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Max Richter

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Top-Titel

Richter: Spring 1 Max Richter, Daniel Hope, Konzerthaus Kammerorchester Berlin, André de Ridder 02:31
Richter: Aria 2 Max Richter 01:20
Richter: On the Nature of Daylight Max Richter, Louisa Fuller, Natalia Bonner, John Metcalfe 06:11
Richter: Spring 2 Max Richter, Elena Urioste, Chineke! Orchestra 03:20
The Departure Max Richter 01:15
Richter: Mercy Max Richter, Mari Samuelsen 05:28
On the Nature of Daylight (Entropy) Max Richter, Louisa Fuller, Natalia Bonner, John Metcalfe 06:53
Richter: Spring 2 Max Richter, Daniel Hope, Raphael Alpermann, Konzerthaus Kammerorchester Berlin 03:18
Richter: Vladimir's Blues Max Richter 01:18
Richter: Summer 3 Max Richter, Daniel Hope, Raphael Alpermann, Konzerthaus Kammerorchester Berlin 05:00

Aktuelle Veröffentlichung

Max Richter auf Tour

DÉC
06
Max Richter and Elena Urioste at Philharmonie Berlin (December 6, 2022)
Berlin, Germany

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Playlists

Für jede Stimmung

Biografie

Max Richter ist ein britischer Komponist mit deutschen Wurzeln.
Richter wird am 22. März 1966 in Hameln, Deutschland geboren und
wächst in England auf. Er ist bekannt für seine elegischen
Film-Soundtracks, seine Neuinterpretation von Vivaldis Vier
Jahreszeiten
sowie dem ambitionierten achtstündigen Werk Sleep.
Seine Stücke bedienen sich neoklassischer Elemente und vereinen
kammermusikalische Instrumentierung mit Ambient-Samples, gefundenen
Sounds und Aufnahmen von literarischen Lesungen. Seine musikalische
Ausbildung genießt er an der University of Edinburgh und an der
Royal Academy of Music, wo er klassische Komposition und Klavier
studiert. Nach seinem Studium gründet er das Ensemble Piano Circus:
Zusammen mit fünf weiteren Pianisten führen sie Kompositionen von
Arvo Pärt, Philip Glass und Steve Reich auf. Innerhalb von zehn
Jahren veröffentlicht das Ensemble fünf Alben. Zwischendurch tritt
er auch als Produzent auf, so zum Beispiel für die Folk-Musikerin
Jennifer Vashti Bunyan oder für Drum-and-Bass Ikone Roni Size. Im
Jahr 2002 veröffentlicht er sein erstes Soloalbum Memoryhouse,
auf dem er Textsequenzen, Gedichtlesungen und Field-Recordings mit
Ambientsounds unterlegt. Diese Praktik bezeichnet Richter als
„documentary music“. Auch die folgenden Alben The Blue
Notebooks
(2004) und Songs From Before (2006) vereinen
Lesungen von literarischen Texten mit elektronischen Ambient-Klängen
und neo-klassischen Piano-Kompositionen. Den Stil dieser Alben
bezeichnet Richter selbst als „post-klassisch“. Three Worlds:
Music From Woolf Works
(2017)
ist sein achtes Album und basiert auf Romanen der Autorin Virginia
Woolf. 2020 erscheint das Album
Voices.
Auf dem Album

Exiles

(2021) finden sich Arrangements einiger seiner bekanntesten Werke und
zwei neue Kompositionen.

Parallel zu seinen Solo-Alben arbeitet
Richter an Filmmusiken. Es entstehen Soundtracks zu Filmen wie Martin
Scorseses Shutter Island, David Mackenzies Perfect Sense
und Ari Folmans Waltz with Bashir, für den er 2008 den
Europäischen Filmpreis für die beste Filmmusik erhält. Für seine
musikalische Arbeit zu Feo Aladags Die Fremde gewinnt er 2010
den Preis der deutschen Filmkritik für die beste Filmmusik. Sein
bisher ehrgeizigstes Werk ist das Projekt Sleep, das er 2015
beim Label Deutsche Grammophon veröffentlicht: 31 Kompositionen mit
einer Gesamtdauer von achteinhalb Stunden, die der Dramaturgie des
menschlichen Schlafes folgen. Bei Live-Aufführungen werden die
Zuhörer von Richter dazu angehalten, während des Stücks
einzuschlafen, um ein besonderes Hörerlebnis zu erfahren.