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Als Franz Reuther – besser bekannt als Frank Farian – im Jahr 1975 die Formation Boney M. zusammenstellt, blickt er bereits auf viel Erfahrung im Produzentengeschäft zurück. Das Disco-Projekt bestehend aus Bobby Farrell, Marcia Barrett, Liz Mitchell und Maizie Williams feiert mit dem Debütalbum Take the Heat Off Me sowie der daraus ausgekoppelten Nummer-1-Single „Daddy Cool“ im Jahr 1976 seine ersten kommerziellen Triumphe. Nach Love for Sale (1977), das in Deutschland Platinstatus erreicht und ebenfalls Funk- und Soul-Elemente enthält, gelingt Boney M. mit Nightflight to Venus der größte Meilenstein ihrer Karriere. Das dritte Werk der Gruppe verkauft sich allein in Deutschland über eine Million Mal und wird im Jahr 1978 das zweiterfolgreichste Album nach Saturday Night Fever von den Bee Gees. Der Longplayer schafft es sogar auch erstmals in Großbritannien an die Spitze der Charts. Singles wie „Rasputin“ oder „Rivers of Babylon“ avancieren in der Folge zu hymnischen All-Time-Classics der Disco-Geschichte. Nach dem Nummer-1-Album Oceans of Fantasy (1979) können Boney M. mit Boonoonoonoos im Jahr 1981 nicht mehr an die Erfolge der Vorgänger anknüpfen. Im Jahr 1986 erscheint mit Eye Dance das letzte Studioalbum der Band. Danach lösen sich Boney M. auf. 20 Jahre später wird aber noch einmal der Geist der Band beschworen, als in London im Jahr 2006 das Musical Daddy Cool uraufgeführt wird. Darin sind zahlreiche Hits von Boney M. zu hören. Der langjährige Produzent von Boney M., Frank Farian, stirbt am 23. Januar 2024 in Miami.