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Kein anderer als Malcolm John Rebennack Jr. alias Dr. John (New Orleans, Louisiana, 20. November 1941 - 6. Juni 2019) symbolisiert die Musik aus New Orleans seit den 1970er Jahren besser. Als einer der produktivsten Sessionmusiker in der Geschichte der Tonträger hat er die Klaviere (und in geringerem Maße auch seine Gitarre und Percussion) in Studios auf der ganzen Welt verschlissen und seine unnachahmliche Note in eine ungeheure Zahl von Aufnahmen verschiedenster Art eingebracht, oft für die renommiertesten Musiker. Seine Solokarriere, die weniger lukrativ, aber reich und qualitativ hochwertig ist, deckt verschiedene Spektren ab, wie den psychedelisch gefärbten New Orleans Rhythm 'n' Blues, Jazz (Duke Ellington), die schöne amerikanische Varietät (Johnny Mercer), Funk und Blues, und bietet seit der Jahrtausendwende Texte mit mehr Bezug zum Zeitgeschehen, wie seine Produktionen Sippiana Hericane aus dem Jahr 2005 und vor allem das wütende City That Care Forgot aus dem Jahr 2008. Das von seinem jungen Fan Dan Auerbach von The Black Keys produzierte Locked Down zeigt 2012, dass Dr. John immer noch über den Bayou herrscht. Zwei Jahre später kehrte er als Hommage an Louis Armstrong mit dem Album Ske-Dat-De-Dat...The Spirit of Satch zurück. Bei dem Konzert zu seinen Ehren am 3. Mai 2014 versammelten sich Bruce Springsteen, John Fogerty, The Neville Brothers, Terence Blanchard, Irma Thomas und Allen Toussaint um ihn. Die daraus resultierende Aufnahme wurde 2016 unter dem Titel The Musical Mojo of Dr. John: Celebrating Mac and His Music veröffentlicht. Dr. John starb drei Jahre nach diesem Album im Alter von 77 Jahren an einem Herzinfarkt.