Show cover of Leben ist mehr

Leben ist mehr

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

Tracks

Als ich Anfang des Jahres 2024 zwei Fehlgeburten direkt hintereinander erlebte, war das ein großer Schock für mich. Ich sah es als meine Berufung an, aus vollem Herzen Mutter zu sein – und jetzt? Hatte ich Gott falsch verstanden? Warum ließ er das zu? Warum ausgerechnet ich? Möglicherweise kennen Sie ähnliche Fragen, wenn Sie ein Schicksalsschlag ereilt, mit dem Sie nicht gerechnet haben.Die Frage ist jedoch, wie wir mit den schweren Situationen umgehen, die außerhalb unserer Kontrolle liegen: Verweilen wir in einer Schockstarre, verbittern wir oder fangen gar an, Menschen abzulehnen, die genau das haben, was uns genommen wurde? Klagen wir Gott an? Oder haben wir den Mut, durch diese Zeit hindurchzugehen, den Schmerz zu durchleben und die Unsicherheit auszuhalten, dass es auf manche Fragen keine Antworten gibt?Wenn Sie auf Ihr bisheriges Leben zurückschauen, stellen Sie vielleicht fest, dass Sie vor allem durch das Schwere geformt wurden. Vielleicht erkennen Sie rückblickend sogar, wie gut es war, dass genau dieses oder jenes Schmerzhafte passiert ist, weil Sie dadurch etwas Wichtiges gelernt, neue Erkenntnisse gewonnen oder sogar Ihre Lebensweise grundlegend verändert haben.Genau diese Perspektive wünsche ich Ihnen: Dass Sie erkennen, dass in Leid und Not ein verborgener Segen liegen kann. Das Wichtigste dabei ist: Sie müssen durch dunkle Täler nicht allein gehen. Es gibt einen Gott, der Sie liebt, der Sie versteht und der Ihnen Trost, neuen Mut und Hoffnung geben möchte. Schwere Zeiten in unserem Leben sind oft der Anlass, diesen Gott zu suchen, vielleicht zum ersten Mal in unserem Leben. Wer das tut, wird erleben, dass Gott Freude mitten im Leid schenken kann.Annegret HeyerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

1/15/26 • 06:55

Äußere Schönheit hat in unserer Kultur einen hohen Wert. Für den Verkauf einer Ware spielt die Verpackung eine entscheidende Rolle. Untersuchungen zeigen, dass hübsche Kinder bessere Noten bekommen. Im Bewerbungsprozess werden attraktiven Menschen tendenziell positive Eigenschaften zugeschrieben wie Freundlichkeit, Feinfühligkeit, Ausgeglichenheit, Geselligkeit, ebenso Ansehen und Erfolg. Was unseren Augen gefällt, ist zum Goldstandard menschlichen Wertes geworden. Wir weigern uns hartnäckig zu lernen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Wenn uns eine Eigenschaft gefällt, bedeutet das nicht unbedingt, dass alles Qualität hat. Umgekehrt muss eine unscheinbare Verpackung nicht bedeuten, dass der Inhalt schlecht ist.Bei einem Casting für das höchste Staatsamt in Israel war der Prophet Samuel beeindruckt von der äußeren Erscheinung eines Mannes namens Eliab. Aber Gott sagt: »Schaue nicht auf sein Aussehen und auf seinen beeindruckenden Körperbau. Denn der Mensch sieht auf das Äußere, Gott aber sieht das Herz an« (1. Samuel 16,7).Der größte Fall von Fehleinschätzung fand statt, als Jesus Christus auf diesem Planeten auftrat. Äußerlich war er nicht anziehend. »Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten« (Jesaja 53,2). Dabei war er der einzige wahrhaft schöne Mensch ohne Makel. Jemand, der ihn genau kennenlernte, schrieb: »Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit, wie sie nur der Eine und Einzige vom Vater hat, erfüllt mit Gnade und Wahrheit« (Johannes 1,14). Andere, die ihm zuhörten, stellten erstaunt fest: »Niemals hat ein Mensch so geredet wie dieser!« (Johannes 7,46). Auch heute lohnt es sich, diesen Mann entgegen dem ersten Anschein wirklich kennenzulernen.Gerrit AlbertsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

1/14/26 • 03:57

Wir waren vor Kurzem umgezogen. Meine Frau Petra kannte einige Frauen aus dem Dorf, in das wir zogen. Sie ist Krankenschwester und hatte drei Kolleginnen, die ebenfalls hier wohnten. Als wir neue Kontakte aufbauten, besuchten wir auch Petras Kolleginnen und deren Familien.Eine dieser Familien machte eine schwere Zeit durch. Sie hatten eine Tochter mit einem schweren Herzfehler. Zweimal war sie während ihrer Kindheit schon am offenen Herzen operiert worden. Nun stand ihr mit 14 Jahren die dritte und letzte OP bevor. Jede Operation war mit einem hohe Risiko verbunden, und diese dritte OP würde nun entscheiden, ob und wie sie ihr Leben weiterführen konnte.In der folgenden Woche fuhr die Mutter mit ihrer ältesten Tochter in eine Spezialklinik. Vier Tage später sollte die Operation stattfinden. Am Tag vor der OP war ich selbst so aufgewühlt, dass ich den Vater des Mädchens besuchte, der mit den zwei jüngeren Kindern zu Hause geblieben war. Ich unterhielt mich mit dem Vater zuerst über Belanglosigkeiten. Aber unsere Anspannung brachte uns schnell zum Thema OP. Während wir so miteinander redeten, wurde der Drang in mir immer größer, für die Situation zu beten. Da ich aber nicht wusste, welche Einstellung mein Gegenüber zum Glauben hatte, fragte ich zunächst, ob ich für sie alle beten dürfe. Er hatte nichts dagegen. So gab ich Gott im Gebet das hin, was als dunkle Wolke über allen kreiste. Als ich geendet hatte, sah er mich irritiert und erleichtert zugleich an.Wir redeten danach nicht mehr viel. Aber dieses Gebet war der Beginn einer Freundschaft, in der auch Gespräche über den Glauben ihren Platz haben. Gott erhörte das Gebet. Ihre Tochter ist heute eine glücklich verheiratete Frau, die selbst eine junge Tochter hat.Bernd GrünewaldDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

1/13/26 • 03:46

Anfang 2025 schaffte Meta-Chef Mark Zuckerberg die sogenannten Faktenchecks in den USA ab. Er folgte damit einem Trend, den bereits zuvor Elon Musk auf seiner Plattform »X« umgesetzt hatte. Fortan sollte man bei Instagram, Facebook und Co. sagen und schreiben können, was man will. Die User sollten selbst herausfinden, was wahr ist und was falsch, ohne Kontrolle oder gar Zensur.Darüber entbrannten heftige Diskussionen: War dies ein Schritt hin zu immer größerer Verunsicherung, zu immer mehr »Fake News«, zu immer größerer Spaltung, ein Freibrief für Verschwörungstheoretiker? Oder war es gerade ein wichtiger Schritt (wieder) zu mehr Meinungsfreiheit, indem man dem Einzelnen wieder mehr Mündigkeit zugestand, sich selbst ein Bild von Richtig und Falsch, von Wahrheit und Lüge zu machen? Diese Fragen sind sicher nicht einfach zu beantworten. Aber ein Faktencheck – ob nun persönlich oder durch eine übergeordnete Instanz – ist unerlässlich.Das gilt auch in Bezug auf die existenziellen Fragen des Lebens, um einen klaren Blick für die Wahrheit zu bekommen. Hier darf man nicht jedermann glauben, sondern man sollte sich auf den verlassen, der gute Motive mit uns Menschen verfolgt und uns der Wahrheit gemäß aufklärt. Ohne Verlässlichkeit, ohne Wahrheit können wir auf Dauer nicht leben. Jesus Christus, der Sohn Gottes, weiß das. Deswegen will er uns Orientierung, ein Wissen um Richtig und Falsch und verlässliche Fakten geben. Seine Worte sind wahrhaftig. Sie verlieren ihre Gültigkeit nicht. Seine Zusagen haben Bestand. Seine guten Motive hat er bewiesen: durch den Einsatz seines Lebens. Wer sich auf seine Worte verlässt, den macht er frei von Unsicherheit und dem gibt er stattdessen ewige Sicherheit.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/12/26 • 04:20

