Lautstärke statt Argumente, Stigmatisierung statt Zuhören: Haben wir das Streiten verlernt? Können wir andere Meinungen nicht mehr ertragen? Diesen Fragen geht der Podcast „Streitpunkte“ nach und greift hitzig debattierte Themen auf. Im Gespräch: Andreas Schweiger mit meinungsstarken Persönlichkeiten aus unserer Region.
Die Ausgaben der Rentenversicherung werden in den nächsten Jahren deutlich steigen. Eine Folge: Wir werden länger arbeiten müssen, damit die Rente finanzierbar bleibt. Das erläutert Rentenexperte Ralf Kreikebohm im Video-Podcast „Streitpunkte“ unserer Zeitung. Erfahren Sie, welche Vorschläge er macht, um die Rente abzusichern.
11/14/25 • 29:37
In Braunschweig gärt es gewaltig. Das gilt besonders für Handel, Handwerk und Gastronomie. Sie stören sich am Bau neuer, breiter Fahrradwege, den sogenannten Velorouten, sowie am Mobilitätsentwicklungsplan für Braunschweig. Dieser Plan soll für die Stadt die Grundlage bieten, den innerstädtischen Verkehr in den nächsten Jahren neu zu gestalten. Vereinfacht gilt: mehr Fahrrad, weniger Auto. Die Stichworte lauten Klimaschutz und eine höhere Lebensqualität. Im Video-Podcast „Streitpunkte“ unser Zeitung machte Tobias Hoffmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Braunschweig, seiner Verärgerung Luft.
6/17/25 • 32:56
VW-Betriebsrat Patta schlägt Alarm: Golf muss in Wolfsburg bleiben. Der ehemalige hochrangige IG-Metall-Funktionär hat die Gewerkschaft im Groll verlassen. Im Video-Podcast „Streitpunkte“ sagt er, warum. Mehr zu diesem Thema gibt es auf www.braunschweiger-zeitung.de
3/22/25 • 35:15
Im Podcast "Streitpunkte" analysiert der frühere VW-Betriebsratschef und -Traton-Vorstand im Gespräch mit Andreas Schweiger die Lage der Autoindustrie. Mehr zu diesem Thema gibt es auf www.braunschweiger-zeitung.de
3/7/25 • 32:33
Können wir uns Nachhaltigkeit in der Wirtschaftskrise noch leisten? Was ist Nachhaltigkeit überhaupt? Und wie lässt sich nachhaltiges Handeln fördern? Im Gespräch mit Andreas Schweiger, Wirtschaftschef der Braunschweiger Zeitung, gibt der Braunschweiger Nachhaltigkeits-Experte Ralf Utermöhlen Antworten. Mehr zu diesem Thema gibt es auf www.braunschweiger-zeitung.de
11/13/24 • 28:12
Fehlende Planungssicherheit und eine überbordende Bürokratie machen es den Unternehmen in der Region Braunschweig-Wolfsburg unnötig schwer, durch die Krise zu steuern. Das sagte Tobias Hoffmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer Braunschweig, im Vodcast "Streitpunkte" der Braunschweiger Zeitung. In der Diskussion mit Andreas Schweiger erläutert er, welche Wege aus der Misere führen könnten. Mehr zu diesem Thema gibt es auch unter www.braunschweiger-zeitung.de
10/2/24 • 32:46
Im Podcast "Streitpunkte" diskutiert Bernd Osterloh, ehemaliger Vorsitzender VW-Betriebsrats, früheres Mitglied des VW-Aufsichtsrats und Ex-Traton-Personalvorstand, mit BZ-Ressortleiter Andreas Schweiger.
9/19/24 • 34:31
Marc Knackstedt ist Vorstandsvorsitzender der Öffentlichen Versicherung Braunschweig.
8/30/24 • 36:36
Im Rahmen des Podcasts "Streitpunkte" ist in dieser Episode Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall für Niedersachsen und Sachsen-AnhaltG, im Gespräch mit BZ-Ressortleiter Andreas Schweiger.
6/20/24 • 28:30
Einstellungsstopp, Altersteilzeit, Abfindungsprogramm: Der Personalabbau bei der Marke VW ist in vollem Gange. Ein Zurück gibt es nicht, betonte VW-Personalvorstand Gunnar Kilian im Video-Podcast „Streitpunkte“ mit unserer Zeitung. Die Personalkosten seien zwar nicht der prägende Faktor der im „Performance-Programm“ festgelegten Sparziele. Zur Ehrlichkeit gehöre aber auch, „dass wir bei den Arbeitskosten einfach ein Thema haben, das wir adressieren müssen“, sagte Kilian.
