Bei Spomind glauben wir an die Magie des Sports, Persönlichkeiten zu formen. Denn Stärke beginnt immer im Kopf! In unserem Podcast möchten wir Dich inspirieren, Deine Schützlinge zukünftig noch effizienter und nachhaltiger zu coachen. Außerdem möchten wir Dich dazu einladen, gemeinsam mit uns die Welt des Sports mit etwas anderen Augen zu betrachten. Hierfür bieten wir zum einen unsere eigene Expertise an, lassen aber auch zahlreiche interessante Charaktere aus dem Profisport in Interviews zu Wort kommen.Bei uns gilt, Menschen trainieren heißt immer auch Menschen begleiten. Das wollen wir in diesem Podcast leisten.
Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten, nach der aktiven Sportkarriere weiterzumachen. Unser heutiger Gast Katja Schülke ist im direkten Umfeld ihres Sports, dem Handball, geblieben und heute als Sportpsychologin tätig. Im Gespräch erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Übergang aus der aktiven Karriere als Torhüterin in der Bundesliga und Nationalmannschaft und davon, wie sie heute Athlet:innen auf diesem Weg begleitet.Dabei hat sie selbst zunächst eher zögerlich Angebote aus der Sportpsychologie angenommen und vieles lange mit sich selbst ausgemacht. Sie betont, dass es menschlich passen muss, um sich einer Person wirklich anvertrauen zu können. Außerdem sieht sie deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Sportarten und darin, wie etabliert Sportpsychologie in deren Umfeld bereits ist.Heute ist sie überzeugt, dass eine kontinuierliche sportpsychologische Betreuung nicht nur für die eigene Leistungsfähigkeit und den Umgang mit Druck wertvoll ist, sondern bereits in jungen Jahren eine wichtige Vorbereitung auf das Ende der aktiven Sportkarriere darstellen kann. Denn Sport ist im besten Fall deutlich mehr als körperliche Ertüchtigung: Er kann einen entscheidenden Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten und dabei helfen, herauszufinden, wer man ist und was man kann.Genau diese Erkenntnisse sollten wir als wichtige Performance-Ressource begreifen. Sie können das Selbstwertgefühl stärken und dabei helfen, eine breite Identität aufzubauen – unabhängig davon, ob man sich gerade im aktiven Sport oder später im Berufs- und Privatleben bewegt.Neben der Sportpsychologie haben auch Trainer:innen einen direkten Einfluss auf diesen Prozess. Katja beschreibt in diesem Zusammenhang das stetige Spannungsfeld, in dem sich diese bewegen: Einerseits geht es darum, Leistung und hohe Standards zu fördern, andererseits aber auch darum, Verantwortung und Carearbeit für die Athlet:innen zu übernehmen.
9/10/26 • 33:53
Das Ende der aktiven Sportkarriere markiert für viele Athlet:innen einen entscheidenden Wendepunkt im Leben. Der gewohnte, durchgetaktete Trainings- und Wettkampfalltag fällt plötzlich weg – und damit auch ein großer Teil der bisherigen Lebensstruktur. Es beginnt eine Phase der Umgewöhnung und Neuorientierung. Für viele stellt sich dabei eine ganz grundlegende Frage: Wer bin ich eigentlich ohne meinen Sport? Wie definiere ich mich jetzt? Nicht selten kann diese Identitätskrise auch psychisch schwerwiegende Folgen haben und im schlimmsten Fall sogar in eine Depression führen.Mit genau diesen Fragen setzen wir uns in diesem Monat näher auseinander. Unser erster Gast ist Jan Benzien, ehemaliger Kanu-Slalom-Leistungssportler, Weltmeister und Olympiateilnehmer. Er ist ein Paradebeispiel dafür, wie der Übergang vom Leistungssport in ein neues berufliches Leben gelingen kann – und wie die im Sport erlernten Mechanismen und mentalen Fähigkeiten auch weit über die aktive Karriere hinaus wertvoll bleiben.Jan ist heute Gründer des Leipziger Stadthafens, in der Stadt auch liebevoll als Hafenmeister bekannt und damit eine wichtige Stütze für den Leipziger Wassersport. Bei ihm überschnitten sich Sport- und Unternehmerkarriere über einen längeren Zeitraum, sodass der Übergang beinahe fließend verlief. Im Rückblick erkennt Jan zahlreiche Parallelen zwischen Leistungssport und Unternehmertum: Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, der Umgang mit Druck und Rückschlägen, aber auch Teamwork und Führung.Auch sein Netzwerk aus der Zeit als Leistungssportler kam ihm bei der Unternehmensgründung zugute. Viele der Kontakte und Beziehungen, die er damals aufgebaut hat, begleiten ihn bis heute. Menschen, auf die er zählen kann, die ihn unterstützen und gemeinsam mit ihm ein stabiles Fundament bilden.Seiner großen Leidenschaft, dem Kanusport, ist Jan bis heute treu geblieben. Und auch wenn sich seine Rolle verändert hat, sind die großen Ziele geblieben. Noch immer beschäftigt er sich intensiv mit der Entwicklung des Kanusports – und auch zukünftige Olympische Spiele spielen dabei eine Rolle.
9/3/26 • 31:55
Atmen ist zunächst einmal ein natürlicher, automatisierter Prozess unseres Körpers. Ohne Hilfsmittel können wir die Atmung zwar nicht dauerhaft einstellen, ihre Qualität lässt sich jedoch sehr wohl beeinflussen. Und genau das kann massive Auswirkungen auf unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie auf unser allgemeines Wohlbefinden haben.Doch nicht nur das: Wer beginnt, seine Atmung bewusster wahrzunehmen und gezielt zu trainieren, eröffnet sich auch ein enormes Potenzial, die eigene Psyche besser kennenzulernen und mental daran zu wachsen.In der heutigen Episode werfen wir zunächst einen Blick zurück auf die vergangenen beiden Interviews zu diesem Thema. Wir tauschen uns darüber aus, inwieweit wir uns selbst bereits mit unserer Atmung auseinandergesetzt haben, und widmen uns – wie gewohnt – einer kleinen Reflexionsübung, bei der die Atmung ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.Zum Ende gibt es außerdem noch einen kleinen Abschied: Für Lene ist es der letzte Auftritt in unserem Podcast, da sie sich zeitnah einer neuen beruflichen Herausforderung stellen wird.
