966 Fans
Neuheiten von Chaz Jankel auf Deezer
Die beliebtesten Alben von Chaz Jankel
Ähnliche Künstler*innen wie Chaz Jankel
Playlists & Musik von Chaz Jankel
Hör Chaz Jankel auf Deezer
Der britische Autor, Komponist, Multiinstrumentalist, Arrangeur und Produzent Chaz Jankel schrieb die bekanntesten Songs von Ian Dury & the Blockheads - darunter das Manifest "Sex, Drugs & Rock & Roll" -, bevor er eine Karriere unter seinem eigenen Namen startete. Geboren wurde er am 16. April 1952 als Charles Jeremy Jankel in Stanmore, Middlesex. Im Alter von sieben Jahren lernte er Gitarre spielen und studierte später Klavier. Als Student schloss er sich der Folk-Rock-Band Byzantium (1972-1973) an, spielte dann bei Jonathan Kelly's Outside (1974) und lernte schließlich Ian Dury kennen. Als Gitarrist, Keyboarder und Hauptkomponist von Ian Dury & the Blockheads schrieb Chaz Jankel zwischen 1977 und 1981 an den ikonischen Hits "Sex & Drugs & Rock & Roll", "Hit Me with Your Rhythm Stick" und "Reasons to Be Cheerful, Part 3" mit. Da er mit der musikalischen Ausrichtung nicht einverstanden war, verließ er die Band, um seinen Drang nach Disco-Funk-Produktionen zu befriedigen, und unterschrieb bei A&M Records, wo seine Soloalben Chaz Jankel (1980), Chasanova (1981, in Nordamerika unter dem Titel Questionnaire veröffentlicht), Chazablanca (1983) und Looking at You (1985) aufgenommen wurden. Als Co-Autor von "Ai No Corrida" (1980), zu dem er durch den japanischen Titel von Nagisa Oshimas Film Das Reich der Sinne (1976) inspiriert wurde, wurde das Stück, das in Belgien (Flandern) nur auf Platz 18 landete, zum Hit, nachdem es im Jahr darauf von Quincy Jones gecovert worden war. Weitere Singles wie "109"," 3,000,000 Synths", "Glad to Know You " (Nr. 1 der US-Dance-Charts 1981) oder "Number One" (Nr. 1 der französischen Clubcharts) zeigen die melodischen Fähigkeiten und das instrumentale Können des Musikers, der auch die Soundtracks für die Filme Making Mr. Right (1987), D.O.A . (1988), Killing Dad (1989) und K2 (1991) komponierte. Um 1994 kehrte Chaz Jankel zu Ian Duray & the Blockheads zurück und wirkte an dem Album Mr. Love Pants (1998) und den folgenden Alben mit, die unter dem Titel The Blockheads erschienen. Er machte auch zwei Jazzalben, Out of the Blue (2001) und Zoom (2003). Für die Musik des Films Sex & Drugs & Rock & Roll (2010) wurde er für den BAFTA Award nominiert. Im selben Jahr nahm er das Album The Submarine Has Surfaced auf, das neben zahlreichen selbstproduzierten Titeln unter seinem Label CJ Records erschien.