Ein kleines Rätsel: Welches Phänomen tritt in fast allen großen fiktiven Werken auf? Es findet sich in Büchern, Filmen und Serien, selbst in weltbekannten Reihen wie Der Herr der Ringe, Star Wars oder Harry Potter. Je komplexer eine Geschichte wird, desto wahrscheinlicher ist es: Retconning. Dieser Begriff bezeichnet einen Prozess, bei dem Details, die zuvor in der Erzählung festgelegt wurden, verändert werden, damit die Story stimmig bleibt.Die berühmten Worte »Nein, ich bin dein Vater!« aus Star Wars: Episode V kennt wohl jeder. Weniger bekannt ist: George Lucas brachte diese Wendung erst nach dem vierten Teil ein – ein cleverer Rückgriff, der die Geschichte auf einzigartige Weise vertiefte. Doch nicht alle Änderungen dieser Art sind so gelungen. In Franchises wie Fast & Furious oder Terminator wurden verstorbene Figuren zurückgebracht – mit Wendungen, die oft enttäuschten, der Story ihre Tiefe nahmen oder schlicht unlogisch wirkten. Autoren nutzen Retconning also, um die losen Enden einer Erzählung wieder zusammenzuführen.Doch es gibt eine Geschichte, die demgegenüber heraussticht. Sie kommt vollkommen ohne nachträgliche Korrekturen aus – und das, obwohl sie über rund 1500 Jahre hinweg von mehr als 40 verschiedenen Autoren verfasst wurde. Die Rede ist von der Bibel. Von Anfang an hat Gott seinen Plan erklärt: Nachdem der Mensch trotz perfekter Voraussetzungen »Nein« zu Gott gesagt hat, kündigt Gott schon im dritten Kapitel der Bibel einen Retter an. Es vergehen mehr als 3000 Jahre, mit vielen Entwicklungen und Veränderungen der Menschheit sowie weiteren Ankündigungen. Schließlich kommt Jesus in diese Welt und führt Gottes Plan aus. Der perfekte Autor der Weltgeschichte bietet uns in seinem Sohn die Vergebung an.Hung Thanh ThaiDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/11/26 • 06:54

»Ist das widerlich!«, entfährt es meinem Freund David, während er einen großzügigen Schluck Protein-Shake trinkt. Er hat mich eingeladen, ihn zu einem Probetraining ins Fitnessstudio zu begleiten. Bodybuilding ist Davids große Leidenschaft. Wohlgeformt reihen sich die massiven Muskelpakete seines Körpers aneinander. Immer mehr Leute kommen zur Tür herein und beginnen ihr Training. Das Fitnessstudio erfreut sich großer Beliebtheit. Einige Besucher wollen überflüssige Pfunde verlieren, andere ihren Rücken stärken, Selbstbewusstsein gewinnen oder an Muskelmasse zunehmen.Am Abend muss ich über dieses Erlebnis nachdenken. Es stimmt: Körperliche Fitness hat viele positive Effekte. Sie trägt unter anderem zu einer gesunden Körperfunktion bei, erhöht die Attraktivität und beugt Krankheiten vor. Kein Wunder, dass der Körperkult an Bedeutung gewinnt. Aber besitzt auch die Pflege des »inneren Menschen« in unserer Gesellschaft noch den richtigen Stellenwert?Ich werde an einen Bibelvers erinnert. Darin heißt es, dass Menschen oft auf das Äußere ihrer Mitmenschen achten, Gott aber das innere Wesen jedes Menschen ansieht und bewertet (1. Samuel 16,7). Während Menschen ihr Gegenüber nur durch ihre fünf Sinne erfassen können, dringt Gott in die innersten Gefühle, Gedanken und Wünsche der Menschen vor. Menschen beachten das Äußere, den Körper. Gott sieht auf das Innerste, das Herz. Es steht in der Bibel für die ganze Persönlichkeit des Menschen. Leider ist mein Herz oft mit Sünde gefüllt. Mir wird klar, dass ich mehr auf mein Herz als auf meinen Körper achten muss. Ich bitte Gott im Gebet, dass er mir die Bosheit in meinem Herzen vergibt. Gott möchte seine Gedanken, Wünsche und Ziele in unser Herz legen. Das beginnt mit der ehrlichen Hinwendung zu ihm.Timo CestonaroDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/10/26 • 04:27

Teppiche sind wahre Meisterwerke. Tausende, teils sogar Millionen von Fäden fügen sich zu einem komplexen, farbenfrohen Muster zusammen. Dreht man das Ganze aber herum, sieht man nichts als ein wirres Durcheinander. Wie kann daraus ein Bild entstehen? Trotz des Chaos ist jeder einzelne Faden genau dort, wo er sein soll. Selbst wenn sich die Fäden augenscheinlich an der falschen Stelle befinden und nichts einen Sinn ergibt, ist das Ganze doch sorgfältig durchdacht. Aus der richtigen Perspektive betrachtet, ergibt sich ein wunderschönes Muster.Manchmal fühlt sich unser Leben genauso an wie die Rückseite eines Teppichs. Wir befinden uns an Orten, von denen wir meinen, dass wir nicht dazugehören. Ähnlich wird sich auch Lea aus der Geschichte zum heutigen Tagesvers gefühlt haben. Als Teil einer Abmachung mit ihrem Vater wurde sie an Jakob verheiratet, obwohl dieser in Wahrheit ihre Schwester Rahel liebte. Gebunden an einen Mann, für den sie nur die zweite Wahl war, wird sie sich oft gefragt haben: »Gott, warum hast du das zugelassen? Wohin führt dein Weg?« Schließlich schenkte Gott ihr jedoch viele Söhne und machte sie damit, genau wie Rahel, zu einer Stammmutter seines auserwählten Volkes Israel. Tatsächlich taucht sie später sogar im Stammbaum Jesu auf.Gott hat einen Plan, auch wenn wir das nicht immer sofort verstehen. Genauso wie sich die Fäden in einem Teppich perfekt zusammenfügen, hat jeder Umweg, jede Herausforderung in unserem Leben ihren Platz. Gott ist der Meisterweber, auch wenn wir in unseren Chaos-Momenten nicht sofort das ganze Kunstwerk erkennen, das Gott aus unserem Leben machen möchte. Es lohnt sich deshalb, ihm zu vertrauen.Klara HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/9/26 • 05:05