8/20/26 • 36:35
Im zweiten Gespräch zum Thema Spiritualität und Atmung sprechen wir heute mit Christian Redl. Christian ist professioneller Freitaucher, mehrfacher Weltrekordhalter, Atem- und Mentaltrainer, Autor und Speaker. Als Freitaucher ist die Atmung logischerweise sein tägliches Geschäft. Im Gespräch erklärt er uns jedoch eindrucksvoll, warum das Thema für jeden Menschen relevant ist – egal, ob Sportler oder nicht.Seine wissenschaftlich belegte These: Beim Luftanhalten lernst du dein Gehirn kennen und erfährst, wie es funktioniert. Aus diesen Erkenntnissen lassen sich zahlreiche Strategien ableiten, die sich auf Herausforderungen jeder Art übertragen lassen. Denn positive Gedanken beeinflussen die Atmung – und die richtige Atmung wiederum beeinflusst unsere Gedanken positiv. Wenn Du also Deine Atmung kontrollierst, bist Du auch Herr Deines Körpers, anders herum gibst Du die Kontrolle an Deine Atmung ab. Mit einem positiven Mindset sind wir dabei stets bestens für kommende Herausforderungen aufgestellt.Christian erzählt, wie er mit seinen Klienten arbeitet und warum kaum jemand ernsthaft an seine Herangehensweise glaubt. Umso größer ist anschließend die Überraschung, wenn sie feststellen, wie sehr die neu gewonnene Fähigkeit – beispielsweise doppelt so lange die Luft anhalten zu können wie zuvor – auch das eigene mentale Selbstvertrauen stärkt, bzw. die Selbsteinschätzung auf den Kopf stellt.Dabei ist die Atmung keineswegs nur für Taucher oder Ausdauersportler relevant. Sie ist vielmehr eine mächtige Fähigkeit, die sowohl Einzelpersonen als auch Teams stärken kann. Erprobt hat Christian seine Methoden unter anderem bei RB Leipzig und dem Hamburger SV. Dort geht es beispielsweise um die Konzentration in entscheidenden Situationen wie einem Elfmeter, aber auch darum, mental bis zum Schlusspfiff durchzuhalten.Natürlich erfahren wir außerdem, was Christian persönlich an der Faszination des Apnoetauchens begeistert und wie sich diese Form des Tauchens vom Gerätetauchen unterscheidet.Alles in allem erwartet dich ein informativer und spannender Einblick in die Welt der Atmung – und in die Frage, was wir über uns selbst lernen können, wenn wir einfach einmal die Luft anhalten.
8/13/26 • 40:09
Im August richtet sich unser Blick auf Spiritualität und Atmung – und auf die Frage, welche Rolle beides im Sport spielen kann. Zum Auftakt spricht Phil mit Andreas Renz, ehemaligem Eishockeyprofi, Nationalspieler und Olympiateilnehmer. Heute begleitet Andreas Menschen als Coach, Autor und Speaker mit einem besonderen Fokus auf Körperarbeit, Beziehungen und Breathwork.Im Gespräch erklärt Andreas, was unter bewusst verbundener Atmung zu verstehen ist und warum der Atem eine direkte Verbindung zwischen Körper, Gedanken und Gefühlen herstellen kann. Dabei geht es nicht nur um intensive Breathwork-Sessions, sondern auch um kleine Routinen, die sich unkompliziert in den Alltag und den Sport integrieren lassen. Schon ein bewusst verlängertes Ausatmen kann helfen, in stressigen Situationen ruhiger zu werden und wieder klarer zu handeln.Andreas blickt außerdem auf seine Zeit im Profisport zurück. Er spricht über den Halt, den feste Strukturen geben können, aber auch über das Gefühl von Unfreiheit, das ihn nach seiner Karriere zu einem neuen Weg führte. Ein weiterer Schwerpunkt ist der bewusste Umgang mit Emotionen: Wut und Aggression müssen nicht verdrängt werden, sondern können eine kraftvolle Energie sein, wenn wir lernen, sie wahrzunehmen und konstruktiv zu nutzen.Auch Führung und Menschlichkeit spielen eine wichtige Rolle. Andreas erzählt, welche Trainer ihn geprägt haben und warum Ehrlichkeit, Fairness und Vertrauen für ihn entscheidender sind als Führung von oben herab.Eine persönliche Folge über bewusste Atmung, innere Stärke und neue Wege im Sport.
8/6/26 • 33:46
Wie bewertest Du die bei der Fußball-WM eingeführten Trinkpausen? Reiner Kommerz oder eine sinnvolle Maßnahme? Ehrlich gesagt vermuten wir, dass die wenigsten Letzteres antworten würden. Genau deshalb möchten wir den Begriff heute in einen anderen, deutlich positiveren Kontext setzen.In der Fortsetzung unserer WM-Analyse schließen wir zunächst unseren persönlichen Rückblick auf den Podcast-Monat ab und lassen die vergangenen Interviews noch einmal Revue passieren – immer im Zusammenhang mit den Ereignissen der Weltmeisterschaft. Anschließend folgt unsere praktische Übung für Dich: unsere ganz eigene Trinkpause, der „Positive Future Tea“.Ganz nach dem berühmten Motto des legendären Bundestrainers Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Wir möchten Dich dazu ermutigen, Dich bewusst und positiv mit Deiner persönlichen Zukunft auseinanderzusetzen. Wie wünschst Du Dir Dein Leben in den kommenden Jahren? Welche Schritte bringen Dich Deinem Ziel näher? Und wer kann Dich auf diesem Weg unterstützen?Das Ende eines so großen Ereignisses wie der Fußball-WM ist ein idealer Zeitpunkt, den Blick nach vorn zu richten – und die eigene Zukunft aktiv mitzugestalten, dabei möchten wir Dich unterstützen.
7/30/26 • 25:33
Die Fußball-WM ist vorbei. Unabhängig von den sportpolitischen Begleiterscheinungen und den teilweise kritikwürdigen Rahmenbedingungen war es erneut ein spannendes Turnier – mit zahlreichen sportlichen Höhepunkten und Enttäuschungen, überraschenden Wendungen und unvergesslichen Momenten.In den vergangenen drei Episoden haben wir uns gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen den mentalen Aspekten eines solchen sportlichen Großereignisses gewidmet. Mentales Training, bzw. aktive Begleitung der Mannschaft durch einen Mentalcoach kann für den sportlichen Erfolg, vor allem aber auch für die mentale Gesundheit und somit nachhaltige Leistungsfähigkeit einen grundlegenden Unterschied machen. In dieser Folge ordnen wir die Erkenntnisse aus den Interviews im Kontext der zurückliegenden Weltmeisterschaft ein, hinterfragen den einen oder anderen Aspekt und werfen zudem einen persönlichen Blick auf das Turnier.Eigentlich hatten wir geplant, Euch im Anschluss wie gewohnt direkt eine praktische Übung vorzustellen. Doch wie das eben ist, wenn zwei Fußballfans ins Plaudern geraten – aus dem kurzen Rückblick wurde ein ausführliches Gespräch. Deshalb gibt es in der kommenden Woche eine Fortsetzung, in der wir Euch die Übung „Positive Future Tea“ vorstellen.
