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Roy Buchanan

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Top-Titel

Hey Joe (Live) Roy Buchanan 07:16
The Messiah Will Come Again Roy Buchanan 05:53
The Story Of Isaac Roy Buchanan 05:50
Hey Joe Roy Buchanan 08:19
Sweet Dreams Roy Buchanan 03:32
I'm Evil Roy Buchanan 03:48
John's Blues Roy Buchanan 05:06
Roy's Bluz (Live) Roy Buchanan 07:58
Wayfaring Pilgrim Roy Buchanan 05:05
Down By The River Roy Buchanan 09:17

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Biografie

Roy Buchanan, der als einer der größten und einflussreichsten Bluesgitarristen aller Zeiten gilt, erlangte selbst nie großen Ruhm, aber seine aufregende Art von Bluesrock und Gitarrenharmonik inspirierte jeden, von John Lennon bis Eric Clapton, Jeff Beck, Robbie Robertson, Jerry Garcia, Gary Moore und Billy Gibbons. Er war ein Pionier der Telecaster-E-Gitarre und wurde sogar einmal gebeten, bei den Rolling Stones als Ersatz für Brian Jones einzusteigen, lehnte aber aus persönlichen Gründen ab.

Der Sohn eines Sharecroppers und Pfingstpredigers aus Ozark, Arkansas, wuchs in Pixley, Kalifornien, auf, wo er in der Kirche Gospel sang und Country-Musik im Radio hörte, und schlug seine musikalischen Wurzeln. Im Alter von sieben Jahren begann er mit dem Gitarrenspiel und spezialisierte sich zunächst auf die Steelgitarre; der Titel "Mrs Pressure" auf seinem 1985 für einen Grammy nominierten Album "When a Guitar Sings the Blues" war eine Hommage an seinen Steelgitarrenlehrer. Im Alter von 15 Jahren zog er von Pixley nach Los Angeles, wo er unter den Fittichen des Bandleaders Johnny Otis landete und stark von dem saitenbrechenden Blues des Gitarristen Jimmy Nolen beeinflusst wurde. Nachdem er seine eigene Band The Heartbeats gegründet hatte, gab er 1958 sein Aufnahmedebüt im Vorprogramm von Dale Hawkins und spielte später mit Ronnie Hawkins und Robbie Robertson, die später The Band gründeten.

In den 1960er Jahren war er ein hoch angesehener Session-Gitarrist, der bei Aufnahmen von Freddy Cannon und Danny Denver mitwirkte, bevor er seine Gitarre an den Nagel hängte und eine Ausbildung zum Friseur machte. Seine musikalische Karriere wurde jedoch durch eine Fernsehdokumentation wieder in Gang gebracht, die ihm einen Solo-Plattenvertrag einbrachte und die Einladung, bei den Rolling Stones mitzumachen. Er nahm fünf gefeierte Alben für Polydor und drei für Atlantic auf, kündigte aber 1981 aus Frustration, weil er sich angeblich in seiner Kreativität eingeengt fühlte. Als Alligator Records die künstlerische Freiheit versprach, nach der er sich sehnte, kehrte er mit seinem berühmtesten Werk "When a Guitar Sings the Blues" zurück, gefolgt von "Dancing On the Edge" (1986) und "Hot Wires" (1987). Sein langjähriger, starker Alkoholkonsum führte jedoch zu einer Tragödie, als er wegen Trunkenheit verhaftet wurde und 1988 in seiner Gefängniszelle in Fairfax County, Virginia, Selbstmord beging.