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Joyce DiDonato wurde am 13. Februar 1969 als Joyce Flaherty in Prairie Village, Kansas, geboren. Sie ist eine amerikanische Mezzosopranistin, die sich auf den großen Opernbühnen der Welt einen Namen gemacht hat und auch mit ihren Liederabenden auf Tonträgern immer erfolgreicher wird. Die Tochter eines irischstämmigen Architekten wurde katholisch erzogen und erhielt eine Gesangsausbildung bei Schulaufführungen, bevor sie an der Wichita University studierte, wo sie von 1988 bis 1992 Unterricht nahm, um Professorin zu werden. Da sie sich für das Unterrichten interessierte, entdeckte sie die Oper mit Don Giovanni (Mozart) und debütierte in einer Produktion von Johann Strauss II's Die Fledermaus. Nach ihrem Abschluss an einer privaten Gesangsakademie setzte sie ihr Studium in Philadelphia fort und wurde 1995 in das Ensemble der Santa Fe Opera aufgenommen, wo sie ihre ersten großen Rollen in Figaros Hochzeit (Mozart), Salome (Richard Strauss) und in der Uraufführung von Modern Painters (David Lang) spielte. Anschließend entwickelte sich ihre Karriere an der Oper von Houston (Texas), in San Francisco und bei Wettbewerben. Joyce DiDonato gewann 1996 den zweiten Preis beim Eleanor McCollum Wettbewerb, 1997 den William Matheus Sullivan Award, 1998 den George London Award und 1998 den zweiten Platz hinter dem französischen Bariton Ludovic Tézier beim Operalia-Placido Domingo-Preis in Hamburg. Seitdem folgt eine große Rolle auf die andere: La Cenerentola (Rossini) an der Mailänder Scala (2000) und am Covent Garden in London (2002), Giulio Cesare (Händel) an der Pariser Oper (2001), Dead Man Walking (Heggie) in New York (2002), Der Barbier von Sevilla (Rossini) in Tokio und ein Debüt in der Carnegie Hall in New York in J. S. Bachs h-Moll-Messe unter der Leitung von Peter Schreier. Nach einem Auftritt in Beethovens Symphonie Nr. 9 im Hollywood Bowl in Los Angeles trat die Mezzosopranistin 2005 zum ersten Mal an der Metropolitan Opera in New York in Die Hochzeit des Figaro auf. Neben ihren zahlreichen Opernverpflichtungen nahm Joyce DiDonato auch Liederabende in verschiedenen Repertoires auf, darunter The Deepest Desire (2006), ¡Pasión ! (2007), Furore: Mad Scenes from Handel Operas (2008), Colbran, the Muse (2009), Drama Queens (2012), Stella di Napoli (2014), Joyce & Tony - Live at Wigmore Hall mit Antonio Pappano am Klavier (2015), In War & Peace: Harmony Through Music (2016) und Songplay (2019). Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen gehören drei Grammy Awards (2012, 2016 und 2019), der Handel Prize (2018) und der Laurence Olivier Award (2018). Sie arbeitet regelmäßig mit dem Dirigenten Maxim Emelyanychev und dem Ensemble Il Pomo d'Oro zusammen, für die Aufnahme von Händels Opern Agrippina (2020) und Theodora (2022), sowie für ihren Liederabend Eden (2022) und Purcells Oper Dido & Aeneas (2025), die mit Michael Spyres und Fatma Said realisiert wird.