7/23/26 • 33:52
Im Leistungssport allgemein, besonders aber bei Großereignissen wie einer Fußball-Weltmeisterschaft, sind Leistungsdruck und die damit verbundene psychische Belastung oft enorm. Für viele Mannschaften und einzelne Athlet:innen steht dabei sehr viel auf dem Spiel. Als Fans oder Zuschauer nehmen wir meist nur die sportlichen Leistungen wahr – Tore, Siege oder herausragende Einzelaktionen. Was hinter den Kulissen geschieht, bleibt dagegen häufig verborgen.Über dieses Thema sprechen wir heute mit der Diplom-Psychologin Marion Sulprizio von der Initiative „Mental Gestärkt“, die gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung ins Leben gerufen wurde. Im Mittelpunkt der Initiative steht die Erkenntnis, dass Sport zwar grundsätzlich gesund für Körper und Geist ist, psychische Erkrankungen jedoch auch im sportlichen Umfeld eine zunehmend wichtige Rolle spielen – insbesondere dann, wenn Leistungsdruck zu groß wird oder über einen längeren Zeitraum anhält.„Mental Gestärkt“ setzt auf Prävention, Entstigmatisierung und die Aus- und Weiterbildung von Trainer:innen. Gleichzeitig vermittelt die Initiative gezielt Hilfsangebote in den jeweiligen Regionen der Athlet:innen und greift dabei auf ein breites Netzwerk von Partnerorganisationen zurück. Die Zielgruppe sind leistungsorientierte Sportler:innen aller Ebenen – vom Profisport bis hin zu ambitionierten Amateur- und Hobbysport.Wir sprechen darüber, wie Druck bis zu einem gewissen Grad motivieren und Leistungsfähigkeit fördern kann, ab welchem Punkt er jedoch zur Belastung wird und sich negativ auf die sportliche Leistung auswirkt. Dabei zeigt sich, dass die Ursachen und Auswirkungen von Leistungsdruck je nach Sportart und individueller Situation sehr unterschiedlich sein können. Ein besonderes Augenmerk liegt mittlerweile auf Essstörungen, die im Leistungssport zunehmend auftreten und immer häufiger vor allem junge Athlet:innen betreffen.Gerade bei großen Wettkampfereignissen wie einer Weltmeisterschaft können sich psychische Belastungen verstärken: Aus Vorfreude und Motivation werden Nervosität und Anspannung, aus dem Wunsch nach Erfolg entsteht mitunter übermäßiger Leistungsdruck – bis hin zur Überforderung.Marion Sulprizio gibt Einblicke in die Arbeit, Werte und Herangehensweisen der Initiative „Mental Gestärkt“. Außerdem sprechen wir über die Vorteile – und oftmals auch die Notwendigkeit – psychologischer Betreuung im Leistungssport, insbesondere während großer Turniere. Abschließend gibt sie praktische Tipps, wie Sportler:innen psychischer Überlastung und Burnout vorbeugen können.
7/16/26 • 32:06
Die „größte“ WM aller Zeiten läuft – leider inzwischen ohne die enttäuschend früh ausgeschiedene DFB-Elf. Haben beim Ausscheiden möglicherweise auch mentale Faktoren eine Rolle gespielt?Zugegeben: Unsere Episode mit Fußball-Mentalcoach Julius Duscherer haben wir bereits vor Beginn der WM aufgenommen. An Aktualität hat sie jedoch nichts verloren – nicht zuletzt, weil Julius einen wichtigen Teil seiner persönlichen und beruflichen Entwicklung in den USA erlebt hat. Dort haben Psychologie und Mentaltraining im Sport seit vielen Jahren einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland.Regeneration, Meditation, Atmung und Achtsamkeit – also Instrumente eines gezielten Mentaltrainings – gehören dort längst selbstverständlich zum professionellen Trainingsalltag. Sportpsycholog:innen sind fester Bestandteil vieler Teams.Julius erzählt uns, wie ihn sein Aufenthalt und sein Psychologiestudium in den USA geprägt haben und wie er heute auf seine Zeit im Fußball-Nachwuchsleistungszentrum sowie auf seine Spielerkarriere bei Wehen Wiesbaden und TuS Koblenz zurückblickt.Vorbilder, die offen über Gefühle oder mentale Probleme gesprochen haben, suchte man im Fußball damals meist vergeblich. Psychischen Belastungen haftete eher ein Stigma an – eines, das sich erst langsam zu lösen beginnt. Dabei sind gerade Lockerheit, Selbstvertrauen und ein gesunder Umgang mit Druck entscheidende Erfolgsfaktoren, insbesondere in einer Zeit, in der Sport zunehmend auch gesellschaftlich und politisch aufgeladen ist.Außerdem sprechen wir darüber, wie sehr sich die Welt des Fußballs verändert hat. Das Nationalteam und eine WM-Teilnahme sind für viele junge Athlet:innen längst nicht mehr das alleinige Karriereziel. Social Media und zahlreiche Themen rund um den Sport setzen heute oft andere Schwerpunkte.Eines steht jedoch fest: Der mentale Faktor verliert dadurch keineswegs an Bedeutung – im Gegenteil. Ob Spielerkader, Trainerteam oder Schiedsrichter: Alle profitieren davon, sich mit mentalem Training auseinanderzusetzen und es als festen Bestandteil ihrer Entwicklung zu begreifen.
7/9/26 • 34:01
Bist du trotz des frühen DFB-Aus gerade voll im WM-Fieber oder läuft das Turnier dieses Jahr eher an dir vorbei? Bei uns im Team gehen die Meinungen dazu auseinander. An einem Großereignis rund um den König Fußball kommt man aber natürlich kaum vorbei – deshalb widmen wir der Weltmeisterschaft auch unser Podcast-Monatsthema im Juli.Den Auftakt macht Sportpsychologin Nathalie Klingebiel von Eintracht Braunschweig. Die Eintracht hat in dieser Saison in einem echten Herzschlagfinale den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga geschafft.Nathalie begleitet bei Eintracht Braunschweig Spieler vom U12-Leistungszentrum bis hin zu den Profis, von Kind an ist sie im Fußball zuhause und wie sie sagt ein männliches Umfeld gewöhnt. Nach eigener Aussage gibt in Ihrer Arbeit weniger Unterschiede, als man vielleicht vermuten würde: Ob U12, U17 oder Zweitliga-Profi – die Themen sind oft dieselben. Der größte Unterschied liegt für sie darin, wie ihre Unterstützung wahrgenommen und angenommen wird. Während es für junge Spieler selbstverständlich ist, eine Sportpsychologin an ihrer Seite zu haben, ist ihre Rolle im Profibereich teilweise noch mit Vorurteilen oder einem gewissen Stigma behaftet. Gleichzeitig hängen viele Herausforderungen weniger vom Alter als von der individuellen Lebenssituation der jeweiligen Person ab.Im Gespräch thematisieren wir ihre Rolle als Sportpsychologin, ihren persönlichen Werdegang, der in der klassischen Psychologie begann, sowie zahlreiche Themen, die Fußballerinnen und Fußballer aller Altersklassen begleiten. Dazu gehören Vorbilder, Leistungsdruck und mentale Stärke, aber auch ihre persönliche Arbeitsphilosophie und die Frage, was gute Sportpsycholog:innen ausmacht.