Wieder einmal stehen wir am Anfang eines neuen Jahres – und doch ist es für viele Menschen der letzte Tag in ihrem Leben. So ereignete sich am Abend des 8. Januar 2025 auf der B 401 ein folgenschwerer Unfall mit fünf Toten. Nur ein Beispiel von vielen, die uns die Plötzlichkeit und Unvorhersehbarkeit des Todes vor Augen stellen. Eine Statistik von 2023 zeigt darüber hinaus, dass pro Tag etwa 2800 Menschen in Deutschland und etwa 160 000 Menschen weltweit sterben. Doch diese Menschen sind nicht einfach weg, nein, sie wachen in einer anderen Dimension auf. Man könnte auch sagen: in einer anderen Welt.Es gab einmal eine Zeit, da gab es weder mich noch Sie. Doch diese Zeit ist vergangen, sie ist unwiederholbar. In der Gegenwart können wir nur die Zukunft beeinflussen. Unsere wichtigste Entscheidung dabei ist die, wo wir die Zeit nach unserem Tod verbringen werden.Die Bibel berichtet von zwei Orten, die zur Auswahl stehen. Der eine Ort wird »Hölle«, »Ort der Qual« oder auch »Feuersee« genannt. Schon an diesen Bezeichnungen können wir sehr gut erkennen, dass dieser Ort nicht erstrebenswert ist. Denn dort »wird das Weinen und Zähneknirschen sein« (Matthäus 13,50). Doch es gibt noch einen anderen Ort. Er wird »Himmel«, »die neue Erde« oder auch »Paradies« genannt. Das weckt ganz andere Emotionen! Dort gibt es keine Krankheit, kein Leid, keine Trauer und keine Tränen mehr.Es steht nun allein bei Ihnen, wo Sie die Zeit nach Ihrem Tod verbringen möchten. Heute haben Sie noch die Möglichkeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Vielleicht sollten Sie sich gerade jetzt einmal die Zeit nehmen, darüber nachzudenken. Jesus Christus fordert auch Sie auf, den schmalen Weg in Richtung Himmel zu wählen.Robert RusitschkaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/8/26 • 05:00

»Wo ist da die Frohbotschaft?«, wetterte mein Bekannter. »Das ist doch eine Drohbotschaft!« Ich hatte ihm erzählt, dass Jesus alle Menschen einlädt, an sein Evangelium zu glauben. Er will, dass alle Menschen gerettet werden und nicht nach dem Tod ins ewige Verderben gehen. Dabei stellt er klar, dass alle Menschen Sünder sind und die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen können. Darum lädt er alle Menschen zu sich ein und warnt sie gleichzeitig vor den Folgen, wenn sie dieser Einladung nicht folgen.»Du weißt doch, dass ich bei der Lawinenwarnkommission arbeite«, ging ich auf die Reaktion meines Bekannten ein. »Was denkst du: Warnen wir vor Lawinen, oder drohen wir mit ihnen?« – »Ist doch klar«, antwortete er, »niemand kann mit Lawinen drohen.« – »Genau, darum analysieren wir regelmäßig die Lawinensituation, schätzen das Risiko ein und sperren bei Bedarf die Piste, damit alle Skifahrer wieder heil nach Hause kommen. Trotzdem lassen sich einige nicht warnen, klettern über die Absperrung und fahren über die gesperrte Piste ins Tal. Auf diese Weise verunglücken im Alpenraum fast jedes Jahr ein paar Menschen. Tragisch, oder?« Mein Bekannter nickte.Ganz ähnlich ist es mit dem Evangelium von Jesus Christus: Er will, dass die Menschen nach dem Tod bei ihm ankommen. Doch er weiß auch um die »Lawine« – unsere Schuld, aufgrund derer wir in der Hölle ewig sterben müssen. Davor will Jesus uns retten und uns stattdessen ewiges Leben schenken. Damit das möglich ist, war er aus Liebe bereit, am Kreuz für die Sünden aller Menschen zu sterben. Wer sich als Sünder erkennt und Jesus von ganzem Herzen vertraut, für den wird die frohe Botschaft des Evangeliums wirksam. Wer sich aber nicht warnen lässt, über den ist das Urteil Gottes schon gesprochen.Hias SchrederDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/7/26 • 04:12

Zu Beginn des vergangenen Jahres kam es im Zuge des bundesweiten Wahlkampfes zu heftiger Auseinandersetzung, bei der das Schlagwort »Brandmauer« in den Mittelpunkt rückte. Damit wurde die von vielen als notwendig erachtete Abgrenzung innerhalb der Parteienlandschaft insbesondere zur Rechten hin auf den Punkt gebracht. Diese »Brandmauer« – ein Begriff aus dem Bereich der Brandschutzsicherung – sollte unbedingt bestehen bleiben und verhindern, dass Gedankengut, welches der Demokratie – also der Grundlage der Bundesrepublik Deutschland – empfindlichen Schaden zufügt, in den Bereich der Regierungsverantwortung übergreift.Auch in der Bibel finden wir ein sehr starkes Bewusstsein dafür, dass bestimmte Denkweisen und Handlungen dem Menschen empfindlich schaden, ja, ihn letztendlich zerstören. Indirekt sind dafür die Gebote Gottes ein starkes Indiz. Sie verbieten und gebieten – zu dem Zweck, dass das Böse nicht ausufert und überall um sich greift: »Du sollst nicht töten!« – »Du sollst nicht ehebrechen!« – »Du sollst nicht als Lügenzeuge aussagen!« usw. (siehe 2. Mose 20). Wenn man die »Brandmauer« der Gebote Gottes aufgibt oder gar niederreißt, fügt man sich selbst und anderen großen Schaden zu. Das hat sich im Laufe der Geschichte und jedes einzelnen Menschenlebens immer wieder – und oft auf ganz schlimme und nachhaltige Weise – erwiesen.Doch wie kommt es trotzdem so häufig dazu? Der Grund liegt in der Abwendung von Gott und der Hinwendung zu falschen Göttern – letztlich zu uns selbst. Wir selbst treten an die Stelle Gottes und handeln in der Folge auch nach unserem Gutdünken – mit allen Folgen. Die Lösung: Umkehr und Neuausrichtung auf Gott, der uns vergeben und helfen will, wieder nach seinen guten Maßstäben zu leben.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/6/26 • 03:50

Seit vielen Jahren gehe ich regelmäßig in ein Fitnessstudio, in dem auch Rehabilitationsmaßnahmen angeboten werden. Es ist keine typische »Muckibude«, das Publikum ist schon etwas älter und oft wegen zunehmender körperlicher Beschwerden dort. Meinem Rücken tut der Sport gut, und meine Osteoporose wird wirksam bekämpft. Jedes Jahr ist hier im Januar und Februar besonders viel los. Warum? Viele Menschen kommen mit guten Neujahrsvorsätzen, mit dem festen Willen, etwas für ihren Körper und vielleicht auch für ihre Seele zu tun. Allerdings bleiben viele der Neuankömmlinge nicht lange, schon nach wenigen Wochen sind die meisten von ihnen nicht mehr zu sehen. Das Ganze war ihnen einfach zu anstrengend, und so haben sie ihre Entscheidung, regelmäßig Sport zu treiben, wieder rückgängig gemacht.Klare Entscheidungen zu treffen, fällt manchmal schwer, nicht nur am Jahresanfang. Als ich mich dazu entschieden habe, Christus nachzufolgen, war das für mich kein leichter Schritt. Ich musste einsehen, dass ich mir nicht selbst durch meine guten Taten den Himmel verdienen konnte, sondern dass ich völlig auf Gottes Gnade angewiesen war. Dennoch habe ich meine Entscheidung von damals nie bereut, weil mein Leben dadurch reich gesegnet wurde.Ich bin davon überzeugt, dass eine Entscheidung für Jesus der wichtigste Schritt ist, den ein Mensch tun kann. Denn es geht dabei um so viel mehr als nur um bessere Gesundheit oder größere Fitness. Es geht um Versöhnung mit Gott und darum, wo man nach dem Tod sein wird. Wägen Sie ab, entscheiden Sie! Was haben Sie zu verlieren, wenn Sie Jesus ablehnen? Alles! Was haben Sie zu gewinnen, wenn Sie ihn annehmen? Auch alles! Die Bibel ermutigt uns, uns heute für Jesus zu entscheiden, wenn wir seinen Ruf hören.Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/5/26 • 04:46

