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Bob Dylan

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Top-Titel

Must Be Santa Bob Dylan 02:48
Knockin' On Heaven's Door Bob Dylan 02:29
Like a Rolling Stone Bob Dylan 06:09
Hurricane Bob Dylan 08:32
The Times They Are A-Changin' Bob Dylan 03:12
Have Yourself a Merry Little Christmas Bob Dylan 04:06
Don't Think Twice, It's All Right Bob Dylan 03:36
Girl from the North Country Bob Dylan, Johnny Cash 03:42
Little Drummer Boy Bob Dylan 02:52
Blowin' In the Wind Bob Dylan 02:45

Aktuelle Veröffentlichung

Love Sick (Version 2)

von Bob Dylan

17.11.2022

45 Fans

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Playlists

Für jede Stimmung

Biografie

Bob Dylan gilt als einer der einflussreichsten Singer-Songwriter in
der Geschichte der Popularmusik. Er ist der erste Musiker, der den
Nopelpreis für Literatur erhielt. Als Robert Allen Zimmerman am 24.
Mai 1941 in Duluth, Minnesota geboren, erhielt der Sohn
ukrainisch-jüdischer Immigranten mit zehn Jahren Klavierunterricht,
bevor er zur Gitarre wechselte. Neben Einflüssen aus dem damals
aufkommenden Rock’n’Roll und Rhythm’n’Blues begeisterte sich
der junge Dylan auch für Literatur. Während seines Studiums der
Kunstwissenschaften an der University of Minnesota kam er mit der
dortigen Folk-Szene in Kontakt, hatte erste Auftritte und änderte
seinen Namen, vermutlich in Anlehnung an den verehrten Dichter Dylan
Thomas, in Bob Dylan. Als 19-jähriger zog er nach New York. 1961
erhielt er einen Vertrag beim Major-Label Columbia Records und
bereits sein zweites Album The Freewheelin’ Bob
Dylan
(1963) machte
ihn
mit einer Mischung aus Liebesliedern und sozialkritischen
Protest-Songs und insbesondere dem Hit
„Blowin’ in the Wind“
bekannt.
Es folgte seine erste große
USA-Tournee, an der Seite der „Queen of Folk“ Joan Baez. Inmitten
der Rassenunruhen und der
Bürgerrechtsbewegung wurde Dylan mit dem Album The Times
They Are a-Changin’
(1964) zum
Sprachrohr einer ganzen Generation und festigte
seinen Ruf als künstlerisches Genie. Bereits ein Jahr später
pikierte er seine Fans, als er begann, mit elektronisch verstärkten
Instrumenten aufzutreten und seinen Sound wieder am Rock’n’Roll
seiner Kindheitstage zu orientieren. Diesen musikalischen
Richtungswechsel zementierten die Alben Bringing
It All Back Home
,
Highway 61
Revisited
(beide
1965) und Blonde
on Blonde
(1966).
Der Song „Like
a Rolling Stone“
schaffte
es auf Platz 2 der Billboard-Charts und gilt heute
als
einer der größten Songs aller Zeiten. Seine
Lyrics wurden – nicht
zuletzt aufgrund seiner Drogenerfahrungen – komplexer,
referenzreicher
und bedienten sich literarischen
Stilmitteln.
Nach
einem Motorradunfall zog er sich aus der Öffentlichkeit zurück,
bevor 1967 das Album John
Wesley Harding
erschien.
1975
erschien mit „The
Hurricane“
sein
bekannter Song über den Boxer Rubin Carter. Ein
Jahr später erreichte das Album
Desire

Platz 1 der Album-Charts.
Die 80er Jahre waren geprägt von erfolglosen Veröffentlichungen und
schlechten Kritiken. 1988 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame
aufgenommen und begann seine „Never Ending Tour“, bei der er auf
der ganzen Welt etwa 100 Konzerte im Jahr gibt. 1994 erschien das
kommerziell erfolgreiche MTV-Unplugged
Album,
das Platz 23 der US-Charts erreichte. Das 1997 veröffentlichte Album
Time Out of Mind
gewann
drei Grammys. Das neue Jahrtausend läutete Bob Dylan mit dem
Kritikererfolg Love
and Theft
(2001)
und
den mit einem Oscar ausgezeichneten Song „Things
Have Changed“ 
(ebenfalls
2001) ein.
Mit dem 2006 erschienenen Album Modern
Times
konnte
er zum ersten Mal seit Desire
wieder
Platz 1 der US-Album-Charts erreichen. 2015 erschien das Album Shadows
in the Night,
auf
dem er Stücke von Frank Sinatra neu interpretiert. Nachdem er 2020
den Song „Murder
Most Foul" 
über die sozialen Medien veröffentlichte, erschien im gleichen Jahr das
Album
Rough and
Rowdy Days,
das
Platz 1 der deutschen Album-Charts erreichte.