal statt. Tausende Läufer, vom Anfänger über den Hobbyläufer bis hin zum ambitionierten Ausdauer-Ass, werden dann wieder auf der Talachse zwischen Alter Markt und Haspel unterwegs sein. Welch große Bedeutung der Lauf für Firmen auch im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements hat, haben wir mit Cheforganisatorin Silvia Kramarz sowie Sarah Güngör von den Wuppertaler Stadtwerken und Irini Rodoviti von Coroplast besprochen.

4/24/24 • 13:44

Am Sonntag, 18. Juni, startet der Wuppertaler Schwebebahnlauf zu elften Mal. Kernstück neben Schülerläufen, zehn Kilometern und Marathon soll wieder der Firmenlauf über fünf Kilometer sein, mit allein einigen tausend Teilnehmern. Wir sprachen über die Planungen mit Cheforganisatorin Silvia Kramarz und Markus Wasch, Kommunika¬tionschef der Vorwerk-Gruppe, für die der Schwebebahnlauf in jedem Jahr willkommener Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist.

5/19/23 • 19:24

Es heißt immer: Kunst ist der Spiegel der Seele. Das könnte auch ein Ansatz von Otto Zech sein. Der Wuppertaler setzt sich seit Jahren mit einem kunstpädagogischen Angebot für die städtischen Wohngruppen der Kinder- und Jugendhilfe ein. „Mit der Kunst schaffen wir eine Sprache, über die sie sich wieder mitteilen können“, sagt der 74-Jährige. Im Interview mit WZ-Redakteur Martin Gehr erzählt er, wie Kinder durch die Kunst ihr Selbstbewusstsein wiederfinden, wie hinter jedem Bild bewegende Schicksale stecken und in welcher Form die Werke in diesem Jahr auch der Wuppertaler Öffentlichkeit präsentiert werden sollen.

1/6/23 • 24:24

Die Weihnachtsausgabe des WZ-Podcasts "Unter der Oberfläche": In der biblischen Weihnachtsgeschichte haben Josef und Maria keine Herberge gefunden - ein Kinderheim aus der Ukraine hat in diesem Jahr aber eine in Wuppertal gefunden. Alba Lambertz-Daraban vom Jugendamt und der Sozialpädagoge Marko Golub erzählen, wie sich in der Jugendherberge ein neuer Alltag entwickelt hat.

12/23/22 • 12:54

Um den neuen universalen Glauben und um nichts mehr oder weniger als um Jesus Christus – das auch noch in der Ich-Form geschrieben – geht es in dem 264 Seiten umfassenden Buch: „Mein Leben – ein Schrei nach Liebe und Gerechtigkeit“ von Bernhard Scherger. Doch es geht noch um viel mehr in diesem schriftlichen Aufruf zum Umdenken. In dem Druckwerk geht es um einen Abgesang auf die Kirche und darum, das ganze Gebäude Kirche ein bisschen einzureißen.

12/9/22 • 41:02

Maskottchen Bergi heizt bei Heimspielen von Handball-Bundesligist Bergischer HC die Stimmung stets mächtig an, verbreitet immer gute Laune. Doch wie sieht es unter dem Pelz aus, welcjher mensch steckt darunter? In unserem Podcast gehen wir dem auf den Grund. Seinen Namen will der Bergi-Darsteller nicht verraten und auch sein Gesicht nicht zeigen, um den Zauber, der besonders für Kinder mit seiner Figur verbunden ist, nicht zu stören. Dass er eine vielschichtige Persönlichkeit mit vielen Talenten ist, wird aber schnell klar. Mit dem Podcastteam spricht er natürlich über seine Erlebnisse als WZ-Maskottchen, aber auch über seine weiteren Tätigkeiten, denn eigentlich ist er Veranstaltungsunternehmer, tritt manchmal bei Kinderfesten auf, und vertreibt besondere Spielzeuge.