7/2/26 • 36:54
Rückschläge gehören zum Leben – sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld und damit natürlich auch zu jeder sportlichen Karriere. Entscheidend ist, sich von ihnen nicht entmutigen zu lassen und den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Aus Fehlern lernen wir oft am meisten, und ähnlich verhält es sich mit Rückschlägen: Mit dem richtigen Mindset können wir sogar gestärkt aus ihnen hervorgehen.In den vergangenen beiden Episoden haben wir uns intensiv mit dem Thema Resilienz beschäftigt. BMX-Athlet Dustyn Alt und die Wissenschaftlerin Jana Strahler haben uns dabei zahlreiche spannende Einblicke in dieses Themenfeld gegeben.Heute möchten wir gemeinsam einen kurzen Blick zurückwerfen und Dich erneut zu einer kleinen Übung einladen. Ziel ist es, Dir Deiner bereits erreichten Meilensteine bewusst zu werden, eine realistische und zugleich optimistische Perspektive für die Zukunft zu entwickeln und mit mehr Selbstvertrauen an neue Herausforderungen heranzugehen.
6/18/26 • 32:06
Heute steht bei uns das Thema Female Athlete Health im Fokus – also die Gesundheit von Sportlerinnen im Zusammenspiel von Körper, Psyche und Umfeld. Gemeinsam mit unserem Gast, Prof. Dr. Jana Strahler von der Universität Freiburg, sprechen wir über die Bedeutung von Stressresilienz – ein Begriff, der heute zwar häufig verwendet, aber längst nicht immer richtig verstanden wird.Gesundheit definieren wir heute – unabhängig vom Geschlecht – nicht mehr allein über die körperliche Verfassung. Der Aspekt Mental Health spielt eine ebenso wichtige Rolle, zumal sich körperliche und psychische Gesundheit gegenseitig beeinflussen. Resilienz wird oft als die Fähigkeit verstanden, Stress auszuhalten und trotzdem einfach weiterzumachen. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen greift diese Sichtweise jedoch zu kurz. Denn selbst die mental stärksten Menschen stoßen bei chronischem Stress, dauerhafter Belastung und ständigem Leistungsdruck irgendwann an ihre Grenzen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von toxischem Stress.Für Jana Strahler ist Resilienz deshalb nichts Starres, sondern etwas Dynamisches: eine Fähigkeit, die trainierbar ist und sich immer wieder an die jeweilige Lebenssituation anpassen muss. Gerade für Sportlerinnen liegen wichtige Schlüssel zur Stärke in Achtsamkeit, sozialer Unterstützung und Selbstwirksamkeit. Das hormonelle System reagiert besonders sensibel auf Belastung und Stress – etwa durch Energiemangel, Müdigkeit oder Zyklusveränderungen. Der Menstruationszyklus kann dabei als eine Art Frühwarnsystem dienen: Unregelmäßigkeiten können auf körperliche oder mentale Überlastung hinweisen.Gleichzeitig treffen Frauen im Sport wie auch gesellschaftlich auf strukturelle Herausforderungen. Vielen Menschen ist die Komplexität des Themas kaum bewusst, zudem unterscheiden sich die Auswirkungen von Stress und Belastung individuell stark von Frau zu Frau.Nach Jana Strahler müssen wir uns deshalb vom ständigen „Funktionieren“ verabschieden. Langfristige Leistungsfähigkeit entsteht nicht durch permanentes Durchhalten, sondern durch ein gesundes Gleichgewicht aus Herausforderung, Anpassung und Erholung. Regeneration sollte dabei genauso selbstverständlich als Teil des Trainings verstanden werden wie die körperliche Belastung selbst.
6/11/26 • 28:17
Im Juni widmen wir uns dem Thema Rückschläge – und vor allem dem Umgang damit beziehungsweise dem Wiederaufstehen nach schwierigen Phasen. Ein entscheidender Faktor dabei ist im sportlichen Kontext wohl die Leidenschaft für das, was man tut. Denn nachhaltiger Erfolg ist nur möglich, wenn man mit Freude dabei ist – besonders dann, wenn Erfolg nicht ausschließlich über Wettkampfsiege definiert wird, sondern auch über ein erfülltes und glückliches Leben.Passend dazu haben wir heute den Flatland-Profi und amtierenden World Champion Dustyn Alt eingeladen. Flatland ist eine Disziplin des BMX-Sports, die Dustyn selbst mit Breakdance auf dem Fahrrad vergleicht. Die Sportart lebt von Originalität, Kreativität und ständig neuen Tricks sowie Innovationen. Genau das macht sie für Fahrer:innen besonders herausfordernd – und schafft gleichzeitig viel Raum für Rückschläge, etwa dann, wenn man körperlich oder mental an seine Grenzen stößt.Auch Dustyn Alt erlebte nach rund 15 Jahren Karriere eine solche Tiefphase. Er war mit seinen Leistungen unzufrieden, hinzu kamen zahlreiche weitere Faktoren, die ihn ausbremsten. Schließlich nahm er bewusst Abstand vom Sport und widmete sich einer neuen kreativen Leidenschaft: Als Videograf begleitete er soziale Projekte in Afrika und Indien. Gleichzeitig konnte er die dabei erlernten Fähigkeiten auch für sein großes Hobby BMX nutzen.Seine Erfahrungen zeigen, dass es nicht immer sinnvoll ist, sich ausschließlich auf eine einzige Sache zu fokussieren. Gerade der Abstand zum Fahrrad brachte ihm letztlich die Freude am Sport zurück. Für ihn steht fest: Wer langfristig erfolgreich sein möchte, sollte mit Leidenschaft und Spaß bei der Sache sein. Wettkämpfe sieht er nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch als Gelegenheit, gute Freund:innen zu treffen – und nicht als Begegnung mit Gegner:innen. Vor allem aber sollte man nie vergessen, warum man überhaupt angefangen hat.Abschließend werfen wir noch einen Blick auf das Thema Öffentlichkeit – sei es das Live-Publikum bei Wettkämpfen und Events oder die Präsenz und Resonanz in den sozialen Medien.
