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Die amerikanische Band Live, die für ihren Erfolg mit dem Album Throwing Copper (1994) bekannt ist, wurde 1988 in York, Pennsylvania, gegründet. Die Jugendfreunde Ed Kowalczyk (Gesang, Rhythmusgitarre), Chad Taylor (Leadgitarre), Patrick Dahlheimer (Bass) und Chad Gracey (Schlagzeug) gründeten die ursprüngliche Highschool-Band Public Affection. 1989 veröffentlichten sie ihr erstes Album The Death of a Dictionary, bevor sie sich in Live umbenannten. Unter diesem neuen Namen wurde 1991 das Album Mental Jewelry aufgenommen, das noch im selben Jahr unter dem Label Radioactive veröffentlicht wurde. Mit ihrer Mischung aus melodischem Alternative Rock mit leidenschaftlichem Gesang und Spiritualität setzten sich Live mit ihren energiegeladenen Auftritten durch, bevor sie mit ihrem zweiten, von Jerry Harrison von Talking Heads produzierten Album Throwing Copper (26. April 1994) ein breites Publikum eroberten. Throwing Copper war ein Bestseller, der sich in den USA acht Millionen Mal verkaufte, in Kanada und Australien auf Platz 1 der Billboard 200 stand und auch in vielen anderen Ländern gefeiert wurde. Zu den fünf Auskopplungen gehörten die Titel "Selling the Drama" und "Lightning Crashes", die neben den ebenfalls beliebten Titeln "I Alone " und "All Over You" auf Platz 1 der alternativen Charts landeten. Live, das sich als Post-Grunge-Album etablierte, konnte auch mit den folgenden Alben Secret Samadhi (Nr. 1 in den USA, 1997), The Distance to Here (Nr. 4, 1999) und V (Nr. 22, 2001) die Massen begeistern, auch wenn sie nicht mehr so erfolgreich waren. Nach der Veröffentlichung von Birds of Pray (2003) und der Kompilation Awake: The Best of Live (2004) verließ die Band das Label Radioactive und unterschrieb bei Epic für Songs from Black Mountain (2006), das in einigen Ländern immer noch populär ist (Nr. 1 in den Niederlanden, Nr. 4 in Australien). Allerdings bildeten sich innerhalb der Band Spannungen, die dazu führten, dass Kowalczyk die Band 2009 verließ und für das Album The Turn (2014) vorübergehend durch den Sänger Chris Shinn ersetzt wurde. Als Kowalczyk 2016 zurückkehrte, nahm er die Band wieder in die Hand, doch es folgten bald neue Unstimmigkeiten mit Gracey, Dahlheimer und Taylor, die alle drei 2022 ausschieden und ihn allein am Steuer zurückließen.