11/25/22 • 26:52

Sterbebegleiter begleiten Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. In einem ambulanten Hospizdienst arbeiten viele ehrenamtliche Helfer, die Sterbende in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder zu Hause besuchen, um ihnen einen würdevollen letzten Lebensabschnitt zu ermöglichen. Alexandra Dulinski spricht in dieser Woche mit Hospizbegleiterin Hanna Schilar. Die Hand halten oder die Stirn abtupfen - oft sind es die kleinen Gesten, die große Dankbarkeit hervorrufen, weiß Hanna Schilar. Sie berichtet von ihren Erfahrungen, erzählt, wie sie mit dem Thema Tod umgeht und wie sie es schafft, eine „professionelle Nähe“ zu wahren. Auch berichtet sie von der Ausbildung zur Hospizbegleiterin, davon, wie Sterbebegleiter und Sterbender zusammenfinden und von den positiven Seiten, die sie im Tod sieht. Angehörigen fällt es oft nicht leicht, einen Menschen gehen zu lassen. Auch für sie hat Hanna Schilar einige Ratschläge.

11/10/22 • 26:43

Plötzlich ist das Geld weg - manchmal das gesamte Vermögen, das das Auskommen im Alter sichern sollte. Dabei wollten sie nur einem Verwandten in Not helfen. Aber sie sind auf skrupellose Betrüger hereingefallen. Die sich als Enkel ausgeben. Oder Polizisten. Was das mit den Menschen macht, denen so mitgespielt wird, wie die Betrüger vorgehen und wie der Betrug organisiert ist, erklärt Kriminalhauptkommissar Michael Schroer im Gespräch mit Lokalredakteurin Katharina Rüth. Gerade häufen sich wieder die Fälle im Bergischen Städtedreieck, in denen es Betrügern gelingt, Menschen am Telefon so zu manipulieren, dass sie Geld und Wertgegenstände herausgeben – in dem Glauben, dass das alles seine Richtigkeit hat. Die Polizei versucht, mit Aufklärung dagegen vorzugehen. Und die Betrüger finden immer neue Varianten, ihre Opfer hinters Licht zu führen. Kriminalhauptkommissar Michael Schroer hat ein paar Tipps, wie man sich und seine Angehörigen schützen kann.

10/27/22 • 16:13

Ein Diebstahl, gefährlicher Raubüberfall, häusliche Gewalt, ein Mord – Taten, die ein Loch in die Seele reißen können. Taten, die lange nachwirken können, selbst wenn sie Jahrzehnte zurücklegen. Doch wohin mit der Angst, der Verzweiflung? Was geschieht mit den Opfern? Um diese Menschen kümmert sich der Weisse Ring Wuppertal e.V. Klaudia Duhr, pensionierte Kriminalbeamtin aus Wuppertal, engagiert sich ehrenamtlich in der Opferhilfe, hat täglich mit Opfern von Straftaten wie Missbrauch und Gewalt zu tun. Für den Podcast „Unter der Oberfläche“ hat sie mit WZ-Mitarbeiterin Johanna Christoph über ihre Arbeit beim Weissen Ring Wuppertal gesprochen, welche Erfahrung ein Schlüsselereignis für sie war, über die Herausforderungen dieses besonderen Ehrenamts und wie sich Interessierte in der Opferhilfe engagieren können.

10/14/22 • 32:39

Zweifel, Prüfungsangst, Stress und Sorgen: Die Zentrale Studienberatung an der Bergischen Universität bekommt zu spüren, dass die Gesellschaft zurzeit von Krisen geprägt ist. Das Team um Christine Hummel weiß, wie man die Sorgen und Ängste der Studierenden auffangen kann und gibt Tipps, wenn man nicht weiter weiß. Doch nicht nur für diejenigen, die bereits an der Uni sind, sondern auch für alle, die noch das passende Studium suchen, hält die Studienberatung der Wuppertaler Uni Tipps bereit. Empathisch, verständnisvoll und lösungsorientiert hilft Christine Hummel und ihr Team – auch dann, wenn es vielleicht besser wäre, das Studium abzubrechen. Im Podcast erklären Christine Hummel und ihr Kollege Philip Cramer im Gespräch mit Lokalredakteurin Alina Komorek, wie sie die Studierenden beraten, wie man durch schwere Zeiten kommt und klären die wichtigsten Fragen rund um das Studium. Viel Spaß beim Reinhören!

