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Der amerikanische Popsänger Paul Engemann war in den 1970er und 1980er Jahren mit einer Handvoll Songs in den Charts vertreten, sowohl als Solokünstler als auch als Bandleader. Er wurde am 15. Oktober 1957 in Kalifornien geboren und wuchs in einer mormonischen Familie auf, deren Patriarch, Karl Engemann, A&R-Vizepräsident von Capitol Records war. Paul Engemann nahm zunächst unter dem Namen "Christopher Paul" auf und startete seine Gesangskarriere mit dem 1975 erschienenen Song"For Your Love", der in Amerika bis auf Platz 91 kletterte und bei dem seine Schwester Shawn als Gastsängerin mitwirkte. Im folgenden Jahrzehnt begann er mit Giorgio Moroder zusammenzuarbeiten und sang"Scarface (Push It to the Limit)" auf dem für den Golden Globe nominierten Scarface-Soundtrack , der von Giorgio Moroder komponiert und 1983 weltweit veröffentlicht wurde. Ein Jahr später taten sich die beiden erneut für den europäischen Hit"Reach Out" zusammen, der in Deutschland Platz 1 und in der Schweiz Platz 2 erreichte. "Reach Out" erfreute sich auch in Amerika als Titelsong für die Olympischen Spiele 1984 einer gewissen Beliebtheit. Während Paul Engemann für den Rest der 1980er Jahre weiterhin Solomaterial veröffentlichte, gründete er auch die Popband Device, deren Single"Hanging on a Heart Attack" 1986 auf Platz 35 der Billboard Hot 100 landete. Zwei Jahre später schloss er sich der Synthie-Pop-Gruppe Animotion an und wirkte 1989 auf dem selbstbetitelten Album der Band mit. "Room to Move", die Leadsingle des Albums, erreichte in den USA Platz 9 der Charts. Trotzdem löste sich die Band 1990 auf. Nach der Auflösung von Animotion zog sich Paul Engemann praktisch aus dem Musikgeschäft zurück, obwohl er in den folgenden Jahrzehnten gelegentlich einzelne Singles wie"NeverEnding Story" aus dem Jahr 2000 veröffentlichte.