2025 war ein besonderes Jahr: Im Petersdom in Rom wurde dazu am 24. Dezember 2024 von Papst Franziskus die Heilige Pforte des Petersdoms feierlich geöffnet. Dieses Ereignis findet nur alle 25 Jahre statt und markiert den Beginn eines Heiligen Jahres. Tausende Gläubige aus aller Welt strömten nach Rom, um durch dieses Tor zu schreiten. Sie hoffen, dass ihnen dadurch ihre Sünden erlassen werden oder zumindest die Dauer der Läuterung im sogenannten Fegefeuer gekürzt wird, sodass sie schneller bei Gott im Himmel sind.Doch führt dieser Pilgerweg wirklich zu Gott? Die Bibel zeigt folgenden Weg auf: In Johannes 10,9 sagt Jesus: »Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.« Jesus lässt keinen Raum für Zweifel: »Ich bin die Tür.« Nicht Rituale, nicht heilige Tore oder besondere Orte führen zu Gott, sondern allein der Glaube an Jesus Christus. Wer zu ihm kommt, ihm vertraut und sein Leben in seine Hände legt, wird gerettet – für alle Ewigkeit. Kein Mensch kann durch eigene Leistungen oder Anstrengungen Gottes Gnade verdienen. Ein paar Verse weiter erklärt Jesus, wie dieser Zugang möglich wurde: »Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.«Jesus starb am Kreuz – für meine und Ihre Schuld. Sein Opfer schafft vollständige Vergebung und öffnet uns den direkten Zugang zu Gott. Kein steinernes Tor, keine Pilgerreise, sondern allein Christus ist die Tür zum ewigen Leben, und das auch nicht nur alle 25 Jahre, sondern ununterbrochen. Und das Beste ist: Diese Rettung ist keine vage Hoffnung, sondern eine feste Zusage Gottes. Wer an Jesus glaubt, hat eine göttliche Garantie auf Rettung, Frieden und Gemeinschaft mit Gott – für immer.Daniel ZachDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/4/26 • 08:10

Diesen Satz fand ich schon als Buchtitel, auf einer Postkarte und in einem Musikvideo. Und er stimmt ja: Etwas (nur) zu wollen, ist eine Sache. Aber dann geschieht in der Regel (noch) nichts. Wirksam wird der Wille erst, wenn ich ihn in die Tat umsetze. Ein beliebtes Beispiel ist der gute Vorsatz am Anfang des Jahres: abnehmen, mit dem Rauchen aufhören, keinen Alkohol im Januar. Mehr Sport. All das zu wollen, ist schon ganz gut. Aber krass ist, es umzusetzen. Denn erst wenn ich die Kippen wegwerfe, die Joggingschuhe anziehe und loslaufe, mir die Feierabendbiere spare usw., dann geschieht etwas. Nur zu wollen, führt in der Regel in die Enttäuschung, weil tatsächlich nichts passiert. Aber wenn die Pfunde purzeln und die Puste plötzlich wieder für 5000 Meter reicht, dann verändert sich das Leben.Was in eher alltäglichen Beziehungen gilt, gilt erst recht im Verhältnis zu Gott. Es ist nämlich eine Sache, sich die guten Worte der Bibel nur anzuhören, so wie man auch einen Gesundheitsratgeber lesen und ihn dann unbeachtet wieder weglegen kann. Dazu muss auch eine bewusste Entscheidung kommen, sein Leben nach dem Gehörten oder Gelesenen umzustellen – und es dann auch tatsächlich zu machen. Das beste Buch, der beste Vorsatz vermögen nichts, wenn das Leben bleibt, wie es war. Gott will keine geneigten Zuhörer, sondern Menschen, die seinem Sohn Jesus Christus nachfolgen. Und Nachfolger sind Menschen, die sich in Bewegung setzen, um ein Leben im Vertrauen auf Gott zu leben. Wer das tut, dessen Leben verändert sich spürbar zum Guten. Wer aber das Wort Gottes nur hört, ohne es zu tun, betrügt sich selbst, wie mit dem guten Vorsatz, den man fasst, aber am 01.01. schon wieder verwirft.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/3/26 • 03:48

Nicht nur zu Beginn eines Jahres wünschen wir uns manchmal einen Neustart im Leben: alles auf null, noch einmal ganz von vorne anfangen. Zum Beispiel würden wir gern einen neuen Beruf erlernen – und manche beginnen tatsächlich in der zweiten Lebenshälfte eine Ausbildung. Oder wenn ein Sportler gleich zu Beginn eines Wettkampfes einen großen Fehler macht und schon nach kurzer Zeit aussichtslos zurückliegt, wünscht er sich wahrscheinlich nichts mehr als einen Neustart.Wenn wir uns in unseren Beziehungen einen Neustart wünschen, geht es darum, unserem Leben eine neue Richtung zu geben: Die einen möchten ihre kaputte Ehe retten, die anderen mehr Zeit für ihre Eltern haben. Es gibt viele Gründe. Doch sind für solch einen Schritt in der Regel immer mindestens zwei Personen bzw. Parteien notwendig. Sie können beispielsweise in der Ehe keinen Neustart wagen, wenn Ihr Partner dazu nicht bereit ist. Sie können auch keine neue Arbeitsstelle annehmen, wenn der dortige Chef Sie nicht einstellen möchte.Auch Gott möchte einen Neustart machen – mit uns. Seit dem Sündenfall ist die Beziehung zu ihm zerstört. Doch Gott hat alles dafür getan, um diese Beziehung zu den Menschen wiederherzustellen. Vor 2000 Jahren wurde er in Jesus Christus Mensch. Er lebte mit und unter den Menschen, und er starb für uns Menschen. Durch seinen Tod wurde der tiefe Graben überbrückt. Nun hat jeder Mensch die Möglichkeit, zu Gott umzukehren. Jesus Christus ist der einzige Weg zu Gott. Durch ihn können und dürfen Sie heute, zu Beginn des neuen Jahres, mit Gott einen Neuanfang machen. Bekennen Sie ihm Ihre Schuld und bitten Sie ihn, in Ihr Leben zu kommen. Das ist ein Neustart, der sich wirklich lohnt!Robert RusitschkaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/2/26 • 03:50

Am Anfang eines jeden Jahres kreisen unsere Gedanken um die guten Vorsätze, die wir uns vornehmen. Wir möchten Dinge verändern und anpacken und hoffen darauf, dass es uns in diesem Jahr endlich gelingen möge. Es gibt Dinge, die wir jedes Jahr wieder neu auf die Liste setzen, die aber bereits nach dem ersten Monat häufig schon nachlassen. »Neues Jahr, neues Glück!«, heißt es dann irgendwann wieder.Wir haben aber nicht nur Hoffnung auf Veränderung, die unser eigenes Leben betrifft, sondern auch für die Dinge, die aktuell in der Welt passieren und uns Angst machen und Sorgen bereiten. Vielleicht ist es die politische Lage, Krankheit, ein Arbeitsplatzwechsel, die familiäre Situation usw. Wir wünschen uns, dass wir all das anpacken und erledigen können, was uns selbst betrifft, aber dass sich auch die Dinge zum Guten wenden, auf die wir keinen direkten Einfluss haben. Leider kommt es auch da oft anders als gewünscht. Reicht es dann wirklich zu sagen: »Neues Jahr, neues Glück!«?Wie gut, dass es jemanden gibt, der unveränderlich stark, weise und geduldig ist: Jesus Christus. Der wird uns nicht nur ans Ziel bringen, wenn wir uns ihm anvertraut haben, sondern auch eines Tages in dieser Welt alles zum Guten wenden. Durch diese Gewissheit dürfen Christen als Licht durch diese Welt gehen. Dabei ist es nicht entscheidend, ob sie die eigenen Vorsätze einhalten können oder die Welt verrückt spielt. Christen haben jemanden in ihrem Leben, der sie begleitet, ihnen Kraft und Zuversicht gibt und in dem sie Halt finden: Jesus Christus. Im Laufe aller Jahrhunderte und aller Umstände bleibt er gestern, heute und morgen derselbe und derjenige, auf den Sie sich verlassen können. Dann bringt ein »neues Jahr« auch wirklich »neues Glück«.Judith ZallDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

