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Der US-amerikanische Rapper Bobby Ray Simmons Jr., in der Öffentlichkeit als B.o.B bekannt, wurde am 15. November 1988 in Winston-Salem, North Carolina, geboren. Er wurde bereits früh musikalisch gefördert und erlernte verschiedene Instrumente wie Trompete, Gitarre und Klavier. Vom Hip-Hop fasziniert, gelang es ihm mit 14 Jahren, seinen ersten Beat zu verkaufen. Da er einen Plattenvertrag erhielt, brach in der neunten Klasse die Schule ab. Vor der Veröffentlichung seines ersten Albums brachte er zwischen 2007 und 2010 zwei EPs und sechs Mixtapes auf den Markt, konnte sich so in der Musikwelt einen Namen machen und spannende Künstler*innen für zukünftige Zusammenarbeiten kennenlernen. Das sechste Mixtape May 25th war benannt nach dem Erscheinungsdatum des 2010er Debütalbums und enthielt die Single „Nothin‘ on You“, auf der Sänger Bruno Mars ihn gesanglich unterstützte. Der Song landete in den USA und Großbritannien gleich auf Platz 1 der Charts. Kurze Zeit später folgte die gleichermaßen erfolgreiche Single „Airplanes“, zusammen mit der Paramore-Frontfrau Hayley Williams, die auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Top 10 landete. Kein Wunder also, dass sein Debüt B.o.B Presents: The Adventures of Bobby Ray in seiner Heimat ebenfalls an der Chartspitze landete und mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde. 2011 gelang ihm als Gast-Rapper auf dem Song „Price Tag“ der Sängerin Jessie J ein globaler Hit. Auch bei seinem zweiten Album Strange Clouds (2012) suchte sich B.o.B wieder interessante Features aus und arbeitete u.a. mit Taylor Swift („Both of Us“), Lil Wayne („Strange Clouds“) und Nicki Minaj („Out of My Mind“) zusammen. Erfolgreichste Auskopplung im deutschsprachigen Gebiet wurde der Gute-Laune-Song „So Good“. Während das Album Underground Luxury (2013) noch annähernd an die vorherigen Erfolge anknüpfen konnte, verlor die Öffentlichkeit mit den Releases Psycadelik Thoughtz (2015) und Ether (2017) zunehmend das Interesse an dem Rapper. Die Alben Naga (2018) und Somnia (2020) konnten sich weltweit in keinen Charts platzieren. Sicherlich auch, weil B.o.B hauptsächlich als Verschwörungstheoretiker und Mitglied der Flat-Earth-Society Schlagzeilen machte und weniger mit seiner Musik.