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Five Iron Frenzy, eine Band aus Denver, Colorado, die sich durch ihren christlichen Glauben und ihren energiegeladenen Ska-Sound auszeichnete, wurde 1995 gegründet. Sänger Reese Roper, Bassist Keith Hoerig, Schlagzeuger Andrew Verdecchio und die Gitarristen Scott Kerr und Micah Ortega hatten eine christliche Industrial-Metal-Band, fühlten sich aber vom Ska- und Punk-Sound angezogen, der zu dieser Zeit populär war. Als ein erster Auftritt in einem christlichen Café im Jahr 1995 ein Erfolg war, suchten sie nach Bläsern und wurden schließlich von der Saxophonistin Leanor Ortega (Micahs Cousine), dem Trompeter Nathaniel Dunham und dem Posaunisten Dennis Culp unterstützt. Die Band spielte sowohl in religiösen als auch in säkularen Lokalen und machte sich einen Namen als Vorgruppe für so bekannte Ska-Bands wie The Mighty Mighty Bosstones. Ihr Debütalbum Upbeats and Bedtowns erschien Ende 1996 bei einem Independent-Label, wurde aber 1997 mit Unterstützung eines Major-Labels neu aufgelegt und landete in den Top 40 der zeitgenössischen christlichen Albumcharts. Sie tourten ausgiebig und veröffentlichten ihr zweites Album, Quality Is Job 1, im November 1998. Kerr verließ die Band und wurde durch Sonnie Johnson ersetzt. Sie veröffentlichten 1999 ein Live-Album, Proof the Youth Are Revolting, und hatten ihren größten Crossover-Erfolg, indem sie die Top 200 der Albumcharts knackten. Als das Ska-Wiederaufleben endete, diversifizierte die Band ihren Sound auf dem 2000er-Album All the Hype That Money Can Buy. Das Album erreichte die Top 10 der christlichen Charts und kletterte auf Platz 146 der Mainstream-Albumcharts. Diese klangliche Entwicklung setzte sich auf Five Iron Frenzy 2: Electric Boogaloo von 2001 fort, das den Ska zugunsten eines Rock- und Pop-Punk-Sounds komplett aufgab. Nach einem Abschiedskonzert in ihrer Heimatstadt im Jahr 2003 legte die Band eine Pause ein, was zum Teil auf eine Änderung der religiösen Überzeugungen einiger Mitglieder zurückzuführen war. Acht Jahre später fanden sie sich wieder zusammen und finanzierten ihr nächstes Album, Engine of a Million Plots von 2013, per Crowdfunding. In den restlichen Jahren des Jahrzehnts trat die Band gelegentlich live auf.