1/1/26 • 03:49

Manchmal sehen wir einen Ort nach einiger Zeit wieder und stellen fest, dass manches nicht mehr so aussieht wie früher. Seine Landkarte hat sich verändert: Eine neue Straße ist gebaut, ein altes schäbiges Haus abgerissen und an dessen Stelle ein neues gebaut. Der Ort hat sich positiv weiterentwickelt. Zum Jahreswechsel sehe ich mein Leben gern auch einmal wie eine Landkarte mit verschiedenen Orten und Landschaften an. Und ich überlege, wo ich mich weiterentwickeln muss. Schließlich sind zwei Grundaufgaben, die Gott dem Menschen aufgetragen hat, das Bebauen und das Bewahren.Als wichtigstes Gebiet sehe ich meine Beziehung zu Gott. Sie trägt mein Leben. Alles andere geht von dort aus. Ich möchte das große Bild von Gottes Wesen und Wirken in der Bibel immer besser kennen. Dann folgt meine Persönlichkeit: Ich möchte nicht bleiben, wie ich bin. Daher überlege ich, welche negative Einstellung ich abbauen und welche positive ich entwickeln möchte? Meine Ehe, meine Kinder, meine Beziehungen zu anderen Menschen brauchen Pflege. Wie kann ich in meine Ehe investieren? Wie eine enge Beziehung zu meinen Kindern fördern? Meine Aufgaben in Schule, Studium, Arbeit: Wo und wie kann ich mir die notwendigen Fähigkeiten aneignen? Nicht zuletzt sollen auch mein Körper und meine Gesundheit Beachtung finden.Doch bei all dem geht es nicht um Selbstoptimierung. Um wirklich eine positive Veränderung in der Landkarte meines Lebens zu erreichen, muss ich mich an Jesus Christus orientieren und ihm ganz konkret in allen Bereichen meines Lebens nachfolgen. Er allein kann mich von meinen negativen Eigenschaften befreien. Nehme ich das ernst, kann ich mich am Ende des kommenden Jahres über echte Fortschritte auf meiner Lebenslandkarte freuen.Manfred HerbstDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/31/25 • 05:01

Sammy Basso ist eine medizinische Sensation. Der Italiener leidet am Hutchinson-Gilford-Syndrom (HGS). Weltweit gibt es nicht einmal 150 Fälle. Kinder, die mit diesem Gen-Defekt geboren werden, altern im Zeitraffer. Sie sehen als Teenager aus wie Tattergreise. Ihnen fallen mit zehn die Haare aus, ihre Haut wird faltig und sie werden in der Regel höchstens 15 Jahre alt. Doch Sammy wird heute 30 Jahre alt. Wie nutzt Sammy seine zusammengeschnurrte Lebenszeit?Basso sagt: »Wer vorschnell altert, beschäftigt sich früher mit Fragen, die andere auf später vertagen: Wie viel Lebenszeit bleibt mir? Was ist mein Lebensziel? Was kommt nach dem Tod?« Er hat früh nach diesen Antworten gesucht, viel gelesen, ein Studium abgeschlossen – Molekularbiologie in Padua. Daneben beschäftigte er sich intensiv mit dem Christentum und fand zum Glauben.Nach seinem Abitur erfüllen ihm seine Eltern einen Traum: die Route 66 entlangfahren. Ein Kamerateam von National Geographic begleitet ihn. In Chicago singt Sammy im Gospelchor mit. In Roswell besucht er das UFO-Museum »um Leute zu erschrecken. Schließlich sehe ich ja aus wie ein Alien. Eine Krankheit zu haben ist kein Grund, nicht lustig zu sein!« Seine Freunde sagen: »Wir haben von Sammy gelernt, wie man das Leben ausschöpft.« Er hat sich vorbereitet auf das, was nach dem Tod kommt, seit Jahren schon. »HGS ist ein kleiner Teil meines Lebens, der nur den Körper betrifft. Viel wichtiger ist meine Seele. Der Glaube ist von allem das Wichtigste. Ich könnte alles über mich erzählen, aber wenn ich nicht sagen würde, dass ich glaube, wäre es so, als hätte ich nichts gesagt. Für mich ist Gott Gott. Er ist unbeschreiblich. Ich glaube sehr an die Botschaft von Jesus!« – Glückwunsch, Sammy!Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/30/25 • 04:52

Viele kennen das mehrfach ins Deutsche übertragene Lied von John Newton: »Amazing Grace«. Darin sagt uns die zweite Strophe, was geschehen muss, damit sich ein Mensch bereitfindet, sich zu Gott zu bekehren: Er muss sich vor Gott fürchten lernen. Dort heißt es dann aber auch, es sei allein Gottes Gnade, die das bewirkt; denn sie ist es, die uns Sündern zeigen will, was uns von einem heiligen und gerechten Gott trennt. Und wenn wir davor nicht die Ohren verschließen, dann erschrecken wir.Haben wir aber diesen schrecklichen Zustand richtig begriffen, dann ist es wieder die göttliche Gnade, die uns den Glauben an die Vergebung durch das Opfer Jesu Christi schenkt. Dadurch weicht dann alle Angst einer anhaltenden Freude und der Gewissheit, auf ewig errettet zu sein.Leider wird oft nicht über Gottes gerechten Zorn über die Sünde der Menschen gepredigt. Aber wo nur vom »lieben Gott« die Rede ist, da geht es nicht um den großen und heiligen Gott der Bibel, sondern um eine menschliche Erfindung. Bei solcher Predigt kann es dann aber auch nicht zur Erkenntnis kommen, von der unser Tagesvers spricht.Das Tor zu wahrer Gotteserkenntnis ist also die Furcht einflößende Einsicht, den Allmächtigen oft gedankenlos oder sogar unter Gelächter missachtet oder verhöhnt zu haben.Außer der Predigt hat Gott noch viele andere Mittel, uns unsere Selbstherrlichkeit auszutreiben und uns das Fürchten zu lehren. Eine erschreckende Diagnose des Arztes oder der Zusammenbruch unserer wirtschaftlichen Existenz sind nur zwei Beispiele. Aber – wie gesagt – selbst das alles geschähe nur aus Gnade, um uns vor dem ewigen Ruin zu bewahren, falls wir bereit sind, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/29/25 • 04:03

Noch eine Kreuz Dame und ich habe meine Reihe, um bei Rommé rauszukommen. Doch was ist das? Mein Vorgänger legt ab, die erste Reihe und dann Hand-Rommé. Das Spiel ist aus, und ich sitze auf meinen schönen Sammlungen an Reihen, Drillingen und Jokern. Alles umsonst. Vorbei. So schnell und unvorhergesehen, dabei hatte ich alles so gut geplant.Ist das nicht genauso mit unserem Leben? Wir wissen, dass es irgendwann aus und vorbei ist. Bei Rommé geht es in die nächste Runde, neues Spiel, neues Glück. Aber in unserem Leben? Wir sammeln vielleicht auch Wissen, Abenteuer, Besitz, Aufstiegschancen, Kontakte, aber dann kommt plötzlich und unvorhersehbar das Ende. Ohne eine nächste Runde. So wie jedes Spiel mit Sicherheit sein Ende nimmt, manchmal nach 20, nach 30 Minuten oder nach einer Stunde, so geht auch unser Leben, egal, wie gut wir es geplant haben, einmal zu Ende. Vielleicht in 1, 3 oder 10 Jahren – oder sogar schon heute? Und dann? Wissen Sie, was dann kommt? Sammeln Sie nur, oder sind Sie auch auf das »Aus« des Spiels vorbereitet?Die Bibel lässt uns nicht im Dunkeln, was nach dem Spiel auf uns zukommen wird. Sie sagt: »Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron (das ist der Thron Gottes) stehen, und Bücher wurden aufgetan; und ein anderes Buch wurde aufgetan, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. ... Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen« (Offenbarung 20,12.15). Das gehört zur Spielanleitung des Lebens. Nach dem »Aus« des Lebens kommt es nicht darauf an, ob ich gesammelt habe, sondern ob mein Name im Buch des Lebens steht.Verena JohnDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/28/25 • 04:07

