Show cover of Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde

Monika Drasch - Lieder zwischen Himmel und Erde

Alpenrock-Fans kennen sie als die Frau mit der Grünen Geige. Aber Monika Drasch kann auch anders: Jeden Monat stellt sie ein Lied vor, das sich um das Kirchenjahr dreht - mal augenzwinkernd, mal frech aber immer zum Seufzen schön.

Tracks

Kein schöner Land - ein Friedens- und Umweltschutzlied
Das bekannte Volkslied wurde 1840 erstmals veröffentlicht und wurde seither oft umgedichtet. Als Friedenslied oder Umweltlied. Musikalisch ist es interessant, weil es sich nicht in ein acht-taktiges Schema drücken lässt. Monika Drasch erinnert das an ihre Zeit beim Bayrisch Diatonischen Jodelwahnsinn, wo sie auch sehr großzügig waren im Nichteinhalten gelernter Regeln. Außerdem weist sie auf eine Lesung am 19.6. mit Heribert Prantl in der Buchhandlung Michaelsbund hin, die sie musikalisch begleiten wird. Dazu anmelden kann man sich [hier](https://www.michaelsbund.de/medienhaus/veranstaltungen/)
08:01 5/5/24
Für Ostergesang ist´s noch nicht zu spät
Denn an Ostern beginnt die Osterzeit. Auch im Leben ist es manchmal so, dass jeden Tag Auferstehung ist. "Es ist ein österlicher Tag- ich kann gar nicht genug loben", heißt´s in dem Lied das Monika Drasch in diesem Monat ausgesucht hat. Und Loben sollten wir alle viel mehr, meint sie. Und an freidenvollen Tagen kann man auch zum friedensvollen Leben aufrufen: Die Sängerin fragt sich, wer mitmachen würde beim Friedenssingen jeden Sonntag um 14 Uhr unterm Friedensengel. Wer dabei sein möchte schreibt an: info@monikadrasch.de
07:25 4/7/24
Friedenssehnsucht - Große Kügel hört man sausen
Ein Friedens-Sehnsuchts-Lied spielt Monika Drasch diesmal. „Große Kügel hört man sausen“ heißt es und darin geht es um den Abschied von einem, der in die Schlacht zieht. Je stärker die rechtsradikalen Kräfte werden, desto gefährdeter ist der Frieden, stellt die Sängerin fest. Bei der Vorstellung, Sohn, Tochter, Vater oder auch Mutter in einen Krieg ziehen lassen zu müssen, da muss doch dem Letzten ein Licht aufgehen. Monika Drasch und Marin Danes laden wieder ein zum nächsten Mitsingkonzert, diesmal mit Passionsliedern, unter anderem aus diesem Podcast: Am 14. März in der Herz Jesu Kirche in München Neuhausen Beginn: 18.30 Uhr. Eintritt frei, keine Voranmeldung nötig
10:00 3/3/24
Eine gute Hirtin und eine große Demo
Sie ist ein guter Hirt - so heißt es in dem Lied, dass Monika Drasch diesmal ausgesucht hat. Die Mutter Gottes also in einer ganz ungewohnten Rolle. Und warum ist sie eigentlich die Mutter Gottes? Der Sohn heißt doch Jesus. Da muss man schon ein bisschen nachdenken. Ein paar Gedankenschleifen weiter kommt die Sängerin zu den großen Demos gegen den Faschismus und sagt, was sie auf der Demo in München gesagt hätte, wenn sie dort auf der Bühne gestanden hätte. Der Text zum Lied entstammt übrigens wieder den Stubenberger Liederbüchern. Monika Drasch hat eine Melodie dazu gebastelt. Sie wollte es unbedingt singen, weil der Verfasser es nach "Halbmeile" verortet. Das ist ein Marienwallfahrtsort im Landkreis Deggendorf, an dem sie jahrelang vorbeigefahren ist auf dem Weg vom Heimatdorf in die Stadt. [Das Mitsingkonzert mit Passionsliedern ist übrigens am 14.März um 18.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in München.](https://monikadrasch.de/termine/termin/)
06:12 2/4/24
Demokratie retten - mit dem Bürgerlied
Mozart war Freimaurer, wie auch der Dichter dieses Liedes, Emanuel Schikaneder,der Librettist der Zauberflöte. Und wie viele Komponisten und Musiker, die mit dem Volkslied in Verbindung gebracht werden. Die Freimaurerei versteht sich als Bewegung, in der weder Religion noch ethnische oder soziale Abstammung eine Rolle spielen. Es war und ist es in vielen Zeiten oder Ländern riskant, sich offen dazu zu bekennen. Wenn es im Liedtext um den Bund, das Reichen der Hände geht, steht das für die Gleichheit aller Menschen. Heute drohen demokratische Strukturen wieder zu zerfallen und damit Freiheiten und Rechte. Zu den Freiheiten und Rechten gehört aber auch die Verantwortung, sorgsam damit umzugehen. Genau dazu ruft Monika Drasch in dieser Folge auf.
