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Der französische Rapper Doc Gynéco, der seine ersten Auftritte in den Gruppen Secteur Ä und Ministère A.M.E.R. hatte, ist für seine Solokarriere bekannt, in der er einen nonchalanten Stil entwickelt hat, der zu Pop und Varieté tendiert. Bruno Beausir wurde am 10. Mai 1974 in Clichy-sous-Bois in einer aus Guadeloupe stammenden Familie geboren. Er wuchs in Paris auf und erhielt schon als Teenager den Spitznamen Doc Gynéco, was auf seine Verführungskünste bei der Damenwelt zurückzuführen war. Mit seinen Freunden Passi und Stomy Bugsy war er Mitglied des Hardcore-Rap-Kollektivs Ministère A.M.E.R. und später von Secteur Ä. Sein sanfterer Charakter brachte ihn jedoch dazu, seinen eigenen Stil zu formen und sich als Solokünstler zu versuchen. Er wurde vom Label Virgin unter Vertrag genommen und schrieb in Los Angeles eines der erfolgreichsten Alben des französischen Rap: Première Consultation (1996), das auf Platz 2 der Verkaufscharts landete und im Laufe der Zeit mit Platin ausgezeichnet wurde, nachdem Titel wie "Viens voir le docteur", " Nirvana", " Vanessa", "Né ici" oder "Passement de jambes " reihenweise Erfolge gefeiert hatten. Aufgrund seines Bekanntheitsgrades, in dem seine Figur als zarter Rapper in humoristischen Sketchen karikiert wird, kehrte Doc Gynéco 1998 mit dem Album Liaisons Dangereuses zurück, auf dem so unterschiedliche Künstler wie Renaud, Catherine Ringer, Pit Baccardi, MC Jean Gab'1 oder Mitglieder der Gruppe Ärsenik sowie der Geschäftsmann Bernard Tapie in dem Duett C'est beau la vie (Nr. 11) zu hören waren. Mit dem nächsten, in London aufgenommenen Album Quality Street (2001) verlagerte der Künstler seinen Schwerpunkt vom Rap auf Zouk, Reggae und Varieté, wie auch in Solitaire (2002), in dem Matthieu Chedid, Lord Kossity, Daz Dillinger und Stomy Bugsy auftreten. Nach zwei Nominierungen erhielt er schließlich 2003 bei den Victoires de la musique die Trophäe für das beste Album, während gleichzeitig das Menu Best Of erschien. In der Folgezeit betätigte sich der Rapper als Schauspieler in Gomez und Tavarès, als Komponist des Soundtracks für den Film Taxi 3 und als Autor von drei Büchern, darunter Un homme nature: ma vie, ma philosophie, das gleichzeitig mit den beiden Alben Un Homme Nature und Doc Gynéco Enregistre au Quartier (2006) veröffentlicht wurde. 2008 wurde das Album Peace Maker, das ein Duett mit Johnny Hallyday enthielt, von DJ Mosey alias Pierre Sarkozy produziert, dem Sohn des Staatspräsidenten, als dessen Unterstützer sich der Künstler offen geoutet hatte. Danach gab er sein Debüt am Theater und kehrte vor der Veröffentlichung des Albums 1000 % im Jahr 2018 auf die Bühne zurück, gefolgt von den Titeln "En couleurs" (2019), "Prince charmant " (2023) und "Ça colle aux doigts" (2024).