Kommt es zu besonders aufsehenerregenden Straftaten, dauert es selten lange, bis jemand fordert: Die Täter müssen mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden! Dies war z. B. nach den massenhaften Übergriffen am Kölner Hauptbahnhof zu Silvester 2015 der Fall. Doch warum gilt diese Forderung nur jenen Tätern?Zwar kann ich die spontane Empörung über Delikte verstehen, die sehr stark in das Bewusstsein der Öffentlichkeit dringen. Doch es ist ein Prinzip eines jeden Rechtsstaates, dass nicht nur besonders dramatische Straftaten nach dem strengen Maßstab des Gesetzes verurteilt werden müssen, sondern grundsätzlich jede. Auch wenn eine einzelne Straftat für die Gesellschaft wenig Bedeutung haben mag: Das konkrete Opfer erleidet oft großen seelischen, wirtschaftlichen oder körperlichen Schaden. Deswegen muss jedes Verhalten, das die Rechte anderer verletzt, nach der individuellen Schuld und dem Maßstab des Gesetzes geahndet, bestraft und gesühnt werden.Dies ist mit der göttlichen Strafverfolgung vergleichbar: Gott sieht auch nicht nur auf einige besonders spektakuläre Taten. Er sieht jedes Unrecht, mag es für sich genommen auch nicht so schlimm erscheinen. Er nimmt jeden Neid, jede Lüge, jede Untreue wahr. Und all das muss durch ihn bestraft werden! Wer nicht alles tut, was Gott von uns verlangt, steht unter dem Fluch seines Gesetzes. Die Folge ist die ganze Härte des Gesetzes für jeden Täter: Hölle auf ewig! Gibt es einen Ausweg? Tatsächlich hat Gott an seinem Sohn Jesus Christus bereits die Strafe für jedes menschliche Unrecht vollzogen. Doch straffrei geht bei Gott nur der aus, der seine Lebensschuld erkennt, bekennt und Jesu Opfer als Sühnung für seine Taten akzeptiert.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/27/25 • 04:12

Caffè Sospeso beschreibt keine Zubereitungsart, sondern eine wunderschöne Geste. Besonders um die Weihnachtszeit wird sie lebhaft praktiziert. Die Idee mit dem Caffè Sospeso entstand in Neapel, einer Stadt, deren Bewohnerschaft aufgrund großer Armut schon immer eng zusammenhielt. Fast schon ausgestorben erlebt der Caffè Sospeso heute einen Boom. Nicht nur in Italien. Mittlerweile auch in Deutschland, Europa, Südamerika und sogar Australien wird die – auch »suspended coffee« genannte – Spende gern gesehen und praktiziert. Über 200 Cafés unterstützen in Deutschland diese Idee.Sagt ein Italiener: »Caffè Sospeso!« (wörtlich.: Kaffee aufgehoben), bezahlt er nicht nur den eigenen, sondern noch einen weiteren Espresso. Dieser im Voraus bezahlte Kaffee wird dann einem bedürftigen Kunden ausgeschenkt, wenn er nur darum bittet. Mit diesen Worten bezahlt man also zwei Kaffee: Einen für sich, und einen später für den, der ihn sich schwerlich leisten kann. Dazu muss man wissen: Für einen Italiener gehört Kaffee zu den Grundbedürfnissen des Lebens.Was für eine liebenswerte Einrichtung! Was für eine großartige und doch so unbeschämende Geste! Dass die Spendabilität anonym geschieht, macht die Sache für den Empfänger als auch den Spender umso netter.Ganz ähnlich macht auch Gottes Gnade uns ein Gratis-Angebot. Doch nur der löst es ein, der bescheiden darum bittet. Der Herr Jesus Christus hat aus seinem Reichtum schon für unsere Lebensschuld bezahlt, und zwar im Voraus: Er ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele (Markus 10,45). Er hat sich selbst als Lösegeld angeboten. Damit steht das Angebot, dass Gott die Menschen retten will (1. Timotheus 2,6). Wer nimmt es an?Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/26/25 • 04:06

Manchmal begegnen mir Worte in einer anderen Sprache, die für mich den Sinn eines Begriffs klarer ausdrücken, als dies im Deutschen der Fall ist. Christmas – das englische Wort für unser deutsche Wort Weihnachten – ist so ein Begriff, denn die zentrale Person des Weihnachtsfests ist in der Bezeichnung enthalten. Wie die Botschaft an die Hirten auf dem Feld im obigen Tagesvers deutlich macht, geht es an Weihnachten um Christus. Auf Hebräisch wird dieser als Messias bezeichnet, der Gesalbte und verheißene Retter. Unter der römischen Besatzung Palästinas zum Zeitpunkt von Christi Geburt warteten viele Juden sehnsüchtig auf diesen Retter, damit er sie von der Fremdherrschaft befreien und sein versprochenes Friedensreich aufbauen würde.Doch wie oft wird diese Person – Christus – in der Weihnachtszeit nicht mehr erwähnt oder gar ersetzt? »Xmas« heißt es auf modernen Weihnachtskarten. Und an Stelle dessen kann jeder selbst einsetzen, was ihm wichtig ist. Zugegeben, ich freue mich auch jedes Jahr auf die vielen Leckereien, die besondere Zeit mit meinen Liebsten und die strahlenden Kinderaugen bei der Bescherung. Und ebenso gerate ich jedes Jahr wieder in den üblichen Strudel aus Hektik und Stress bei dem Versuch, alle Termine und Verabredungen unter einen Hut zu bringen, rechtzeitig Geschenke zu kaufen und ein gelungenes Festessen vorzubereiten.Wie gut tut es mir, mich auf das zu besinnen – oder besser gesagt, auf den –, der am Anfang steht, ohne den wir heute kein Weihnachten feiern würden: Jesus Christus, den Sohn Gottes. Mit seiner Geburt als Mensch auf dieser Erde nahm Gottes Rettungsplan Gestalt an. Dieser Gott, den eine verlorene Welt versucht, durch etwas anderes zu ersetzen, schenkt sich uns selbst zu Weihnachten – das ist ein Grund zu wahrer Freude!Judith PohlDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/25/25 • 05:27

