Der amerikanische Musiker Duane Allman, der immer wieder zu den zehn größten Rock'n'Roll-Gitarristen aller Zeiten gezählt wird, erlangte Ende der 1960er Jahre mit der Allman Brothers Band große Popularität und spielte regelmäßig als wichtiger Session-Gitarrist mit den größten Rock- und Blues-Stars. Er starb 1971 im Alter von 24 Jahren bei einem Motorradunfall in Georgia, USA. Mit der Band wurde er in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen und bei der Grammy-Verleihung für sein Lebenswerk geehrt.
Geboren in Tennessee, verbrachte er als Kind einige Zeit in Florida, verbrachte aber den Sommer bei seiner Großmutter in Nashville, wo er das Gitarrenspiel erlernte. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Gregg trat er mit lokalen Gruppen auf und gründete die Bands The Escorts und The Allman Joys, die durch die Südstaaten tourten. Sie änderten ihren Namen in Hour Glass und zogen 1967 nach Los Angeles, wo sie 1967 ein gleichnamiges Album und im folgenden Jahr Power of Love" veröffentlichten, die beide keinen Erfolg brachten, aber die Aufmerksamkeit anderer Künstler auf sich zogen. Er kehrte nach Florida zurück und wurde ein gefragter Studiomusiker, der unter anderem an Wilson Picketts Album "Hey Jude" von 1968 mitwirkte, was ihm einen Vollzeitjob im Muscles Shoals Sound Studio in Alabama einbrachte, wo er mit Künstlern wie Delaney & Bonnie, Aretha Franklin, Otis Rush, Boz Scaggs und Percy Sledge auftrat. Die Allman Brothers gründeten sich 1969 in Jacksonville, Florida, und veröffentlichten im selben Jahr ein selbstbetiteltes Album, gefolgt von "Idlewild South" (1970), "Valhalla" (1970) und "At Fillmore East" (1971). Duane Allman spielte weiterhin mit anderen Künstlern zusammen, vor allem mit Eric Clapton auf dem Album Layla and Other Assorted Love Songs" (1970), auf dem seine Slide-Gitarren-Performance großen Beifall fand. Allman kam 1971 bei einem tragischen Motorradunfall ums Leben. Er war gerade einmal 24 Jahre alt.