06:25 1/7/24
Lieber Josef - ein Herbergssuche-Lied
Im Advent gibt´s ein Herbergssuche-Lied, bei dem nicht nur Maria und Josef zu Wort kommen, sondern auch die Bethlehemiten. Das gefällt Monika Drasch besonders gut an "Lieber Josef". Und es hat ihr auch gefallen, dass eine Podcast-Hörerin ihr Spekulatius und Bio-Glühwein vor die Tür gelegt hat, mit dem Wunsch, sie möge doch etwas aus der "Heiligen Nacht" singen. Das tut sie - quasi als Zugabe. Auch wenn die Sängerin Schwierigkeiten mit Ludwig Thoma und seinen antisemitischen Äußerungen hat. Wie sie´s trotzdem mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, auch das erklärt sie in dieser Folge.
11:23 12/3/23
Die Ari - das ist ein Jodler aus Niederbayern
Die Heiwischer Ari singt Monika Drasch diesmal. Und zwar ohne Text. Vielleicht passt des ganz gut für den November, das Singen ohne Worte. Da bleibt Raum für Unsagbares. Und Zeit genug, um zu erklären, warum man im Studium nicht lernt zu singen, wie einem der Schnabel gewachsen ist.
07:12 11/5/23
Meerstern ich dich grüße und andere Marienlieder zum Mitsingen
Mit "Meerstern ich dich grüße" singt Monika Drasch diesmal ein ganz traditionelles Marienlied und erzählt, wie sich Rosenkranzandachten verändern. Außerdem lädt sie ein zum Mitsingkonzert am 26.Oktober in der Herz-Jesu-Kirche unter dem Titel "„Jubelgsang mitanand“ - Marienlieder und Jodelhalleluja. Bei freiem Eintritt und ohne Anmeldung. Mehr Infos gibt´s beim [Michaelsbund](https://www.michaelsbund.de/shop/glaube/monat-der-spiritualitaet/)
08:30 10/1/23
Ob wir rote, gelbe Kragen, Helme oder Hüte tragen
Als dieses Bürgerlied gesungen wurde, ging es ums Erkämpfen von Freiheiten, ums Eintreten gegen Armut und Bevormundung. Angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen hat sich Monika Drasch daran erinnert. Den Text schrieb Adalbert Harnisch (1815–1889; Pseudonym Hans Albus) im Mai 1845. Heute sieht die Sängerin die Demokratie im Land gefährdet. Das Klima verändert sich rasant. Gleichzeitig wird die demokratische Grundordnungen zunehmend in Frage gestellt und klare Sachverhalte werden absichtlich verdreht. Versuche, Gutes anzupacken, werden kaputtdiskutiert und kaputtgeplärrt. Ums Handeln, ums ins-Tun-kommen, egal auf welchem Posten man sitzt oder wo man grad steht im Leben, darum geht’s in diesem Lied. Terminhinweis: Terminhinweis: „Jubelgsang mitanand“ – Marienlieder und Jodelhalleluja. Ein offenes Singangebot mit Monika Drasch und Martin Danes für alle singfreudigen Menschen Wann & Wo: 26.10.23, 18 Uhr, Herz-Jesu-Kirche München-Neuhausen (Lachnerstraße 8, München), Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
06:55 9/3/23
Ein Erntelied, das nur scheinbar aus der Zeit gefallen ist
Manche Lieder wirken wie aus der Zeit gefallen. Obwohl die Tochter von Monika Drasch diese "Oamoi I Oamoi Du" wunderschön findet. Das bringt die Sängerin zu der Frage, was noch alles in alten Liedern steckt, was dringend erhalten werden müsste. Zum Beispiel Moore - die dabei helfen könnten, den Klimawandel zu stoppen.