Es schien ein Tag wie jeder andere zu sein. Es sollte ein Tag wie kaum ein anderer werden. Aus den Weiten der Ewigkeit sendet Gott seinen Boten Gabriel in das kleine Städtchen Nazareth zu einer jungen Frau namens Maria. Die hehren Worte der himmlischen Erscheinung: »Ave Maria! Gegrüßt seist du, Holdselige! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen. … Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus (Retter) heißen«, werden von jetzt an ihr gesamtes Leben, und das von Millionen und Abermillionen von Menschen, verändern.Unmittelbar nach der Verkündigung durch Gabriel macht sich Maria auf den Weg ins Gebirge zu ihrer schwangeren Verwandten Elisabeth. Während des Besuchs dort, stimmt sie einen Lobgesang an, der als das Magnifikat der Maria (Lobgesang der Maria) in die Kirchengeschichte eingegangen ist. Maria kann gar nicht anders, als ihr Lob (angesichts der angekündigten Geburt des kommenden Retters) in die Welt hinauszusingen. Ihr Lied ist gewissermaßen das erste aller Weihnachtslieder, das Ur-Weihnachtslied. Es spricht vom Hinblicken Gottes auf unsere Niedrigkeit, von der Barmherzigkeit im Sohn, von dem gesandten Erlöser, durch den der Allmächtige große Dinge in uns wirkt.Wenn in diesen Tagen die alten Lieder neu erklingen, dürfen (nicht nur) Christen in dankbarer Weihnachtsfreude in das Magnifikat der Maria einstimmen und anbetend mitsingen: »Meine Seele erhebt den HERRN, und mein Geist freut sich Gottes, meines Heilands; denn er hat hingeblickt auf die Niedrigkeit seiner Magd; … denn große Dinge hat der Mächtige an mir getan.« Jeder ist eingeladen, jeder ist willkommen, weil Jesus, der Retter, für uns Sühnung leistete – das ist der Kernpunkt des biblischen Evangeliums!Martin von der MühlenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/24/25 • 03:55

Am 24. Dezember 2023 kam die Meldung, dass die traditionelle Christmette in der Geburtskirche in Betlehem in diesem Jahr wohl nur sehr spärlich besetzt sein würde. Vor allem ausländische Gäste würden der sonst so beliebten Veranstaltung fernbleiben. Dies war vor dem Hintergrund, dass die Kämpfe im Gazastreifen zu dieser Zeit in vollem Gange waren, nur zu gut verständlich. Das Auswärtige Amt hatte deshalb eine ausdrückliche Reisewarnung für den Nahen Osten ausgesprochen. Niemand sollte so leichtfertig sein, in eine Gegend zu reisen, in der Tag und Nacht mit Raketenangriffen oder Bombenanschlägen zu rechnen war. Wer gleichwohl dorthin reiste, musste befürchten, dass er sich in Lebensgefahr begibt. Wer nimmt das schon in Kauf?Hätte Gott auch so gedacht, dann hätte er es nie zulassen dürfen, dass sein Sohn Jesus Christus vor rund 2000 Jahren gerade in Betlehem geboren würde. Bereits kurz nach seiner Geburt trachteten die Mächtigen dieser Welt ihm nach dem Leben, wie der Tagesvers zeigt. Die Anschlagspläne der Menschen zogen sich anschließend wie ein roter Faden durch das irdische Leben Jesu, bis seine Feinde ihn tatsächlich am Kreuz umbrachten.Der allwissende Gott hat all dies gewusst. Jesus Christus selbst wusste, worauf er sich einließ, als er in diese Welt kam. Doch warum ignorierte er jede Reisewarnung? Die Lösung ist: Ohne die Menschwerdung Jesu und den damit notwendig verbundenen grausamen Tod wären wir Menschen rettungslos verloren. Ohne dass der Sohn Gottes für unsere Schuld sühnt, indem er am Kreuz stirbt, wäre Frieden mit Gott unmöglich gewesen. Es musste unser Retter geboren werden – und sterben. Jesu Motivation dazu: Die Liebe zu einer ohne ihn hoffnungslosen Menschheit!Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/23/25 • 03:34

Bestimmt kennen Sie dieses alte englische Lied, welches bereits im Jahr 1779 in dem alten englischen Liederbuch »Olney Hyms« veröffentlicht wurde (Nr. 41). Sie runzeln die Stirn? Ja, dieses alte geistliche Liederbuch und die meisten seiner 348 Lieder sind heute in Vergessenheit geraten. Doch jener Choral mit der Nummer 41 ist der meistgesungene und beliebteste Choral der Welt. Kein anderes Lied kommt ihm auch nur annähernd gleich, denn er wird noch heute mindestens zehn Millionen Mal im Jahr öffentlich gesungen.Die erste Strophe des weltweit bekannten Liedes spricht für sich: »Erstaunliche Gnade! (welch lieblicher Klang) / Die ein Schuft wie mich errettet hat! / Einst war ich verloren, doch nun bin ich gefunden; / War blind, doch nun sehe ich.« Wie kommt jemand dazu, solche Aussagen zu machen?Der ehemalige Sklavenhändler John Newton, der auf einer seiner Seereisen zum lebendigen Glauben an Jesu Christus gefunden hatte, diente schon seit einigen Jahren als Pastor in Olney. Als Newton sich mit seinem Bibeltext (1. Chronik 17,16-17) für seine Neujahrespredigt im Jahre 1773 auseinandersetzte, war er davon tief bewegt. Die gleiche Gnade Gottes, über die der König David schreibt und dankbar staunt, hatte Newton nun selbst erlebt. Beide hatten sie schlimme Sünden in ihrem Leben begangen, doch beide empfingen sie ohne eigenes Verdienst Gottes Barmherzigkeit und Gnade. Die Worte Davids hätten Newtons eigene sein können, als dieser schrieb: »Wer bin ich, HERR, Gott, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast?« (1. Chronik 17,16b). »Amazing Grace« – wunderbare Gnade, das kann auch heute noch die Erfahrung solcher werden, die, von der Last ihrer Sünde überwältigt, bei Gott Vergebung finden wollen.Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/22/25 • 03:37

Letzten Winter machten ein Freund und ich eine 3-monatige Fitness-Challenge. Das Ziel war es, sportlich fit aus der meist so bewegungsarmen, dafür essensreichen dunklen Jahreszeit herauszukommen. Wir setzten uns Trainings- und Gewichtsziele, und schon ging’s los. Viele junge Leute nehmen heutzutage solche Challenges (Herausforderungen) an. Vom Handyentzug über einen Marathonlauf, bis hin zum Besteigen eines hohen Berges.Aber wie ist das eigentlich mit Gott? Darf man es wagen, den Schöpfer von Himmel und Erde, den Erschaffer von dir und mir zu challengen? Die unfassbare Antwort lautet: JA! Der allmächtige Gott wünscht sich von uns, dass wir an seine Versprechen glauben und ihn in dem Sinn »herausfordern«, dass er sie tatsächlich wahr macht. Dafür finden wir in der Bibel erstaunlich viele Menschen als Vorbilder. Eine dieser Personen ist Gideon. Er hatte von Gott einen Auftrag bekommen, der aus menschlicher Sicht seinen sicheren Tod bedeuten würde. Kurz vor der Ausführung bot ihm Gott an, sich an das feindliche Heereslager heranzuschleichen, sodass er dadurch ermutigt würde. Gideon challengete Gott und ging dorthin. Und tatsächlich erfüllt sich Gottes Ankündigung! Anschließend erlebte Gideon Gottes wunderbares Handeln.Viele Menschen haben schon verzweifelt gebetet: »Gott, wenn es dich wirklich gibt, dann zeige dich mir!« Die Bibel verspricht, dass wenn man Gott mit aufrichtigem Herzen sucht und ihn dazu herausfordert, sich einem ganz persönlich zu zeigen, ER genau das tun wird. In Jeremia 29,13-14 heißt es: »Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden; ja, wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.« Gott nimmt uns ernst, obwohl wir vor ihm eigentlich gar nicht bestehen können.Daniel BeckDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/21/25 • 08:38