6/4/26 • 38:35
Anlässlich des heutigen internationalen Women’s Health Day widmen wir uns in einer Sonderfolge einem Thema, das direkt etwa die Hälfte der Menschheit betrifft – und indirekt unsere gesamte Gesellschaft: dem weiblichen Zyklus. Gerade im Sport spielt dieses Thema körperlich wie mental eine zentrale Rolle. Mit der Periode gehen nicht nur individuell unterschiedliche Beschwerden einher, sie beeinflusst auch die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit – sowohl im Training als auch im Wettkampf.Trotzdem wird dieser Aspekt bis heute häufig heruntergespielt, vernachlässigt und noch immer viel zu wenig erforscht sowie im Alltag berücksichtigt. Die sportwissenschaftliche Forschung orientiert sich nach wie vor überwiegend am männlichen Körper – ein Zustand, den es dringend zu verändern gilt.Für diese Folge haben wir uns deshalb eine Expertin eingeladen, die angewandte Sportpsychologin und Doktorantin an der Uni Freiburg Elena Breyer. Gemeinsam mit Elena sprechen wir darüber, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Leistungsfähigkeit auswirken, wie Frauen ihr Training an den individuellen Zyklus anpassen können und wie sich auch in Wettkampfsituationen ein bestmöglicher Umgang finden lässt.Dabei sind auch Trainer:innen gefragt: Denn Bestleistungen sind keineswegs nur an „günstigen“ Zyklustagen möglich. Oft entscheidet die mentale Herangehensweise darüber, ob man die Situation akzeptiert, sich gut vorbereitet und konstruktiv damit umgeht – oder sich zusätzlich selbst blockiert. Offene Kommunikation rund um die Periode ist dabei essenziell. Laut Elena sollte der Hormonstatus ein ebenso relevanter Faktor sein wie Herzfrequenz oder andere Messwerte, die im Trainings- und Wettkampfalltag berücksichtigt werden.Zum Abschluss räumen wir außerdem mit einigen Mythen und Fehlannahmen rund um den Zyklus auf. Denn noch immer kursieren zahlreiche Halbwahrheiten und steile Thesen über die Pille, Hormone und ihre Auswirkungen auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit, sowie den Einfluss von Sport und Bewegung auf das eigene Befinden.
5/28/26 • 33:20
Das Ehrenamt ist eine der wichtigsten Säulen der deutschen Vereinslandschaft und Zivilgesellschaft. Ohne die zahlreichen freiwilligen und unbezahlten Helfer:innen würde vieles im Sport – aber auch in vielen anderen Lebensbereichen – nicht funktionieren. Gleichzeitig geht mit ehrenamtlichem Engagement oft eine erhebliche Verantwortung und ein entsprechender mentaler Druck einher. Nicht selten droht die freiwillige Tätigkeit zur Pflicht oder sogar zur Aufopferung zu werden.Dabei sollte ein Engagement im eigenen Interessensfeld vor allem Freude bereiten, Abstand schaffen und Erholung vom oft stressigen Berufsalltag oder familiären Verpflichtungen bieten. Nicht Pflichterfüllung, sondern das Erleben von Selbstwirksamkeit wirkt sich langfristig positiv auf die eigene Psyche aus.Vor diesem Hintergrund möchten wir Euch heute zwei Programme vorstellen, die genau dieses Ziel verfolgen: das Programm „Gesund durchs Ehrenamt“ der mkk (Meine Krankenkasse) sowie unseren eigenen Spomind-Präventionskurs. Beide Angebote sind Online-Kurse, die unterschiedliche Lebenssituationen von ehrenamtlich Engagierten berücksichtigen und gezielt darauf eingehen.Zunächst begrüßen wir Hannes Sack von der mkk – meine krankenkasse und Manuel Voigt vom Institut für Gesundheit und Management (IfG). Grundlage ihres Programms ist eine Umfrage unter ehrenamtlich tätigen Menschen. Dabei zeigte sich, dass insbesondere die Themen Druck, Stress und mentale Gesundheit als große Herausforderungen wahrgenommen werden. Viele Befragte äußerten in diesem Zusammenhang den Wunsch nach Unterstützung und Beratung.Der Kurs „Gesund durchs Ehrenamt“ folgt dabei einem klaren Leitsatz: Wer sich aktiv um andere kümmern möchte, muss zunächst auch gut für sich selbst sorgen.Auch unser Spomind-Präventionskurs zur mentalen Gesundheit setzt genau hier an. Beide Kurse vermitteln, wie das, wofür Du brennst, zur Kraftquelle werden kann – und nicht zur zusätzlichen Belastung.
5/21/26 • 30:58
Mehr als jede vierte erwachsene Person in Deutschland erfüllt heute die Kriterien für eine psychische Störung – Zahlen, die beunruhigen und aus unterschiedlichen Gründen weiter steigen. Für uns ist das Anlass, diesen Monat ganz dem Thema Mental Health zu widmen.Sport kann nachweislich dabei helfen, mentale Stärke aufzubauen und die psychische Gesundheit aktiv zu fördern. Doch je ambitionierter es in Richtung Leistungssport geht, desto stärker nehmen auch der persönliche und äußere Erwartungsdruck und weitere mentale Herausforderungen zu. Damit einher gehen oft problematische Entwicklungen, die die psychische Belastung erhöhen können. Wettkampfangst, Essstörungen, Depressionen oder Identitätsprobleme sind nur einige der Symptome, unter denen Sportler:innen vermehrt leiden.Zu Gast ist heute Dr. Benedikt Bradtke. Er ist Oberarzt für psychische Gesundheit an der Uniklinik Münster und bringt zudem eigene Erfahrungen aus dem Leistungssport mit.Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich mentaler Druck und Belastung auf die Psyche auswirken, ab wann diese ungesund werden können und wie sich das auf die Leistungsfähigkeit auswirkt. Neben Copingstrategien im Umgang mit psychischen Symptomen und Erkrankungen geht es auch um deren Prävention. Dabei hebt Benedikt einen zentralen Punkt hervor, dem wir uns auch bei Spomind gezielt widmen: die Aus- und Weiterbildung von Trainer:innen. Denn sie sollten sowohl für sich selbst als auch im Umgang mit ihren Athlet:innen besser für mentale Gesundheit sensibilisiert und geschult werden.
5/14/26 • 33:26
Depression ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft, und ihre Ursachen sind vielfältig. Obwohl heute deutlich mehr über das Thema gesprochen wird als noch vor einigen Jahren, werden Betroffene häufig weiterhin stigmatisiert oder wissen selbst zu wenig über die Krankheit, um angemessen damit umzugehen.Als Einstieg in unser Monatsthema „Mental Health“ sprechen wir heute mit Selbsthilfe-Coach Julia Schmalfuß vom Leipziger Bündnis gegen Depression. Der gemeinnützige Verein entstand 2013 aus einem europäischen Forschungsprojekt und engagiert sich seither in der Aufklärung sowie Beratung. Er bietet Unterstützung auf dem Weg zur Selbsthilfe – sowohl für direkt Betroffene als auch für indirekt Betroffene wie Angehörige oder Arbeitgeber.Ein wichtiger Baustein der Arbeit ist die Frühprävention. Denn etwa 25 % der Kinder in Deutschland leiden bereits unter psychischer Belastung. Je früher hier angesetzt wird, desto besser sind die Chancen, vorzubeugen oder effektiv zu helfen. Deshalb arbeitet der Verein auch mit Schulen zusammen, um Kinder dafür zu sensibilisieren, erste Anzeichen einer Depression zu erkennen, und Hemmschwellen abzubauen, sich jemandem anzuvertrauen und Hilfe zu suchen.Auch Sport kann einen wichtigen Beitrag zur mentalen Gesundheit leisten: Er bietet die Möglichkeit, aus belastenden Gedankenspiralen auszubrechen und gestärkt in den Alltag zurückzukehren.Für Julia und ihr Team steht fest: Psychische Erkrankungen sollten in unserer Gesellschaft genauso ernst genommen und behandelt werden wie körperliche Erkrankungen – ohne Stigmatisierung.
