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Der deutsche Jazz- und Popmusiker Roger Cicero ist am 6. Juli 1970 in West-Berlin als Roger Marcel Cicero Ciceu geboren. Sein Vater war der Jazzpianist Eugen Cicero und seine Mutter, die Tänzerin Lili Cziczeo. Er wuchs im Berliner Stadtteil Grunewald auf und verlor seine Halbschwester Babette an einer Überdosis Heroin im Jahr 1977. Bereits mit elf Jahren trat er als Vorprogramm der Chansonsängerin Helen Vita auf und war mit 16 Jahren erstmals im Fernsehen zu sehen. Mit 18 Jahren lernte er am Hohner-Konservatorium Gesang, Gitarre sowie Klavier und im Anschluss studierte er Jazzgesang in den Niederlanden. Danach war er als Gastsänger bei Soulounge und Jazzkantine tätig und trat unter anderem beim Montreux Jazz Festival auf. 2003 gründetet der Künstler das Roger-Cicero-Quartett und trat später mit einer Bigband auf. Im Mai 2006 erschien sein erstes Soloalbum Männersachen mit der Single „Ich atme ein“. Das Album erreichte die Top 3 in Deutschland, in Österreich den 23. Platz und in der Schweiz Platz 40. Es folgten die Alben Beziehungsweise (2007), Artgerecht (2009), In diesem Moment (2011) und Was immer auch kommt (2014), die an den Erfolg des ersten Albums anschließen konnten. 2007 vertrat Cicero Deutschland beim Eurovison Song Contest mit dem Lied „Frauen regier’n die Welt“ und belegte den 19. Platz. Neben Shakira, Silbermond, Juli und Yusuf Islam trat er im gleichen Jahr beim Live-Earth-Konzert in Hamburg auf. Nach der Veröffentlichung seines Albums The Roger Cicero Jazz Experience (2015) verstarb der Sänger am 24. März 2016 an einem Hirninfarkt. Das Album kam auf den 27. Platz in Deutschland und Platz 29 in Österreich. Nach seinem Tod erschien im Dezember 2021 das Album The English Album.