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Living Being IV (Time Reflections)
von Vincent Peirani, Emile Parisien, Julien Herné, Tony Paeleman, Yoann Serra
26.09.25
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Vincent Peirani, Akkordeonist, Klarinettist, Arrangeur und Komponist, hat sich in der zeitgenössischen Jazzszene durch seine Zusammenarbeit und seine eklektischen Aufnahmen hervorgetan. Vincent Peirani wurde am 24. April 1980 in Nizza (Alpes-Maritimes) geboren. Im Alter von zwölf Jahren lernte er Akkordeon spielen und absolvierte eine klassische Musikausbildung am Konservatorium von Nizza, wo er auch Klarinette lernte. Vincent Peirani gewann mehrere Wettbewerbe in Deutschland, der Schweiz und Italien, darunter eine Welttrophäe in Cassino. Er trat bei Festivals auf und schloss 1996 mit einem ersten Preis am Conservatoire national supérieur de Paris ab. Als er sich in der Hauptstadt niederließ, kam er während seines weiteren Studiums in der Jazzabteilung des CNSMD Paris mit seinem Lehrer Daniel Humair mit zahlreichen Musikern und zukünftigen Partnern der französischen Jazzszene in Kontakt. Auf seinem Weg, der von zahlreichen Aufnahmen geprägt ist, nimmt der Akkordeonist alle Genres unter die Lupe, vom Chanson über Jazz und Weltmusik bis hin zur klassischen Musik. Beim Label Zig-Zag Territoires arbeitete er mit François Salque zusammen und veröffentlichte ein erstes Album mit dem Namen Gunung Sebatu (2010). Für sein Debütalbum Thrill Box (2013) beim Label ACT erhielt er den Prix Django-Reinhardt und eine Victoire du Jazz. Für Belle Époque (2014) tat er sich mit dem Saxophonisten Émile Parisien zusammen und spielte in der Fusion-Jazz-Band Living Being, zu der auch Tony Paeleman an den Keyboards, Julien Herné am E-Bass und der Schlagzeuger Yoann Serra gehörten. Nach einer gleichnamigen Platte, die 2015 erschien, fand sich das Quintett drei Jahre später auf Night Walker (2018) wieder zusammen. Zwischen Sitzungen mit Louis Sclavis, Roberto Alagna, Daniel Humair, Youn Sun Nah, Stromae, Cécile McLorin Salvant oder Stefano Bollani widmete sich Vincent Peirani Duos: mit dem Pianisten Michael Wollny auf Tandem (2016), der Sängerin Serena Fisseau auf So Quiet (2019), Émile Parisien auf Abrazo (2020), das mit einem Prix Coup de Coeur der Académie Charles-Cros ausgezeichnet wurde. Für das nächste Album Jokers, das 2022 erschien, holte er sich den Gitarristen Federico Casagrande und den Schlagzeuger Ziv Ravitz an seine Seite.