5/7/26 • 39:40
In den vergangenen Wochen haben wir viel über den engen Zusammenhang zwischen Sport und Psyche gelernt. Aus unterschiedlichen Perspektiven haben unsere Gäste berichtet: Oliver Stoll vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Halle/Saale, Karin Orgeldinger von der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie der IOC-zertifizierte Mental-Health-Coach Martin Walz. Mentale Gesundheit hängt eng mit einem Gefühl von Selbstwirksamkeit zusammen. Wer erlebt, dass er mit seinen eigenen Plänen und Zielen vorankommt und etwas bewirken kann, stärkt damit nachhaltig seine Psyche. Gleichzeitig stehen wir immer wieder vor Herausforderungen, bei denen wir nicht sofort wissen, wie wir sie angehen sollen – obwohl wir das nötige Handwerkszeug bereits besitzen: unsere ganz persönlichen Stärken.Zum Abschluss unseres Monatsthemas „Sport und Psyche“ stellen wir dir heute ein kleines Tool vor – den Gestalterplan. Er hilft dir dabei, deine eigenen Stärken einzuordnen: Was bringt dir diese Stärke? Und was brauchst du noch, um sie gezielt einzusetzen und voll zur Geltung zu bringen?Ziel ist es, dein persönliches „Herkules-Ich“ zu entwickeln – ein Selbstbild, das sich der eigenen Stärken bewusst ist, diese einzusetzen weiß und das eigene Potenzial voll ausschöpft.
4/23/26 • 37:08
Im Spannungsfeld von Sport und Psyche gibt es heute ein Wiedersehen mit dem Mental- und High-Performance-Coach Martin Walz, der bereits vor rund zweieinhalb Jahren bei uns zu Gast war.Martin betreute die Athlet:innen des Deutschen Wellenreitverbands bei den Olympischen Spielen in Paris – beziehungsweise beim Surfwettbewerb auf Tahiti. Inzwischen hat er sich aus dieser Position zurückgezogen, unter anderem aufgrund von Differenzen und Kritik am Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).Weiterhin ist Martin freiberuflich im Spitzensport tätig: Er berät und begleitet Vereine wie die Damenmannschaft des FC Bayern München sowie einzelne Profiathlet:innen aus unterschiedlichen Disziplinen. Als IOC-zertifizierter Mental-Health-Coach für Elitesportler verfolgt er dabei einen holistischen und ganzheitlichen Ansatz, denn mentale Gesundheit steht in engem Zusammenhang mit den individuellen Lebensumständen und Rahmenbedingungen.Wir sprechen mit ihm über seine Erfahrungen und Learnings nach den Olympischen Spielen 2024, über die größten Herausforderungen in seiner täglichen Arbeit und über den evolutionären, unmittelbaren Zusammenhang zwischen Sport und Psyche.
4/16/26 • 46:03
Im Idealfall können sich Sportler:innen vollständig auf den sportlichen Teil ihrer Karriere konzentrieren, um mit voller Fokussierung Höchstleistungen und Erfolge zu erzielen. Doch selbstverständlich gibt es auch ein Leben neben dem Sport. Dabei geht es zum einen um persönliche Themen wie soziales Networking, zum anderen aber auch um ganz praktische Fragen wie Terminorganisation, Steuererklärung und andere Formalitäten.Solche Aufgaben kommen im Trainingsalltag häufig zu kurz. Dennoch holen sie die Athlet:innen früher oder später ein: Sie bleiben liegen oder führen zunehmend zu Stress und Belastung. Das kann sich wiederum negativ auf die sportliche Leistung auswirken – insbesondere auf die Konzentration im Wettkampf.Heute begrüßen wir Karin Orgeldinger von der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die Organisation begleitet Sportler:innen auf ihrem Weg zum Erfolg und unterstützt sie in ihrer gesamten Karriere, bzw. darüber hinaus.Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Förderung von Alltagskompetenzen – sowohl fachlicher als auch persönlicher Art. Darüber hinaus sollen Athlet:innen motiviert werden, sich ein zweites Standbein neben dem Sport aufzubauen, sei es als Perspektive für die Zeit nach der Karriere oder als Absicherung im Falle einer Verletzung. Ziel ist es, Leistung nicht nur zu ermöglichen, sondern sie auch langfristig zu erhalten, denn je freier der Kopf, desto stärker der Fokus!Wir sprechen über die Arbeit der Stiftung Deutsche Sporthilfe, über die unterschiedlichen Belastungen im Spitzensport sowie über die Herausforderungen, vor denen die Sportförderung heute steht.
4/9/26 • 33:31
Spomind ist eine Wortschöpfung aus Sport und Mindset. Obwohl die Sportpsychologie das Kernthema unseres Podcasts bildet, widmen wir ihr uns in diesem Monat erstmals explizit und im Detail.Zum Auftakt begrüßen wir den geschäftsführenden Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Halle/Saale, Professor Dr. Oliver Stoll. Er gibt spannende Einblicke in seine über 35-jährige Erfahrung in der angewandten Sportpsychologie – sowohl in der Lehre als auch in der Ausbildung junger Sportpsycholog:innen.Im Zentrum unseres Gesprächs stehen unter anderem die sportpsychologischen Strukturen im Leistungssport und die Frage, welche Rolle die Psychologie dort einnimmt. Gleichzeitig richten wir den Blick auch auf den Breitensport, denn die Übergänge sind fließend: Viele ambitionierte Sportler:innen profitieren von psychologischer Unterstützung – sei es beim Erreichen persönlicher Ziele wie der Teilnahme an einem Ironman oder als Nachwuchssportler:in in einem Fußball-Leistungszentrum.Wir sprechen mit Oliver außerdem darüber, welchen Einfluss eine sportliche Karriere aus psychologischer Sicht auf das Leben hat – etwa auf die Persönlichkeitsentwicklung oder den weiteren beruflichen Weg. Dabei beleuchten wir insbesondere Chancen, Herausforderungen und mögliche Risiken für Heranwachsende. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wie psychologische Prävention bereits im Hobbysport aussehen kann und wie Deutschland im internationalen Vergleich, insbesondere im Verhältnis zu den USA, aufgestellt ist.Ein umfassender Überblick über die Welt der Sportpsychologie – abgerundet mit der Frage: Was zeichnet eigentlich gute Sportpsycholog:innen aus?
