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Johnny Cash

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Top-Titel

Hurt Johnny Cash 03:36
One Johnny Cash 03:51
I Walk the Line Johnny Cash 02:56
Ring of Fire Johnny Cash 02:35
Personal Jesus Johnny Cash 03:19
The Man Comes Around Johnny Cash 04:26
Highwayman The Highwaymen, Willie Nelson, Johnny Cash, Waylon Jennings 03:03
Girl from the North Country Bob Dylan, Johnny Cash 03:42
God's Gonna Cut You Down Johnny Cash 02:39
(Ghost) Riders in the Sky The Highwaymen, Willie Nelson, Johnny Cash, Waylon Jennings 03:18

Beliebteste Veröffentlichung

The Man Comes Around
Hurt
Give My Love To Rose
Bridge Over Troubled Water

Ähnliche Künstler*innen

Playlists

Für jede Stimmung

Biografie

Johnny Cash, wegen seines Bühnen-Outfits „Man in Black“
genannt, war einer der prägendsten US-amerikanischen
Country-Sänger und Songwriter. Er schrieb über 500 Songs, von denen
viele zu Klassikern wurden, darunter „I Walk the Line“ und „Ring
of Fire“
, verkaufte
über 50 Millionen Tonträger und trat auch als Schauspieler auf. Johnny Cash wurde 1932 in Kingsland,
Arkansas geboren, wo er auch aufwuchs. Er
verstarb am 12. September
2003 in Nashville an Lungenversagen. Auch
wenn er bereits im Alter von 10 Jahren erste Versuche auf der Gitarre
unternahm, begann seine eigentliche musikalische Laufbahn in
Deutschland, wo er als Soldat der U.S. Air Force stationiert war. Dort gründete er eine Band und schrieb seine
ersten Songs. Zurück in den USA trat
er regelmäßig mit dem
Gitarristen Luther Perkins und dem Bassisten Marshall Grant auf.
Bereits Chashs erste
Single-Veröffentlichung „Hey Porter“
(1955) erreichte Platz 14 der US-Country-Charts. Es folgte sein
erster großer Live-Auftritt im Vorprogramm von Elvis Presley. Auch
die nächste Single „Folsom Prison Blues“
(1955) erreichte mit Platz 4 der US-Country-Charts eine hohe
Aufmerksamkeit. Ein Jahr später erschien die Single „I
Walk the Line“
und erreichte
Platz 1 der Country-Charts und Platz 20 der Pop-Charts. Sein vielleicht bekanntester Song, „Ring of
Fire“
(1963), behandelt nicht
nur Cashs Tablettensucht, sondern auch das
schwierige Verhältnis zwischen
ihm und seiner Geliebten June
Carter. 1968 erschien mit At
Folsom Prison 
eines der bekanntesten
Live-Alben der Country-Geschichte: Zusammen mit June Carter,
Carl Perkins und den Statler Brothers trat Cash im kalifornischen
Folsom Staatsgefängnis auf. Das Album erreichte Platz 1 der
Country-Album-Charts. Sein zweiter Auftritt in einem Gefängnis, At
San Quentin
(1969), machte Cash
auch international bekannt. Von 1968 bis 1971 moderierte Johnny Cash seine
eigene TV-Show, The Johnny Cash Show, in
der neben Bob Dylan auch Joni Mitchell, Neil Young und Stevie Wonder
auftraten. Das 1971
veröffentlichte Album Man in Black war
das letzte seiner Solo-Alben, das zu seinen Lebzeiten Platz 1 der
Country-Charts erreichte. In den 80er Jahren setzte die Country-Musik
auf glatte und kommerzielle Produktionen aus Nashville und Johnny Cash passte nicht mehr recht ins Bild. Seine Veröffentlichungen aus dieser Zeit konnten
nicht mehr an die Erfolge aus den vergangenen Jahrzehnten anknüpfen.
Erst durch die Zusammenarbeit mit dem bekannten Produzenten Rick
Rubin und Veröffentlichungen wie American Recordings
(1994), Unchained
(1996), American III:
Solitary Man
(2000) und American
IV: The Man Comes Around
(2002)
gelang ihm ein Comeback. Einer
der bekanntesten Songs aus dieser Zeit ist der
Nine-Inch-Nails-Coversong „Hurt“, der
mit einem Grammy ausgezeichnet wurde. Posthum erschienen weitere
Veröffentlichungen wie Unearthed (2003),
American V: A Hundred Highways (2006)
und American VI: Ain’t No Grave (2010).