Der algerische Raï-Sänger Mohamed Lamine wurde am 4. Dezember 1970 in Algier geboren. Er begann seine Karriere 1984, nachdem er den Wettbewerb der Sendung Alhane Wachababe gewonnen hatte. Sein erster Titel "Sidi Tabeb" war ein sofortiger Erfolg beim algerischen Publikum, das die Alben Sid Juge (1990), Raï sur Casbah (1995), Bessah Emchit (1996) und Fatek Louakt Rah (1998) sowie Kassetten wie En Live à Paris (1997) sehr schätzte. Als Gast der Gruppe 113 auf dem Titel "Un gaou à Oran" von Magic System, der 2004 in Frankreich und anderen europäischen Ländern auf Platz 9 landete, stieg seine Popularität nach seinen Duetten mit den Sängerinnen Kayliha auf "Ntya " (2004) oder Nessbeal auf "Loin du rivage " (2006) noch weiter an. Er arbeitet auch mit anderen Rappern wie Rim'K auf "Clandestino" (2007), OGB von Mafia K'1 Fry auf " Lala Fatéma " (2012) und Rohff auf "Mon bled" (2015) zusammen, parallel zu den Sammelalben African Tonik (2008), mit Mokobé, Mory Kanté und DJ Arafat, Oh Mama Mia (2008), Raï Algeria (2012), Gouli Ouahe (2013) oder Wana Wana (2015). Auch außerhalb der Landesgrenzen beliebt, tritt Mohamed Lamine auf Festivals in Europa, Asien oder Kanada auf. In Frankreich ansässig, veröffentlichte er anschließend die Alben C'Est Pas Normal (2015), Kassi Kassi (2015) und eine Hommage an Cheb Hasni (2016), bevor 2017 die Compilation Mohamed Lamine - Best Of erschien. 2017 lud er Shaynez und Radia Manal auf das Album Wana Wana ein.