09:01 8/6/23
Ich bin mit meinem Glück zufrieden
Monika Drasch hat gerade viel um die Ohren. Eigentlich ein bisschen zu viel. Da fällt ihr ausgerechnet am Pfingstsonntag ein kleines Büchlein in die Hand und der Text hilft ihr, innerlich ein bissschen zur Ruhe zu kommen. Wenn da mal nicht der Heilige Geist seine Finger im Spiel gehabt hat - und sie dann auch noch auf die Idee gebracht hat, das Lied "Ich bin mit meinem Glück zufrieden" zu singen. Das Konzert "Aufg´spuit und g´sunga umara 1800" findet am 15. Juli im Gasteig HP8 Saal X statt. Karten gibt´s bei [www.muenchenticket.de](https://www.muenchenticket.de/tickets/performances/e2l9laaf9giv/AUFGSPUIT-UND-GSUNGA-UMARA-1800)
08:48 7/2/23
Der Sonnengesang von Franz von Assisi...
Franz von Assisi und ein Buch von Eckhard von Hirschhausen haben Monika Drasch gleichermaßen berührt. Denn wenn sie sich so umschaut, das ist beides grausam aktuell. Dazu hat sie eine Version des Sonnengesangs vertont, die von Wilhelm Keller geschrieben wurde - und die sie schon im Schulchor gerne gemocht hat. Mit dabei: Ihr Bühnenpartner Martin Danes, mit dem sie das Programm "Auf geht´s" spielt. Das Buch von Eckhard von Hirschhausen gibt es [hier](https://www.michaelsbund.de/product/9783423282765-mensch-erde-wir-koennten-es-so-schoen-haben.html) Kontakt: info@monikadrasch.de
06:11 6/4/23
Dreifaltigkeitsjodler...
Einen dreistimmigen Jodler, zusammen mit dem Bariton Martin Danes, gibt´s heut. Und von dreistimmig bis drei-einig ist´s sprachlich ja gar nicht so weit. Deshalb sinniert Monika Drasch diesmal darüber, welche theologisch überhaupt nicht haltbaren, aber vielleicht doch ganz sinnvollen alternativen Dreieinigkeiten es geben könnte. Kontakt: info@monikadrasch.de
06:22 5/7/23
Weihnachtsleid – oder wie ein Tippfehler dann doch Sinn ergibt
„Streuet ihm Palmen, ihr Schäfer und Hirten“. So heißt das Lied, das Monika Drasch in der neuen Folge ihres Podcasts „Lieder zwischen Himmel und Erde“ singt. Auch wenn Schäfer und Hirten eher zu Weihnachten gehören, handelt es sich doch um ein Passionslied aus der oberösterreichischen Sammlung von Josef Gabler. Ein Tippfehler hat sie aber auf eine ganz andere Spur gebracht: Als nämlich aus dem „Weihnachtslied“ das „Weihnachtsleid“ wurde. Damit ist der inhaltliche Bogen gespannt von der Geburt in Bethlehem bin hin zur Passion in Jerusalem. [Und hier geht´s zur Termin-Seite von Monika Drasch](https://monikadrasch.de/termine/termin/)
06:00 4/2/23
Hänschen klein...
Mehr als 300 Jahre alt ist die Melodie zu diesem Lied, von dem heute meistens nur die erste Strophe gesungen wird. Wenn man aber, wie Monika Drasch, die alte, dreistrophige Version singt, dann steckt da eine ganz andere GEschichte dahinter. Nämlich die vom Teenager-Sohn, der auf Wanderschaft geht und erst nach Jahren zurückkommt. Kein Wunder, dass ihn die eigene Schwester nicht mehr erkennt. Nur die Mama, die weiß, dass der junge, braungebrannte Mann, der vor ihr steht, ihr Hans ist - und schließt ihn in die Arme.
05:14 3/5/23
"´s Waldvogerl" weiß nicht, was es ist...