4/2/26 • 36:52
Initiiert durch unsere Teilnahme am weltweiten Podcast-Charity-Event Podcasthon haben wir uns in diesem Monat wohltätigen bzw. gemeinnützigen Organisationen im Umfeld des Sports gewidmet. In der heutigen Episode werfen wir einen Blick zurück auf unsere persönlichen Highlights aus den vergangenen drei Gesprächen – mit Vertreter:innen der Inklusionsmannschaft von Hansa Rostock, der Initiative „Sport Vernetzt“ von Alba Berlin sowie der Deutschen Sportjugend.Außerdem möchten wir Dich – und auch uns selbst – motivieren und bestärken, selbst aktiv zu werden und sich zu engagieren. Dafür bringt Lene eine Übung mit: die Ressourcendusche. Benni wird sie als Proband ausprobieren und gemeinsam mit uns durchgehen. Ziel ist es, Dir Deine eigenen Ressourcen – also Deine Stärken sowie Deine Motivations- und Kraftquellen – bewusst zu machen, damit Du selbstbewusst und mit voller mentaler Stärke ans Werk gehen kannst.Lasst uns gemeinsam im Sport und damit auch in der Gesellschaft wirksam sein!
3/26/26 • 36:24
Die Zukunft – und damit auch ein großer Teil des Fundaments unserer Gesellschaft – ist die Jugend. Ganz im Sinne unseres aktuellen Monatsthemas „Gemeinsam wirksam im Sport“ möchten wir sie heute in den Mittelpunkt stellen und zu Wort kommen lassen. Anlass dafür ist das weltweite Podcast-Event „Podcasthon“, in dem 1000nde von Podcaster:innen eine Episode dem gemeinnützigen Zweck widmen.Zu Gast ist Carolin Giffhorn von der Deutschen Sportjugend (dsj), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Mitbestimmung, Beteiligung und die Interessen junger Menschen im Sport einsetzt.Sport ist weit mehr als Freizeitgestaltung oder körperliche Betätigung. Für viele Menschen ist er ein sozialer Lebensraum – und gerade für junge Menschen kann er prägend für die Persönlichkeitsentwicklung und die Suche nach der eigenen Rolle in der Gesellschaft sein. Die Deutsche Sportjugend steht für Werte wie Fairplay, Teamgeist, Vielfalt und Inklusion und setzt sich für eine offene und demokratische Gesellschaft ein.In unserem Gespräch betont Carolin: „Wir sind parteipolitisch neutral – aber nicht unpolitisch.“ Denn Rassismus und Ausgrenzung sind keine legitimen demokratischen Meinungen.Wir freuen uns sehr, die Deutsche Sportjugend heute als Stimme der Jugend im Sport vorstellen zu dürfen. Vorbilder und Mentor:innen, vor allem aber auch persönliche Erlebnisse im sportlichen Umfeld, können einen starken Einfluss auf viele Fragen des Lebens haben. Oft vermitteln sie Werte und Erfahrungen, die weit über den Sport hinausgehen – und manchmal sogar dort ansetzen, wo Schule an ihre Grenzen stößt.
3/19/26 • 40:33
Bewegung und körperliche Aktivität sind zwei maßgebliche Faktoren für körperliche und mentale Gesundheit. In Deutschland entstehen jährlich Folgekosten von rund 14 Milliarden Euro durch Bewegungsmangel bei Jugendlichen – und in unserer Gesellschaft insgesamt.Diesen und weiteren Aspekten widmet sich unser heutiger Gast: Ludwig Voß von Alba Berlin. Im Rahmen des deutschlandweiten Projekts „Sport Vernetzt“ betrachtet er die Initiative als eine aufstrebende Graswurzelbewegung. Mittlerweile ist das Projekt an über 50 Standorten aktiv und setzt sich sportartenübergreifend für niedrigschwellige Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche ein. Denn längst nicht alle jungen Menschen haben – aus strukturellen, finanziellen, gesellschaftlichen oder familiären Gründen – Zugang zu Sportvereinen oder einem sportlich geprägten sozialen Umfeld.Ein zentraler Bestandteil der Idee ist es, bereits in der Grundschule mehr Bewusstsein und Freude an Bewegung zu fördern. Gleichzeitig sollen Schulen und Sportvereine enger zusammenarbeiten, um langfristig eine breitere und stabilere Struktur im Breitensport zu schaffen. Hier liegen große Chancen, junge Menschen in ein sportliches Umfeld zu bringen – und sie dort langfristig zu halten, sodass sie ihre Energie und ihr Potenzial als Sportler:innen, Trainer:innen und engagierte Persönlichkeiten einbringen können.Die finanzielle Förderung im Sport darf sich daher nicht zu stark auf den Spitzensport konzentrieren, sondern muss im Jugendbereich fundiert sein. Denn am Ende profitiert auch der Spitzensport von einer starken und professionell aufgestellten Nachwuchsförderung – und nicht zuletzt unsere Gesundheit sowie unsere gesamte Gesellschaft.
3/12/26 • 36:03
Über 9 % der Menschen in Deutschland leben mit einer Behinderung. Was oft als Minderheit wahrgenommen wird, ist in Wahrheit eine große Gruppe unserer Gesellschaft. Umso wichtiger ist das Thema Inklusion.Im Rahmen unseres Monatsthemas „Gemeinsam wirksam im Sport“ sprechen wir heute mit Jakub Zboril, dem Koordinator für Inklusion bei Hansa Rostock. Der Verein stellt eine eigene Mannschaft beziehungsweise Abteilung mit diesem Schwerpunkt. Hier treffen sich junge Menschen zwischen 6 und 14 Jahren – mit und ohne Behinderung – zum Bewegen, Trainieren und Spielen. Im Vordergrund steht dabei der Gedanke der Gleichberechtigung: Jeder ist willkommen.Hansa Rostock ist damit ein leuchtendes Vorbild in der Region und verzeichnet große Erfolge mit diesem Projekt. Nach einem zunächst verhaltenen Start war der Trainingsplatz bereits nach drei Wochen vollständig gefüllt mit Kindern und Jugendlichen, die jenseits des Leistungsgedankens gemeinsam Fußball spielten – ohne den Fokus auf ihre Unterschiede zu legen.Neben Gleichberechtigung und Vielfalt sowie dem Einsatz gegen gesellschaftliche Ausgrenzung liegt ein weiterer Schwerpunkt auf individuellem Training und der Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse. Jakubs Wunsch ist es, dass viele weitere Vereine dieser Idee folgen und so ein noch größerer Austausch über die Region hinaus entsteht.
3/5/26 • 33:18
Was haben Sport und Politik miteinander zu tun?Die einen sagen: nichts – Politik solle aus dem Sport herausgehalten werden und habe dort nichts zu suchen. An anderer Stelle wird Sport jedoch häufig politisch instrumentalisiert. Zudem spiegelt sich im Sport ein Querschnitt der Gesellschaft wider: Unterschiedlichste Meinungen treffen aufeinander, Sport bietet eine faire und friedliche Form des Wettkampfs und verbindet Menschen.Am Ende steht jedoch eines fest: Die Politik setzt den Rahmen für die Entwicklung des Breiten- und Spitzensports. Die Entscheidungen, die in Ausschüssen und Sitzungen getroffen werden, betreffen uns alle. Im Rahmen unserer Demokratie entscheiden wir darüber auch selbst mit. Nach zwei spannenden Interviews zu diesem Themenbereich ordnen Benni und Phil die Inhalte heute noch einmal zusammenfassend ein. Zum Abschluss laden sie Dich ein, mithilfe einer kleinen Übung einen positiven Blick auf Dich selbst im Umfeld des Sports zu werfen.