Ab und zu fahre ich auf der A 52 im Bereich der Auffahrt Mönchengladbach-Nord. Während der Fahrt musste ich dort schon wiederholt telefonieren. Doch kurz vor der Auffahrt gibt es ein Funkloch: gerade noch klarer Empfang, und von jetzt auf gleich Funkstille. Wichtige Gespräche werden einfach abgeschnitten. Ob ich will oder nicht, ich erreiche meinen Gesprächspartner nicht. Mittlerweile weiß ich das schon und versuche es dort erst gar nicht mehr.Der Mann, der die Worte des Tagesverses gesprochen hat, befand sich zu diesem Zeitpunkt in einer Situation, in der man auch nicht mit gutem Empfang rechnen konnte: Er war mitten auf hoher See während eines gewaltigen Sturmes aus einem sinkenden Schiff in das tosende Meer geworfen worden. Und damit nicht genug: Er war von einem großen Fisch verschlungen worden und in dessen Bauch in die Tiefen des Mittelmeeres abgetaucht. Von dort unten hätte wohl auch bei modernster Netzabdeckung niemand eine Verbindung herstellen können. Hinzu kam, dass dieser Mann, Jona, völlig selbstverschuldet in diese Situation gekommen war. Anstatt das zu tun, womit Gott ihn ausdrücklich beauftragt hatte, flüchtete er vor Gott. Würde er jemals noch eine Chance haben, mit Gott verbunden zu werden?Wir Menschen neigen dazu, andere, die sich gegen uns gestellt haben, eigene Wege gegangen sind und nun in der Klemme stecken, zu ignorieren. Soll er doch sehen, wo er bleibt! Aber bei Gott ist das anders. Gott benutzt diese scheinbar ausweglose Lage, um Jona zur Besinnung zu bringen. Und obgleich von dort unten, aus dem Fisch, jede Kontaktaufnahme unmöglich erscheint, hört Gott doch ganz genau auf das Gebet dieses Mannes. Für Gott gibt es nämlich nirgendwo auf dieser Welt ein Funkloch.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/20/25 • 04:16

Eine Depression ist eine schwere seelische Erkrankung, die in jedem Alter auftreten kann. Die Patienten fühlen sich sehr niedergeschlagen, verlieren ihr Interesse an allem und sind erschöpft, hoffnungs- und antriebslos. Die Krankheit besteht über längere Zeit und bessert sich ohne Behandlung nur selten von allein. Im schlimmsten Fall kommt es zum Versuch, sich zu umzubringen, oder gar zu einem vollendeten Suizid. Im Jahr 2022 starben in Deutschland insgesamt 10 119 Menschen durch Selbsttötung, im Durchschnitt fast 28 pro Tag. Erst vor Kurzem hat sich ein entfernter Bekannter von mir, ein junger Mann, aus mir nicht bekannten Gründen das Leben genommen.Während meiner langjährigen Dienstzeit als Polizeibeamter habe ich so manchen Suizid erlebt. Die Angehörigen, die zurückblieben, waren oft traumatisiert, und nicht selten fühlten sie sich schuldig. Ich habe auch mehrfach mit Menschen gesprochen, die versucht hatten, sich das Leben zu nehmen. Kann der Glaube an Gott in solchen Lagen helfen?Es ist – auch als Christ – nicht einfach, die Hilfe Gottes zu erwarten und auszuhalten, wenn man in einer Lebenskrise steckt oder unter einer Depression leidet. Aber Gott verheißt demjenigen, der an ihn glaubt, Beistand in allen Nöten. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass alle Probleme auf einen Schlag verschwinden. Aber Gott bietet sich uns als Begleiter und festen Halt an, wenn wir uns an ihn wenden und darauf vertrauen, dass er helfen kann. Das will er gern tun, denn er hat durch Jesus Christus den Grundstein für unsere Versöhnung mit ihm gelegt. Wenn wir uns auf diesen »Felsen« stellen, wird er uns halten und uns einen Ausweg zeigen, auch wenn es einen solchen zunächst nicht zu geben scheint.Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/19/25 • 04:14

Im Religionsunterricht haben wir in unserer IVK (Internationale Vorbereitungsklasse / Flüchtlinge) das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter behandelt. Barit (Name geändert), der 2017 von Kabul (Afghanistan) nach Deutschland kam, ist heute 18 Jahre alt. In seiner Heimat wurde er von den Taliban entführt und an der Waffe ausgebildet, konnte aber fliehen. Bei einem zweiten Entführungsversuch verhinderte nur die Menschenmenge vor Barits Schule, dass er ein weiteres Mal verschleppt wurde. Die Familie beschloss daraufhin, das Land zu verlassen. Über Russland setzten sie sich in Richtung Europa ab, um weitere Entführungen durch die Taliban zu verhindern. Auf der Flucht jedoch verlor Barit irgendwo in Russland seine Eltern und hat bis heute keinen Kontakt mehr zu ihnen gehabt. Das Deutsche Rote Kreuz versucht derzeit, die Eltern ausfindig zu machen und eine Verbindung herzustellen – bislang vergeblich.Zum Gleichnis des Barmherzigen Samariters schreibt Barit: »Sie (der Priester und der Levit) hätten helfen müssen. … Wenn ich einen Überfall sehe, dann reagiere ich. Ich gehe zu dem Überfallenen und helfe ihm, so gut ich kann, weil ich das durch Jesus und die Bibel gelernt habe. Egal, ob wir einen Menschen oder ein Tier in Not sehen, gebietet die Nächstenliebe uns, zu helfen.«Ist es nicht bewegend, wenn Schüler, die viel Leid erlebten, Jesus kennenlernen und auch verstehen, worauf es ihm ankam? Jesus will uns nach seinem Vorbild ausrichten und verändern, egal woher wir kommen. Ob aus Afghanistan (Barit) oder aus Deutschland. Er möchte uns alle an die Hand nehmen und in den Himmel bringen. »Und als Jesus Barit sah, wurde er innerlich bewegt über ihn, denn er war wie ein Schaf, das keinen Hirten hat« (vgl. Markus 6,34).Martin von der MühlenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/18/25 • 04:04

Im Laufe meines Lebens habe ich immer wieder erlebt, dass neben mir ein Platz frei blieb, weil sich niemand auf den Stuhl neben mir setzte. Das war manchmal in Ordnung, manchmal unangenehm, manchmal peinlich, und manchmal tat es auch weh. Je nach Situation und meiner momentanen seelischen Verfassung. Ich habe keine Ahnung, warum dies immer wieder passierte. Mein Deo hat jedenfalls nicht versagt, kann ich heute mit Humor sagen!Leider blieb es nicht bei diesen einzelnen Situationen, jahrelang fühlte ich mich abgelehnt. Zuerst von meiner Mutter, dann von meiner Stiefmutter, später von Klassenkameraden und Kollegen. Auch Mobbing habe ich erlebt. Meine seelischen Verletzungen und meine Einsamkeit wurden immer größer.Vor 15 Jahren ist dann Jesus Christus in mein Leben und Herz gekommen, nachdem ich bei einem Bibelkurs für Einsteiger mitgemacht habe. Dort habe ich zum ersten Mal verstanden, dass Jesus mich liebt und mich annimmt, so wie ich bin. Dass ich bei ihm keine Leistung bringen muss, sondern dass ich mit all meiner Schuld, meiner Einsamkeit und meinen Verletzungen zu ihm kommen kann. Dieses Wissen hat mein Leben total verändert!Aber auch nach dieser Wende kommt es immer einmal wieder vor, dass der Platz neben mir frei bleibt und mich das kränkt. Eines Abends habe ich Jesus gefragt, ob er mir nicht sagen könnte, warum das so ist. Ich hatte den Eindruck, dass er mich trösten will mit seiner Antwort: »Ganz einfach, weil ich gern neben dir sitzen möchte!« Ja, Jesus ist an meiner Seite, egal, ob ich gehe, stehe oder sitze! Er ist da, und er ist für mich da. Immer und überall. Das ist heilsamer Trost. Bei Jesus bin ich angenommen, egal, was Menschen von mir denken.Karen WieckDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

12/17/25 • 03:09

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