9/30/22 • 28:37

Hans-Jürgen Lemmer übergibt die Leitung des Ressorts Zuwanderung und Integration – in einer Zeit, in der viele Flüchtlinge aus der Ukraine nach Wuppertal kommen, und kurz nach einer Messerattacke im Haus der Integration. In den letzten Tagen vor seinem Ruhestand spricht Hans-Jürgen Lemmer nicht nur über die aktuellen Herausforderungen, sondern auch über Meilensteine, die er in den 42 Jahren seines Berufslebens miterlebt und mitgestaltet hat. In der neuen Folge des WZ-Podcasts „Unter der Oberfläche“ mit Redakteurin Anne Palka erklärt er, was Integration für ihn bedeutet und wie sie gelingen kann. Mit welcher Motivation ist er Sozialarbeiter geworden? Hat er seine Ziele während seiner Karriere erreicht? Wie haben er und seine Kollegen es geschafft, Sprachkurse einzuführen, obwohl sie dafür eigentlich gar kein Budget bekamen? Was bedeutet der aktuelle Personalmangel der Ausländerbehörde – für beide Seiten, Kunden und Mitarbeiter? Und wie geht es nun für ihn persönlich weiter?

9/16/22 • 32:08

Nkozi Muyisa Muhindo hatte schon seit seiner Kindheit immer wieder mit rassistischen Bemerkungen im Alltag zu tun. Weil es sich beim Alltagsrassismus um ein gesamtgesellschaftliches Problem handelt, setzt er sich auf verschiedenen Ebene für People of Color ein. Er gibt Workshops gegen Rassismus, ist an Schulen und Universitäten und spricht über Möglichkeiten, mit dem Thema umzugehen. Außerdem bringt er seine Agenda politisch ein, um etwas zu bewegen und stärkt mit unzähligen eigenen Projekten People of Color. In der neuesten Folge von „Unter der Oberfläche“ spricht er mit WZ-Lokalredakteurin Alina Komorek über seine Erfahrungen, den richtigen Umgang in unschönen Gesprächen, wo es auch in Wuppertal noch Handlungsbedarf gibt und über seine bisherigen Projekte. Viel Spaß beim Reinhören!

9/2/22 • 23:15

Lady Frankenstein ist eine Künstlerin durch und durch. Schon seit Kindertagen erschafft sie ungewöhnliche und faszinierende Kunstwerke, die sie auch in den Sozialen Medien teilt. Seit einigen Jahren bewegt sie sich auch in der Steampunk-Szene, besucht Events und Veranstaltungen und ist dort in atemberaubenden Outfits unterwegs. Oft sind die Accessoires selbst gemacht, reichen von Oktopuszylindern bis zu verrückten Grinsekatzen. Nachdem einer ihrer selbstgebauten Masken viral ging, meldete sich sogar der Amerikanische Science-Fiction-Sender SYFY. Gemeinsam mit Ihrem Mann Ludwig von Rabenstein erzählt Lady Frankenstein heute der WZ-Redakteurin Johanna Christoph was sie in der Vergangenheit bereits geschaffen hat, wie die anderen Menschen um sie herum auf ihre Kunst reagieren und wie sie immer wieder auf neue Ideen kommt. Viel Spaß beim Reinhören!

