12 977 Fans
Neuheiten von Herbie Mann auf Deezer
Chesky 30th Anniversary Collection: Vol. 1 (1986-1995)
von Joe Henderson, Clark Terry, Tom Harrell, Red Rodney, Joseph Flummerfelt, The Fred Hersch Trio, Luiz Bonfá, Ron Carter, Raphael Rabello, Peggy Lee, Bruce Dunlap, Nancianne Parrella, Phil Wiggins, Kenny Rankin, Rebecca Pidgeon, Natasha, Romero Lubambo, McCoy Tyner, Dave McKenna, Herbie Mann, Bucky Pizzarelli, Westminster Choir, John Cephas, Fred Hersch, John Pizzarelli, Drew Gress, Johnny Frigo
02.10.25
35 Fans
Die beliebtesten Alben von Herbie Mann
Ähnliche Künstler*innen wie Herbie Mann
Playlists & Musik von Herbie Mann
Hör Herbie Mann auf Deezer
Als einer der großen Jazzflötisten der 1960er Jahre betrat Herbie Mann Neuland, indem er ein breites Spektrum an Kulturen und Klängen aus aller Welt erforschte und zum Wegbereiter des Weltmusikgenres wurde. Der in Brooklyn, New York, geborene Mann begann bereits als Neunjähriger mit dem Klarinettenspiel, bevor er in den frühen 1950er Jahren als Soldat regelmäßig auftrat, als er in Italien stationiert war. Nach seiner Entlassung spielte er Be-Bop mit dem Mat Matthews Quintet und veröffentlichte sein erstes Album Herbie Mann Plays (1954), bevor er 1959 an einer Tournee des State Department durch Afrika teilnahm. Diese Reise öffnete ihm die Augen und inspirierte ihn dazu, das afro-kubanische Album Flautista (1959) aufzunehmen und mit brasilianischen Musikern auf Brazil, Bossa Nova and Blue (1962) zusammenzuarbeiten. Außerdem experimentierte er mit Disco und Soul auf dem Hit-Album Memphis Underground (1969). Trotz des Spottes puristischer Kritiker feierte Mann mit seinen Erkennungsmelodien Hijack und Superman große Erfolge. Er beschäftigte sich auch mit Reggae, Rock und lateinamerikanischen Rhythmen und arbeitete sogar mit dem Rolling-Stones-Gitarristen Mick Taylor auf dem gefeierten Album London Underground (1974) und mit Cissy und Whitney Houston auf Mellow (1981) zusammen. In seiner legendären Karriere arbeitete er auch als Talentscout, gründete sein eigenes Label Embryo Records und nahm ein Album mit traditioneller jüdischer Musik auf, bevor er 2003 im Alter von 73 Jahren an Prostatakrebs starb.