Dem österreichischen Rapper Sebastian Meisinger, der zu Beginn seiner Karriere unter dem Künstlerpseudonym Money Boy firmiert, gelingt 2010 mit „Dreh den Sag auf“ ein viraler Internet-Hit. Kurz darauf wird der Künstler, der am 27. Juni 1981 in Wien geboren wird, von Sony unter Vertrag genommen, ehe sein Debüt-Album Swag 2013 wiederum über das eigens gegründete Label Swag City Clique vertrieben wird. Money Boy veröffentlicht im Folgejahr ganze acht (!) Mixtapes, darunter Swaghetti Yolonese, Der Mixtape King oder Most Wanted. 2015 erscheinen die Langspielplatten HiTunes und Cash Flow, ehe mit All in a Night (Extented Version) sowie Alles ist Designer die ersten Werke unter dem Namen Why SL Know Plug entstehen. Dem Release diverser Singles im Jahr 2017, etwa „Waldorf Astoria“ oder „Dynamite“, schließt sich 2018 das nächste Studio-Opus Mann unter Feuer an. Der Rapper, der immer wieder Bestandteil öffentlich ist, gilt dabei nicht nur bedeutender Cloud-Rap-Vorreiter im deutschsprachigen Raum – auch übt er mit Wortneuschöpfungen wie „Vong“ oder „I bims“ erheblichen Einfluss auf die Jugendsprache aus. 2019 kommen dann die beiden LPs Quick Mart und Geld Motivierte Muzik auf den Markt, 2020 ziehen Dripolympics sowie Feed the Skreetz nach. Mit 10 Bullets legt Why SL Know Plug 2021 sein nunmehr elftes Studiowerk vor.