8/19/22 • 49:06

Dörte aus Heckinghausen steht seit 30 Jahren mit der Barmer Küchenoper auf der Bühne. Sie kennt und liebt ihr Viertel, sie ist lustig, musikalisch und hat das Herz am rechten Fleck. So kennen sie ihre Fans. Dörte ist eine Kultfigur und in Wuppertal sehr beliebt. Das erlebte sie auch vor kurzem im Haus der Jugend in Barmen – bei ihrer Show zum 30-jährigen Jubiläum der Barmer Küchenoper. Wie aber wurde Dörte Bald zu Dörte aus Heckinghausen und gleichzeitig zu einem Wahrzeichen des Stadtteils? Genau diese Frage beantwortet sie WZ-Kulturredakteurin Monika Werner-Staude in unserer neuen Folge.

7/22/22 • 29:17

Ärger im Job, Depressionen, finanzielle Probleme, Liebeskummer - dies sind nur einige der Sorgen und Nöte, mit denen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter bei der Seelsorge auseinandersetzen müssen. Die Menschen, die dort anrufen zeigen dabei ein außerordentliches Vertrauen, mit dem die Seelsorger am anderen Ende der Telefonleitung sensibel umgehen müssen. Wie herausfordernd aber auch gleichzeitig belohnend diese Arbeit ist, das erzählt die Pfarrerin Jula Heckel-Korsten. Sie ist die Leiterin der Telefonseelsorge Wuppertal. Zusammen mit einer anonymen ehrenamtlichen Mitarbeiterin berichtet sie WZ-Volontärin Johanna Christoph vom Arbeitsalltag.

7/8/22 • 37:39

Es war gegen 12.30 Uhr am Mittag, als die Polizei am 23. September 2004 zum türkischen Kulturverein in Barmen gerufen wurde. Die Beamten fanden einen Mann mit blutender Kopfwunde am Boden. Er lebte noch, starb aber auf dem Weg ins Krankenhaus. Eine Kugel hatte den 54-jährigen Mann am Hinterkopf getroffen. Welche Spuren waren am Tatort zu finden? Wie ist die Polizei auf den Täter gekommen? Welche Motivation für den Mord gab es? Die Antworten darauf gibt es in unserer neuen Folge von "Unter der Oberfläche". Der Kommissar Edward Schweda verrät WZ-Redakteurin Katharina Rüth Details der Mordermittlung.

6/24/22 • 26:51

Wie können sich Jugendliche von den Drogen distanzieren und warum haben viele Menschen Probleme damit, die Sucht zu beenden? Mit solchen Fragen beschäftigt sich Sven Wirsen (50) mit Schülern in Wuppertal. Gemeinsam mit der Ärztin Stephanie Hofmann (63) hat er den Verein „Lernraum Knast“ gegründet, um mehr über Drogen und ihre Folgen aufzuklären. In der neuen Folge von "Unter der Oberfläche" erzählen Wirsen und Hofmann unserer WZ-Redakteurin Katharina Rüth von der Arbeit des Vereins. Im Podcast schildert Wirsen seinen Weg zu den Drogen, sein Leben als Dealer sowie die sechs Jahre im Gefängnis und seinen Ausstieg aus der Abhängigkeit.

6/10/22 • 26:04

Gibt es eine Altersgrenze zum Studieren? Wie sieht eine Universität mit unterschiedlichen Generationen aus? Die Geschichten von zwei Studenten an der Bergischen Universität Wuppertal zeigen, dass das Studium tatsächlich für jedes Alter geeignet ist. In dieser Folge von „Unter der Oberfläche“ spricht Marvin Rosenhoff mit Jonathan Huppertz (26) und Karin Friehold (82). Jonathan macht seinen Master in Englisch und Geschichte. Karin ist Seniorenstudentin. Gerade hat sie schon in Geschichte, Psychologie und evangelischer Theologie ihren Seniorenabschluss gemacht. Zusammen erzählen die beiden, was sie antreibt, weiter zu studieren und wie sie ihren Unialltag gestalten. Außerdem berichten sie, wie der Kontakt zwischen den jüngeren und den älteren Studenten erfolgt.