5/2/24 • 35:34
Der Autoexperte beschreibt einen radikalen Wandel: Nicht mehr China lernt von VW, sondern die Wolfsburger von den Chinesen.
12/8/23 • 33:43
Im Podcast "Streitpunkte"spricht der Ex-VW-Betriebsratschef und -Vorstand über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Er vermisst Leistungsbereitschaft, kritisiert zu viel Bürokratie und zu langsame Entscheidungen.
9/12/23 • 38:13
Im Podcast „Streitpunkte“ erläutert die Braunschweiger IG-Metall-Chefin Garnet Alps die Vorzüge einer verkürzten Arbeitszeit. Die Fronten sind klar gezogen: Viele Arbeitgeber lehnen die Vier-Tage-Woche ab - zumal bei reduzierter Stundenzahl und vollem Lohnausgleich. Gewerkschaften wie die IG Metall befürworten sie. In der Stahlindustrie setzen die Metaller die Vier-Tage-Woche sogar auf den Forderungskatalog der Ende des Jahres anstehenden Tarifrunde. Im Podcast „Streitpunkte“ unserer Zeitung erläutert Garnet Alps, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig, warum die Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich aus Sicht der Gewerkschaft ein Gewinn ist.
7/4/23 • 36:20
Ist Deutschland ein freies Land? „Grundsätzlich sind wir ein freies Land, einmal von unserer Grundstruktur, Gewaltenteilung. Sie funktioniert, wir haben kritische Medien. Ich sehe allerdings ein großes Aber, und das ist eine Entwicklung, die mir sorgen macht und die mich vor allem an meine Jugend in der DDR erinnert“. Diese nachdenklich stimmenden Sätze äußert Manfred Casper und der neuen Folge des Podcasts „Streitpunkte“ unserer Zeitung. Casper hat ein ganz spezielles, je geradezu ein leidenschaftliches Verhältnis zur Freiheit. Hat er doch als junger Mensch die Unfreiheit der DDR kennengelernt und wurde wegen seines Fluchtversuchs inhaftiert.
6/4/23 • 47:10
Im Ringen um die knapper werdenden Arbeitskräfte werben viele Unternehmen mit den Vorzügen der „neuen Arbeit“, der „New Work“. Allerdings warnt Florian Bernschneider, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands Region Braunschweig (AGV), vor Augenwischerei. „New Work ist ein Sammelbegriff für ziemlich alles, was fancy in der Arbeitswelt ist. Deswegen ist es leichter zu sagen, was New Work alles nicht ist. New Work ist zum Beispiel nicht der Tischkicker, der Obstkorb oder das Fahrrad an der Wand. Alles, was modern und schick ist, wird gleich mit diesem Label belegt“, sagt Bernschneider in der neuen Folge des Podcasts „Streitpunkte“.
4/14/23 • 41:04
Wie viel Geld sollen Betriebsräte verdienen, wie viel Geld dürfen Betriebsräte verdienen? Die Debatte um das richtige Maß für Betriebsratsvergütungen etwa bei Volkswagen beschäftigt längst die Gerichte. Insbesondere in großen Unternehmen sorge das Thema für Probleme, sagt Professor Horst Call in der neuen Folge des Podcasts „Streitpunkte“. Nach Einschätzung des Experten für Arbeitsrecht an der Ostfalia-Hochschule könnten zwei Aspekte den Konflikt entschärfen: Das Einführen eines objektiven Bemessungsmaßstabs wie etwa den jeweiligen Branchentarifvertrag sowie eine Einstufung des Vergütungssystems nach Unternehmensgröße.
2/10/23 • 39:23
Für nicht weniger als 44 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 41,5 Milliarden Euro, hat Tesla- und „SpaceX“-Chef Elon Musk den Kurznachrichtendienst Twitter gekauft. Seitdem hat er Twitter-Konten entsperren lassen, unter anderem vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Seitdem hat Musk aber auch Konten sperren lassen, etwa von Journalisten, die darüber berichtet haben, das Musk entsprechende Sperrungen vornimmt. Die Europäische Union droht inzwischen mit Konsequenzen. In der jüngsten, sechsten Folge des Podcasts „Streitpunkte“ unserer Zeitung sucht Professor Harald Rau nach Erklärungen für Musks Vorgehen. Rau forscht und lehrt zu Kommunikationsmanagement an der Ostfalia-Hochschule in Salzgitter.