In der aktuellen Folge des Podcasts stellt Monika Drasch ein Lied vor, das sich ein Hörer gewünscht hat. Es heißt: „´s Waldvögerl mecht die Fremd gern sehn“. Die Musikerin kannte das Stück nicht und hat sich auf die Suche gemacht nach Noten und Interpretationen. Fündig wurde sie im Internet. Da gab es allerlei kitschige Versionen. Bis sie auf eine Aufnahme der Raith-Schwestern aus der Oberpfalz stieß, die wahrscheinlich einer ursprünglichen Interpretation des Liedes am nächsten kam. Wer nur den Lied-Text liest, der versteht nicht, um was für eine Art von Lied es sich handelt. Es könnte ein Waldlied sein, ein Friedenslied, ein Abschiedslied, ein Liebeslied oder vielleicht sogar ein Widerstandslied. Aber eins ist gewiss: Das Lied rührt in der Oberpfalz immer noch viele Menschen zu Tränen. Infos zu und Termine von Monika Drasch: [www.monikadrasch.de](https://monikadrasch.de/)
08:18 2/5/23
Ein Hoffnungskraftpaket zum Neuen Jahr
Und wieder ist Monika Drasch in einem ihrer "Lieblingsbücher" fündig geworden. Der Schreiber der "Stubenberger Handschriften", Phillip Lenglachner, feiert heuer seinen 200. Todestag. Monika Drasch will sich die Originale in der Münchner Stabi einmal ansehen und dem Lumpen- und Textsammler aus Niederbayern „dankeschön“ sagen für so viele wunderbare Zeilen, Bilder, Gebete. Am 15.7. gibt sie ihm zu Ehren übrigens ein Konzert in München. Der genaue Ort steht noch nicht fest. Sobald es so weit ist, kann man ihn aber auf der Homepage der Musikerin finden: (https://monikadrasch.de/termine/termin/)
06:39 1/1/23
Maria durch ein Dornwald ging…
Jeden Mittwoch im Advent sing Monika Drasch vor dem Alten Peter mit einigen MitstreiterInnen und allen, die Spaß haben. Um halb fünf geht’s los. Das macht der Sängerin jedes Mal großen Spaß. Auch „Maria durch ein Dornwald ging“ wird dort zu hören sein – ein Lied, bei dem sie sich immer getröstet und geborgen fühlt in einer Zeit, in der man vielleicht mal nicht seine Stacheln ausfahren sollte.
03:43 12/4/22
Yodeling in Heaven…
Im November gedenken wir unserer Toten. Und Monika Drasch macht sich Gedanken, wie glückseligmachend die Ankunft der Verstorbenen im Jenseits wohl ist. Mit einem amerikanischen Yodeling, einer Zwischenform aus Lied und Jodler, schlägt sie eine Brücke zu den Heiligen im Himmel. Gesungen hat sie dieses Yodeling bereits vor Jahren in der Internationalen Jugendbibliothek in der Münchner Blutenburg für den englischen Autor Frank Cottrel Boyce und dessen Übersetzer Salah Naoura. Boyces Jugendbuch „Millionen“ mit seinen Heiligengeschichten hat es ihr angetan – bis heute.
05:51 11/6/22
Ein Weinberg war meinem Geliebten zu eigen...
Einen Text aus Jesaja 5 singt Monika Drasch diesmal. Und zwar einen, den sie als Jugendliche oft in der Ostermette gesungen hat. Dann überlegt sie sich, was das mit Erntedank zu tun hat. Und kommt zu dem Schluss, dass man dankbar sein muss für positive Ideen. Wie zum Beispiel die, Wein am Ammersee anzubauen.
05:41 10/2/22
Ein Abendlied - weil die Tage kürzer werden
Das Lied hat die Moni schon vor 40 Jahren gern gesungen. Es kommt aus dem Buch "Geistliche Lieder" des ehemaligen Volksmusikpflegers des Bezirks Oberbayern, Wolfi Scheck. Und dann stellt sie noch fest, dass früh schlafen gehen Energie spart. Gar nicht so dumm, in diesen Zeiten. Kontakt: info@monikadrasch.de
05:14 9/4/22
Marienlied auf Psalmton - ein Supertrick
Monika Drasch hat schon oft Texte aus den Stubenberger Handschriften vertont. Manchmal findet man Melodien dazu, oft aber nicht. Jetzt hat sie bemerkt, dass man quasi alles auf Psalmtönen singen kann - und auch das geht in der ihr eigenen Art: Mit Jodler und Halleluja. Kontakt: info@monikadrasch.de
05:35 8/7/22
Wahre Freundschaft oder Hohe Tannen
Ein Lied, das Monika Drasch schon seit ihrer Kindheit kennt, heißt "Wahre Freundschaft". Doch viele Menschen kennen die Melodie eher unter dem Titel "Hohe Tannen". Warum das so ist, wo sie das Lied zuletzt gespielt hat und wie der Radl-Jodler entstanden ist, das erzählt sie in dieser Folge.
10:08 7/3/22
Ein Donaulied ...
in Lied über das Unterwegssein auf der Donau, flussaufwärts von Belgrad über Passau nach Regensburg. Dazwischen liegt Bogenberg bei Straubing in Niederbayern. Das ist einer der ältesten Marienwallfahrtsorte in Bayenr. Und dazu fällt der Sängerin ein, dass es dort ein Wallfahrtslied gibt, das das Leben als gefahrvolle Schifffahrt beschreibt. Das Schiff in Gefahr kann gerettet werden, wenn man die Muttergottes samt Jesuskind dabei hat. Genau das, was man heut im Leben auch bräuchte. Kontakt, auch für Liederwünsche: info@monikadrasch.de
05:40 6/4/22
Ein russischer Marienhymnus...