5/27/22 • 24:25

Vor 20 Jahren wird die Leiche der 15-jährigen Schülerin Stefanie tot auf dem Gelände einer Finca auf Mallorca gefunden. Hauptverdächtiger ist ein Wuppertaler, bei dem sie kurz vor ihrem Tod gelebt haben soll. Für Kommissar Edward Schweda und sein Team beginnt ein Fall mit vielen Wendungen und Rückschlägen.​ Was für ein Motiv hatte der Täter? Wieso war die Obduktion der Leiche eine Herausforderung? Wie verlief die länderübergreifende Polizeiarbeit? Und warum musste mit einem verdeckten Ermittler gearbeitet werden? In unserer neuen Folge von "Unter der Oberfläche" blickt der Kriminalist gemeinsam mit WZ-Redakteurin Katharina Rüth auf eine Mordermittlung zurück, die für Schlagzeilen sorgte.​

5/13/22 • 35:16

Anja Vesper ist eine Frau. Eine Frau in der Politik, genauer genommen in der Wuppertaler CDU. Sie kandidiert für die Christdemokraten bei der Landtagswahl am 15. Mai im Wahlkreis Wuppertal III/Solingen und gehört damit einer Minderheit an. Denn lediglich knapp 30 Prozent der Kandidat:innen für die Landtagswahl sind Frauen. Bei der CDU sogar nur 24 Prozent. Warum ist das der Fall? Warum ist das Berufsfeld Politik für Frauen scheinbar immer noch so unattraktiv? Chefredakteur Lothar Leuschen spricht in dieser Folge mit Anja Vesper über Frauen in der Politik, über Hindernisse und Barrieren, über das Mindset von Parteien hinsichtlich Frauenförderung, über Quoten und Zahlen, über Schlammschlachten und Politikverdrossenheit und warum zu Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer nur Frauen gefragt werden.

4/29/22 • 25:26

Yannik Düringer ist 22 Jahre alt, er ist Wuppertaler, Student, Lokalpolitiker und Ratsmitglied. Und Yannik ist homosexuell. Ein Attribut, das im Idealfall in seiner Arbeit als Politiker und im Job keine Rolle spielen sollte. Doch noch ist der Idealfall nicht eingetreten und es spielt für Yannik bzw. für seine Mitmenschen eben doch eine Rolle. Yannik wird schief angeschaut, wenn er mit seinem Freund händchenhaltend über die Trasse läuft. Er wird aus dem Auto heraus beleidigt. Er wird in den sozialen Medien bedroht, beschimpft und ausgelacht. Er wird mit seinen Anliegen in der Politik nicht ernst genommen. Und oftmals nur auf sein Blümchenhemd - sein Markenzeichen - reduziert. WZ-Redakteurin Miriam Karout hat Yannik für ein Gespräch getroffen, um mit ihm unter die Oberfläche der Beleidigungen, der Reaktionen und der Intoleranz zu gehen. Was hat Yannik dazu motiviert sich zu outen? Wie beeinflusst das generell seine politische Arbeit? Wo begegnen ihm Hass und Intoleranz im Alltag? Und warum zum Teufel ist die eigene sexuelle Orientierung und Identifikation immer noch so ein großes Thema? Yannik erzählt von der Stimmung im Rat, seinen Wünschen und Plänen für die Zukunft, seinen Herzensprojekten in Wuppertal und er gibt Tipps, wie Menschen, die selbst nicht queer sind, zu Verbündeten werden können.

