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Max Richter

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Top-Titel

Written on the Sky Lavinia Meijer, Max Richter 02:02
The Departure Max Richter 01:15
Don't Go Away Max Richter, Sparks 07:11
Richter: Summer 3 Max Richter, Daniel Hope, Raphael Alpermann, Konzerthaus Kammerorchester Berlin 05:00
Richter: Winter 1 Max Richter, Daniel Hope, Raphael Alpermann, Konzerthaus Kammerorchester Berlin 03:00
November Max Richter, BBC Philharmonic, Rumon Gamba 06:22
Richter: Summer 1 Max Richter, Daniel Hope, Raphael Alpermann, Konzerthaus Kammerorchester Berlin 04:11
The End of All Our Exploring Max Richter 03:35
Richter: Path 5 Grace Davidson, Max Richter 06:38
Richter: Summer 2 Max Richter, Daniel Hope, Konzerthaus Kammerorchester Berlin, André de Ridder 03:59

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Biografie

Max Richter ist ein britischer Komponist mit deutschen Wurzeln. Richter wird am 22. März 1966 in Hameln, Deutschland geboren und wächst in England auf. Er ist bekannt für seine elegischen Film-Soundtracks, seine Neuinterpretation von Vivaldis Vier Jahreszeiten sowie dem ambitionierten achtstündigen Werk Sleep. Seine Stücke bedienen sich neoklassischer Elemente und vereinen kammermusikalische Instrumentierung mit Ambient-Samples, gefundenen Sounds und Aufnahmen von literarischen Lesungen. Seine musikalische Ausbildung genießt er an der University of Edinburgh und an der Royal Academy of Music, wo er klassische Komposition und Klavier studiert. Nach seinem Studium gründet er das Ensemble Piano Circus: Zusammen mit fünf weiteren Pianisten führen sie Kompositionen von Arvo Pärt, Philip Glass und Steve Reich auf. Innerhalb von zehn Jahren veröffentlicht das Ensemble fünf Alben. Zwischendurch tritt er auch als Produzent auf, so zum Beispiel für die Folk-Musikerin Jennifer Vashti Bunyan oder für Drum-and-Bass Ikone Roni Size. Im Jahr 2002 veröffentlicht er sein erstes Soloalbum Memoryhouse, auf dem er Textsequenzen, Gedichtlesungen und Field-Recordings mit Ambientsounds unterlegt. Diese Praktik bezeichnet Richter als „documentary music“. Auch die folgenden Alben The Blue Notebooks (2004) und Songs From Before (2006) vereinen Lesungen von literarischen Texten mit elektronischen Ambient-Klängen und neo-klassischen Piano-Kompositionen. Den Stil dieser Alben bezeichnet Richter selbst als „post-klassisch“. Three Worlds: Music From Woolf Works (2017) ist sein achtes Album und basiert auf Romanen der Autorin Virginia Woolf. 2020 erscheint das Album Voices. Auf dem Album Exiles (2021) finden sich Arrangements einiger seiner bekanntesten Werke und zwei neue Kompositionen. Parallel zu seinen Solo-Alben arbeitet Richter an Filmmusiken. Es entstehen Soundtracks zu Filmen wie Martin Scorseses Shutter Island, David Mackenzies Perfect Sense und Ari Folmans Waltz with Bashir, für den er 2008 den Europäischen Filmpreis für die beste Filmmusik erhält. Für seine musikalische Arbeit zu Feo Aladags Die Fremde gewinnt er 2010 den Preis der deutschen Filmkritik für die beste Filmmusik. Sein bisher ehrgeizigstes Werk ist das Projekt Sleep, das er 2015 beim Label Deutsche Grammophon veröffentlicht: 31 Kompositionen mit einer Gesamtdauer von achteinhalb Stunden, die der Dramaturgie des menschlichen Schlafes folgen. Bei Live-Aufführungen werden die Zuhörer von Richter dazu angehalten, während des Stücks einzuschlafen, um ein besonderes Hörerlebnis zu erfahren.