Das 1891 gegründete Royal Scottish National Orchestra (RSNO), das 1977 die königliche Schirmherrschaft erhielt, hat seinen Sitz in Glasgow, tritt aber regelmäßig in ganz Schottland in Städten wie Edinburgh, Dundee, Aberdeen, Perth und Inverness auf. Mehr als 200 Aufnahmen des Orchesters mit klassischen Werken sind erhältlich, und das RSNO unternimmt internationale Tourneen, die 2017 nach Amerika, China, Frankreich, Deutschland und Spanien führten. Es tritt beim Edinburgh International Festival und bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London auf.
Neben klassischen Werken von Komponisten wie Debussy, Mendelssohn, Bartók, Sibelius und Wagner hat das RSNO mehrere Aufnahmen für den Filmsoundtrack-Spezialisten Varese Sarabande gemacht, darunter "John Barry: Somewhere in Time' (1979), 'Untamed Heart' (1993), 'Bernard Herrmann: Vertigo' (1996), 'The Batman Trilogy' (1997), 'To Kill a Mockingbird' (1997), 'Alex North: The Agony and the Ecstasy" (1998), "The 7th Voyage of Sinbad" (1998), "The Trouble With Harry" (1998), "Superman: The Movie" (1998), "The Back to the Future Trilogy" (1999), "Citizen Kane" (1999), "John Barry: Born Free" (1999), "Marnie" (2000), "John Williams: Der weiße Hai" (2000) und "Franz Waxman: Rebecca" (2002).
Das RSNO hat 2017 fünf Alben veröffentlicht, darunter "A Sousa Celebration", "Dances, Elegies & Epitaphs: The Music of Peter Fribbins" und "Ned Bigham: Staffa". Im Mai 2017 wurde bekannt gegeben, dass Thomas Søndergård, der seit 2012 Erster Gastdirigent ist, ab September 2018 die Nachfolge von Oundjian als Musikdirektor antreten wird. Der aus Hongkong stammende Elim Chan wurde zum Nachfolger des dänischen Dirigenten als Erster Gastdirigent ernannt.
Zu den Terminen 2018 gehörten Aufführungen von Werken von Beethoven, Bernstein, Brahms, Britten und Tschaikowsky in Österreich, Italien, Slowenien und Deutschland unter der Leitung des kanadischen Musikdirektors Peter Oundjian mit Solisten wie dem Geiger Nicola Benedetti, dem Cellisten Jan Vogler und dem Pianisten Martin Stadtfeld.