4/15/22 • 29:01

Eine Frauenleiche liegt nur spärlich mit Blättern bedeckt in einem Straßengraben an einer Landstraße bei Venlo. Als ein Windstoß diese Blätter wegweht, sieht ein Radfahrer die tote Frau und alarmiert die Polizei. Die Ermittlungen führen nach Wuppertal, wo Kriminalhauptkommissar Edward Schweda nach Jahren den entscheidenden Hinweis findet, um den Täter ins Gefängnis zu bringen: ein Eichenblatt. Was steckt hinter diesem brutalen Mord? Wie genau geht man als Ermittler vor, um herauszufinden, wer der Täter oder die Täterin war? Und wie kann ein einziges Blatt zu der Überführung des Täters beitragen? Erster Kriminalhauptkommissar Edward Schweda, der von 1998 bis 2005 zum KK11 für Todesermittlungen und Tötungsdelikte gehörte, blickt in dieser Folge von "Unter der Oberfläche" gemeinsam mit WZ-Redakteurin Katharina Rüth auf diesen speziellen Fall zurück. Der Kommissar erzählt von Rückschlägen, Erfolgen, der DNA-Analyse als revolutionärem Fortschritt - und von dem persönlichen Dilemma, nicht mit dem verhängten Strafmaß einverstanden zu sein.

4/1/22 • 28:24

"Liebling, ich bin abhängig" - Ein Satz, der demjenigen, der ihn ausspricht, vermutlich nicht leicht über die Lippen geht. Ein Satz, der so klar und so verständlich ist, hinter dem aber gleichzeitig so viel mehr steckt, das nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Und ein Satz, den Jil Rieger von ihrem Partner gehört hat. Denn Jil ist eine von vielen so genannten Mitbetroffenen, deren Partnerinnen oder Partner süchtig sind: Ihr mittlerweile Ex-Partner hat lange Zeit illegale Drogen konsumiert. Damals konnte und wollte sie sich nicht von ihm trennen, doch heute sagt sie, dass sie in dieser Zeit stark darunter gelitten und sich selbst nicht mehr gespürt habe. Wie schafft man es aus dieser schwierigen Situation heraus, welche Angebote sind da hilfreich und wie lernt man, damit umzugehen? Im Gespräch mit WZ-Redakteurin Miriam Karout spricht Jil, die selbst einen Podcast namens „Liebling, wir sind abhängig“ hat, über ihre Geschichte, ihre Sicht als Mitbetroffene und inwiefern eine Vorbelastung in ihrer eigenen Familie in ihrem Beziehungsmuster eine Rolle spielen könnte. Unterstützt werden die beiden von Thomas Rehbein von der Fachstelle für Suchtvorbeugung in Wuppertal. Er beschäftigt sich in der Suchtberatung vor allem mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gemeinsam sprechen sie über Hilfs- und Beratungsmöglichkeiten, Probleme und Schwachstellen bei der Suche nach Angeboten und die unterschiedlichen Motivationen und Intentionen der Betroffenen. Denn jede Sucht ist anders, jeder Suchtverlauf und auch der Prozess und Weg daraus gestalten sich individuell. Sucht hat immer eine Geschichte.

3/18/22 • 33:02

Diese Special-Folge außerhalb des üblichen Zwei-Wochen-Rhythmus' hat diesmal nicht mit dem Ukrainekrieg zutun, sondern mit unserem Gast: Jürgen Becker. Der Kabarettist tritt am 12. März in der Immanuelskirche in Wuppertal auf und dies hat unsere Kulturredakteurin Monika Werner-Staude zum Anlass genommen, ihn mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und einer weltweiten Pandemie stellt sich die Frage, ob die aktuelle Zeit eine gute für Kabarettisten ist, ob man über alles und jeden Witze machen darf oder ob es Themen gibt, die man lieber nicht behandelt. Und kann man für die aktuelle Absurdität überhaupt noch Bilder und Beispiele finden? Die beiden diskutieren darüber, ob die Menschen gerade in der Krise das Lachen brauchen oder ob es aufgrund der Geschehnisse eher unangebracht ist ins Fußballstadion, in die Kneipe, in Clubs oder eben ins Kabarett zu gehen. Der aus dem WDR und den Mitternachtsspitzen bekannte Künstler erzählt, warum seiner Meinung nach die Juden im Humorbereich Vorreiter sind, inwieweit er bei Auftritten improvisiert und was das Besondere an seinem neuen Programm "Die Ursache liegt in der Zukunft" ist.