12/19/22 • 46:51
Die von der inzwischen 19 Jahre alten Schwedin Greta Thunberg 2018 gegründete Klimastreikbewegung Fridays for Future polarisiert von Anfang an. Werfen Kritiker den streikenden Schülerinnen und Schülern vor, lediglich den Unterricht schwänzen zu wollen, loben Befürworter und Unterstützer die jungen Menschen für ihr Engagement für den Klimaschutz. In der neuen Folge des Podcasts Streitpunkte unserer Zeitung erläutert Anna Lenja Epp (18), Pressesprecherin für Fridays for Future Braunschweig, warum sie sich der Bewegung angeschlossen hat und warum es aus ihrer Sicht unumgänglich ist, dass die Menschen in den Industrienationen ihren Lebensstil ändern müssen.
11/13/22 • 38:32
Die bisherige Klimaschutzpolitik ist wirkungslos, kürzere Duschzeiten helfen nicht, den Gasverbrauch entscheidend zu senken. Das sagte Professor Jürgen Kuck im Podcast „Streitpunkte“ unserer Zeitung. Kuck ist Energieexperte an der Ostfalia-Hochschule in Wolfenbüttel. Um den aktuellen Energieengpass zu überbrücken, müssen Kohlekraftwerke reaktiviert werden, die letzten drei deutschen Kernkraftwerke länger laufen, sagte Kuck. Außerdem dürften Gaskraftwerke nicht mehr für die Stromerzeugung eingesetzt werden, sondern nur noch als Reserve zur Verfügung stehen. Perspektivisch müsse die Energieversorgung über Erneuerbare Energie und Kernkraftwerke sichergestellt werden, sagte Kuck. Parallel dazu müsse die Förderung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas eingestellt werden. Das können am wirkungsvollsten über internationale Organisationen geschehen, die beispielsweise von den Vereinten Nationen gesteuert werden. Nur so lasse sich wirkungsvoll das Verbrennen fossiler Energien stoppen. Die aktuelle Klimaschutzpolitik setzte dagegen die falschen Signale. Die aktuelle Entwicklung stark steigender Energiepreise sei aus klimaschutzpolitischer Sicht fatal, sagte Kuck. Die steigenden Preise würden den Anreiz geben, weitere Lagerstätten fossiler Energien zu erforschen und zu erschließen.
9/25/22 • 45:39
Deutschland ist zu langsam, zu scheu gegenüber neuen Techniken und zu sehr darauf bedacht, Risiken zu meiden. Das sagt Reza Asghari in der dritten Folge des Podcasts „Streitpunkte“ im Gespräch mit Andreas Schweiger. Asghari ist Professor für High-Tech-Innovation und Entrepreneurship (Unternehmertum) an der TU Braunschweig und Leiter des an TU und Ostfalia angesiedelten Entrepreneurship-Hubs. In Deutschland gelinge es zu selten, aus den Ergebnissen einer starken wissenschaftlichen Forschung ertragreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln, kritisiert der Start-up-Experte. Das sei angesichts des Erstarkens Chinas eine Fehlentwicklung, Deutschland und Europa liefen Gefahr abgehängt zu werden. Deutschland habe zum Beispiel die Entwicklung des Internethandels verschlafen. Längst seien Konzerne wie Amazon zu wirtschaftlichen Großmächten und Datenkraken aufgestiegen. Immer wieder wurde Amazon ein zu laxer Umgang mit Daten vorgeworfen. Diese Entwicklung könne aber nicht durch eine Verteufelung der digitalen Technik verbessert werden, sagt der Wissenschaftler. Besser sei es dagegen, eigene Antworten und Lösungen zu finden Asghari: „Ich wünsche mir, dass Deutschland, dass Europa Weltmarktführer gewesen wären im Bereich der digitalen Wirtschaft. Dann hätten wir unsere Normen der Welt vorgegeben.“
8/2/22 • 37:49
„So kann es nicht weitergehen“, ist Sven Hansmeier überzeugt und kritisiert die Politik, weil sie dieses Verhalten noch fördere. In der zweiten Folge unseres Podcasts „Streitpunkte“ diskutiert Sven Hansmeier seine Thesen im Gespräch mit Andreas Schweiger. Er warnt: Ohne Erneuerung laufen Deutschland und Europa Gefahr, zu „Top-Konsumenten Chinas“ abzusteigen.
7/5/22 • 42:35
Streiten sei nicht automatisch negativ, sagt Professorin Simone Kauffeld von der TU Braunschweig. Immer dann, wenn der Widerspruch, der zum Streit führt, zum Denken anregt und die Streitenden weiterbringt, sei er „sehr bereichernd“. Reibungsfläche sei wichtig für die persönliche Entwicklung, erläutert die Psychologin. Ein Streit laufe jedoch in die falsche Richtung, wenn er zu persönlich werde.
6/1/22 • 31:35