Das ist mal eine Kombination: Monika Drasch verbindet im Mai-Podcast einen russisch-orthodoxen Marien-Hymnus (der eigentlich 120 Anrufungen hat) mit dem Wort "zusammen" in den 27 Sprachen der Europäischen Union und zum Schluss kommt noch ein Hölderlin-Gedicht über die Freiheit. Europa, die Freiheit und der Wunsch nach Frieden - die sind in einem Marienlied gerade richtig
09:19 4/30/22
Ein Passionslied ...
Dort drunten auf Lausb und Straßen heißt das Lied, dass Monika Drasch einstimmig aufgenommen hat, nur ein wenig Altflöte und Geige kommen dazu. Gefunden hat sie es im Liederheft der Annette Thoma. Text und Melodie stammen aus Hallein. Im Text geht´s um Maria und Johannes. Umso erstaunlicher ist´s dass sie das Lied heuer auch im evangelischen Karfreitagsgottesdienst in Utting singen wird, den kein geringerer als der Landesbischof persönlich halten wird. Und dazu kommen ganz neue Zehn Gebote - von den diesjährigen Konfirmanden geschrieben.
05:27 4/2/22
Der Frühling bringt Veränderung...
Ein Jodler zum Frühlingsanfang lässt davon träumen, was in einer paradiesischen Kirche alles möglich wäre: Geistliche, die nicht nur über partnerschaftliche Liebe sprechen, sondern sie auch selbst leben. Väter, die sich so endlich zu ihren Kindern bekennen könnten und Kinder, die ihren Vater endlich kennenlernen. Außerdem hat Moni Drasch auch noch zwei neue Gebote im Repertoire: eines, das das Zusammenleben einfacher macht, und ein anderes, durch das der Sonntag schmackhafter wird.
06:30 3/6/22
Suche den Frieden und jage ihm nach...
Bei einem Friedensgebet in Schondorf fällt der Satz: zu diesem Psalm gibt es noch kein Lied. Doch gibt es. Seit Monika Drasch es geschrieben hat. Und dabei ist ihr auch eingefallen, wer nach seinem inneren Frieden suchen sollte. Denn einem ehemaligen Papst dabei zuzuschauen, wie er vor sich selbst davonläuft, statt dem Frieden hinterher zu jagen, ist schon seltsam. Aber zum Frieden braucht es keine geweihten Häupter. Nur Menschen.
06:29 2/5/22
Ein Schlaflied mit Geschichte und Geschichten
Es ist ein Schlaflied, ein Liebeslied, ein Soldatenlied - und eine Botschaft, die uns sagt, dass wir behütet sind. Monika Drasch singt es auch schon mal mit einem Schulkollegen an der Autobahn und findet, eigentlich müsste es in jedem katholischen Gesangsbuch stehen. Denn wenn ein Prediger mal wieder die wichigste Botschaft vergisst, dann kann man sie in diesem Lied wenigstens nachlesen. Oder Nachsingen. Das Lied wurde übrigens wieder aufgenommen im feinen, kleinen, kreativen Tonstudio von Stephan Eppinger in Diessen. https://eppiversum.de/
08:24 1/1/22
Ein Hirtenlied mit Verspätung...
Um den Text des Liedes verstehen zu können, müssen auch echte Dialektkenner sehr gut hinhören. Denn einige Wörter sind quasi aus der Zeit gefallen bei diesem Hirtenlied. Das wusste schon Professor Kurt Huber von der Weißen Rose, der ja auch Musikwissenschaftler war. Monika Drasch hat das Lied nämlich in einer alten Sendung gehört, die der Professor konzipiert hatte und die sie auf Kassette aufgenommen hatte. Ja und heute, wo doch alles ganz schnell und einfach ginge, hat sie dann noch einmal zwei Wochen warten müssen auf die Aufnahme, weil das Tonstudio coronabedingt geschlossen war. Die Zeiten ändern sich. Aber Monika Drasch nicht. Denn sie schafft es auch, aus einem Hirtenlied ein Revoluzzerlied zu machen. Aber ein wirklich Schönes. Mehr Infos zur Weißen Rose: https://www.weisse-rose-stiftung.de Interview mit dem Sohn von Kurt Huber im Münchner Kirchenradio: https://www.mk-online.de/meldung/leben-als-sohn-eines-vaterlandsverraeters/
09:07 12/12/21

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