3/11/22 • 30:32

Das hat sich Anja Liebert vermutlich anders vorgestellt. Die Wuppertalerin ist im September nach mehr als 20 Jahren im Stadtrat für die Grünen in den Bundestag gewählt worden. Aber eine Eingewöhnungsphase bekam sie nicht, denn sofort sah sie sich mit ihrer Partei und mit dem ganzen Gremium mit nur einer Sache konfrontiert: dem Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Wie sieht die Arbeit im Bundestag in so einer herausfordernden Situation aus? Wie ist die Stimmung innerhalb der Partei? In der Specialfolge, die natürlich der aktuellen Situation geschuldet ist, spricht Anja Liebert mit Chefredakteur Lothar Leuschen über ihre Anfangszeit als Mandatsträgerin, die Ampel-Koalition, den Überfall Russlands auf die Ukraine und über die Pläne von Wladimir Putin, der aktuell den Dienstplan der Abgeordneten zu schreiben scheint.

3/5/22 • 37:09

Europa befindet sich in einem Ausnahmezustand. Russland und die Ukraine führen Krieg, russische Truppen marschieren in ukrainische Städte ein, die Menschen fliehen und suchen dort Schutz, wo sie nur können. Und die "westliche" Welt ist erschüttert. Was kann in so einer schlimmen Situation noch helfen? Wie geht man damit um und kann man überhaupt irgendwas tun? Und ist es richtig, dass die politische Gesinnung dazu führt, dass Musikerinnen und Musiker aus Russland nicht mehr auftreten dürfen? Wir sprechen in dieser Folge mit Michael Blatow, dem Gründer der Anton Rubinstein Akademie in Düsseldorf. Er ist in Russland geboren, lebt seit über 40 Jahren in Deutschland und ist Musiker mit Leib und Seele. Im Gespräch mit Kulturredakteur Christian Oscar Gazsi Laki spricht er über die Gefühle, die die aktuelle Situation bei ihm und bei seinen Studentinnen und Studenten sowie Mitarbeitenden in seiner Akademie auslöst. Wir erfahren, was Musik in so einer Zeit bewirken kann und wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen.

3/4/22 • 24:49

122 000 Abonnenten auf YouTube, insgesamt zehn Millionen Klicks und zwei Filmpreise - nicht die schlechteste Bilanz für eine Newcomer-Serie. Die deutsche Mystery-Serie „Wishlist", produziert von der Wuppertaler Firma Outside the Club im Auftrag von Funk und Radio Bremen, ist nach Erscheinen im Jahr 2016 gefeiert und gelobt worden. Entstanden ist die Webserie nach einer Idee der drei Freunde Marcel Becker-Neu, Marc Schießer und Tobias Lohf, die innerhalb eines Jahres die ganze erste Staffel von der Idee bis zur Ausstrahlung begleitet haben. Hauptdrehort war Wuppertal: die Schwimmoper, der Sparkassenturm, Schwebebahn, das Dach der City-Arkaden, der Bahnhof Unterbarmen oder der Steinbruch Oetelshofen. Doch nicht nur Serien produzieren kann das Team, sondern auch Special Effects, das zweite Standbein. Und das so gut, dass sie für Serien wie „How to sell drugs online (fast)" (Netflix) oder „Die Wespe" (Sky) die Animationen und Special Effects gemacht haben. Kameramann und Produzent Tobias Lohf spricht in dieser Folge unseres Podcasts „Unter der Oberfläche" mit WZ-Redakteur Daniel Neukirchen darüber, wie herausfordernd es für die jungen Serienmacher war, innerhalb eines Jahres von 0 auf 100 eine Serie produzieren zu müssen, warum so viel in Wuppertal gedreht wurde, wie die Idee zu Wishlist entstanden ist - und wie man es schafft, bei den ganz Großen mitzuspielen.

2/18/22 • 29:04