2/19/26 • 37:20
Sport macht Spaß, hält körperlich wie mental gesund und kann von jedem Menschen individuell ausgeübt werden. Doch je ambitionierter, professioneller und leistungsorientierter Sport betrieben wird, desto stärker treten finanzielle und politische Aspekte in den Vordergrund.Die vergangene Bundesregierung hat dem Sport erstmals ein eigenes Ministerressort gewidmet. Das Ministerium für Ehrenamt und Sport hat sich zum Ziel gesetzt, die Förderung von Ehrenamt und Sport insgesamt voranzubringen. Dabei stehen Breitensport- und Leistungssportförderung jedoch häufig in einem Spannungsverhältnis zueinander.Heute haben wir Jens Lehmann von der CDU zu Gast – zweifacher Olympiasieger, sechsfacher Weltmeister sowie vielfacher deutscher und DDR-Meister im Bahnradsport. Seit 2017 ist Herr Lehmann Mitglied des Deutschen Bundestages wo er derzeit das einzige Mitglied mit Profisportvergangenheit ist. Er engagiert sich unter anderem im Bundesdeutschen, sowie im Leipziger Sportausschuss.Mit Jens Lehmann sprechen wir darüber, welche Vorteile die Umstrukturierung im Bundestag für den Sport mit sich bringt und welche Rolle dabei das neu angestrebte Sportfördergesetz spielt. Ein Schwerpunkt wird in absehbarer Zeit auf der Förderung des Leistungs- und Hochleistungssports liegen – insbesondere im Hinblick auf anstehende Bewerbungen für kommende Olympische Spiele sowie das deutsche Abschneiden im Medaillenspiegel. Gleichzeitig sollen der Breitensport und das Ehrenamt keinesfalls aus dem Blick geraten.Jens Lehmann ist Vollblutsportler und engagierter Politiker zugleich. Er hat den Übergang von seiner aktiven Sportkarriere in politische Ämter fließend gestaltet und beide Welten zeitweise parallel gelebt. Im Gespräch erfahren wir, wo ihm seine sportliche Laufbahn heute zugutekommt, wo sie ihm gelegentlich vielleicht auch im Weg steht und warum er einen gesunden Mix aus unterschiedlichen Charakteren und Werdegängen in einem solchen Ausschuss für besonders wertvoll hält.
2/12/26 • 41:38
Sportpolitik ist in Deutschland weitgehend föderal organisiert und damit in erster Linie Ländersache. Zwar unterliegen regionale Entscheidungen selbstverständlich bundesweiten Vorgaben – etwa durch das derzeit in Ausarbeitung befindliche Sportfördergesetz –, letztlich werden jedoch viele finanzielle Weichenstellungen in den jeweiligen Landesausschüssen und Gremien getroffen. Sportpolitik, ein Themenfeld, dem wir uns in diesem Monat näher widmen möchten.Unser heutiger Gast, Andreas Schumann, Leiter der Stabsstelle Sport im Freistaat Sachsen, steigt direkt mit einer treffenden Anekdote in das Gespräch ein, die verdeutlicht, wie unterschiedlich – und oft auch undurchsichtig regionale Systeme gestaltet sind.Im Verlauf des Gesprächs hebt Andreas zahlreiche Unterschiede zwischen den Bundesländern hervor. Dabei benennt er sowohl besondere Stärken und Vorteile Sachsens als auch bestehende Probleme und Nachteile, insbesondere im Vergleich zu westlichen Bundesländern.Zentrale Thesen sind unter anderem, dass Sportförderung weder ausschließlich Aufgabe des Ehrenamts noch allein Sache der Politik ist. Vielmehr müsse die gesamte Gesellschaft – und nicht zuletzt auch die Wirtschaft – stärker einbezogen und motiviert werden die sportliche Landschaft zu fördern, attraktiv und divers zu gestalten. Sportvereine seien immer auch soziale und gesellschaftliche Projekte. Je besser sie aufgestellt seien, desto attraktiver werde ein Standort auch für potenzielle Arbeits- und Fachkräfte. Ein wichtiges Ziel für die nahe Zukunft sollte es zudem sein, die Olympischen Spiele wieder nach Deutschland zu holen um vor allem junge Menschen die Faszination Sport wieder näher zu bringen.
2/5/26 • 37:00
Nach einem hervorragenden Start ins neue Jahr – geprägt vom Input aus drei Podcast-Interviews mit Expert:innen zu Themen wie gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung, Longevity, Routinen und Vorsätzen – runden wir den Januar heute mit einer Folge Kabinengeflüster ab.Mithilfe der SMART-Methode möchten wir dir in einer kurzen Übung dabei helfen, bessere und vor allem gewinnbringendere Ziele für deine Zukunft zu setzen. Außerdem sprechen wir über das Thema Ernährung aus unserer persönlichen Perspektive: Ausgewogenheit ist dabei ebenso wichtig wie das richtige Gefühl beim Genuss. Denn was wir unserem Körper zuführen, hat einen entscheidenden Einfluss auf unsere Leistungsfähigkeit, unsere Energie und unsere mentale Gesundheit – ebenso wie auf unsere Umwelt und die Welt, in der wir leben.
1/22/26 • 35:11
Viele Faktoren beeinflussen unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit – sowohl im Sport als auch im Alltag. Eine fundamentale Rolle spielt dabei unsere Ernährung.Heute haben wir Sven Gerrit Franke zu Gast, Ernährungsberater am Olympiastützpunkt Hannover. Von ihm erfahren wir, wie individuell die richtige Ernährung ist, insbesondere im sportlichen Kontext. Entscheidend sind dabei nicht nur Nährstoffe, Vitamine und Co., sondern auch der richtige Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme.Um gemeinsam mit seinen Klient:innen herauszufinden, welche Ernährungsweise – oder bei Bedarf welche Diät – wirklich passt, setzt Sven zunächst beim Status quo an: Was wird aktuell gegessen und eingekauft? Ziel ist es, mehr Vielfalt auf den Teller zu bringen und das Interesse an Lebensmitteln zu wecken. Oft können bereits kleine Stellschrauben in der Ernährung spürbare Verbesserungen bewirken. Dabei ist es jedoch wichtig, fundiert und bewusst vorzugehen. Denn medial werden wir täglich mit Werbung von Supplement-Anbietern konfrontiert, die vermeintliche Allheilmittel versprechen – doch nur im richtigen Kontext können solche Produkte tatsächlich sinnvoll und wirksam sein.Als Faustregel gibt Sven mit auf den Weg: Mach dir deine Ziele bewusst, analysiere den Ist-Zustand deiner Ernährung und nähere dich Verbesserungen in kleinen, realistischen Schritten.Sven ist ursprünglich gelernter Koch. Ein entscheidender Impuls für seine Karriere als Ernährungsberater war – überraschenderweise – ein Auswärtsspiel des FC Bayern München.
1/15/26 • 37:13