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Silver Convention, eine deutsche Euro-Disco-Gruppe, wurde 1974 in München, Westdeutschland, von den Produzenten und Songschreibern Michael Kunze und Sylvester Levay gegründet. Die Gruppe nahm ihre Songs zunächst mit den Session-Sängerinnen Ingrid, Wilma und Monica auf. Der Durchbruch gelang ihnen mit der Single "Save Me", die 1975 in Großbritannien auf Platz 30 landete. Penny McLean, Ramona Wulf und Linda G. Thompson wurden zum öffentlichen Gesicht von Silver Convention und landeten zwei große US-amerikanische und kanadische Hitsingles: "Fly, Robin, Fly" (das sich Ende November und Anfang Dezember 1975 drei Wochen lang auf Platz 1 hielt) und "Get Up and Boogie" (das am 15. Juni 1976 in Kanada Platz 1 erreichte). " Fly, Robin, Fly" brachte der Gruppe einen Grammy Award für die beste R&B Instrumental Performance ein. Ihre nächste Veröffentlichung, "No No Joe", erreichte im September 1976 nur Platz 60. Linda G. Thompson verließ die Gruppe und wurde durch Rhonda Heath ersetzt. Silver Convention vertrat Deutschland beim Eurovision Song Contest 1977 mit "Telegram" und belegte den achten Platz. Das Album Love in a Sleeper wurde 1978 veröffentlicht und war die letzte größere Veröffentlichung der Gruppe, bevor sie sich aufgrund des nachlassenden Interesses an der Disco-Szene auflöste.