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William Orbit war in den 1980er Jahren Gründungsmitglied der Synth-Pop-Dance-Band Torch Song und gehörte zu den Vorreitern der Acid-House-Bewegung, bevor er auf seinem Weg zu einem der weltweit gefragtesten Produzenten mit Trance, Elektro und klassischen Stilen experimentierte. Inspiriert von den gefühlvollen Dance-Beats aus Chicago, gründete Orbit die kurzlebige Gruppe Bassomatic, die 1990 mit der Single Fascinating Rhythm einen britischen Hit landete, bevor er sich in der wachsenden Clubszene als DJ und Remixer einen Namen machte. Mit seinem Label Guerilla Records wurde er schnell zu einem wichtigen Mitglied der Dance-Szene und veröffentlichte Alben von wegweisenden Künstlern wie Felix Da Housecat, React2Rhythm und Spooky sowie eine Reihe seiner eigenen Soloaufnahmen namens Strange Cargo. Orbit wurde weltweit bekannt, als er das hochgelobte und mit einem Grammy ausgezeichnete Madonna-Album Ray of Light (1997) und den Blur-Klassiker 13 (1999) produzierte. Aber es war seine Verschmelzung von klassischen Arrangements und elektronischem Ambiente auf dem sechsten Soloalbum Pieces in a Modern Style (2000), die ihm die überraschende Clubhymne und den britischen Nummer-4-Hit Adagio For Strings bescherte - dank eines Remixes von Ferry Corsten. Anschließend komponierte Orbit klassische Stücke für das BBC Philharmonic Orchestra, produzierte Songs für Robbie Williams und Britney Spears und arbeitete mit Finley Quaye, Sugababes und Laurie Mayer an seinem Soloalbum Hello Waveforms (2006).